@DrBamboo
Ich glaub du hast da einen zu starke egozentrische Sicht. Die meisten Leute lesen nicht vier,fünf Romane zu Autismen.
Rain Man dürfte da noch das bekannteste sein, was die meisten kennen, hat aber nicht die im Spiel sehr zentrale Kompenente der (etwas zu) romantischen Liebesbeziehung. Niemand sagt, dass ein Meisterwerk ist, dass in die Geschichte eingehen wird, dürfte vermutlich sogar schwer sein, es in 10, 20 Jahren noch irgendwie aufzutrieben, (Obsoleszens in Video Spielen ist ein sehr wichtiges, meist ignoriertes Thema, trotz der eigentlich gewaltigen ökonomischen Bedeutung, die es später mal haben könnte, die so aber einfach verungmöglicht wird, aber, dass ist wieder ein anderes Thema. )
Von daher denke ich, dass es schon seinen Sinn und Zweck hat, und sicherlich auch viele mit der Perspektive eines Autisten konfrontiert, aber eben auch einfach nur einer Frau, die sich schwer tut, von ihrer Umwelt verstanden zu werden, bis fast zu ihrem Tod. Große Kunst? Vielleicht nicht, aber für ein recht kurzes kommerzielles Debut schon bemerkenswert, find ich.
Das es als Videospiel nicht funktionieren soll, will ich hier nicht so einfach aktzeptieren, da musst du mir schon ein Zitat samt Quelle geben, dass es nämlich kein typisches Spiel ist, heißt noch lange nicht, dass nicht Teil des Mediums ist. (Das kann mit der Qualität ja gar nichts zu tun haben, auch die extreme Linearität kann man hier nicht einführen, noch einmal das Fehlen komplexer Spielmechanismen, die es am Anfang des Mediums gar nicht gab.)
Aber das ist wohl auch ein anderes Thema, will hier den KOTT nicht zu müllen. ^^"

















