Damit hätte sie das Problem aber nicht gelöst, sondern nur umgangen. Und der Mutter hilft es auch nicht...Zitat
Nö, aber wegen Beleidigung und StalkingZitat
Damit hätte sie das Problem aber nicht gelöst, sondern nur umgangen. Und der Mutter hilft es auch nicht...Zitat
Nö, aber wegen Beleidigung und StalkingZitat
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Das Problem wird auch ein(e) Psy nicht lösen können, genauso wenig wie die Polizei. So einfach, wie du dir das vorstellst, ist es nicht. Sorry, da dein Weltbild zu erschüttern.
Wir leben in einem Rechtsstaat, das heißt, Taten müssen stichhaltig nachgewiesen werden. Wegen Stalking kann die Polizei etwas unternehmen, sobald er es praktiziert. Dafür müsste Karls Mutter ihren Ehemann aber erstmal verlassen und dann müsste er sich ziemlich affig haben (was ich mir durchaus vorstellen kann), damit es zu einer Verfügung kommt. Tatsächlich werden wegen §185 StGB nur wenige Leute verklagt und das dann auch in den allerwenigsten Fällen mit Freiheitsstrafe.Zitat
Ganz davon abgesehen: Was bringt es, wenn sie Karls Vater verknacken oder er zahlen muss? Genau, es macht die Situation noch ein bisschen schlimmer.
--از جمادی مُردم و نامی شدم — وز نما مُردم بهحیوان سرزدم / مُردم از حیوانی و آدم شدم — پس چه ترسم؟ کی ز مردن کم شدم؟
حمله دیگر بمیرم از بشر — تا برآرم از ملائک بال و پر / وز ملک هم بایدم جستن ز جو — کل شیء هالک الا وجهه
بار دیگر از ملک پران شوم — آنچه اندر وهم ناید آن شوم / پس عدم گردم عدم چو ارغنون — گویدم کانا الیه راجعون
Es geht mir ja eigentlich nicht darum, dass sie Karls Vater verknacken, sondern, dass geholfen wird, evtll. wegzuziehen, OHNE dass der Vater sie aufspüren kann bzw. sie weiter belästigen kann.Zitat
Ich fürchte, du hast recht.Zitat
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Irgendwie tun meine Eltern jetzt so, als wäre nie was passiert, nur mein Vater ist immer noch penetrant nervig wie immer mir gegenüber. Ich traue dem Frieden allerdings nicht.
Und jetzt habe ich erstmal die Aufgabe per ebay aus 200 Euro mehr Geld zu machen.
Das wirste schon überstehen. Meistens ist das nur Impulsiv und von "Kaputter Familie" zu sprechen ist sowieso over the top. Bei uns hat es auch zeitweise 2 mal im Jahr so oder so ähnlich gekracht. Am Ende hat sich dann eh der Vater entschuldig und nach 2 Wochen war die Sache so gut wie vergessen. Manchmal hatten wir danach etwas weniger Porzellan im Schrank aber das wars dann auch schon. Also wenn du hier mit Polizei und Psychologe und wasweißich kommst wird es erst richtig ernst und dann gibts wohl auch kein Zurück mehr und das willst du dir auch nicht antun.
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Ich kann nicht sagen, ob es nicht eine normale Familienstreitphase ist, aber ich kann zumindest sagen, dass ich diesen Eltern weniger verbunden bin als andere Kinder. Das Argument "sie haben dich ja aufgezogen" funktioniert hier nicht. Meine Eltern haben mich zugunsten ihrer Arbeit in die Hände deutscher Pflegegroßeltern gegeben. Von den 18 Jahren meines Lebens habe ich nur knapp 6 mit meinen Eltern verbracht. Früher hatten wir noch mehr Geld oder es war alles billiger, ich weiß es nicht, aber meine frühe Kindheit war aus meiner Sicht ziemlich luxoriös. Ich hatte da meine beiden Pflegegroßeltern, die den ganzen Tag für mich Zeit hatten, mit mir was unternahmen oder verreisten und dann meine Eltern die dann und wann mal vorbeikamen und Geschenke brachten. Vermutlich in dem Glauben Kinderliebe ist erkäuflich, habe ich ziemlich viel Spielzeug bekommen, was ich wollte. Das war die Zeit von einem Jahr bis zum Ende der Grundschule.
Danach hatten meine Eltern wieder Bock auf eines ihrer Kinder (ja, meine Eltern haben beide ihre anderen Kinder in jungen Jahren in Vietnam zurückgelassen um nach Deutschland zu kommen. Sie sind übrigens beide geschieden). Und zum Beginn des Gymnasiums bin ich mit meinen Eltern auf ein Dorf gezogen wo sie eine Pension mit Gaststätte führten. Und da kamen etliche Probleme auf. Kulturelle, sprachliche und soziale Unterschiede wurden schnell deutlich und ein Problem. Meine Eltern wussten nicht so recht, wie man mit einem pubertierenden Kind umgeht und leider war das gerade die Phase wo es anfing. Meine Leistungen in der Schule waren mies, weil mir die Hilfe und liebevolle Arschtreterei meiner Großeltern fehlte. Meine Eltern waren der Meinung, mir alle Ressourcen (Nahrung, Geld für Lehrmaterial, Hobbyzeug) bereitzustellen würde genügen, damit ich ein super awesome Musterschüler werde. Weit gefehlt. Irgendwie lebten wir dann ein paar Jahre vor uns hin. Aber ich wurde nicht nur immer fauler, sondern auch immer ängstlicher. Mein Vater ist relativ unheimlich, wenn er sauer ist. Und so hatte ich eine gefälschte Unterschrift (mit der ich erwischt wurde) und eine Flucht nach Berlin hinter mir, bevor meine Mutter dann irgendwann genug von meinem Vater hatte. Zuvor hat sie immer nur gedroht oder ist nicht weit gekommen. Aber mit meiner Schwester (mütterlicherseits) die inzwischen nach Deutschland gekommen ist, um zu studieren, floh sie dann irgendwo hin. Dann bin ich zum Jugendamt, um mich von meinem Vater loszulösen. Ich merkte sehr schnell, was meine Mutter für ein Problem mit ihm hatte. Er ist herrisch, jähzornig und hat eine Vorliebe für Alkohol. Was man macht ist falsch, was er macht ist richtig. Er hat auch sehr viel auf meine Mutter geschimpft und sie für alles verantwortlich gemacht. Hat versucht, mir die Mutter madig zu machen.
Nach Monaten Jugendamt bin ich dann mit deren Hilfe zu einem Freund gezogen. In der Zeit von diesem einen Jahr hat mein Vater dann meine Mutter irgendwie wieder überzeugt, nachdem er ihre Nummer hatte. Ich weiß, dass eines seiner Hauptargumente ich war. Hat meiner Mutter immer eingetrichtert, dass sie sich doch um ihren Sohn kümmern muss. Ich habe dann irgendwann eingestimmt zu meiner Mutter zu ziehen, allerdings hatte sie sich da schon mit meinem Vater vertragen, so dass ich jetzt hier in Hamburg sitze und mich über die Situation wundere.
Ich kann nicht einschätzen, ob sich meine Familie im emotionalen Rahmen der Normalität befindet oder nicht, aber ich bin definitiv unzufrieden.
Wenn Leute geistig überfordert, emotional und gestresst sind sagen sie oft Sachen die sie nicht wirklich denken. Zumindest kenne ich das so. Ohne deine Eltern wirklich zu kennen ist es auch schwer die Situation zu beurteilen, aber so wie es scheint wollte dein Vater ja letztendlich wieder deine Mutter zurück haben und hat sich (wahrscheinlich) auch entschuldigt. Vielleicht entschuldigt er sich ja diesmal bevor es wieder so weit kommt.
So lange niemand handgreiflich wird wäre es vielleicht Sinnvoll keine voreiligen Schritte zu treffen, sondern erst ein mal abzuwarten. Aber letztendlich musst du deine Situation schon selber einschätzen.
Mein Vater entschuldigt sich nur, wenn sie schon verloren hat. Es hat auch einen Grund: Meine Mutter ist ne ziemlich billige Arbeitskraft.
Was dir da widerfahren ist oder widerfährt ist sicherlich nicht normal -- es ist alles andere als wünschenswert und ich bin denke ich nicht der einzige, der gut nachvollziehen kann, wie es dir momentan geht und dass du allen Anlass zur Wut auf deinen Vater hast. Aber gerade in solchen nicht normalen Situationen sind die Auswege meistens am engsten. Deswegen wie gesagt, beiß die Zähne zusammen, so dumm es auch ist.
Es ist dabei natürlich klar, dass das was dir passiert (ist) relativ einzigartig ist. Aber es ist sehr gut vergleichbar mit dem, was anderen so widerfährt oder widerfahren ist. Es hat bei dir noch kein Maß erreicht, wo Maßnahmen wirklich etwas bringen würden oder diese Maßnahmen werden durch bestimmte Umstände (e.g. Sprachkenntnisse deiner Eltern, Haltung deines Vater) ziemlich nutzlos. Sollte es in irgendeiner Form noch schlimmer werden, dann ist natürlich Handeln durchaus geboten. Es sollte aber keiner hoffen, dass es so weit kommt, denn dann ist es eigentlich für alle Beteiligten zu spät.
Das Bild, das du von deinem Vater hast, ist sicherlich begründet. Aber lass ruhig den Gedanken zu, dass das alles eine tiefere Ursache hat, für die er nichts kann. Das wird dir persönlich zwar nicht weiterhelfen und die akuten Situationen nicht entschärfen, aber irgendwann, wenn du dich von dem Haushalt gelöst hast, lässt das wenigstens die Chance offen, dass sich eure Beziehung irgendwo hinentwickelt, was positiver ist, als die momentan echt beschissene Situation. Ich will das jetzt nicht besingen oder verallgemeinern, aber einfach die Chance offen zu lassen halte ich für wichtig.
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بار دیگر از ملک پران شوم — آنچه اندر وهم ناید آن شوم / پس عدم گردم عدم چو ارغنون — گویدم کانا الیه راجعون
Geändert von Mordechaj (17.07.2011 um 17:51 Uhr)