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  1. #21
    Zitat Zitat von ~Jack~ Beitrag anzeigen
    Eh, das Gameplay würde ich nicht unbedingt als Stärke der Duologie bezeichnen Klingt von deiner Beschreibung her eigentlich sehr wie der erste Teil, nur dass es keine First Person Dungeon Crawler mehr sind. Personas muss man da aber ebenfalls mittels Gesprächen rekrutieren und es gibt dafür nicht mal Exp wenn man die anderen Gegner nicht vorher tötet, wodurch ich darüber hinaus noch einiges grinden musste. Ich bin froh dass es dieses System ab Persona 3 nicht mehr gab. Das macht das Gameplay viel angenehmer. Und mir gefällt der Gameplay Loop der Nachfolger ebenfalls besser. Ich habe deswegen auch kein Interesse den ersten Teil zu spielen, außer da wird ebenfalls ein Remake von veröffentlicht. Ich bezweifle allerdings dass sie das Spiel an den Gameplay Loop der späteren Teile angleichen würden, weil es dann ein komplett anderes Spiel wäre. Ein Remake würde vermutlich nur weniger anstrengend sein.
    Es gibt auch im ersten Teil keine EXP für die Gespräche, wenn man eine Persona dann rekrutiert.^^ Dafür aber manchmal, wenn man die Persona (auch im Eager Status) stattdessen um Kompensation bittet, und die EXP sind immer höher als für den Kampf, allerdings nur für das Partymitglied, das das Gespräch geführt hat. Ich mag das System mit den Gesprächen, auch wenn es natürlich alles weitaus mehr in die Länge zieht, aber das ist so ein Faktor, der mich trotz Wiederholungen trotzdem oft entzückt hat. Es gab mir schon ein besseres Gefühl, statt nur Kämpfen oder Fliehen auch noch eine andere Option zu haben. Das würde ich also nicht einmal als Punkt bezeichnen, den ich in einem Remake nicht mehr haben wollen würde.
    "Ein Remake würde vermutlich nur weniger anstrengend sein" ist eigentlich genau, was ich davon haben will. Nach allem, was ich über Persona 2 gehört habe (und auch nach Spielen des ersten Teils, bei dem Atmosphäre und Geschichte und Grundzügen für mich ja durchaus schon ganz gut waren), möchte ich eigentlich nicht, dass sie etwas Fundamentales daran ändern.

    Zitat Zitat von Sylverthas Beitrag anzeigen
    Wow, dass das Spiel so lang ist hatte ich gar nicht mehr in Erinnerung. In meinem Kopf ist das irgendwie relativ kurz gewesen, so 20 Stunden vielleicht. Aber gut, mein letzter Run war die Snow Queen Route, die definitiv kürzer ist.
    Ich dachte auch, dass es so 25-30 Stunden geht, vielleicht war ich einfach nur sehr langsam. xD

    Zitat Zitat
    Ich mag auch die Stimmung bzw. Atmosphäre in den Teilen deutlich mehr. Persona 1 und 2 waren noch deutlich dichter an Shin Megami Tensei dran, inklusive Suspense-Vibes und dämonenorientierteren Storylines. Persona 1 hat sich beim Spielen ein wenig beklemmender und "dreckig" angefühlt. Die Snow Queen Route hat dann noch mal nen psychologischeren Spin, während die SEBEC-Route eher klassischeres SMT ist. Und diese psychologische Note ist ja das, was die ersten Persona-Teile ausgemacht hat, während SMT immer eher so die moralische Dimension hat.
    Ja, das ist auch die Erwartung, mit der ich an einen zweiten Teil rangehen würde, und würde das eben auch nicht verlieren wollen. Im Endeffekt wäre mir so eine Stimmung grundsätzlich wichtiger als Gameplay (solange ich irgendwie damit zurecht komme, was bei rundenbasiert nun wirklich keine Gefahr ist), und wenn sie Letzteres in einem Remake/Reimaganing wirklich ändern würden, würde ich vermutlich die alten Teile trotzdem zumindest vorher spielen wollen. Trotz all meines Gejammers über das Grinding im ersten Teil.
    Wie bereits öfter von euch angemerkt, es wäre ein komplett anderes Spiel, und da sollen sie lieber einen neuen Teil machen, als den älteren quasi ihre doch sehr eigene Identität zu nehmen.

    Zitat Zitat von LittleChoco Beitrag anzeigen
    Mal davon abgesehen, dass man in Digital Devil Saga keine Gegner rekrutieren konnte, schrillen bei mir gerade die Erinnerungs-Alarmglocken. Stundenlanges Grinden für gefühlt null Fortschritt ist einfach nur gruselig...
    Zitat Zitat von Xeaker Beitrag anzeigen
    Also stundenlang grinden muss man nun wirklich nicht bei DDS. Mit Ausnahme vom letzten Endgegner falls einem die passenden Skills fehlen.
    SMT Nocturne, DDS 1+2 ist ein Hochgenuss für Dungeon Crawler Fans.
    Da bin ich jetzt aber gespannt, wie ich das dann empfinden werde. DDS 1 & 2 sind auch noch in meinem Backlog.

    Zitat Zitat von La Cipolla Beitrag anzeigen
    Ich habe mich bisher ja eher drum gedrückt, obwohl ich schon lange Bock habe, aber irgendwie macht mir der Beitrag trotz "kein Spielspaß" wieder etwas mehr Bock drauf. Hat halt immer nicht geholfen, dass die Teile ohne Emulator so shitty zu kriegen waren ... Dann wiederum würde ich sie nach allem, was ich so über die Jahre gelesen habe, heute definitiv nicht mehr ohne Emulator spielen.
    Ich hoffe einfach auf Remasters mit vielleicht etwas geringerer Zufallskampfsrate und einer guten Auto-Kampf Option, da wäre ich schon zufrieden und darauf würde sich das Warten auch lohnen. :P
    Wie bereits oben kurz angesprochen, wenn zu viel geändert werden würde, würde ich höchstwahrscheinlich auch zum Emulator greifen, um die ursprünglichen Versionen erleben zu können. Auch trotz "kein Spielspaß"

  2. #22
    Zitat Zitat von Lynx Beitrag anzeigen
    Da bin ich jetzt aber gespannt, wie ich das dann empfinden werde. DDS 1 & 2 sind auch noch in meinem Backlog.
    Viel Erfolg! Ich hab ja nach dem ersten Teil die Segel gestrichen, weil ich das Spiel unglaublich ermüdend fand. SMT / Persona und allgemein Dungeon Crawler sind eben nicht so meine Sparte. ¯\_(ツ)_/¯
    BITE ME, ALIEN BOY!

    Spiele gerade: Wild Arms 3
    Zuletzt gespielt: Das Geheimnis von Brownsea Island, Lord Winklebottom Investigates, Machinarium
    Best games ever: Paper Mario: The Origami King, Tales of the Abyss / Vesperia / Symphonia / Legendia, Professor Layton vs. Phoenix Wright: Ace Attorney, Zelda - Skyward Sword / Ocarina of Time / The Minish Cap, Kingdom Hearts 2, Dragon Quest VIII & XI, Okami, Ace Attorney-Reihe, Ghost Trick, Shadow Hearts - Covenant, Suikoden Tierkreis, Final Fantasy 6, 7, 9 & 12

  3. #23
    Zitat Zitat von Lynx Beitrag anzeigen
    Es gibt auch im ersten Teil keine EXP für die Gespräche, wenn man eine Persona dann rekrutiert.^^ Dafür aber manchmal, wenn man die Persona (auch im Eager Status) stattdessen um Kompensation bittet, und die EXP sind immer höher als für den Kampf, allerdings nur für das Partymitglied, das das Gespräch geführt hat. Ich mag das System mit den Gesprächen, auch wenn es natürlich alles weitaus mehr in die Länge zieht, aber das ist so ein Faktor, der mich trotz Wiederholungen trotzdem oft entzückt hat. Es gab mir schon ein besseres Gefühl, statt nur Kämpfen oder Fliehen auch noch eine andere Option zu haben. Das würde ich also nicht einmal als Punkt bezeichnen, den ich in einem Remake nicht mehr haben wollen würde.
    "Ein Remake würde vermutlich nur weniger anstrengend sein" ist eigentlich genau, was ich davon haben will. Nach allem, was ich über Persona 2 gehört habe (und auch nach Spielen des ersten Teils, bei dem Atmosphäre und Geschichte und Grundzügen für mich ja durchaus schon ganz gut waren), möchte ich eigentlich nicht, dass sie etwas Fundamentales daran ändern.
    Ich weiß gerade nicht mer, wie das in Persona 1 war. Aber das ist ja auch eine Core Shin Megami Tensei Mechanik. In SMT III und IV sind die auch drinnen (in V vielleicht auch? Dunno). Ich mochte die eigentlich auch gerne. Die geben den Dämonen etwas mehr Eigenleben als nur "sind halt irgendwelche Summons, die man für sich kämpfen lässt". Besonders, weil in einigen Teilen da auch manchmal einzigartige Konversationen rauskamen, oder man gemerkt hat, dass Dämonen halt doch ein wenig "random" sind (was ich jetzt mal als "Persönlichkeit" abstemple *g*). In Persona 5 haben sie das ja auch in einer stark reduzierten Variante zurückgebracht. Da wars aber so flach, dass mans auch gleich hätte lassen können, aber ist natürlich passend zu modernem Persona.
    Zitat Zitat
    Ja, das ist auch die Erwartung, mit der ich an einen zweiten Teil rangehen würde, und würde das eben auch nicht verlieren wollen. Im Endeffekt wäre mir so eine Stimmung grundsätzlich wichtiger als Gameplay (solange ich irgendwie damit zurecht komme, was bei rundenbasiert nun wirklich keine Gefahr ist), und wenn sie Letzteres in einem Remake/Reimaganing wirklich ändern würden, würde ich vermutlich die alten Teile trotzdem zumindest vorher spielen wollen. Trotz all meines Gejammers über das Grinding im ersten Teil.
    Bin definitiv gespannt, was Du zu den Teilen sagst. Sie haben schon teilweise eher wilde Twists und Themen. Gerade die Charaktere mochte ich schon gerne, wobei ich da auch immer wieder etwas skeptisch zurückblicke. Der Writer der frühen Persona-Titel hat ja auch Caligula Effect gemacht geschrieben, und das hatte ein paar durchaus bedenkliche Charakterzeichnungen (aber auch einige ziemlich starke). Bin da gar nicht mehr so sicher, ob ich bei P2 einfach bestimmte Sachen als Teenager gar nicht bemerkt habe, wofür man erst später sensibilisiert wurde (und nein, damit meine ich definitiv nicht den Fuhrer ).
    Auch das Thema der "Gerüchte, die die Realität formen" fand ich sehr spannend.

  4. #24
    Spiel: I Was A Teenage Exocolonist (Steam)
    Dauer: 10:24 für einen Durchgang, habe aber noch weiter gespielt bis vorerst mal 21:38.
    Durchgespielt am: 06.02.2026
    Blogpost (nur kleine Spoiler was die vielen Möglichkeiten im Spiel betrifft, aber nichts von der Story)

    I Was A Teenage Exocolonist ist vielleicht eine Grauzone, wenn man sich fragt, ob es noch in meine Challenge fallen kann. Aber ich habe schließlich geschrieben, dass jede Art von Visual Novel gilt, und es gibt hier schon eindeutig solche Elemente. Davon abgesehen ist es vor allem eine Art Life Sim, bei der es darum geht, dass die Menschheit einen unbekannten Planeten besiedeln muss, weil Leben auf der Erde nicht mehr wirklich möglich für sie war. Man selbst startet als 10-jähriges Kind und erlebt den Aufbau einer neuen Heimat direkt mit, und beeinflusst diesen natürlich auch. Durch 10 ingame-Jahre hindurch begegnet man außerirdischer Flora und Fauna, versucht essbare Ressourcen zu finden und ein Leben für die Kolonie zu ermöglichen, aber gleichzeitig kann man auch über die Menschheit an sich etwas lernen, oder einen Shop auf Vordermann bringen, oder einfach Ballsport betreiben. Dafür gibt es Zeiteinheiten - 13 Monate pro Jahr - in denen man mit all diesen verschiedenen Aktivitäten seinen Erfahrungsschatz, und auch die eigenen Stats (unterteilt in soziale, mentale und physische) verbessert. Außerdem freundet man sich auch mit anderen Bewohnern an, vorrangig natürlich mit den Kindern, die im ungefähr selben Alter wie man selbst sind, und die mit einem aufwachsen. Es gibt hier so viele Möglichkeiten, dass ein Spieldurchgang nur einen Bruchteil der verfügbaren Informationen zeigt, ohne dass es sich aber als unvollständig anfühlt. Man weiß nur, dass es so viele mehr Möglichkeiten gibt, hat im Laufe eines Playthroughs aber nicht das Gefühl, etwas zu verpassen, sondern einfach nur einen bestimmten der möglichen Wege eingeschlagen zu haben. Schwer zu erklären, aber es ist auf jeden Fall extrem motivierend für weitere Playthroughs, während einer alleine trotzdem auch befriedigend genug ist (und es gibt auch kein True Ending oder solche Schmaränzchen, was mehrmaliges durchspielen wirklich erfordert). Ich habe 3 volle Playthroughs und noch zwei so halbe dazu gemacht, und das heißt bei mir wirklich etwas.

    Der ganze Gameplay Loop ist auf jeden Fall extrem motivierend, die vorhandene Lore und die einzelnen Charaktere haben extrem viele Schichten, die man enthüllen kann, und es gibt auch noch ein Kartenspiel, mit dem man quasi die Situationen, in die man gerät, meistern kann (manche Dinge lassen sich aber auch mit Hilfe der Stats in Dialogen entscheiden). Die Karten sind hierbei alles "Erinnerungen", also hängen direkt damit zusammen, was man erlebt hat - für viele Erlebnisse bekommt man also eine neuer Erinnerungskarte. Das ist eine sehr schöne Verschmelzung von Story und Gameplay. Ansonsten können vor allem der gesamte Artstyle und die alienhafte Atmosphäre auch nochmal richtig punkten, und machen das Spiel zu einem Gesamtpaket, an dem ich nichts auszusetzen habe. Und es gibt natürlich Romanzen! Man kann aber problemlos auch volle rein platonische Freundschafts-Leisten haben.
    Wer interessiert ist sollte aber wissen, dass es wirklich sehr viel Text gibt, und man dabei nicht ungeduldig sein sollte. Es gibt quasi kein "ich spreche mal eben nur mit diesem Charakter", es gibt immer ausführliche Dialoge und Szenenbeschreibungen - aber wem das gefällt, der kann mit diesem Spiel hier wirklich absolut gar nichts falsch machen.
    Ich habe auf jeden Fall erst einmal eine neue Leidenschaft gefunden, über die ich jeden volllabern will (und bereits getan habe).

    Wertung: 9,5/10



    Ich habe das Spiel btw. auf Steamdeck gespielt, was wirklich einwandfrei funktioniert hat.
    Als nächstes kommt dann endlich wieder ein Spiel, das mich an Danganronpa-Zeiten erinnert, nämlich Master Detective Archives: Raincode! Habe schon angefangen und es hat schon den typischen Danganronpa Charme, aber dafür ist es deutlich mehr horny (und das heißt schon was), und das Maskottchen ist diesmal leider nochmal deutlich prominenter als Monokuma, und gleichzeitig doppelt so nervig. Mal sehen wie gut ich das ertrage.^^"

  5. #25
    Nach den Gesprächen mit euch und auch deinem Blogpost jetzt fange ich glaube ich auch noch mal 1-2 Playthroughs an, nachdem ich mein Term Paper geschrieben habe. Auch wenn ich ähnlich Bedenken habe und nicht weiß, wie weit ich meine Fühler zu noch sehr anderen Outcomes ausstrecken kann, weil ich zwar nicht ganz so festgelegt bin, aber eben doch Entscheidungen habe, die ich (zu) eindeutig richtig finde.

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