mascot
pointer pointer pointer pointer

Seite 2 von 2 ErsteErste 12
Ergebnis 21 bis 34 von 34
  1. #21
    Zitat Zitat von ~Jack~ Beitrag anzeigen
    Eh, das Gameplay würde ich nicht unbedingt als Stärke der Duologie bezeichnen Klingt von deiner Beschreibung her eigentlich sehr wie der erste Teil, nur dass es keine First Person Dungeon Crawler mehr sind. Personas muss man da aber ebenfalls mittels Gesprächen rekrutieren und es gibt dafür nicht mal Exp wenn man die anderen Gegner nicht vorher tötet, wodurch ich darüber hinaus noch einiges grinden musste. Ich bin froh dass es dieses System ab Persona 3 nicht mehr gab. Das macht das Gameplay viel angenehmer. Und mir gefällt der Gameplay Loop der Nachfolger ebenfalls besser. Ich habe deswegen auch kein Interesse den ersten Teil zu spielen, außer da wird ebenfalls ein Remake von veröffentlicht. Ich bezweifle allerdings dass sie das Spiel an den Gameplay Loop der späteren Teile angleichen würden, weil es dann ein komplett anderes Spiel wäre. Ein Remake würde vermutlich nur weniger anstrengend sein.
    Es gibt auch im ersten Teil keine EXP für die Gespräche, wenn man eine Persona dann rekrutiert.^^ Dafür aber manchmal, wenn man die Persona (auch im Eager Status) stattdessen um Kompensation bittet, und die EXP sind immer höher als für den Kampf, allerdings nur für das Partymitglied, das das Gespräch geführt hat. Ich mag das System mit den Gesprächen, auch wenn es natürlich alles weitaus mehr in die Länge zieht, aber das ist so ein Faktor, der mich trotz Wiederholungen trotzdem oft entzückt hat. Es gab mir schon ein besseres Gefühl, statt nur Kämpfen oder Fliehen auch noch eine andere Option zu haben. Das würde ich also nicht einmal als Punkt bezeichnen, den ich in einem Remake nicht mehr haben wollen würde.
    "Ein Remake würde vermutlich nur weniger anstrengend sein" ist eigentlich genau, was ich davon haben will. Nach allem, was ich über Persona 2 gehört habe (und auch nach Spielen des ersten Teils, bei dem Atmosphäre und Geschichte und Grundzügen für mich ja durchaus schon ganz gut waren), möchte ich eigentlich nicht, dass sie etwas Fundamentales daran ändern.

    Zitat Zitat von Sylverthas Beitrag anzeigen
    Wow, dass das Spiel so lang ist hatte ich gar nicht mehr in Erinnerung. In meinem Kopf ist das irgendwie relativ kurz gewesen, so 20 Stunden vielleicht. Aber gut, mein letzter Run war die Snow Queen Route, die definitiv kürzer ist.
    Ich dachte auch, dass es so 25-30 Stunden geht, vielleicht war ich einfach nur sehr langsam. xD

    Zitat Zitat
    Ich mag auch die Stimmung bzw. Atmosphäre in den Teilen deutlich mehr. Persona 1 und 2 waren noch deutlich dichter an Shin Megami Tensei dran, inklusive Suspense-Vibes und dämonenorientierteren Storylines. Persona 1 hat sich beim Spielen ein wenig beklemmender und "dreckig" angefühlt. Die Snow Queen Route hat dann noch mal nen psychologischeren Spin, während die SEBEC-Route eher klassischeres SMT ist. Und diese psychologische Note ist ja das, was die ersten Persona-Teile ausgemacht hat, während SMT immer eher so die moralische Dimension hat.
    Ja, das ist auch die Erwartung, mit der ich an einen zweiten Teil rangehen würde, und würde das eben auch nicht verlieren wollen. Im Endeffekt wäre mir so eine Stimmung grundsätzlich wichtiger als Gameplay (solange ich irgendwie damit zurecht komme, was bei rundenbasiert nun wirklich keine Gefahr ist), und wenn sie Letzteres in einem Remake/Reimaganing wirklich ändern würden, würde ich vermutlich die alten Teile trotzdem zumindest vorher spielen wollen. Trotz all meines Gejammers über das Grinding im ersten Teil.
    Wie bereits öfter von euch angemerkt, es wäre ein komplett anderes Spiel, und da sollen sie lieber einen neuen Teil machen, als den älteren quasi ihre doch sehr eigene Identität zu nehmen.

    Zitat Zitat von LittleChoco Beitrag anzeigen
    Mal davon abgesehen, dass man in Digital Devil Saga keine Gegner rekrutieren konnte, schrillen bei mir gerade die Erinnerungs-Alarmglocken. Stundenlanges Grinden für gefühlt null Fortschritt ist einfach nur gruselig...
    Zitat Zitat von Xeaker Beitrag anzeigen
    Also stundenlang grinden muss man nun wirklich nicht bei DDS. Mit Ausnahme vom letzten Endgegner falls einem die passenden Skills fehlen.
    SMT Nocturne, DDS 1+2 ist ein Hochgenuss für Dungeon Crawler Fans.
    Da bin ich jetzt aber gespannt, wie ich das dann empfinden werde. DDS 1 & 2 sind auch noch in meinem Backlog.

    Zitat Zitat von La Cipolla Beitrag anzeigen
    Ich habe mich bisher ja eher drum gedrückt, obwohl ich schon lange Bock habe, aber irgendwie macht mir der Beitrag trotz "kein Spielspaß" wieder etwas mehr Bock drauf. Hat halt immer nicht geholfen, dass die Teile ohne Emulator so shitty zu kriegen waren ... Dann wiederum würde ich sie nach allem, was ich so über die Jahre gelesen habe, heute definitiv nicht mehr ohne Emulator spielen.
    Ich hoffe einfach auf Remasters mit vielleicht etwas geringerer Zufallskampfsrate und einer guten Auto-Kampf Option, da wäre ich schon zufrieden und darauf würde sich das Warten auch lohnen. :P
    Wie bereits oben kurz angesprochen, wenn zu viel geändert werden würde, würde ich höchstwahrscheinlich auch zum Emulator greifen, um die ursprünglichen Versionen erleben zu können. Auch trotz "kein Spielspaß"

  2. #22
    Zitat Zitat von Lynx Beitrag anzeigen
    Da bin ich jetzt aber gespannt, wie ich das dann empfinden werde. DDS 1 & 2 sind auch noch in meinem Backlog.
    Viel Erfolg! Ich hab ja nach dem ersten Teil die Segel gestrichen, weil ich das Spiel unglaublich ermüdend fand. SMT / Persona und allgemein Dungeon Crawler sind eben nicht so meine Sparte. ¯\_(ツ)_/¯
    BITE ME, ALIEN BOY!

    Spiele gerade: The Cruel King and the Great Hero, Mana Khemia: Student Alliance
    Zuletzt gespielt: Nekketsu Tairiku: Burning Heroes, Wild Arms 3, Das Geheimnis von Brownsea Island
    Best games ever: Paper Mario: The Origami King, Tales of the Abyss / Vesperia / Symphonia / Legendia, Professor Layton vs. Phoenix Wright: Ace Attorney, Zelda - Skyward Sword / Ocarina of Time / The Minish Cap, Kingdom Hearts 2, Dragon Quest VIII & XI, Okami, Ace Attorney-Reihe, Ghost Trick, Shadow Hearts - Covenant, Suikoden Tierkreis, Final Fantasy 6, 7, 9 & 12

  3. #23
    Zitat Zitat von Lynx Beitrag anzeigen
    Es gibt auch im ersten Teil keine EXP für die Gespräche, wenn man eine Persona dann rekrutiert.^^ Dafür aber manchmal, wenn man die Persona (auch im Eager Status) stattdessen um Kompensation bittet, und die EXP sind immer höher als für den Kampf, allerdings nur für das Partymitglied, das das Gespräch geführt hat. Ich mag das System mit den Gesprächen, auch wenn es natürlich alles weitaus mehr in die Länge zieht, aber das ist so ein Faktor, der mich trotz Wiederholungen trotzdem oft entzückt hat. Es gab mir schon ein besseres Gefühl, statt nur Kämpfen oder Fliehen auch noch eine andere Option zu haben. Das würde ich also nicht einmal als Punkt bezeichnen, den ich in einem Remake nicht mehr haben wollen würde.
    "Ein Remake würde vermutlich nur weniger anstrengend sein" ist eigentlich genau, was ich davon haben will. Nach allem, was ich über Persona 2 gehört habe (und auch nach Spielen des ersten Teils, bei dem Atmosphäre und Geschichte und Grundzügen für mich ja durchaus schon ganz gut waren), möchte ich eigentlich nicht, dass sie etwas Fundamentales daran ändern.
    Ich weiß gerade nicht mer, wie das in Persona 1 war. Aber das ist ja auch eine Core Shin Megami Tensei Mechanik. In SMT III und IV sind die auch drinnen (in V vielleicht auch? Dunno). Ich mochte die eigentlich auch gerne. Die geben den Dämonen etwas mehr Eigenleben als nur "sind halt irgendwelche Summons, die man für sich kämpfen lässt". Besonders, weil in einigen Teilen da auch manchmal einzigartige Konversationen rauskamen, oder man gemerkt hat, dass Dämonen halt doch ein wenig "random" sind (was ich jetzt mal als "Persönlichkeit" abstemple *g*). In Persona 5 haben sie das ja auch in einer stark reduzierten Variante zurückgebracht. Da wars aber so flach, dass mans auch gleich hätte lassen können, aber ist natürlich passend zu modernem Persona.
    Zitat Zitat
    Ja, das ist auch die Erwartung, mit der ich an einen zweiten Teil rangehen würde, und würde das eben auch nicht verlieren wollen. Im Endeffekt wäre mir so eine Stimmung grundsätzlich wichtiger als Gameplay (solange ich irgendwie damit zurecht komme, was bei rundenbasiert nun wirklich keine Gefahr ist), und wenn sie Letzteres in einem Remake/Reimaganing wirklich ändern würden, würde ich vermutlich die alten Teile trotzdem zumindest vorher spielen wollen. Trotz all meines Gejammers über das Grinding im ersten Teil.
    Bin definitiv gespannt, was Du zu den Teilen sagst. Sie haben schon teilweise eher wilde Twists und Themen. Gerade die Charaktere mochte ich schon gerne, wobei ich da auch immer wieder etwas skeptisch zurückblicke. Der Writer der frühen Persona-Titel hat ja auch Caligula Effect gemacht geschrieben, und das hatte ein paar durchaus bedenkliche Charakterzeichnungen (aber auch einige ziemlich starke). Bin da gar nicht mehr so sicher, ob ich bei P2 einfach bestimmte Sachen als Teenager gar nicht bemerkt habe, wofür man erst später sensibilisiert wurde (und nein, damit meine ich definitiv nicht den Fuhrer ).
    Auch das Thema der "Gerüchte, die die Realität formen" fand ich sehr spannend.

  4. #24
    Spiel: I Was A Teenage Exocolonist (Steam)
    Dauer: 10:24 für einen Durchgang, habe aber noch weiter gespielt bis vorerst mal 21:38.
    Durchgespielt am: 06.02.2026
    Blogpost (nur kleine Spoiler was die vielen Möglichkeiten im Spiel betrifft, aber nichts von der Story)

    I Was A Teenage Exocolonist ist vielleicht eine Grauzone, wenn man sich fragt, ob es noch in meine Challenge fallen kann. Aber ich habe schließlich geschrieben, dass jede Art von Visual Novel gilt, und es gibt hier schon eindeutig solche Elemente. Davon abgesehen ist es vor allem eine Art Life Sim, bei der es darum geht, dass die Menschheit einen unbekannten Planeten besiedeln muss, weil Leben auf der Erde nicht mehr wirklich möglich für sie war. Man selbst startet als 10-jähriges Kind und erlebt den Aufbau einer neuen Heimat direkt mit, und beeinflusst diesen natürlich auch. Durch 10 ingame-Jahre hindurch begegnet man außerirdischer Flora und Fauna, versucht essbare Ressourcen zu finden und ein Leben für die Kolonie zu ermöglichen, aber gleichzeitig kann man auch über die Menschheit an sich etwas lernen, oder einen Shop auf Vordermann bringen, oder einfach Ballsport betreiben. Dafür gibt es Zeiteinheiten - 13 Monate pro Jahr - in denen man mit all diesen verschiedenen Aktivitäten seinen Erfahrungsschatz, und auch die eigenen Stats (unterteilt in soziale, mentale und physische) verbessert. Außerdem freundet man sich auch mit anderen Bewohnern an, vorrangig natürlich mit den Kindern, die im ungefähr selben Alter wie man selbst sind, und die mit einem aufwachsen. Es gibt hier so viele Möglichkeiten, dass ein Spieldurchgang nur einen Bruchteil der verfügbaren Informationen zeigt, ohne dass es sich aber als unvollständig anfühlt. Man weiß nur, dass es so viele mehr Möglichkeiten gibt, hat im Laufe eines Playthroughs aber nicht das Gefühl, etwas zu verpassen, sondern einfach nur einen bestimmten der möglichen Wege eingeschlagen zu haben. Schwer zu erklären, aber es ist auf jeden Fall extrem motivierend für weitere Playthroughs, während einer alleine trotzdem auch befriedigend genug ist (und es gibt auch kein True Ending oder solche Schmaränzchen, was mehrmaliges durchspielen wirklich erfordert). Ich habe 3 volle Playthroughs und noch zwei so halbe dazu gemacht, und das heißt bei mir wirklich etwas.

    Der ganze Gameplay Loop ist auf jeden Fall extrem motivierend, die vorhandene Lore und die einzelnen Charaktere haben extrem viele Schichten, die man enthüllen kann, und es gibt auch noch ein Kartenspiel, mit dem man quasi die Situationen, in die man gerät, meistern kann (manche Dinge lassen sich aber auch mit Hilfe der Stats in Dialogen entscheiden). Die Karten sind hierbei alles "Erinnerungen", also hängen direkt damit zusammen, was man erlebt hat - für viele Erlebnisse bekommt man also eine neuer Erinnerungskarte. Das ist eine sehr schöne Verschmelzung von Story und Gameplay. Ansonsten können vor allem der gesamte Artstyle und die alienhafte Atmosphäre auch nochmal richtig punkten, und machen das Spiel zu einem Gesamtpaket, an dem ich nichts auszusetzen habe. Und es gibt natürlich Romanzen! Man kann aber problemlos auch volle rein platonische Freundschafts-Leisten haben.
    Wer interessiert ist sollte aber wissen, dass es wirklich sehr viel Text gibt, und man dabei nicht ungeduldig sein sollte. Es gibt quasi kein "ich spreche mal eben nur mit diesem Charakter", es gibt immer ausführliche Dialoge und Szenenbeschreibungen - aber wem das gefällt, der kann mit diesem Spiel hier wirklich absolut gar nichts falsch machen.
    Ich habe auf jeden Fall erst einmal eine neue Leidenschaft gefunden, über die ich jeden volllabern will (und bereits getan habe).

    Wertung: 9,5/10



    Ich habe das Spiel btw. auf Steamdeck gespielt, was wirklich einwandfrei funktioniert hat.
    Als nächstes kommt dann endlich wieder ein Spiel, das mich an Danganronpa-Zeiten erinnert, nämlich Master Detective Archives: Raincode! Habe schon angefangen und es hat schon den typischen Danganronpa Charme, aber dafür ist es deutlich mehr horny (und das heißt schon was), und das Maskottchen ist diesmal leider nochmal deutlich prominenter als Monokuma, und gleichzeitig doppelt so nervig. Mal sehen wie gut ich das ertrage.^^"

  5. #25
    Nach den Gesprächen mit euch und auch deinem Blogpost jetzt fange ich glaube ich auch noch mal 1-2 Playthroughs an, nachdem ich mein Term Paper geschrieben habe. Auch wenn ich ähnlich Bedenken habe und nicht weiß, wie weit ich meine Fühler zu noch sehr anderen Outcomes ausstrecken kann, weil ich zwar nicht ganz so festgelegt bin, aber eben doch Entscheidungen habe, die ich (zu) eindeutig richtig finde.

  6. #26
    Ich lese bei dem Game immer "I Was a Teenage Exorcist" und bin dann bei Beschreibungen immer wieder verwundert, wieso es um fremde Planeten geht

    Was Du dazu schreibst klingt auch wirklich gut, vor allem, wie man die Charaktere immer besser kennenlernt. Solche Life Sims habens ja an sich, dass man in einem Durchgang nicht alles sieht - der Reiz ist auch, dass man viele Entscheidungen treffen kann. Ist das Spiel denn so aufgebaut, dass man immer zu nem Ende kommt, oder kann man auch schlechte Entscheidungen treffen und dann ein permanentes Game Over bekommen? Erinnere mich da immer an Long Live the Queen mit den vielen Failstates, die das hatte

    Ist auf jeden Fall auf meiner Wishlist und hoffe, dass ich irgendwann mal dazu komme, die Sachen anzuzocken, die sich da alle auch aus der Challenge sammeln

  7. #27
    Zitat Zitat von MeTa Beitrag anzeigen
    Nach den Gesprächen mit euch und auch deinem Blogpost jetzt fange ich glaube ich auch noch mal 1-2 Playthroughs an, nachdem ich mein Term Paper geschrieben habe. Auch wenn ich ähnlich Bedenken habe und nicht weiß, wie weit ich meine Fühler zu noch sehr anderen Outcomes ausstrecken kann, weil ich zwar nicht ganz so festgelegt bin, aber eben doch Entscheidungen habe, die ich (zu) eindeutig richtig finde.
    Ich könnte dir auf jeden Fall noch empfehlen, Lum zu stürzen, oder wirklich Nomi Nomi und Rex zu maxen, auch wenn beides natürlich erst eher spät möglich ist (und ich Zweiteres auch noch nicht gemacht habe).

    Zitat Zitat von Sylverthas Beitrag anzeigen
    Ich lese bei dem Game immer "I Was a Teenage Exorcist" und bin dann bei Beschreibungen immer wieder verwundert, wieso es um fremde Planeten geht
    Würde ich auch spielen, tbh.

    Zitat Zitat
    Ist das Spiel denn so aufgebaut, dass man immer zu nem Ende kommt, oder kann man auch schlechte Entscheidungen treffen und dann ein permanentes Game Over bekommen? Erinnere mich da immer an Long Live the Queen mit den vielen Failstates, die das hatte
    Man kommt immer zu einem Ende. Schlechte Entscheidungen kann man viele treffen, die Konsequenzen sind auch manchmal sehr groß, aber beenden das Spiel nicht frühzeitig. In der Regel wird man das 21. Lebensjahr erreichen, es gibt nur ein paar vorzeitige Endings und die haben eher speziellere Bedingungen.

    Zitat Zitat
    Ist auf jeden Fall auf meiner Wishlist und hoffe, dass ich irgendwann mal dazu komme, die Sachen anzuzocken, die sich da alle auch aus der Challenge sammeln
    Ja ich merke schon, deine Liste wächst und wächst. xD Finde ich super

  8. #28
    Ich habe 2 Monate für ein 25 Stunden Spiel gebraucht, das ist schon ziemlich lame. Und wo wir gerade von lame sprechen (hahaha):

    Spiel: Master Detective Archives: Raincode (NSW)
    Dauer: 25:49
    Durchgespielt am: 01.04.2026
    Blogpost (SPOILER)

    Ich bin ja ein riesiger Danganronpa und Zero Escape Fan, und konnte auch anderen Mystery Spielen, die nach ähnlichen Prinzipen ablaufen, immer recht viel abgewinnen. Selbst AI Somnium Files hatte Elemente, die mich absolut begeistert haben, auch wenn es bei mir insgesamt nicht ganz so hochrangiert, wie die anderen Spiele dieser Genregruppe. Somnium Files kann aber nun erleichtert aufatmen, denn es gibt einen neuen Buh-Mann unter ihnen, und es ist Master Detective Archives: Raincode!

    Okay, es gibt schon auch Sachen, die mir gefallen haben. Man hat schon ein bisschen gemerkt, dass auf Danganronpa durchaus sinnvoll aufgebaut wurde, sodass zum Beispiel die Minispiele, mit denen man die einzelnen Fälle Schritt für Schritt löst, sich irgendwie abwechslungsreicher anfühlen. Statt in einer Gerichtsverhandlung mit 173 Teilnehmern befindet man sich in einem sogenannten Mystery Labyrinth, das vor allem mehr Raum dafür bietet, sich gestalterisch und thematisch mehr auf die einzelnen Mordfälle zu beziehen.
    Auch bei den Charakteren... nein, der Satz fängt falsch an. Die Charaktere sind eigentlich und vor allem auf den ersten Blick nicht nur weiterhin eindimensional, sondern in ihrem einen, vorherrschenden Charakterzug NOCH überzeichneter, als ich es je gesehen habe. Aber das Spiel bietet ihnen viel mehr Raum als in Danganronpa - weil es weniger sind, und weil sie klare Verbündete sind. Und so hat man auch Zeit, sie kennenzulernen und das tat dem Ganzen schon ziemlich gut. Bis auf einen habe ich sie alle überraschend lieb gewonnen, also zumindest was die Detektive angeht. Den neuen Sidekick an der Seite des Protagonisten, Shinigami, fand ich vermutlich sogar schlimmer als alle Monokuma-Varianten, aber vielleicht ist das auch nur, weil sie halt ohne Unterbrechungen überall dabei ist, IMMER nur unlustiges, blödes, sexistisches Zeug labert und dazu noch dumm ist wie ein Stück Brot. Obwohl sie eine Todesgöttin sein soll. Übertroffen wird ihre Dummheit nur mehr von der des Hauptcharakters, der passenderweise Yuma Kokohead heißt, und bis zur letzten Minute wirklich nichts versteht. Und das, obwohl die einzelnen Mordfälle diesmal leider alle ziemlich einfach zu lösen sind. Die jeweiligen Täter kann man recht schnell durch Ausschlussverfahren erkennen, wenn man sich nur die Lösungsschlüssel (also die Hinweise für das Mystery Labyrinth später) aufmerksam durchliest. Auch den Modus Operandi habe ich öfter als nicht bereits vor dem Start des Labyrinths herausgefunden, und dann muss man da noch rein und Stunden damit verbringen, Yuma auch auf den richtigen Pfad zu lenken.

    Ich glaube ich könnte viele Dinge verkraften, aber die Tatsachen, dass ich eeewig in Minispielen und Multiple Choice Aufgaben Fragen beantworten muss, deren Antwort ich bereits weiß und vor allem dann noch eeewiger Yuma und Shinigami dabei zuhören muss, wie sie sich über Rätsel beraten, die mein Gehirn schon vor Stunden gelöst hat, waren der Sargnagel, der das komplette Spiel einfach größtenteils langweilig und anstrengend gemacht hat. Und das liegt auch sicher nicht an mir und meiner trainierten Ermittlungsgabe, das Spiel ist aus irgendeinem Grund zwar schon irgendwie auch für Danganronpa Spieler (es gibt Hinweise), aber dann doch hauptsächlich für welche, die genauso einen leeren Kokosnusskopf haben wie Yuma, der Kokohead.

    Wertung: 6/10



    Ich habe das nächste Challenge Spiel schon angefangen. Nachdem ich damals The Guided Fate Paradox so sehr geliebt habe, musste ich auch den geistigen Nachfolger The Awakened Fate Ultimatum mal spielen. Und es ist... besser als ich erwartet habe, weil ich wirklich dachte, dass es mega schlecht sein wird. Ich glaube da werde ich gar nicht mehr allzu lange brauchen.
    Außerdem muss ich im Nachhinein meine Teenage Exocolonist Wertung um einen halben Punkt herabsetzen, weil ich, äh, danach The Forgotten City gespielt habe und es noch lieber mag, aber dem wiederum nicht 10 Punkte geben kann. Serious Business. Aber ernsthaft, bisher mein klares Game of the Year, dieses Forgotten City (im Gegensatz zum Raincode Blogpost hat dieser kaum Spoiler, also lasst euch von meiner Begeisterung anstecken!).

  9. #29
    Dass du Shinigami nicht wirst ausstehen können warum mir bereits von Anfang an klar

    Darüber hinaus ist es aber echt viel zu einfach, dabei sollte vor allem sowas wie ein Locked Room Mystery eine ordentliche Kopfnuss darstellen anstatt so extrem offensichtlich zu sein dass man den Tathergang bereits vor dem Mystery Labyrinth verstanden hat. Keine Ahnung warum der Schwierigkeitsgrad nach Danganronpa so absurd reduziert wurde.

    Zitat Zitat von Lynx Beitrag anzeigen
    Außerdem muss ich im Nachhinein meine Teenage Exocolonist Wertung um einen halben Punkt herabsetzen, weil ich, äh, danach The Forgotten City gespielt habe und es noch lieber mag, aber dem wiederum nicht 10 Punkte geben kann. Serious Business. Aber ernsthaft, bisher mein klares Game of the Year, dieses Forgotten City (im Gegensatz zum Raincode Blogpost hat dieser kaum Spoiler, also lasst euch von meiner Begeisterung anstecken!).
    Jetzt müsstest du nur noch Zeit finden um Enderal zu spielen (dauert nur so ... 90 Stunden ) um zwei der besten Quests Mods für Skyrim miteinander vergleichen zu können. Im Gegensatz zu The Forgotten City ist das zwar immer noch eine Skyrim Mod, aber gleichzeitig eine Total Conversion. Mit The Forgotten City kann ich das allerdings nicht vergleichen, weil ich noch immer nicht dazu gekommen bin einen ordentlichen Skyrim Run zu machen um die ursprüngliche Mod zu spielen. Vorher wollte ich mir die kommerzielle Fassung nämlich nicht anschauen. Enderal ist aber fantastich und emotional und kann sogar komplett auf Deutsch gespielt werden, was ich allerdings nicht getan habe. Die Bardenlieder gefallen mir auf Englisch auch wesentlich besser.


  10. #30
    Vielen Dank, damit habe ich Rain Code mal direkt von meiner Liste gekickt. Ich hab zwar auch noch mal für Details in deinen Blogpost geschaut, weil ich die Vibes des Spiels durchaus ansprechend finde, aber ja, das würde wohl nix werden.


    Mein zweites Spiel, jetzt auf Steam erhältlich! =D

  11. #31
    Zitat Zitat von Lynx Beitrag anzeigen
    Ich habe das nächste Challenge Spiel schon angefangen. Nachdem ich damals The Guided Fate Paradox so sehr geliebt habe, musste ich auch den geistigen Nachfolger The Awakened Fate Ultimatum mal spielen. Und es ist... besser als ich erwartet habe, weil ich wirklich dachte, dass es mega schlecht sein wird. Ich glaube da werde ich gar nicht mehr allzu lange brauchen.
    Guided Fate Paradox hattest du aber gespielt, oder? Mittlerweile hab ich's ja selber, und ich hab zwischendrin mal deinen Bericht hier im Forum gesucht (war aber nicht auf dem Blog), weil ich nach 'ner meinung zu dem Ding suchte. Gefühlt hat das kaum einer gespielt.

    Zitat Zitat von Lynx@Blog
    Es wird sicher auf meine Game of the Year Liste [2022] kommen, und momentan wäre es eben sogar Platz 1.
    Unfassbar.

  12. #32
    Zitat Zitat von ~Jack~ Beitrag anzeigen
    Dass du Shinigami nicht wirst ausstehen können warum mir bereits von Anfang an klar
    Ich hoffe es gibt ein paar mehr Verachter als nur mich... von den 12 Leuten, die das Spiel gespielt haben.

    Zitat Zitat
    Jetzt müsstest du nur noch Zeit finden um Enderal zu spielen (dauert nur so ... 90 Stunden )
    Ich musste nach Forgotten City auch wieder daran denken. Ich meine, wenn ich bei dem schon so geheult habe, wie würde es mir bei Enderal wohl gehen? Aber woher die 90 Stunden nehmen?

    Zitat Zitat von La Cipolla Beitrag anzeigen
    Vielen Dank, damit habe ich Rain Code mal direkt von meiner Liste gekickt.
    Und es tut mir nicht mal leid!!!

    Zitat Zitat von Kael Beitrag anzeigen
    Unfassbar.
    Ah gut, da hast du ihn gefunden. Es wurde dann im Endeffekt "nur" Platz 4 in meiner GotY Liste, aber das war immer noch eine der größten Überraschungen in all den Jahren, seit ich die Liste mache, zusammen. Und daraufhin habe ich mir auch ziemlich gleich mal die anderen beiden Spiele gekauft, die lose damit zusammenhängen. Habe gesehen, dass du dir ZHP auch auf Steam gekauft hast - darauf bin ich auch schon sehr gespannt. Bei mir scheint der Gameplay Loop irgendwie einfach einen bestimmten Nerv zu treffen. Awakened Fate Ultimatum ist nicht so gut wie Guided Fate Paradox, aber macht mir trotzdem ziemlich Spaß.

  13. #33
    Zitat Zitat von Lynx Beitrag anzeigen
    Ah gut, da hast du ihn gefunden. Es wurde dann im Endeffekt "nur" Platz 4 in meiner GotY Liste, aber das war immer noch eine der größten Überraschungen in all den Jahren, seit ich die Liste mache, zusammen. Und daraufhin habe ich mir auch ziemlich gleich mal die anderen beiden Spiele gekauft, die lose damit zusammenhängen. Habe gesehen, dass du dir ZHP auch auf Steam gekauft hast - darauf bin ich auch schon sehr gespannt. Bei mir scheint der Gameplay Loop irgendwie einfach einen bestimmten Nerv zu treffen. Awakened Fate Ultimatum ist nicht so gut wie Guided Fate Paradox, aber macht mir trotzdem ziemlich Spaß.
    ZHP wird ja hin und wieder mal in einem Atemzug mit Guided Fate Paradox genannt, weil sich die Spiele nur vom Ablauf her ziemlich ähneln sollen - aber nur das. Ist zwar beides von NISA, aber ZHP soll in Summe ein wenig anstrengender in Sachen Humor sein - ca. auf Disgaea-Level. Mir hat aber die Beschreibung vom Spiel an sich schon zugesagt, weswegen es auch prompt auf der WL gelandet ist (ich hol's mir, wenn's im sale ist, so eilig hab ich es damit nicht ):

    Zitat Zitat
    The Demon General, Darkdeath Evilman, has kidnapped Super Baby, the infant savior of the world, and threatens to destroy Earth! But of course, the world's most beloved hero, the Absolute Victory Unlosing Ranger, heeds the call to defeat Darkdeath and save the world!

    ...Then he gets run over by a car and dies.
    Typisch NISA - mal wieder so herrlich daneben.

  14. #34
    Zitat Zitat von Kael Beitrag anzeigen
    ZHP wird ja hin und wieder mal in einem Atemzug mit Guided Fate Paradox genannt, weil sich die Spiele nur vom Ablauf her ziemlich ähneln sollen - aber nur das. Ist zwar beides von NISA, aber ZHP soll in Summe ein wenig anstrengender in Sachen Humor sein - ca. auf Disgaea-Level. Mir hat aber die Beschreibung vom Spiel an sich schon zugesagt, weswegen es auch prompt auf der WL gelandet ist (ich hol's mir, wenn's im sale ist, so eilig hab ich es damit nicht ):
    Ach, gewishlisted, da habe ich mich wohl verguckt.
    Ja, ich denke ZHP ist von allen dreien vermutlich das Albernste, was ja auch nicht schlecht sein muss. Awakended Fate Ultimatum ist alles, aber sicher nicht albern - kein Mensch würde mir glauben, was für eine ernste, dunkle Geschichte es eigentlich erzählt.

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •