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Diese kleinen, wiederkehrenden Rituale - etwa der Blick auf die Morgensonne oder der Wettbewerb mit der Pflanze - schaffen dabei eine starke Immersion in Ayumis kindliche Alltagsroutine.
Total! Und das funktioniert auch deshalb imo so gut, weil es sich sehr organisch anfühlt, also dieser Mikrokosmos mit den NPCs und allem sich ständig verändert, trotz gleichem „Rahmen“.

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Auch kleine Brüche im gewohnten Alltag reichen aus, um die Veränderung spürbar zu machen: ein plötzlich geschlossener Laden, Manabu, der nicht mehr mit Ayumi Baseball spielen will, oder dieses stille Gefühl, dass bei den Eltern der Haussegen schief sitzt.
Das fand ich auch sehr stark, also wie intensiv diese Momente sein können, gerade weil sie relativ subtil präsentiert werden.

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Die stärkste Szene ist eine zwischen ihm und seinem Vater. [...] Es ist ein sehr schöner Moment zwischen den beiden.
Ja, der hat mich auch voll gekriegt – definitiv einer meiner Lieblingsmomente im Spiel!

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Kurz vor dem Ende kann man noch mal einen Rundgang durch den gesamten Wald machen. Dieser fühlt sich tatsächlich ziemlich final an und alle Arcs der Waldbewohner finden ihren Abschluss - bis auf Ami, natürlich. Das ist besonders relevant, weil man die Bewohner im Wald - im Gegensatz zu denen in Amatsu - nicht so regelmäßig sieht. Es fühlt sich wie ein Abschied an.
Solche Momente mag ich generell immer in Spielen – zumindest wenn ich emotional investiert bin^^ Ist immer ein bisschen schade, wie kurz gerade die weniger wichtigen Charaktere in den meisten Spielen am Ende kommen.

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Das gesamte Spiel wirkt wie ein flüchtiger Herbsttraum.
Das ist eine sehr treffende Beschreibung für das Spiel! ^^


Sehr schöner Bericht jedenfalls, ich hatte viel Freude (und ein bisschen Nostalgie) beim Lesen!

Damit sind wir nun vermutlich das Forum mit den meisten Menschen, die Last Time I Saw You gespielt haben D: