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Thema: Wutschachtel

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Die großen Hersteller machen alle sowas. Weißt du, was die da für einen Reibach machen?
    Gerade Microsoft mit den undurchsichtigsten Lizenzmodellen ever machen da die fette Kohle. +100.000€ Nachlizensierung sind nicht unüblich.

    Man muss sich das aber auch nicht so vorstellen, dass die vorbeikommen und zählen. Die geben einem einen Termin, zu dem man offenlegen und nachweisen muss, wieviele Lizenzen im Unternehmen vorhanden sind. Gerade beim Thema Terminalserver, etc. ist das echt bescheuert und führt schnell zu Nachlizensierung.

  2. #2
    Zitat Zitat von Eisbaer Beitrag anzeigen
    Die großen Hersteller machen alle sowas. Weißt du, was die da für einen Reibach machen?
    Gerade Microsoft mit den undurchsichtigsten Lizenzmodellen ever machen da die fette Kohle. +100.000€ Nachlizensierung sind nicht unüblich.
    Wobei das Microsoft durchaus bewusst ist und die sich "nur" mit einer Nachlizensierung zufriedengeben, ohne Strafzahlung o.Ä... Die wissen schon sehr genau: Würde auch nur einer dagegen klagen, würden entsprechende Richter ebenfalls die undurchsichtigen Microsoft-Verträge beanstanden.

    Willkommen in der IT-Branche >_>

  3. #3
    Würde mich nicht wundern, wenn vor allem Adobe härter durchgreift. Wobei das Microsoft-Modell schon auch etwas von Bauernfängerei hat.

  4. #4
    MANN, ALLES SCHEISSE.









    Puuuh.

    Bin dann auch wieder weg.

  5. #5
    Weiß gar nicht, ob ich lachen oder weinen sollte. Bei uns im Lager wurde vor Kurzem jemand entlassen, weil die Lagerhaltungskosten einfach zu hoch sind und das Lager abgebaut werden soll. Jetzt jammert der Lagerleiter seit Monaten darüber, dass die anderen mit der Arbeit nicht mehr hinterherkommen und die Geschäftsführung kommt allen Ernstes mit dem Vorschlag, dass ich ja da aushelfen könnte. Ist gerade so ziemlich DAS Gesprächsthema im Betrieb und das obwohl mit mir noch niemand darüber gesprochen hat. Als hätten wir hier in der IT nichts zu tun. Haben schließlich gerade erst nen Azubi eingestellt, damit wir unseren dritten Mann zum Skat spielen haben.
    Der Azubi ist übrigens schon länger fest eingeplant als Aushilfe im Lager, was ich als Ausbilder mal gar nicht gut finde, zumindest nicht für mehr als ein paar Tage.

  6. #6
    Morgen Termin in der Werkstatt. Natürlich passiert das, was nur mir passieren kann - der Traktor vor mir verteilt seine komplette Ladung Gülle quer über die Straße, ich bretter voll durch und rutsche fast in den Gegenverkehr. Mein Auto riecht jetzt nach Scheiße, ich habe in jeder Ritze die Kacke hängen und muss morgen vor der Werkstatt noch zusehen, dass ich eine vernünftige Waschanlage in der Nähe auftreibe, damit die den Wagen nicht vor der Halle stehenlassen. Die Woche kann jetzt schon unmöglich besser werden.

  7. #7
    Wutschachtel mit 'ner Prise Galgenhumor:

    Eine Statistik des ADAC besagt, dass ein Mensch (vermutlich, wenn er gelegentlich mal Auto fährt), etwa 1x alle 10 Jahre einen Platten am Auto hat. Mit dem heutigen Tag sind es damit bei mir 2x in 3 Jahren. Wenn ich, bis ich ~37 Jahre alt bin, keinen Platten mehr habe, wäre das nicht nur wünschenswert, sondern es erfüllt sich für mich auch noch die Statistik!

  8. #8
    Ich habe mir mal ein paar chinesische Autohersteller angeschaut. Dabei stieß ich auf Byton. Die sind ganz neu und wurden von abtrünnigen BMW-Mitarbeitern gegründet, die dort Elektroautos entwickeln sollten, aber sich wohl ausgebremst fühlten. Jedenfalls wird hier der Lifestyle mit dem coolen Auto präsentiert.

    https://www.byton.com/technology.html

    Mich provozieren die Leute in diesem Video so immens. Der Typ mit seinem Hemdchen unterm Sakko, der Gang Leute. DER GANG, dann diese Frau und die aber natürlich auf das Auto abfährt, weil es direkt mit dem Handy verbunden ist und alle dauernd stalkt wwwwwoooah man, ehy. Womit ich hab ich das verdient?? Furchtbar. Welche Trottel finden sowas auch noch gut? Ok das hab ich bei Handys auch gedacht. Ich muss schnell die Aktien kaufen, sobald es welche gibt.

    Geändert von Gendrek (26.11.2017 um 02:44 Uhr)

  9. #9
    Folgende Situation auf Arbeit:
    • Kollege einer anderen Abteilung (ich IT-Support, Kollege bei Rechnungswesen; der Eine kennt die Befugnisse des Anderen quasi nicht wirklich) will einen PC hergerichtet bekommen,
    • Ich geb die Arbeit (vorschriftsmäßig) an einen Azubi weiter,
    und am Ende des Tages werd ich vom besagten Kollegen zur Sau gemacht, warum der PC immernoch nicht hergerichtet war.

    Der Ärger des Kollegen ist auf den ersten Blick berechtigt (ich bin bis zu einem gewissen Grad natürlich verantwortlich für das, was die Azubis treiben - nicht umsonst hab ich die Befugnis dazu, Arbeit zu delegieren), aber hier kommt der Plottwist: Besagter Kollege hat dem Azubi nämlich gesagt, dass er es bleiben lassen soll, da "Ich" mich darum kümmern soll. Kollege hat allerdings komplett verpennt, mir das auch zu sagen. Und um einen draufzusetzen, hat auch der Azubi nix gesagt. Ich bin also den ganzen Tag fröhlich davon ausgegangen, dass sich besagter Azubi darum kümmert.

    Bis zu einem gewissen Punkt gestehe ich eine Schuld ein (ich hätt mich beim Azubi erkundigen sollen, wie weit er denn sei - unabhängig davon, ob Kollege den Azubi ziehen lässt). Was zumindest fragwürdig von Kollegenseite ist: Er meint mich zusammenscheißen zu können, weil ich die Arbeit nicht selbst erledigt habe. Wie gesagt: Ich bekenne mich schuldig im Sinne der Anklage, dass ich die Arbeit des Azubis nicht kontrolliert habe.

    Was aber garnicht geht und der Grund ist, weshalb ich hier grade meinen Frust von der Seele schreibe: Kollege meint, mich auch noch zur Sau machen zu können, weil ich es überhaupt gewagt habe, die Arbeit an jemand anderen weiterzugeben. Er meint mir persönlich die Schuld geben zu können, obwohl er es war, der den Azubi wegschickte. Bei meinem Einwand, der Azubi hätte die Arbeit erledigen sollen, bekam ich ein "ich hab aber die Aufgabe an IHNEN weitergegeben, also sollen SIE die Arbeit auch machen" zurück. Und hier denke ich mir einfach nur "Fick dich", weil das verdammtnochmal nicht seine Sache ist, wem ich die Arbeit weitergebe.

    Ich hab natürlich erst im Nachhinein erfahren, dass besagter Azubi vom Kollegen weggeschickt wurde. Besagter Azubi bekommt von mir zwar auch noch einen auf'm sprichwörtlichen Deckel (keine große Schimpferei, aber mit der Bitte, bei der nächsten Situation doch bitteschön mitzudenken und das dann den Verantwortlichen weitersagen, statt Däumchen zu drehen und zu hoffen, das erledigt sich von selbst. Normal ist der Azubi jemand, der sowas auch problemlos kann; nicht umsonst hab ich die Aufgabe an ihn weitergegeben), aber was zur Hölle meint der Kollege, mit mir umspringen zu können? Bin ich sein persönlicher IT-Assi oder was? Er hat mal überhaupt nicht zu entscheiden, welchen Azubi ich wo einsetze und wo nicht. Wenn er ein Problem damit hat (was durchaus ein berechtigter Fall sein kann, z.B. wegen Datenschutz... War aber in diesem Fall nicht relevant), dann soll er das gefälligst mir selbst sagen und nicht den Azubi als "Zwischenpuffer" verwenden. Und erst recht soll er nicht a) den von mir geschickten Azubi wieder wegschicken, b) keinem was davon sagen und c) sich auch noch dabei wundern, warum niemand die Arbeit erledigt.

    Bin ich froh, dass ich in meinem gesamten Leben noch nie meinen Arbeitgeber genannt habe und auch sonst nirgendwo im Social Media-Bereich mit realen Daten oder Fotos angemeldet bin, um hier Dampf ablassen zu können.

    Beim "Gespräch" mit dem Kollegen war ich wegen seiner "selbstverständlichen" Vorwürfe so perplex, dass ich darauf garnicht richtig antworten konnte (u. mir auch die Info mit dem Azubi, der von ihm weggeschickt wurde, fehlte). Morgen wird das dennoch von mir ein Nachspiel in Form eines Gesprächs mit seinem Vorgesetzten haben, auf so eine Kacke hab ich echt keine Lust...

    Kann mich nicht daran erinnern, in letzter Zeit so unter Ladung gestanden zu haben... Halleluja bin ich sauer...

    (EDIT: Ist zugegebenermaßen auch das erste Mal das ich in so einer Situation drinstecke... Also werde ich auch noch lernen müssen, damit gelassener umzugehen... Ändert momentan dennoch nicht viel daran, dass ich seitdem innerlich platzen könnte...)

    Geändert von Manuel (12.12.2017 um 17:29 Uhr)

  10. #10
    Oh damn, sowas ist ärgerlich.
    Bist Du denn der Ausbilder des Azubi oder sein direkter(!) Vorgesetzter?
    Wenn nicht, dann bist du nicht per se verpflichtet, seine Arbeit zu kontrollieren.

    Natürlich ist das mega ärgerlich und bei sowas kann man echt in die Luft gehen - das verstehe ich, aber in einer Woche kräht da normalerweise schon kein Hahn mehr danach.
    Was Du natürlich machen kannst: Den Betriebsrat einschalten und einen Vertreter bei dem Gespräch mit dem Vorgesetzten dazuholen.

    Bei uns würde ein solches Verhalten wie von deinem Kollegen nicht funktionieren, da bin ich schon mega froh.
    Normalerweise wird sich da nie im Ton vergriffen oder unfair, weil wir für einen Konzern arbeiten und entsprechend alle mega entspannt sind, da es nicht um deren Geld geht. Wenn mal was passiert, dann gibt es viele Kontrollinstanzen, die erstmal prüfen, ob wirklich was vorliegt.

    Entsprechend werden dann auch immer beide Seiten gehört. Meistens 1 Tag später, wenn alle Emotionen verraucht sind und es sind dann immer beide Seiten im Raum und hören sich jeweils die Seiten an.
    Kannst Du so etwas Ähnliches oder Vergleichbares bei euch auch anbringen? Also mit dem Vorgesetzten die Gegenseite dazu holen und dann in aller Ruhe darüber reden?

  11. #11
    Ich finde es eigentlich irrelevant hier auch nur ansatzweise bei sich selbst die Schuld zu suchen, Stichwort Kontrolle. Der Fehler liegt eindeutig bei dem Kollegenschwein. Außer aus datenschutztechnischen Gründen kann er eigentlich gar keine Ansprüche stellen, wer denn nun die Arbeit erledigt. Er ist deiner Abteilung nicht weisungsbefugt und wenn er da irgendwelche Wünsche hat, muss er das mMn persönlich äußern und nicht über Dritte. Letztendlich kann er aber nichts dagegen tun, wenn du ihm dann dennoch den Azubi aufdrückst. Es sei denn, er ist der beste Freund des Chefs, dann hast du die A-Karte.

    Ich durfte gerade wieder erfahren, dass es letztendlich vollkommen egal ist wie die rechtliche Lage ist - wenn die GF etwas will, dann kann man da schlecht sagen "Nö, das muss ich rechtlich gesehen aber nicht tun". Mein Azubi darf deswegen nächsten Monat vier Wochen die von der GF selbsterzeugte Personalnot im Lager beheben, obwohl Lagerlogistik ganz weit vom Ausbildungsplan eines FiSi entfernt ist. Hab hier nur meinen Unmut als Ausbilder äußern können. Mein Azubi muss hier selbst entscheiden, aber er ist noch in der Probezeit und auch für seine persönliche Stellung gegenüber der GF ist es nicht schlau, wenn man da nein sagt, zumal die Büromanagement-Azubis das auch durchmachen mussten, die das allerdings vom Ausbildungsplan durchaus dürfen.

    Ärgerlich ist es auf jeden Fall, weil wir hier mehrere Projekte liegen lassen müssen und ich ihn hier generell gut brauchen könnte.

    Geändert von Eisbaer (13.12.2017 um 08:35 Uhr)

  12. #12
    Hat der andere überhaupt Weisungsbefugnis gegenüber ihm/der andern Abteilung? Bzw. kann er spezifisch einen bestimmten Mitarbeiter anfordern? Wenn der von ner andern Abteilung ist kann ich mir vorstellen, dass dem nicht so ist nund er nur ne bestimmte "Leistung" anfordern kann.
    Eben die Sache mit dem Rechner. Dadurch dass der Azubi geschickt wurde hat man die Leistung ja angeboten. Und wenn er sie abgelehnt hat ist es so zu werten als benötige er sie nich mehr. (Sonst hätte er noch mal bestellt.) Schuld sehe ich allein bei dem, der abgelehnt hat. Da hätt ich eher dem eigenen Vorgesetzten in der eigenen Abteilung Bescheid gegeben. Damit der sich mit anderen Vorgesetzten (oder irgendwem noch höher) abstimmt, damit die andere Abteilung mitbekommt wie sie vorzugehen hat wenn sie IT-Leistungen intern bestellt.

    Aber gut. Ist vermutlich auch überall anders wie das gehandhabt wird. Für mich klingt es so als nimmt der sich besonders wichtig und fühlt sich beleidigt, weil "nur" der Azubi kam und nich der Abteilungsleiter von der IT-Abteilung persönlich ihm auf Knien mit silbernem Tablett nen Rechner überrreicht hat, nach Einrichtung, etc.

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