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Thema: Forenrollenspiel "Westwind" Tag 7 / Nacht 7

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Vor Schreck stolperte Otr zurück, als er erkannte, dass in diesem Topf einmal Gedärme gewesen waren, und flog über einen kleinen Baum.
    Schnaubend rappelte er sich wieder auf und blickte sich verlegen um, doch da fiel ihm ein, dass er ja alleine hier oben war. Zumindest hoffte er das.
    Seine Gedanken kehrten nach diesem Unfall jedoch schnell wieder zu dem Topf zurück.

    „Wieso bewahrt jemand Gedärme in einem Topf auf?“, fragte er sich.
    Langsam näherte er sich wieder dem Gefäß mit zu gehaltener Nase und betrachtete es. Angewidert versuchte er eines dieser Gefäße hochzuheben. Bei dem ersten brach der Henkel ab, als sich seine Hand um ihn schloss. Beim zweiten hatte er mehr Glück.

    Also hob er das Gefäß hoch und schüttete etwas von seinem Inhalt auf eine Pflanze.

  2. #2
    Die Arbeit ging der geschickten Carmen gut von der Hand, auch wenn sie sehr lange unterwegs war und manche Orte aus Zeitgründen nur von der Ferne aus betrachten konnte, gelang es ihr schließlich - im Uhrzeigersinn - die Orte der Reihe nach aufzusuchen.
    So stieß sie zuerst auf den Obsthain, dann auf das Schiff, welches Thomas entdeckt hatte, und dass leicht beschädigt, doch mit deutlichen Spuren von Kampf dalag, dann stieß sie auf die Höhle im Süden, in der einst Umbra für längere Zeit verschwunden war.

    Schließlich stieß sie auf die Straße, welche die Insel unterteilte und fand im Norden die Ruinenstadt vor, später das Schlachtfeld und getreulich trug sie alle Orte der Reihe nach in ihre Karte ein...


    Als Otr das Tongefäss umkippte, konnte er erkennen, wie sich das Gedärm durch die lange Lagerung löste, die trockenen Überreste sich in hauchzarten Staub verwandelten und die einst schön anzusehende - aber mickrige - Blume eingehüllt wurde und sofort einging, vertrocknete, schließlich in Windeseile vor sich hin faulte...
    Und er konnte erkennen, dass ein Teil der Wolke durch einen Windhauch Richtung Dschungel getragen wurde...

  3. #3
    Raa Mon war sehr erleichtert, als Umbra und sie sich aus der Vegetation schälten und auf den Lagerfeuerplatz traten.

    Die Anwesenden beachteten die beiden nicht weiter. Sie standen mit ernsten Mienen am Lagerfeuer und beredeten etwas. Soweit Raa das aus den Gesprächsfetzen verstanden hatte wollten sie irgendwo hingehen. Offenbar ging es um etwas wichtiges.
    Vielleicht sollte sie ihnen doch erst später von den Vorkommnissen erzählen.
    Gerade meldete sich Balthasar, die Gruppe zu begleiten.


    "Ich komme auch mit!", rief Raa Mon und stellte sich voller Tatendrang neben den Gelehrten.
    "Wohin geht es denn?"

  4. #4
    "Wir? Nun bisher haben sich Thomas, ich und Daeron darauf geeingt das wir zurück zu den Ruinen gehen und schauen ob wir vielleicht etwas dort finden können."

    Balthasar fiel ein das es dort gefährlich sein könnte.

    "Willst du wirklich mitkommen? Die Ruinen sind vermutlich kein sicherer Ort."

  5. #5

    "Doch doch. Ich komm mit. Wir können ja gegenseitig auf uns aufpassen."
    Raa Mon überlegte kurz.
    "Hier lebt ja auch eh keiner mehr auf der Insel. Der hätte doch sicher sonst den Rauch gesehen und hätte auf sich aufmerksam gemacht.
    Vielleicht sind sie alle gestorben, so wie auf dem Geisterschiff."

  6. #6
    "Ich wäre froh wenn es nur andere Lebewesen wären die uns bei den Ruinen bedrohen würden. So eine Gefahr wäre berrechenbar. Nein ich fürchte das, ähnlich dem Stab, übernatürliche Phänomene dort lauern."

    Balthasar warf einen Blick auf Raa.

    "So wie es aussieht werde ich dich wohl kaum überreden können nicht mitzukommen, was?
    Nun gut, aber schau das du dich wenn wir dort sind nicht zu weit von der Gruppe entfernst."

  7. #7
    Raa überlegte einen Moment, welchen Stab er wohl meinte.
    Sie war in ihrem Leben so einigen Stäben begegnet, aber ihr waren bisher keine gefählichen Anzeichen aufgefallen.
    Das war bestimmt wieder so ein weiteres Geheimnis dieser Insel. Und es interessierte sie brennend.

    Sie nickte Balthasar brav zu.

    Jetzt wollte sie erst recht mitkommen!

  8. #8
    "Keine Sorge, Junge. Ich passe schon auf sie auf."

    Daeron machte ein betrübtes Gesicht.

    "Letztlich ist es eh überall auf der Insel alles andere als ungefährlich..."

  9. #9
    Mit sorgenvoller Miene blickte Otr dem Staub nach, welcher in Richtung Dschungel geweht wurde. Er hoffte, dass nichts schlimmes passieren würde, wenn der Staub zu Boden sank oder möglicherweise in die Lungen eines Lebewesen kam.
    Er beschloss auch sich fürs erste von diesen Gedärmen fernzuhalten, denn die Reaktion der Pflanze auf sie war ihm nicht geheuer.
    Er konnte sich jedoch immer noch nicht zusammen reimen, wieso die Pflanzen hier oben so mickrig waren. Die Gedärme hatten ja nur diese Wirkung, wenn sie die Pflanzen berührten. Sehr seltsam.
    Möglicherweise hatte die Säule auch etwas damit zu tun, die sich über der Höhle erhob.

    Widerwillig ging er zu ihr hin, um sie zu untersuchen, von der Angst geplagt der Boden unter ihm könnte nachgeben und er wäre wieder in der Höhle gefangen.

  10. #10
    Die Säule schimmerte sachte im Sonnenlicht, die unidentifizierbaren Runen darauf schimmerten wie in den Stein eingelassenes Gold, dass von innen heraus eine Leuchtquelle zu haben schien.

    Je näher der Zwerg der Säule kam, umso spürbarer wurde das Gefühl von Angst und Bedrückung... es war abzusehen, dass er nach weiteren Schritten stark mit sich zu kämpfen haben müsste, um weiterzugehen.

    Fast schien es, als würde sich eine unsichtbare Macht gegen ihn stemmen...!

  11. #11

    Examinierter Senfautomat
    stars_mod
    "Dann wären wir also bisher zu viert. Insgeheim hatte ich zwar gehofft, dass es letztendlich mehr würden, aber wenn sich niemand anders mehr meldet, sollten wir uns vielleicht langsam auf den Weg machen. Die Insel am Tag zu erforschen ist nämlich eine Sache. Sie in der Nacht zu erkunden halte ich allerdings für mehr als gefährlich und wenn wir nicht bald aufbrechen, passiert uns genau das."

    Auffordernd blickte er in die Runde.

    "Wenn also noch irgendwer mitkommen will, dann sollte sich derjenige schnell entscheiden. Ich verübele es euch allerdings auch nicht, wenn ihr hier in Sicherheit bleibt. Wer wieß schon, was uns auf der Erkundungstour erwartet."

  12. #12
    Keuchend stemmte er sich gegen die Barriere aus Angst und Bedrückung, doch er kam nicht weiter. Mehrmals versuchte er sie zu durchbrechen, doch sein Köper, von diesen Gefühlen beherrscht, lies ihn nicht weiter voranschreiten.
    „Du verdammte Echsenausgeburt!“, schrie er der Säule wütend entgegen und versuchte wieder erfolglos die Barriere zu überwinden.
    Wut entbrannt stapfte er zurück zu den Tonkrügen mit den Gedärmen, hob einen hoch und ging zur Säule zurück.

    Als er in die Nähe der Säule kam, begann er zu rennen und kurz bevor Angst und Bedrückung seinen Körper wieder am weitergehen hinderten, schleuderte er den Tonkrug dem Turm entgegen.

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