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Thema: Schafe - Die Gemeinschaft

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Name: Goliath
    Geschlecht: männlich
    Alter: unter 1 Jahr

    Wer ist so mutig wie Richard Löwenherz, so stark wie Michael Strogoff, so scharfsinnig wie Sherlock Holmes, so selbstbewusst wie Don Quijote, so starrköpfig wie D'Artagnan, so verwegen wie Casanova und so erfinderisch wie Leonardo Da Vinci? Es ist natürlich niemand Geringeres gemeint als unser junges Lamm Goliath, dessen Dickkopf und unzerbrechliche Hörnerchen von der ersten Lebensminute an unermüdlich im Einsatz sind, um seine Position gegen die anderen Schafe zu verteidigen, egal wie absurd sie klingen mag. Daher ist es kaum verwunderlich, dass er ausgerechnet jenen biblischen Namen trägt, während er von den anderen genannten Personen selbst noch nie ein Sterbenswörtchen gehört hat und man viele der genannten Eigenschaften wohl anzweifeln mag, sofern man sich denn traut. Aber nunja, was macht das schon? Obwohl er noch sehr jung ist, oder auch gerade deswegen, lässt er keine Chance auf eine Rauferei ungenutzt, um sich selbst zu beweisen, wie unglaublich stark er seiner Meinung nach doch ist. Die Ermahnungen des Leithammels ignoriert er gekonnt, und wenn er seine Hörner mal nicht in einem anderen Schaf stecken hat, so wird bei ihm ein unglaubliches Maß an Neugier sichtbar, ein Hang, der gelegentlich fast genau so stark ausgeprägt sein mag wie seine Duellsucht. Viel zu fürchten hat er dabei zum Glück nicht, denn sein kleines Schwesterchen Glöckchen steht ihm genau im richtigen Moment stets zur Seite, um ihn aus einer unangenehmen Situation wieder hinauszuretten und seine Wunden heile zu kuscheln. Und sollte es darauf ankommen, so würde er ohne zu zögern jede Gefahr abwenden, die seine Schwester bedrohen könnte, wo sie doch eine der ganz wenigen Personen ist, auf die er etwas hält.

  2. #2
    Name: Friedobert
    Geschlecht: männlich
    Alter: 2 Jahre

    Friedobert ist ein Austauschschaf von Überheide (also praktisch von Übersee, nur eben mit "heide", statt "see" xD), sehr wissbegierig und gerät so des öfteren an seine Grenzen. Bereits einige Monate nach seiner Geburt erlitt er einen Stromschlag, weil er zu nah an einen elektrischen Zaun geraten ist, was auch seine panische Angst vor Zäunen und Gewittern erklärt. Wenn man ihn mal sieht, dann nur in seiner selbst gebastelten "Anti-Zaun-und-anti-Gewitter"-Rüstung, die größtenteils aus Gräsern, Erde und Sand besteht. Sein Schutzanzug sorgt stehts für viel Gelächter, doch das stört Friedobert nicht. Allein ihn innerhalb der Zäune der Düsterheide zu bekommen, war ein Kampf ohne Gleichen. Da er sich stetig geweigert hatte, die Zäune zu passieren, mussten seine Besitzer ihn aus einem Hubschrauber mit einen Fallschirm abwerfen und selbst das wäre beinahe schief gegangen, weil der Wind sich dummerweise mitten im Fall gedreht hatte, aber Friedobert hatte nochmal Glück gehabt, Glück im Unglück.

  3. #3
    Name: Frau Määhra
    Geschlecht: weiblich
    Alter: 6 Jahre, die Hälfte des Lebens gut hinter sich


    Weißes Fell, mit leichtem beige Stich. Schwarze Schnauze, Öhrchen, Augen, Knie und Hufe. Die Wolle ist sehr dicht, und zugegeben, es gibt flauschigere Wolle. Kurzer dicker Schwanz. Ein „goldener Ring“ im linken Ohr, und ein ledernes Halsband vervollständigen ihr Aussehen. Mit 75 cm Wiederristhöhe, breiten Rücken, 85 Kilogramm, kräftig und bei guter Konstitution lässt sie sich, trotz fehlender Hörner, nicht so ohne weiteres beiseite drücken. Allerdings ist ihr Wesen grundsätzlich sanft. Der Ring im Ohr gefällt ihr. Man hatte ihr gesagt, dass er so schön glitzert, wenn die Sonne drauf scheint. Was sie vom Halsband halten sollte, wusste sie nicht. Und auf ihre Knie und Fesseln war sie stolz. So schöne hatte sonst keine!



    Frau Määhra hat einen recht hohen Rang innerhalb der Herde. Notmalerweise hält sie sich zwar an die Anordnungen, die der Leithammel von sich gibt, unterstützt ihn auch. Normalerweise. Wenn sie diese für unsinnig hält, oder gerade was anderes will, kann es sein, dass sie ihn schlecht hört. Sagen tut sie aber nichts gegen ihn.

    Sie wandert beim Grasen über die Weide. Bleibt gern bei dem einen oder anderen stehen, grüßt und beginnt dabei einen kleinen Plausch. Wobei sie mehr zuhört, als selber redet.

    Sicher, im Westen bleibt sie länger, weil da das Gras besonders saftig ist, auch manche leckere Butterblume gibts sort. Doch sieht sie es pragmatisch, überall will geweidet sein. So nimmt sie auch holziges, hartes Gras zu sich, besonders, wenn es am Zaun entlang wächst. Denn das ist eine zweite Freude von Frau Määhra, langsam am Zaun entlang zu laufen und zu sehen was außerhalb ist.

    Man hat sie schon dabei gesehen, eine Kuhle vorm Zaun zu kratzen. Doch es war ihr längst zu mühselig, bevor es auch nur groß genug für ein Lamm wäre, das alt genug ist, von seiner Mutter weg zu laufen. Aber zu sehen, was hinter dem nächsten Hügel ist. Wenigstens am Tag. Wissbegierig wär sie ja schon. Oder hatte sie doch heimlich Angst davor, raus zu gehen? Und ist deshalb die Kuhle nie größer geworden?

    Nachts schlief sie gern an andere gelehnt. Doch auch da gab es seltene schlaflose Nächte, die sie dazu bringen, am Zaun entlang zu weiden, immer wieder den Kopf zu heben, zu schauen, zu lauschen. Wie groß die Welt wohl ist? Gibt’s saftigere Weiden, als die, zu denen man sie führt? Was es für Wesen dort draußen wohl gibt, die sie nie auf ihren Weidne sieht? Ausser Wölfe, falls es die denn gab? Andere Schafe vielleicht. Andere Schäfer? Wo ihr Schäfer wohl hingeht, der so selten da ist? Und weshalb hatte er ihr dieses Band um den Hals gelegt?

    Geändert von Lu Sonnengold (01.04.2011 um 21:32 Uhr)

  4. #4
    Name: Baron Baa
    Geschlecht: männlich
    Alter: 7 Jahre

    Baron Baa kam erst letztes Jahr auf die Weide und hat vorher lange Zeit in England verbracht. Entsprechend hat ihn die Kultur dort auch geprägt. So bezeichnet er sich zwar selbst als Gentleman, geht jedoch den meisten anderen Schafen aus dem Weg, da diese seiner Meinung nach "nur einfacher Pöbel" seien. Allgemein meckert er ständig, essen tut er überall, denn das Gras hier schmeckt natürlich sowieso nicht so gut wie in England, die Luft stinkt nach Mist und verstehen tut ihn bis auf seine zwei (imaginäre) Untergebenen Charles und Alfred natürlich auch keiner.
    Des Weiteren hat er sich an das Englische gewöhnt und verwendet ständig englische Begriffe und Phrasen während er mit den anderen Schafen redet (wenn es denn überhaupt mal dazu kommen sollte). Auch beharrt er darauf, dass die Teatime einzuhalten ist. Dafür kaut er ständig auf irgendwelchen Kräutern herum, von denen er behauptet, es seien echte Teeblätter. Dunkle Zungen behaupten außerdem, Baron Baa würde des Nachts verschwinden und niemand weiß wo er sich aufhält!
    - Oh, Alfred, geht das mit dieser silly story schon wieder los? Als ob you two imaginär wärd. Splendid joke! Oh, wir haben ja schon fast Teatime. Gentlemen. - Sir. - Ihre Teeblätter, Sir. - Splendid!

    Geändert von Sölf (07.04.2011 um 21:06 Uhr)

  5. #5
    Name: Möbius
    Geschlecht: männlich
    Alter: < 1 Jahr

    Möbius ist ein elendiger Tagträumer. Meistens irgendwie geistesabwesend trottet er auf der Weide rum und ist in Gedanken über dies und jenes versunken, worüber sich ein normales Schaf nie Gedanken machen würde. Aber nein. Deswegen beizeichnet man ihn in der Herde nicht selten als Hans-Möbius-guck-auf-den-Boden, weil er, während er mit seinen Gedanken spielt grundsätzlich immer auf das Gras starrt und deswegen häufig mit jemandem zusammenstößt (whoa, Möbius, kannst du nicht aufpassen?) Doch das ist er gewohnt. Auch die Tatsache, dass er deswegen von allen möglichen Herdenbewohnern irgendwie angemacht wird ist jeden Tag für ihn ein offensichtliches Phänomen. Seine Eltern hat Möbius verloren, als sie von der Herde einst Reißaus nahmen und versehentlich von einem Auto überfahren wurden. Quellen vermuten, dass dies laut den Eltern von Möbius vom Schicksal vorherbestimmt war und sie ihn deswegen Möbius genannt haben (MMMÖÖÖÖÖÖÖÖÖBBBBB!!!!!!!). Aufgrund des frühen Verlusts seiner Eltern ist er auch sehr pessimistisch. Jeder Tag für ihn ist automatisch der Letzte. Wenn er diesen überlebt hat, grenzt es an ein Wunder. Deswegen ist er auch meistens still und kümmert sich relativ wenig um andere. Seine größte Herausforderung ist es, sich diese Gedankenweise nicht anmerken zu lassen.

  6. #6
    Name: Wolke

    Geschlecht: Unter der ganzen Wolle nicht wirklich zu erkennen; dazu ist er (weil er ein höfliches Schaf ist, das mit vollem Maul nicht spricht) so gut wie stumm; aber die Alten erinnern sich noch gut an den kleinen Böckling, der immer einen ungewöhnlich großen Appetit hatte
    Alter: 4-jährig und somit eigentlich längst schlachtreif... wenn denn ein Hirte zugegen wäre der mutig genug wäre erstmal diese Berge von Wolle abzuscheren.
    Er mag: Blumen. Am liebsten Pusteblumen, weil die so doll in der Nase kitzeln. Aber eigentlich hat er alles zum fressen gern, was terraner Natur ist - also wofür er keine Pflanze töten muss.

    Kurze Beschreibung: Groß, Rund, Viiiel Wolle, gedrehte Hörner, schwarze Flecken um die Augen und an den Ohrspitzen ansonsten wolkenweiß, gutmütig, verfressen, kuschelfreudig, verträumt, Angst vor Wasser, duftet umwerfend gut, Vaterschaf „Der dicke Patrick“ war ein herdenfremdes Merinoschaf, verschollener Zwillingsbruder Ludde

    Lange Beschreibung: Wolke ist ein Lamm, dem das Mutterschaf der Herde gleichzeitig mit seinem Bruder Ludde das Leben geschenkt hat. Allerdings stammte ihr Vater (der dicke Patrick, von dem jedes Lamm eine Legende kennt, die in noch nicht ganz hart gewordenem Kot steht) von einer anderen Schafrasse ab, weil ihr Hirte damals versuchen wollte eine Fleischrasse einzukreuzen. Das ganze misslang aber gründlich, denn wie bald zu sehen war setzte Wolke nicht wie sein Vater Fleisch sondern wie seine Mutter Fell an. Und dazu eine runde Speckschicht, die ihn äußerst widerstandsfähig gegen Wind und Wetter, sowie den Appetit der großen Leute macht.

    Seine rundliche Erscheinung, die er bereits als Jährling hatte, brachte ihm dann den Namen „Wolke“ ein, was auch ganz gut passt, denn er sieht wirklich aus wie eine dahinziehende Wolke, wenn er über die Weide trottet, weil von seinem Gesicht oft hinter all der Wolle nicht viel zu sehen ist.

    Sein Zwillingsbruder Ludde wurde bald schon von den großen Leuten weggebracht. Wolke denkt oft an ihn, wie das so ist bei Zwillingen. Aber weil sein Bruder viel schöneres, dichteres Fell hatte und noch dazu ein paar prächtige Hinterläufe ganz ohne die Speckschicht von Wolke, denkt er sich oft, das Ludde wohl in ganz Europa umherreisen darf und bestaunt wird. Ansonsten träumt Wolke viel vom fliegen und wäre gern eine richtige Wolke weil sie so schnell dahinsausen können, obwohl sie doch so viel Wolle tragen wie er.

    Wolkes Hörner sind nutzlos – das sagen zumindest die anderen Böcke in der Herde. Da sein Vater ein Merinoschaf war, hat er die gedrehten Hörner von ihm geerbt und da sie ihn nicht beim essen stören, sorgt er sich nicht groß um sie. Die Hängeohren beschehren ihm zudem ein leicht trotteliges Aussehen. Aber er begnügt sich gerne mit einem der niederen Ränge, den er im Moment innehat. Für den Leithammelposten wäre er viel zu faul. Denn dann hätte er ja gar keine Zeit mehr um zu grasen und um sich um die Lämmer zu kümmern. Ein schrecklicher Gedanke!

    Mit den jüngsten Lämmern versteht er sich am besten. Vor allem in den kühlen Nächten lässt er es gerne zu, wenn sie sich in seine warme Wolle kuscheln. Wenn eines von ihnen krank wird, bringt er ihnen immer ausgesuchte Kräuter herbei und päppelt sie so auf. Aber nicht nur die Lämmer schätzen seine Gesellschaft – auch alle anderen Schafe genießen es nachts in seiner Nähe zu stehen und den angenehmen, warmen Duft nach Gras, Rotklee und Löwenzahn einzuatmen und so der kühlen Nacht zu entkommen.

    Vom Düstersee hält Wolke sich tunlichst fern, seit er einmal als er sich im Kleefeld niedergelegt hatte und dann schlafend ins kühle Nass gerollt war. Bis man ihn dort wieder herausgefischt hatte, hatte es ziemlich gedauert weil seine kuschelige Wolle sich so schnell mit Wasser vollgesogen hatte. Seitdem ist er ganz zerzauselt und sieht mehr denn je aus wie ein großer Flauschball. Abgesehen davon findet man ihn überall auf der Weide und zwar immer, weil er unübersehbar ist.

  7. #7
    Name: Rubmob
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Name:	steffikoeppler_310716.jpg 
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ID:	8143
    Alter: Knapp zwei Jahre

    Beschreibung:
    Rubmob ist ein außerordentlich fettes Schaf. Dies liegt an seiner ruhigen Art zu leben. Er versucht zu viel Bewegung zu vermeiden und liegt gerne auf der faulen Haut. Dieses Talent erkannte auch der Schäfer und begann Rubmob im Alter von einem halben Jahr immer etwas extra Futter zu geben, um ihn noch mehr zu mästen.
    Im Alter von einem Jahr gewann Rubmob den ersten Mästwettbewerb und bescherrte dem Schäfer damit ein gutes Preisgeld und sich selbst damit noch mehr Futter. Seinen zweiten Mästwettbewerb gewann er ein halbes Jahr später. Nun näherte er sich seinem zweiten Lebensjahr und wurde immer noch fleißig gemästet. Rubmob freute sich schon auf seinen nächsten Wettbewerb, doch er wusste nicht, dass seine nächste Reise außerhalb Weide ins Schlachthaus führen sollte. Denn wer würde nich gerne das gute Fleisch eines zweimaligen Siegers essen wollen?
    Der ganze Ruhm hatte ihn aber nicht wirklich verändert und so lag er immer noch den lieben langen Tag irgendwo rum und fraß gemütlich vor sich hin. Wenn man ihn jedoch dick, fett oder ähnlich nannte, konnte Rubmob auch ziemlich böse werden. Sein Zorn verflog aber schnell wieder, denn sich aufzuregen war ja ziemlich anstrengend.

  8. #8
    Name: Mike, aber die meisten nennen ihn Mikey was er gar nicht ausstehen kann
    Geschlecht: männlich
    Alter: 2 1/2 Jahre

    Ein neugieriges Schaf welches ständig in der Gegend herumstreunt um sich ein genaues Bild von der Heimat seiner Herde zu machen und dies in einer Karte festzuhalten. Diese sieht jedoch sehr chaotisch aus da er sie mit einem ins Maul geklemmten Pinsel zeichnet und somit eigentlich für jeden außer ihn nutzlos ist, nicht das der Rest der Herde sich sonderlich für interessieren würde.
    Er ist kein aufgrund seiner Streiffzüge kein sonderlich schön anzusehendes Schaf da er nicht daran denkt sein Fell mal von Schlamm und andere Unreinheiten zu befreien, außer jemand schmeißt ihn zur Abwechslung mal in den Fluss.
    Deswegen versteht er sich auch nicht unbedingt mit dem Rest der Herde und sollte er mal nicht umherstreifen macht er meistens ein Nickerchen auf einem der größeren Bäume in der Gegend (wie auch immer er da raufkommt), auch wenn er einer Rauferei mit anderen Männern der Herde nicht abgeneigt ist.

  9. #9
    Name: Gewitter (jedenfalls behauptet er das)
    Geschlecht: männlich
    Alter: unbekannt, aber jenseits der 6 Jahre

    Gewitter ist ein Dickhornschaf, welches seit nunmehr 3 Jahren in Düsterheide lebt. Er hat ein dunkelbraunes Fell und eine Narbe dort, wo sich einst sein linkes Auge befunden hat. Gewitter ist bekannt dafür, alles besorgen zu können, was ein Schaf sich nur wünscht, wenn man ihn ausreichend entlohnen. Angeblich kennt er eine Möglichkeit, das Jenseits der Heide zu erreichen, denn oft ist er für mehrere Stunden nirgends auf der Heide zu finden. Und wo sonst sollte er all die wundersamen Dinge herbekommen, die er an die andere Schafe verkauft.
    Gewitter ist für seine Verschlossenheit ebenso bekannt, wie für seine ungewöhnliche Auffassung von Gerechtigkeit. Er besitzt offensichtlich etwas wie einen Ehrencodex oder einen persönlichen Leitfaden, an den er sich, das allgemeine Gesetz/Recht ignorierend, strikt hält. Dies kann sowohl zum Vorteil (jemand hat einen Gefallen bei Gewitter gut) als auch zum Nachteil (Gewitter schuldigt wissentlich unschuldige Schafe an, die ihn nicht für ihre Ware bezahlt haben) für die anderen Schafe sein.
    Alles in allem lebt Gewitter zwar meist abseits der Herde, sieht sich aber als Teil von ihr und wird zumeist auch so behandelt. Trotzdem ist Gewitter auch nach den 3 Jahren, die er nun bei der Herde lebt, immer noch nicht all zu beliebt innerhalb der Herde.

  10. #10
    Name: Lammbert
    Geschlecht: männlich
    Alter: ~1 Jahr

    Lammbert ist ein lebhaftes junges Schaf, das gerade mitten in der Pumährtät steckt. Da sind diese anderen Schafe, die plötzlich immer interessanter werden, aufgeklärt ist Lammbert nämlich nicht, ist er doch als kleines Lamm von seiner eigentlichen Schafherde geflohen und wurde glücklicherweise noch rechtzeitig gefunden, bevor er als Futter für die Wölfe endete. Ohne Familie hat sich niemand wirklich für ihn zuständig gefühlt, dennoch hatte ihn seine neue Herde immer sehr umsorgt, er fühlte sich geborgen und entwickelte sich zu einer sehr extrovertierten Mäh-rson.
    Lammbert ist ein sehr fröhliches Gemüt, er vertraut schnell und wirkt beinahe ein wenig naiv. Sobald er etwas findet, was er nicht kennt, wird sofort nachgefragt, und wenn niemand eine Antwort weiß, versucht er es selbst zu ergründen.
    Ein besonderes Erkennungsmerkmal ist ein kleiner schwarzer Fleck am vorderen rechten Bein im ansonsten weißen Fell, ein Makel, der das ansonsten sehr schöne Fell, zumindest aus Lammberts Sicht, ein wenig entstellt, so versucht er bei Gesprächen ständig diesen Fleck zu verbergen.

  11. #11
    Name: Mmii
    Geschlecht: männlich
    Alter: Fast ein Jahr

    Mmii ist klein, weiche Wolle und ausschließlich am Lächeln. Die meisten vergessen immer, dass er ein männliches Schaf ist, auch, wenn man es eigentlich erkennt. Er ist tollpatschig und total unbeholfen, möchte immer spielen und ist ein wenig weinerlich. Eigentlich mögen ihn alle, aber manche munkeln davon, dass er eine Schattenseite besitzt, die dieses niedliche Image ihm aufzwingt. Die meisten glauben aber nicht dran. Ansonsten springt er gerne durch die Gegend, versucht immer mit Schmetterlingen auf selber Nasenhöhe zu sein und fragt sich immer, weshalb die Schafe am Himmel fliegen können (ja, gemeint sind die Wolken. o_O) Ein Erkennungsmerkmal ist ein Klingelband (welches längst nicht mehr funktioniert), welches er an seinem Bein trägt, seit er das Ding gefunden hat.

  12. #12
    Name: Scherzo
    Geschlecht: männlich
    Alter: Schon fast 2 Jahre alt

    Scherzo ist ein fröhliches Schaf, das Geräusche liebt. Sei es das Zwitschern der Vögel, das Plätschern der Pfützen oder ein Rasenmäher in der Ferne. Seine große Leidenschaft zur Musik hat er aber schon seit er ein kleines Schäfchen war. Beim täglichen Versteck- und Fangenspielen mit den anderen Schäfchen ist er zufälligerweise über einen kleinen Stock gestolpert. Aus Ärger schmiss er den Stock mit ganzer Kraft weg, wobei dieser gegen einen Baum flog. Und damit begann seine Liebe zur Musik. Schon seit einem Jahr trägt er diesen Stock mit sich herum und schlägt auf allem herum, was er auf seinem Weg findet. Dadurch hat er sich auch teilweise unbeliebt bei den anderen Schafen gemacht, da er wirklich zu jeder Zeit Musik macht - auch in der Nacht. Viele Schafe mögen ihn deshalb nicht, dabei ist es sein größter Wunsch, einen Schüler zu haben, dem er die Kunst der Musik unterrichten kann.
    Er war früher von Mmiis Klingelband angetan, aber gab sich nach einiger Zeit damit zufrieden, dass es für immer Mmii gehört.

  13. #13
    Name: Napoleon
    Geschlecht: Männlich
    Alter: 9 Jahre

    Eigentlich heißt Napoleon ja Fritz, aber seit er im Alter von eineinhalb Jahren einen Buchstabier-Wettbewerb gewonnen hatte, wurde er mehr und mehr davon überzeugt, allen anderen Schafen überlegen und ihr natürlicher Führer zu sein. Geboren worden war Napoleon auf einer einfachen Feldwiese im südlichen Ausland, von dem man auf der Düsterweise zuvor nie gehört hatte. Seiner gewöhnlichen Herkunft zum Trotz genügte es Napoleon nie, Untertan anderer Herdenführer zu sein. Er selbst musste es sein der den Weg vorgab.
    So kam es schon in jungen Jahren immer wieder zu Auseinandersetzungen mit anderen Emporkömmlingen, die Napoleon meistens für sich entscheiden konnte. Den Geschlagenen zwang Napoleon den Schwur immerwährender, treuen Knechtschaft im Tausch für ihr Leben ab.
    Dadurch sammelten sich langsam aber stetig immer mehr Schafe unter seiner Führung. Sie gruben Tunnel und bauten Brücken, plünderten Bauernhöfe und Burgen und verhielten sich allgemein auf eine Art und Weise, die man nur als schändlich bezeichnen kann.
    Manche kamen weil sie es mussten, manche kamen weil sie Mitläufer waren, aber die meisten Schafe folgten ihm weil sie an seine Ideen glaubten. Befeuert von seinen Reden über die natürliche Überlegenheit der Rasse "Schaf", der Minderwertigkeit aller anderen Säugetiere und den hegemonialen Weidelandansprüchen seiner Herde, konnte es Napoleons Herde kaum erwarten in den nächsten Kampf zu ziehen.
    Dem einen Sieg folgte der nächste, ein erfolgreicher Feldzug dem anderen.
    In der Tat wurde Napoleon Einfluss so groß, dass den Menschen gar nichts anderes übrig blieb als sich zur Wehr zu setzen, wollten sie nicht immer mehr ihrer martialisch erworbenen Rechte abgeben.
    So bildeten sich bewaffnete Milizverbände die speziell auf Schafsabwehr trainiert waren, und Napoleon Truppen wurden immer weiter zurückgedrängt. Schließlich war seine Niederlage unausweichlich, und er wollte den Freitod wählen – "wollte", denn leider kam er darauf, dass sich Schafshufe nicht zum Abfeuern eines Revolvers eignen.
    Somit fiel er seinen Häschern in die Hände, die fanden, dass die Demütigung lebenslanger Gefangenschaft, weitab seiner Heimat und mit regelmäßigen Sc••••n, eine weitaus bessere Strafe darstellte als ein bloßer, schneller Tod. So kam er vor nun schon mehreren Jahren auf die Düsterheide. Seine Vergangenheit behielt er dort aus Scham über sein Versagen für sich, und auch sonst mied er großteils den Kontakt mit anderen Schafen. Auch wurde er sehr leicht gereizt, wenn ihn andere Schafe nicht mit dem ihm nötigen Respekt behandelten, und verlangte immer nach einer eigenen Stelle zum Fressen – die er nachher standesgemäß immer als die beste bezeichnete, um Würde und Status zu wahren.

    Geändert von drunken monkey (08.04.2011 um 17:21 Uhr)

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