Hm. Der Film- bzw. Romanvergleich ist ungerecht, das stimmt. Aber wie gesagt hat sich mir nicht wirklich erschlossen warum es denn jetzt ein so storylastiges Spiel... nunja, ein Spiel sein muss.
Mir fallen nur Beispiele ein in denen entweder das Storytelling großartig ist, so einfache Geschichten wie in Portal, Thomas Was Alone und vielleicht Dear Esther. Oder eben bei den Atmo- und Gefühlsknallern, die ihre Qualitäten aus der Interaktion (oder Anti-Interaktion) ziehen, wie Flower, REZ, vielleicht auch Katamari und natürlich der ganze Haufen Rollenspiele und Sandboxgames in denen der Spieler zu großen Teilen selbst für das Erlebnis verantwortlich ist. The Stanley Parable bringt's ja eigentlich gut auf den Punkt, dass beim Videospiel oft die Schere zwischen Interaktion und Writing weit auseinander klafft.
Achja, Silent Hill 2 ist ein recht rundes Gesamtpaket mit guter Story.
Ich habe einfach nachgeplappert was ich in zwei Reviews in einem Nebensatz erwähnt gefunden habe. (Review 1 + 2) Die verlinken zum Twitteraccounts des Typen, aber ich habe auf die Schnelle nichts dergleichen gefunden, vielleicht haben sie ihm das in den Mund gelegt.
Und natürlich heißt das nicht, dass es nicht, dass es kein Videospiel ist. Ich finde nur, es ist ein schlechtes.Wie gesagt als Roman oder Comic könnte ich es mir besser vorstellen. Oder man hätte die Zeitreiseszenen zumindest anders einbauen können, z.B. durch einen anderen Stil. Von 32bit (reale Welt) auf 16bit (Erinnerung) oder so, und dann vielleicht nur die Erinnerungen interaktiv gestalten. Eben ein bisschen mehr Mut zur Form, so schien mir das ein bisschen zu beliebig.
Und ich glaube, du musst keine Angst haben im OT-Thread vom Thema abzukommen.![]()















