Es ist immer so derbe cool, wenn Leute in der Germanistik zu dumm oder zu faul sind, Texte richtig zu lesen. Und ich bin es leid, meinen Referatspartnern immer die Arbeit abzunehmen, weil sie es nicht hinbekommen, etwas beim ersten Mal zu verstehen und dann nicht mal die Zeit aufbringen, Sachen zweimal zu lesen. Ich meine, ich habe echt manchmal meine Probleme mit Texten; Gott weiß wie schnell ich etwas gemacht haben könnte, wenn ich mich beim Lesen konzentrieren könnte. Aber dann geht man halt zurück, liest die Sache nochmal und nochmal, bis man sie verstanden hat. Definitionen zu vertauschen und wichtige Informationen auszulassen, weil man sie nicht gecheckt hat, ist großer bogus. Und dann sollte man es wenigstens hinbekommen, seine Gedanken so zu formulieren, dass der andere überhaupt nicht auf die Idee kommt, nochmal im Text nachzulesen und die Unfähigkeit zu dekuvrieren. Danach aber noch zu sagen: Liest du nochmal drüber (Kein Ding. Hab ja auch die anderen 150 Seiten schon gelesen, dann les ich deine 150 Seiten auch nochmal mit.) und korrigierst, was falsch ist? (Kein Ding. Ist ja nicht deine Aufgabe, selbst zu arbeiten. Ist ja nicht dein Studium, zu dem du offensichtlich nicht in der Lage bist. Ich mach das schon für dich. Und der nächste macht das dann auch für dich. Und irgendwer schreibt dann deine Abschlussarbeit. Und wenn du dann ne Stelle findest, macht man dort auch die Arbeit für dich. 150 Seiten lesen -- und das als Student der Literatur; was verlangen die eigentlich von dir? Sind die irre? HUNDERTFÜNFZIG! Das ist hundertmal so viel wie die Zusammenfassung für die Novelle, die wir ausarbeiten sollten, und die du nicht gelesen, sondern dich stattdessen auf das Internet verlassen hast. Wie können sie nur.)





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