Vor kurzem habe ich mit DmC - Devil May Cry angefangen. Eigentlich wollte ich nur für mich selbst herausfinden, ob das Ding das ganze Geheule wert war was hier abging von wegen "Es ist nicht dasselbe!". Nun, als jemand der niemals irgendwas mit der DMC-Reihe anfangen konnte (weiß auch nicht genau wieso) muss ich mir die Frage "Ist das Reboot ein gutes Spiel?" auf der Basis des Spiels selbst beantworten, ohne die DMC-Reihe da mit reinzuziehen. Und die Antwort ist ein enthusiastisches Nein. Gott, nein. Nein, fuck nein. Aber genau das macht es für mich so unfassbar unterhaltsam: Ich spiele hier das trashige, amerikanisierte Reboot einer ein bisschen trashigen japanischen Hack'n'Slay-Reihe mit "fuck fucking fuck-fuck"-Dialogen, einer direkt aus "They Live!" gerippten Storyidee, blitzschnellen Kämpfen die mich mit schöner Regelmäßigkeit mit ihrem schieren Kawumm-Faktor überfordern, einem Dubstep-und-Schreimetal-Soundtrack und einfach nur furchtbaren Charakteren quer durch die Bank, die allesamt entweder aus einem ollen 80er-Exploitationfilm oder einem edgy-as-fuck Jugendroman entsprungen sein können.
Kurzum: Was'n Wrack von einem Spiel, aber es macht unheimlich viel Spaß.















