Zitat Zitat von La Cipolla Beitrag anzeigen
Hm, danach wird's schon schwierig, was richtige Ausnahmestories angeht. Gibt zwar immer wieder Sachen, die ziemlich einwandfrei sind (zuletzt bei mir Radiant Historia und Broken Age, Suikoden III wäre auch ein gutes Beispiel), aber so richtige Überknaller ... hm. Schlagt mal was vor.
Hm. Der Film- bzw. Romanvergleich ist ungerecht, das stimmt. Aber wie gesagt hat sich mir nicht wirklich erschlossen warum es denn jetzt ein so storylastiges Spiel... nunja, ein Spiel sein muss.
Mir fallen nur Beispiele ein in denen entweder das Storytelling großartig ist, so einfache Geschichten wie in Portal, Thomas Was Alone und vielleicht Dear Esther. Oder eben bei den Atmo- und Gefühlsknallern, die ihre Qualitäten aus der Interaktion (oder Anti-Interaktion) ziehen, wie Flower, REZ, vielleicht auch Katamari und natürlich der ganze Haufen Rollenspiele und Sandboxgames in denen der Spieler zu großen Teilen selbst für das Erlebnis verantwortlich ist. The Stanley Parable bringt's ja eigentlich gut auf den Punkt, dass beim Videospiel oft die Schere zwischen Interaktion und Writing weit auseinander klafft.

Achja, Silent Hill 2 ist ein recht rundes Gesamtpaket mit guter Story.
Zitat Zitat von Mivey Beitrag anzeigen
Das es als Videospiel nicht funktionieren soll, will ich hier nicht so einfach aktzeptieren, da musst du mir schon ein Zitat samt Quelle geben, dass es nämlich kein typisches Spiel ist, heißt noch lange nicht, dass nicht Teil des Mediums ist. (Das kann mit der Qualität ja gar nichts zu tun haben, auch die extreme Linearität kann man hier nicht einführen, noch einmal das Fehlen komplexer Spielmechanismen, die es am Anfang des Mediums gar nicht gab.)
Aber das ist wohl auch ein anderes Thema, will hier den KOTT nicht zu müllen. ^^"
Ich habe einfach nachgeplappert was ich in zwei Reviews in einem Nebensatz erwähnt gefunden habe. (Review 1 + 2) Die verlinken zum Twitteraccounts des Typen, aber ich habe auf die Schnelle nichts dergleichen gefunden, vielleicht haben sie ihm das in den Mund gelegt.
Und natürlich heißt das nicht, dass es nicht, dass es kein Videospiel ist. Ich finde nur, es ist ein schlechtes. Wie gesagt als Roman oder Comic könnte ich es mir besser vorstellen. Oder man hätte die Zeitreiseszenen zumindest anders einbauen können, z.B. durch einen anderen Stil. Von 32bit (reale Welt) auf 16bit (Erinnerung) oder so, und dann vielleicht nur die Erinnerungen interaktiv gestalten. Eben ein bisschen mehr Mut zur Form, so schien mir das ein bisschen zu beliebig.

Und ich glaube, du musst keine Angst haben im OT-Thread vom Thema abzukommen.