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  1. #1
    Zitat Zitat von ~Jack~ Beitrag anzeigen
    Wanderers of Ys ist also ein furchtbares Spiel. Ein schlechter Platformer, ein schlechtes Action Game, aber der Soundtrack ist zumindest ganz gut.
    Liest sich gar nicht so
    Mit etwa 5.5 Stunden war ja die Qual wenigstens nicht lang, ging dann ja doch recht flott.
    Auch wenns schrecklich klingt, aber vielleicht geb ich mir das Game trotzdem noch mal irgendwann. Gerade der Vergleich mit Adventures of Links wäre schon spannend - letzteres ja ein Spiel was zu Unrecht einen so schlechten Ruf hat. Wär schon interessant zu sehen, wie viel Ys III da falsch macht *g*
    Zitat Zitat
    Ich habe außerdem kurz in die PS2 Version reingeschaut, aber deren Grafik finde ich irgendwie hässlich.
    Holy shit, was isn das? Sieht aus, als hätte man da son Pixel Merging drübergejagt xD

    Wie viel Überlagerung hat die Story von dem Spiel eigentlich mit Oath in Felghana? Zumindest der Boss ist ja grundverschieden und Galbalan ist ja eher so "retrospektiv" wegen Ark of Napishtim reingebaut worden, um mehr Kohärenz zwischen den Werken zu erzeugen. Bei Celceta wars ja so, dass da doch *wesentliche* Abweichungen zu den Originalspielen waren.
    Ich bin in letzter Zeit wirklich stark am Überlegen, was eigentlich die Aufgabe eines Remakes ist und ob ein Spiel, was Gameplay und sogar die Story stärker verändert, diese Ansprüche erfüllt (die "Essenz" muss ja irgendwie eingefangen werden). Oder ob man es dann nicht lieber als komplett eigene Entität oder mindestens als Reimagining ansehen sollte.

    Ist das Dein letzter "klassische" Ys-Teil, der Dir noch gefehlt hat? Oder noch welche von den IVer-Teilen? Oder gehst Du sogar noch zu I und II zurück? Bei denen hatte ich immer angenommen, dass sie reeeelativ originalgetreu sind (abgesehen von neuen Szenen und Verbindungen), aber keine Ahnung, ob das so stimmt.

  2. #2
    Zitat Zitat von Sylverthas Beitrag anzeigen
    Wie viel Überlagerung hat die Story von dem Spiel eigentlich mit Oath in Felghana? Zumindest der Boss ist ja grundverschieden und Galbalan ist ja eher so "retrospektiv" wegen Ark of Napishtim reingebaut worden, um mehr Kohärenz zwischen den Werken zu erzeugen.
    Es ist effektiv genau die selbe Story wie in Oath in Felghana, nur wesentlich simpler erzählt. Man kämpft hier allerdings nie gegen Chester da Elena ihn von abhält.

    Galbalan ist in all diesen Versionen ebenfalls vertreten. Dieses gewaltige Monster, das oben auf dem TurboGrafx-16 Screenshot zu sehen ist, soll zwar ebenfalls Galbalan sein, hat mit dem Boss den man tatsächlich im Spiel bekämpft aber nichts gemein. Ich habe die Fassungen zwar nicht alle gespielt, aber dafür habe ich mir einen einen Vergleichsbericht aller Versionen angeschaut und das Design des Endbosses ist mehr oder weniger identisch und diente offensichtlich als Vorlage für sein Design in Oath in Felghana. Diese Version von Galbalan erwähnt allerdings nie die Ark of Napishtim und mit den Eldeen hat er ebenfalls nichts zu tun. Er ist einfach nur ein mächtiges Monster das vor langer Zeit versiegelt wurde. Mehr Backstory gibt es nicht.


    Zitat Zitat von Sylverthas Beitrag anzeigen
    Ist das Dein letzter "klassische" Ys-Teil, der Dir noch gefehlt hat? Oder noch welche von den IVer-Teilen? Oder gehst Du sogar noch zu I und II zurück? Bei denen hatte ich immer angenommen, dass sie reeeelativ originalgetreu sind (abgesehen von neuen Szenen und Verbindungen), aber keine Ahnung, ob das so stimmt.
    The Dawn of Ys und Mask of the Sun habe ich bereits vor Jahren gespielt und die unterscheiden sich auf jeden Fall mehr von Memories of Celceta als Wanderers from Ys von Oath in Felghana. Und dank Bump Combat spielen sie sich auch besser.

    Wenn ich all die Ports ignoriere, die sowieso mehr oder weniger identisch sind und teilweise sogar weniger Content besitzen, dann würden mir aktuell aber sieben Spiele fehlen.

    • Ys II Special, die koranische Fassung des Spiels, die einiges an Content besitzen soll der selbst in der Chronicles Fassung nicht existiert. Könnte also durchaus interessant sein, wurde allerdings bis heute nicht übersetzt.
    • Die PS2 Remakes von Wanderers from Ys, Mask of the Sun und Lost Kefin, Kingdom of Sand. Da gibt es allerdings auch keine Übersetzungen von. Zum Ys 5 Remake ist aktuell allerdings eine Fanübersetzung in Arbeit. Das Spiel soll zwar nicht fantastisch sein, aber mich würde trotzdem interessieren ob die Bosskämpfe mehr Spaß machen als im Original.
    • Ys Strategy, was mich nicht interessiert weil es scheinbar ein richtiges Strategiespiel ala Warcraft ist und kein SRPG.
    • Ys vs. Trails in the Sky: Alternative Saga, was mich ebenfalls aufgrund des Genres nicht interessiert.
    • Ys X: Proud Nordics, was erst nächstes Jahr erscheint.

    Ich hatte auch mit der Idee gespielt Legacy of Ys: Books I & II zu spielen, das 3D Remake für Nintendo DS welches Bump Combat mit richtigen Angriffen ersetzt. Mit Ausnahme der Grafik und der Angriffstaste scheinen sich die Spiele allerdings nur minimal von den Chronicles Versionen zu unterscheiden, von daher weiß ich nicht ob sich das lohnen würde.


    Zitat Zitat von Sylverthas Beitrag anzeigen
    Ich bin in letzter Zeit wirklich stark am Überlegen, was eigentlich die Aufgabe eines Remakes ist und ob ein Spiel, was Gameplay und sogar die Story stärker verändert, diese Ansprüche erfüllt (die "Essenz" muss ja irgendwie eingefangen werden). Oder ob man es dann nicht lieber als komplett eigene Entität oder mindestens als Reimagining ansehen sollte.
    Ein gutes Remake ist für mich ein Spiel das auf den Stärken des Originals aufbaut und gleichzeitig versucht dessen Schwächen auszumerzen. Oath in Felghana würde ich in dieser Hinsicht als richtig gutes Remake bezeichnen, weil es das Grundgerüst von Wanderers from Ys genommen und ein wesentlich besseres Spiel draus gestrickt hat. Die einzig seltsame Entscheidung ist die Reihenfolge der Spiele zu ändern, wodurch Oath in Felghana plötzlich Teil 4 statt Teil 3 ist.

    Das Remaster von Oblivion und dafür genau das was der Name verspricht: eine etwas hübschere Version des Originals die an dessen Schwächen so gut wie nichts geändert hat. Das Fanprojekt Skyblivion, was hoffentlich in naher Zukunft erscheint, hat es sich dafür zur Aufgabe gemacht einige der größten Schwächen des Originals auszmerzen, darunter das langweilige Dungeondesign. Die mögen sich zwar drastisch vom Original unterscheiden, aber solange sie Spaß machen: immer her damit! Die Dungeons in Morrowind waren schon langweilig genug, was einer der Gründe ist warum ich das Spiel nicht mag.

    Metal Gear Solid Δ, was sogar als Remake bezeichnet wird, ist für mich auch nur ein hübsch aussehendes Remaster. Ich habe es zwar noch immer nicht gespielt, eben weil es nur ein Remaster ist, aber aus dem Setting hätten die Entwickler noch so viel mehr rausholen können indem sie die Dschungellandschaft massiv erweitern und alle Maps nahtlos miteinander verbinden anstatt das Leveldesign des Originals beizubehalten. Die Story hätten sie dafür so gut wie unverändert beibehalten können weil sie nur die Gameplay-Abschnitte hätten erweitern müssen.
    Geändert von ~Jack~ (10.11.2025 um 21:01 Uhr)

  3. #3
    Zitat Zitat von ~Jack~ Beitrag anzeigen
    Diese Version von Galbalan erwähnt allerdings nie die Ark of Napishtim und mit den Eldeen hat er ebenfalls nichts zu tun. Er ist einfach nur ein mächtiges Monster das vor langer Zeit versiegelt wurde. Mehr Backstory gibt es nicht.
    Ah, dann hatte ich das falsch in Erinnerung und es war zwar Galbalan, aber halt mit ner komplett anderen (keiner ) Backstory und letztere hat man dann an Ark of Napishtim und den Rest der Lore angepasst.

    Zitat Zitat
    Die PS2 Remakes von Wanderers of Ys, Mask of the Sun und Lost Kefin, Kingdom of Sand. Da gibt es allerdings auch keine Übersetzungen von. Zum Ys 5 Remake ist aktuell allerdings eine Fanübersetzung in Arbeit. Das Spiel soll zwar nicht fantastisch sein, aber mich würde trotzdem interessieren ob die Bosskämpfe mehr Spaß machen als im Original.
    Mal schauen, ob sie schneller sind mit Falcom und nem Remake davon xD
    Wobei sich manche das im Stile von Ys X auch gar nicht wünschen, also mal sehen...

    Zitat Zitat
    Ein gutes Remake ist für mich ein Spiel das auf den Stärken des Originals aufbaut und gleichzeitig versucht dessen Schwächen auszumerzen. Oath in Felghana würde ich in dieser Hinsicht als richtig gutes Remake bezeichnen, weil es das Grundgerüst von Wanderers from Ys genommen und ein wesentlich besseres Spiel draus gestrickt hat. Die einzig nennenswerte Änderung ist Falcoms
    Ich würd die komplette Überarbeitung des Gameplays auch als ne äußerst nennenswerte Änderung ansehen

    Prinzipiell stimme ich zu, dass ein Remake besonders die Schwächen ausmerzen sollte. Aber wenn man dann vom Gameplay praktisch das Genre wechselt - passt das noch? Ich würde sagen, dass viele Leute mit Änderungen am Gameplay weniger Probleme haben als mit Änderungen an Story / Welt / Charakteren. Also ist es ein gutes Remake, wenn es quasi diese Elemente nimmt (und ggf. verbessert), alles andere dann komplett austauscht, wenn es nicht gut war? Ist es immer noch ein gutes Remake, wenn es den "Kern" des Gameplays vom Original gar nicht einfangen kann?

    Die Frage kommt bei mir primär wegen Final Fantasy VII Remake auf, was meiner Meinung nach vom Kampfsystem deutlich mehr Spaß macht als das Orignal, aber halt auch einfach mal ein komplett anderes Spiel dahingehend ist. Klar, in dem Fall kann man sagen: Naja, es ist ja nur ein Remake mit Augenzwinkern.

    Bei den anderen beiden Beispielen stimme ich Dir voll zu - gerade MGS3 ein Remake zu nennen ist einfach nur dreist (hat aber nichts daran geändert, dass es sich wie geschnitten Brot verkauft hat xD).

  4. #4
    Zitat Zitat von Sylverthas Beitrag anzeigen
    Ich würd die komplette Überarbeitung des Gameplays auch als ne äußerst nennenswerte Änderung ansehen
    Deswegen habe ich diesen Satz auch nochmal umgeschrieben, aber du musstest ja unbedingt auf die alte Version reagieren
    Mit der PS2 Version existiert aber bereits ein, auf den ersten Blick, akkurates Remake von Wanderers from Ys, das vom Gameplay her allerdings in keinster Weise besser wirkt. Und die Angriffe sind die sogar langsamer als im Original, wo man die Angriffstaste die ganze Zeit gedrückt halten und damit endlos um sich schlagen kann. Mehr kann ich zu der Version aber natürlich nicht sagen ohne mehr von zu spielen. Ich hatte aber bereits Probleme beim speichern, weil ich keine Ahnung hatte was das Spiel von mir wollte (eine der Optionen schmeißt einen scheinbar in den Titelbildschirm zurück), von daher will ich mir das ohne Übersetzung nicht antun.

    Oath in Felghana mag vom Gameplay her also weniger akkurat sein, aber ich habe kurz in einen Guide geschaut und mir ein Video vom Bossrush angesehen, und kann dementsprechend sagen dass sowohl alle Locations, als auch Bosskämpfe aus Wanderers from Ys ins Remake übernommen wurden. Oath in Felghana hat nur noch mehr Bosse, optionalen Content, sowie eine erweiterte Story zu bieten.


    Zitat Zitat von Sylverthas Beitrag anzeigen
    Aber wenn man dann vom Gameplay praktisch das Genre wechselt - passt das noch?
    Nur weil Oath in Felghana kein Sidescroller mehr ist, würde ich es nicht einem anderen Genre zuorden. Es sind beides Action-RPGs, beides haben Platformer Abschnitte (vor allem dieser Glockenturm, den ich in Wanderers from Ys nicht erwartet hatte, aber der tatsächlich existiert und einiges an Rumgespringe erfordert), aber das Gameplay in Oath in Felghana funktioniert schlichtweg besser. Sie hätten es natürlich erneut als Sidescroller designen können, aber dann würde es immer noch wie ein Fremdkörper wirken der visuell nicht zum Rest der Reihe passt.


    Zitat Zitat von Sylverthas Beitrag anzeigen
    Die Frage kommt bei mir primär wegen Final Fantasy VII Remake auf, was meiner Meinung nach vom Kampfsystem deutlich mehr Spaß macht als das Orignal, aber halt auch einfach mal ein komplett anderes Spiel dahingehend ist.
    Die Remakes sind generell komplett andere Spiele, nicht nur vom Gameplay, sondern auch von der Story her. Da stimme ich dir also auf jeden Fall zu. Den ersten Teil als Remake zu bezeichnen emppfinde ich dementsprechend als Fehler, weil es offensichtlich ein Reimagining und eine Art Stealth Sequel ist. Fans hätten ein akkurates und etwas längeres Remake ohne all den Filler sicherlich bevorzugt. Und es hätte mich vermutlich auch nicht gestört, weil ich FF7 vor einiger Zeit nochmal gespielt hatte und es in vielerlei Hinsicht viel zu oberflächlich fand.

    Die "Remakes" haben dafür viel zu viel Content der hauptsächlich dazu dient die Spielzeit zu strecken. Was schade ist, da ich die Setpieces zwischendrin richtig gut inszeniert finde. Bei Rebirth fand ich es besonders schlimm wie man in jedem einzelnen Gebiet die selben Checklisten abarbeiten muss. Manche Spieler mögen sagen "Du musst ja nicht alles davon machen! Spiel doch einfach die Story!" Aber dude, wenn ich einiges an Geld für so ein Spiel ausgebe, dann will ich auch so viel wie möglich von sehen um mir eine ordentliche Meinung von bilden zu können. Und es ist ja nicht so als ob der optionale Content durch die Bank schlecht wäre. Er hätte nur kreativier integriert werden können ohne Spieler ständig für mehrere Stunden von der Hauptstory abzulenken.
    Geändert von ~Jack~ (11.11.2025 um 06:09 Uhr)

  5. #5
    Zitat Zitat von ~Jack~ Beitrag anzeigen
    Deswegen habe ich diesen Satz auch nochmal umgeschrieben, aber du musstest ja unbedingt auf die alte Version reagieren
    Sorry!
    Zitat Zitat
    Oath in Felghana mag vom Gameplay her also weniger akkurat sein, aber ich habe kurz in einen Guide geschaut und mir ein Video vom Bossrush angesehen, und kann dementsprechend sagen dass sowohl alle Locations, als auch Bosskämpfe aus Wanderers from Ys ins Remake übernommen wurden. Oath in Felghana hat nur noch mehr Bosse, optionalen Content, sowie eine erweiterte Story zu bieten.
    In dem Sinne könnte man vielleicht schon sagen, dass Oath in Felghana den "Kern" von Ys III einfängt, was schon einiges Wert ist. Hatte auch letztens noch ein Gespräch mit jemandem, und da haben wir schon irgendwie rausgefunden, dass OiF eventuell noch mehr von seinen Sidescroller-Wurzeln über hat, als man erst denkt. Das Spiel hat schon einige Level, die relativ wenig Bewegung in Richtung der z-Achse erlauben und bei denen es einiges an Vertikalität gibt. Die Höhlen beim Aufstieg zum Gipfel zum Beispiel sind im Prinzip von der Seitensansicht, oder der Aufstieg auf den Glockenturm, den Du auch erwähnst. In dem Sinne ist da doch mehr von der Essenz enthalten als ich erst zugestanden habe und da muss man Falcom auch Lob aussprechen.
    Du hast mich also überzeugt *g*
    Zitat Zitat
    Die Remakes sind generell komplett andere Spiele, nicht nur vom Gameplay, sondern auch von der Story her. Da stimme ich dir also auf jeden Fall zu. Den ersten Teil als Remake zu bezeichnen emppfinde ich dementsprechend als Fehler, weil es offensichtlich ein Reimagining und eine Art Stealth Sequel ist.
    Ja, im Prinzip ist die neue Reihe ein Sequel zu dem Original, das stimmt absolut. Aber es probiert halt gleichzeitig möglichst viele Szenen reeelativ originalgetreu umzusetzen (und scheißt sich dann ein, sobald die Geister auftauchen oder mal wieder auf Sephiroth abgewanked werden muss xD). Es ist in so einem seltsamen Zwischenraum. Aber für meine geistige Gesundheit will ichs eigentlich nicht als Remake ansehen

  6. #6


    Spielzeit: 14:16h

    Ich habe bereits auf meinem Blog was zu geschrieben, von daher hier nur die Kurzfassung:

    The Torrential Turnabout ist ein Ace Attorney Fangame das mit dem Ace Attorney Online Case Maker entwickelt wurde und dementsprechend nur online spielbar ist. Mittlerweile gibt es aber ein Tool mit dem man die Fälle downloaden kann und das auch tun sollte, da viele Dateien extern gehostet werden, wodurch es einige Fälle gibt bei denen mittlerweile Songs und/oder Bilder fehlen. Fälle bei denen zu viele Dateien fehlen lohnen sich also kaum noch und habe ich direkt wieder gelöscht.

    The Torrential Turnabout habe ich aber gewählt weil es von 999, Danganronpa und Umineko inspiriert wurde, weswegen ich eine Art Mörderspiel mit Ace Attorney Präsentation erwartet hatte. Und in Kapitel 1 scheint das durchaus der Fall zu sein. Bevor auch nur eine Person ermordet wird springt die Story allerdings fünf Jahre in die Zukunft und der Rest des Spiels wird in typischer Ace Attorney Manier abgearbeitet und dreht sich zu Beginn noch gar nicht um das Mörderspiel. Stattdessen geht es um einen Mordfall in einem Hospiz dessen vermeintlicher Täter scheinbar versucht hat Selbstmord zu begehen. Es ist also absolut nicht die Art von Spiel die ich erwartet hatte, aber ich wurde trotzdem sehr gut unterhalten, da hier ein gute Mystery Story voller Twists erzählt wird und gleichzeitig der Humor der Ace Attorney Reihe gut eingefangen wurde. Die Musik wurde außerdem richtig gut gewählt und trägt einiges zur Atmosphäre bei, stammt allerdings größtenteils aus anderen Spielen.

    Das Gameplay fand ich allerdings ein bisschen frustrierend, da es so gut wie keine handfesten Beweise für irgendwas gibt, vor allem wenn die Story anfängt die Wahrheit über das Mörderspiel zu ergründen. Und dadurch habe ich oft auf Trial & Error zurückgegriffen und jeden einzelnen Beweis durchprobiert. An einer Stelle war das aber nicht so einfach da man mit dutzenden Aussagen nur so erschlagen wird, jeder Beweis aus einem umfangreichen Profil besteht, und man mehrere Widersprüche hintereinander aufzeigen muss bevor man die nächste Phase der Verhandlung erreicht. Und in der darf man das selbe nochmal machen

    Obwohl das Writing ganz gut ist, leidet es allerdings unter der Menge an Anspielungen, Memes und 4th Wall Breaks die sich durch das ganze Spiel ziehen. Ein paar davon wurden außerdem in die weniger wichtigen Twists integriert und sind somit nur für Spieler relevant. So zum Beispiel ein Twist der bereits in Kapitel 3 offensichtlich wird.

    Wer darüber hinwegsehen kann, der wird hier aber ganz gut unterhalten. Kann ich Fans von Ace Attorney also auf jeden Fall empfehlen. Und wer Interesse dran hat sollte den Fall idealerweise jetzt schon runterladen um eventuellen Dateiverlust vorzubeugen.

    Geändert von ~Jack~ (18.11.2025 um 06:41 Uhr)

  7. #7


    Spielzeit: 4:04h

    Forget the Golden Witch ist ein Umineko Fangame das direkt zu Beginn all seine Regeln offenlegt und Spieler dazu auffordert die Morde mithilfe der Lila Wahrheit zu lösen.

    Zitat Zitat
    Es gibt nur einen Täter.

    Als Täter wird jemand definiert der Morde begeht.

    Der Täter ist ein Mensch.

    Der Täter ist jemand der in der Story erwähnt wurde.

    Alle anderen Charaktere sind unschuldig.

    Unschuldige Charaktere dürfen nicht lügen oder wichtige Informationen vorenthalten. Sie dürfen sich allerdings irren.

    Text der in lila geschrieben ist gilt als absolute Wahrheit, insofern er von unschuldigen Charakteren gesprochen wird.

    Einzig der Täter darf in lila lügen.
    Von der Prämisse her also ein richtig interessantes Spiel wenn man sein Hirn anstrengen will, auch wenn von allen Morden nur einer so komplex ist dass man einige Zeit brauchen wird um den zu lösen. Außer man liest den siebten und letzten Tipp, der die komplette Lösung spoilert und nur den Täter vorenthält. Alle anderen Tipps kann man sich durchaus anschauen und sind ganz interessant geschrieben, weil der Entwickler darüber philosophiert wie man eine gute Mystery Story schreiben sollte.

    100%ig selber lösen konnte ich die Morde allerdings nicht. Ich hatte zwar tatsächlich die eine Schwachstelle im Plan erkannt, aber als es endlich daran ging den Fall zu lösen, gab es leider keine Mechanik meine Theorie in die Tat umzusetzen. Und da ich anschließend nochmal die lila Wahrheiten gelesen habe, würde ich die Lösung als grenzwertig bezeichnen.



    Mein größtes Problem ist allerdings der letzte Mord, den ich vom Ablauf her sehr fragwürdig finde.


    Mit der Lösung des Spiels bin ich ebenfalls nicht 100%ig zufrieden.


    Für Fans von Umineko könnte das Spiel aber durchaus interessant sein. Wer Umineko nicht kennt sollte aufgrund von Spoilern allerdings die Finger von lassen.
    Ich habe aber noch einige andere Umineko Fangames hier rumliegen und bin gespannt ob ich noch eins finde dass ich uneingeschränkt empfehlen kann.

    Hatte kürzlich auch Empire of the Golden Witch gespielt, aber das konnte mich leider nicht überzeugen. Das ist nämlich ein Text Adventure in dem man mittels Texteingabe ein alternatives Umineko Universum erforschen muss. Klingt eigentlich sehr interessant, aber ich hatte leider schnell keine Ahnung was ich noch eingeben soll, da bereits die allererste Spur die das Spiel einem gibt schnell im Sand verläuft. Das Spielt hat außerdem keinerlei Ending, von daher ist es unmöglich zu wissen ob einem noch Informationen fehlen die mehr über die Story enthüllen würden.

    Mein aktueller Favorit ist von daher immer noch Witches & Woodlands, eine Parodie in der die Cousins ein unterhaltsames Pen & Paper Rollenspiel spielen.
    Geändert von ~Jack~ (20.11.2025 um 11:00 Uhr)

  8. #8


    Spielzeit: 3:43h

    Parascientific Escape ist eine Trilogie von Escape Room Games die in einer Version unserer Welt spielt in der manche Menschen angefangen haben übernatürliche Fähigkeiten zu entwickeln, darunter die Protagonisten dieser Spiele. Die meisten Menschen können allerdings nur eine dieser Fähigkeiten benutzen, wie Telekinese, Telepathie, Teleportation oder sogar Zeitmanipulation. Es gibt nur sehr wenige Menschen die zwei Fähigkeiten gleichzeitig verwenden können. Darunter Hitomi Akaneno, die Protagonistin des ersten Teils, die zu Beginn des Spiels auf ein Kreuzfahrtschiff gelockt wird, weil eine mysteriöse Person angeblich Informationen über ihre Schwester besitzt.

    Stattdessen wird sie in ein Escape Room Spiel verwickelt welches damit beginnt dass Bomben auf dem Schiff explodieren. Sie lernt außerdem die Tochter eines mächtigen CEO kennen, deren Halsband innerhalb der nächsten Stunden explodieren wird wenn ihr niemand dabei hilft es mithilfe von drei Schlüsselkarten zu entschärfen.

    Könnte aufgrund der Prämisse also ein richtig spannendes Spiel sein, ist es aber nicht. Die Schlüsselkarten für das Halsband hat man nämlich innerhalb kürzester Zeit beisammen und mit Ausnahme von ein paar Pfützen fühlt es sich nie so an als ob das Schiff dabei wäre zu versinken. Da es sich bei allen Charakteren um süße Mädchen handelt, könnte man das Spiel außerdem glatt mit "Cute Girls doing Escape Room Games" beschreiben.

    Fans von Escape Room Games werden hier aber ebenfalls enttäuscht, da so gut wie alle Rätsel nur Variationen des selben Rätsels sind: Erst benutzt man hellsehen um das Innere von Objekten (wie Schränken) zu enthüllen und danach nutzt man Telekinese um die Objekte da drin zu bewegen, was meist dazu genutzt wird um einen Schlüssel durch eine Art Labyrinth zu einer Öffnung zu lotsen. Die Rätsel sind außerdem allesamt recht einfach, mit Ausnahme eines der letzten Rätsel wo ich ein bisschen mit den Energiepunkten herumprobieren musste. Hitomi kann nämlich nur so lange Objekte bewegen wie sie Energie besitzt. Wenn die Energie vorher ausläuft, muss man also von vorne anfangen. Übers ganze Spiel hinweg sind allerdings Energiepunkte versteckt mit denen man es sich ein bisschen leichter machen kann.

    Die Story lässt aufgrund ihrer Kürze ebenfalls zu wünschen übrig, was unter anderem dazu führt dass innerhalb kürzester Zeit ein Twist enthüllt wird der komplett aus dem Nichts kommt und mich kalt gelassen hat. Im Gegensatz zu anderen Spielen dieser Art gibt es außerdem kein großes Finale in dem noch irgendwelche fantastischen Twists enthüllt werden. Stattdessen löst man ein letztes Rätsel, es gibt eine kurze Endsequenz und dann wars das mit der Story ohne dass der übergreifende Konflikt, der die Story ursprünglich in Gang gesetzt hat, nochmal erwähnt wird.




    __________________________________________________________________________________________



    Spielzeit: 4:29h

    Erst im Sequel werden beiläufig wichtige Informationen enthüllt die eigentlich im Vorgänger hätten enthüllt werden müssen. Davon abgesehen hat das Spiel mit seinem Vorgänger aber so gut wie nichts zu tun, da man einen komplett neuen Protagonisten, Kyosuke Ayana, mit neuen Fähigkeiten spielt. Dieser wird zu Beginn angeheuert um einem Serienmörder das Handwerk zu legen, aber ich muss an der Stelle direkt sagen: es ist kein Murder Mystery. Die Mordfälle sind in Wahrheit so irrelevant, dass man nach Untersuchung des letzten Mordfalls keine Zeit mehr drauf verschwendet. Und genau wie im Vorgänger gibt es innerhalb kürzester Zeit einen Twist der mich erneut kalt gelassen hat, weil das Spiel schlichtweg keine Zeit darauf verschwendet auf diesen hinzuarbeiten. Und danach geht es fast direkt ins Finale.

    Ich hatte zwar gesehen, dass Gear Detective circa doppelt so lang sein soll wie sein Vorgänger, das liegt aber nur daran dass es ein schlechtes, ein gutes und ein perfektes Ende gibt. Ich habe bei meinem ersten Durchgang aber direkt das gute Ende erreicht, wodurch ich für diesen Teil nur ein bisschen länger gebraucht habe als für den Vorgänger. Ich sehe außerdem keinen Grund das Spiel nochmal von vorne anzufangen. Das gute Ende fand ich vollkommen ausreichend und zufriedenstellend und es hat keinerlei Fragen offengelassen die noch beantwortet werden müssten.

    Für Fans von Escape Room Games dürfte aber auch dieser Teil enttäuschend sein. Ich weiß nicht ob as von der Route abhängt, aber bei meinem Durchgang habe ich im kompletten Spiel nur drei Escape Room Sequenzen spielen müssen. Deren Rätsel sind diesmal ein bisschen schwerer als im Vorgänger, und an einer Stelle war ich zu dumm das Muster zu erkennen das ich hätte eingeben müssen, aber es sind trotzdem wesentlich weniger Sequenzen als im Vorgänger. Ich fand Kyosukes Fähigkeit außerdem recht nervig. Er kann nämlich bis zu fünf Tage in die Vergangenheit schauen und diese manipulieren, was sich im Gameplay darin äußert dass man die richtigen Stunden und Minuten eingeben muss um bestimmte Aktionen durchführen zu können. Manchmal recht offensichtlich, an anderen Stellen nicht so wirklich. Im Rahmen der Story nutzt er diese Fähigkeit allerdings für so gut wie nichts, mit Ausnahme von einer netten Sequenz im Finale. Von daher fand ich diese Fähigkeit ein bisschen verschwendet.

    Der letzte Teil der Trilogie vereint allerdings die beiden Stories für ein großes Finale und den werde ich mir vermutlich in nächster Zeit mal anschauen, aber jetzt noch nicht. Ich fand den zweiten Teil gegen Ende hin zwar besser als den Vorgänger, zumindest von den Charakterstories her (auch wenn Kyosukes Assistentin manchen Spielern vermutlich auf die Nerven gehen könnte, da sie ständig davon redet wie sie eines Tages heiraten werden), an die Zero Escape Reihe kommen die Spiele aber in keinster Weise heran. Dafür sind weder die Stories noch das Gameplay interessant genug.


    Geändert von ~Jack~ (23.11.2025 um 12:57 Uhr)

  9. #9
    Warte, sehe ich das richtig, dass man aus einem Cute Girls Doing Escape Rooms im zweiten Teil auf einmal eine Harem-Fantasie mit einem männlichen MC und lauter cute girls gemacht hat? Was für eine Evolution

    Ansonste klingt das ja eher mager, wenn in einem Escape Room Spiel die Escape Rooms nicht so toll sind. Von dem, was ich kenne, ist die Zero Escape Reihe da aber auch schon ziemlich top, zumindest was Integration der Rätsel mit Charakteren und Story angeht. Abyss of Sacrifice, was Klunky ja letztens durchgespielt hat, hatte ich auch Anfang des Jahres angefangen - aber leider nicht die Geduld, die er hat, weil da einige Rätsel und Wimmelbildspiele schon echt anstrengend waren xD

  10. #10
    Die beiden Spiele hatte ich auch vorletztes Jahr und vorvorletztes Jahr gespielt.

    War vom Erstling nicht sonderlich angetan, die Mechaniken, und Rätsel alles war recht hanebüchen gestaltet, Story auch uninteressant und naja man merkt dass es den Entwicklern an Budget fehlt, dass sie nicht mal mehr als 4 Charakterportraits oder so im Spiel darstellen.

    Das ist beim 2. Teil nicht anders. Allerdings hat mir die Rätselmechanik mit dem selektiven Zeitreisen deutlich besser gefallen und ich denke auch dass es ein relativ unverbrauchtes Konzept ist und man damit dieses mal deutlich interessantere Rätsel machen könnte. Nur dass es davon nicht viele gibt. Denn bei gerade mal 3 Escape Rooms, wovon der 3. sehr weit weg vom 2. ist. Also ich dachte wirklich man kann gar nicht mehr spielen, so lange lässt sich das Spiel Zeit.

    Ansonsten macht das Spiel ja nen ganz großes Fass auf, führt Charaktere ein ohne sie zu zeigen, das kommt dann wenn die Entwickler die Erlöse für 2-3 weitere Charakterpotraits für den 3. Teil beauftragen konnten oder so.
    Ich erwarte nicht viel, aber ich werde mir den 3. Teil sicherlich auch noch zu gegebener Zeit anschauen.

  11. #11
    Zitat Zitat von Sylverthas Beitrag anzeigen
    Warte, sehe ich das richtig, dass man aus einem Cute Girls Doing Escape Rooms im zweiten Teil auf einmal eine Harem-Fantasie mit einem männlichen MC und lauter cute girls gemacht hat? Was für eine Evolution
    Das wäre aber ein ganz schön mickriger Harem mit nur zwei Frauen Ansonsten gibt es noch einen weiteren männlichen Charakter der allerdings nur als Support dient und die Gruppe nie begleitet.

    Fürs perfekte Ende wird im Guide aber folgendes erwähnt: You're thinking only about women and flirt with them all the time. And you care about them...
    Also vielleicht kann man tatsächlich mit beiden anbändeln, oder sich entscheiden mit welcher von beiden man eine Beziehung anfangen will? Die Antwort auf diese Frage interessiert mich aber nicht genug als dass ich es dafür nochmal spielen wollen würde!

    Zitat Zitat
    Abyss of Sacrifice, was Klunky ja letztens durchgespielt hat, hatte ich auch Anfang des Jahres angefangen - aber leider nicht die Geduld, die er hat, weil da einige Rätsel und Wimmelbildspiele schon echt anstrengend waren xD
    Das habe ich mir aufgrund seines Beitrag auch mal auf die Wishliste gesetzt. Wann ich mir das anschaue steht aber in den Sternen. The Hundred Line -Last Defense Academy- hab ich hier ja auch rumliegen und nur aufgrund der Länge erstmal nach hinten verschoben.
    Shuten Order würde mich eigentlich mehr interessieren (und soll auch eine Route mit Escape Rooms besitzen), aber da warte ich sowohl auf einen Sale, als auch auf weitere Patches. Die Übersetzung soll nämlich mangelhaft sein, die Entwickler haben aber Besserung gelobt, weswegen in den ersten Patches schon gewisse Stellen überarbeitet wurden.

    Vor kurzem ist ansonsten noch Beyond R: Rule Ripper erschienen, was zumindest ein Death Game mit Rätseln sein soll.
    No Sleep For Kaname Date (das Somnium Files Spinoff) könnte vom Gameplay her auch interessant sein, aber da warte ich ebenfalls auf einen Sale.


    Zitat Zitat von Klunky
    War vom Erstling nicht sonderlich angetan, die Mechaniken, und Rätsel alles war recht hanebüchen gestaltet
    Die Rätsel würden sicherlich weniger hanebüchen wirken wenn sie in einer Anlage stattfinden würden die extra für diese Escape Room Rätsel designt wurden. Aber das Kreuzfahrtschiff im ersten Teil war kurz zuvor noch voller Menschen, weswegen es etwas unlogisch wirkt dass der Täter all diese Mechanismen angebracht haben könnte. Und Teil 2 ist aufgrund des Stadt Settings noch unlogischer.

    Zitat Zitat von Klunky
    Allerdings hat mir die Rätselmechanik mit dem selektiven Zeitreisen deutlich besser gefallen und ich denke auch dass es ein relativ unverbrauchtes Konzept ist und man damit dieses mal deutlich interessantere Rätsel machen könnte. Nur dass es davon nicht viele gibt. Denn bei gerade mal 3 Escape Rooms, wovon der 3. sehr weit weg vom 2. ist. Also ich dachte wirklich man kann gar nicht mehr spielen, so lange lässt sich das Spiel Zeit.
    Aus dieser Mechanik hätte man auf jeden Fall noch viel mehr machen können, das stimmt. Sowohl in den Gameplay Abschnitten, als auch in der Story. Tsukiko nutzt ihre Fähigkeit immerhin um ihr vergangenes Ich vor Kyosuke zu warnen, und das mehr als einmal. Eine Story in der beide Seiten andauernd in die Vergangenheit eingreifen hätte also richtig cool und kompliziert sein können. Aber ne, stattdessen nutzt Kyosuke seine Fähigkeit hauptsächlich dafür Rätsel zu lösen.

    Zitat Zitat von Klunky
    Ich erwarte nicht viel, aber ich werde mir den 3. Teil sicherlich auch noch zu gegebener Zeit anschauen.
    Von der Beschreibung her klingt der dritte Teil leider so, als ob er die selbe Menge an Escape Rooms wie Gear Detective hat.

    Choose from the two previous protagonists: Kyosuke Ayana and Hitomi Akeneno, proceed with the separated stories on the stage of Latoua City, escape from three prisoned rooms!

    Stellt sich nur die Frage ob beide Protagonisten die selben Escape Rooms lösen müssen oder komplett neue Rätsel erhalten. Aufgrund ihrer unterschiedlichen Fähigkeiten wäre es zumindest seltsam wenn beide die selben Rätsel lösen müssten.
    Geändert von ~Jack~ (24.11.2025 um 14:43 Uhr)

  12. #12


    Spielzeit: 29:20h, mit allen Trainingsmissionen

    Utawarerumono (The One of Whom Legends Are Sung): Prelude to the Fallen ist ein SRPG voll absurd langer Namen die sich niemand merken oder gar aussprechen kann. Onkamiyamukai, Uitsualnemetia, Shakukopolu, Onvitaikayan, Nugwisomkami … seriously, man kann es mit den Fantasy Namen auch übertreiben

    Bei den Charakteren haben sich die Entwickler glücklicherweise zurückgehalten und ihnen relativ normale Namen gegeben, von wenigen Ausnahmen wie Eruru und Aruru mal abgesehen, aber deren Namen kann man sich zumindest merken. Der Name des Protagonisten, Hakuowlo, sieht auf den ersten Blick zwar auch seltsam ist, ist aber nur eine Verbindung aus Haku und Owlo. Letzteres wird in dieser Welt für den Herrscher einer jeden Nation genutzt. Hakuowlo ist zu Beginn allerdings noch gar kein Herrscher, sondern ein klischeehafter, unter Amnesie leidender Protagonist der seinen wahren Namen nicht kennt und nicht mal weiß wie sein Gesicht aussieht, da er eine Maske trägt die sich nicht abnehmen lässt. Und sein neuer Name ist quasi nur geborgt, da er ursprünglich dem verstorbenen Sohn von Tuskur gehört hat, der alten Frau die Hakuowlo wieder gesund gepflegt hat nachdem er schwer verletzt im Wald gefunden wurde.

    Eine seltsame Entscheidung die innerhalb kürzester Zeit dazu führt dass ihre jüngste Enkeltochter, Aruru, anfängt Hakuowlo als Daddy zu bezeichnen und von ihm verwöhnt werden will. Erururu und Aururu sind außerdem Tiermädchen, was für Hakuowlo was komplett unbekanntes ist, weswegen er es sich an einer Stelle nicht verkneifen kann an Erurus Schwanz rumzufummeln, worauf sie sehr überrascht und verlegen reagiert und ihm anschließend eine Ohrfeige verpasst. Im Laufe des Spiels hat er allerdings noch viele Gelegenheiten die beiden zu streicheln ohne für bestraft zu werden



    Nach diesen Startschwierigkeiten integriert Hakuowlo sich aber wunderbar in das Dorf das ihn aufgenommen hat und obwohl er nichts über seine Vergangenheit weiß, hat er weitrechendes Wissen über Landwirtschaft, Architektur, Schmiedehandwerk und was weiß ich noch, wodurch es anfangs ein bisschen wie eine Isekai Story wirkt, weil er innerhalb kürzester Zeit so gut wie jeden Aspekt des Dorfes upgraded. Aufgrund eines richtig beschissenen und dummen Charakters führt dieser Wohlstand allerdings zu widrigen Umständen die schlussendlich eine Rebellion entfachen. Und dadurch wird Hakuowlo tatsächlich zum Herrscher einer Nation. Und an der Stelle lässt das Spiel all diese wirtschaftlichen Aspekte fallen und erwähnt diese nur noch im Rahmen von anderen Story Arcs.

    Und daraufhin entfaltet sich die episodische Natur der Story die immer damit beginnt dass man aus mehreren Locations wählen kann auf denen irgendwelche Events getriggert werden. Ohne Savescumming kann man allerdings nur eine begrenzte Menge davon triggern.
    • Man sieht wie Hakuowlo die Nation leitet, zum Beispiel indem er sich durch Berge aus Papierkram arbeitet
    • Hakuowlo geht seine Freunde besuchen um mit ihnen Spaß zu haben, zum Beispiel indem sie Sake miteinander trinken.
    • Hakuowlo besucht neue Rekruten um mehr über deren Hintergrundgeschichte zu erfahren.
    • Er schaut dabei zu wie andere Charaktere ihre Freundschaften vertiefen, zum Beispiel indem sie allesamt unter einem Baum ein Nickerchen machen.
    • Er besucht eine von 7+ Frauen (sieben in der Party, noch mehr die nur als NPCs fungieren) die er im Laufe der Story um sich schart um seine Beziehung zu diesen zu vertiefen.
    • Er wird mit lustigen Szenarien konfrontiert die teilweise aus einem Gag Manga stammen könnten. Darunter der Versuch einer Frau mit Hakuowlo Sex zu haben, obwohl diese Frau keine Ahnung hat wie Sex funktioniert, und die Tipps die sie erhalten hat kompletter Bullshit sind und nur dazu dienen sowohl die Frau, als auch Hakuowlo zu trollen

    Wenn man all das abgearbeitet hat, dann entfaltet sich irgendwann ein Konflikt der häufig in Krieg ausartet. Nach circa drei Schlachten sind die meisten Kriege aber schon wieder vorbei, wodurch schlichtweg keine Zeit bleibt um all die Antagonisten ausreichend zu entwickeln. Einzig der letzte Krieg dauert ein bisschen länger, was aber nicht heißt dass die Gegner plötzlich richtig gut entwickelt sind. Einer von denen ist immerhin einfach nur wahnsinnig und lacht die ganze Zeit während er Menschen abschlachtet.

    Die übergreifende Story ist durchaus interessant, braucht aber eine halbe Ewigkeit um in Gang zu kommen. Und das führt dazu dass Hakuowlos wahre Identität für einen Großteil des Spiels absolut keine Rolle spielt, obwohl man bei dieser Art von Story annehmen würde, dass es eins der wichtigstens Elemente des Spiels wäre.

    Für die Story kann ich das Spiel dementsprechend nicht empfehlen. Ich hatte aber trotzdem viel Spaß weil die Charaktere und deren Interaktionen die größte Stärke des Spiels sind. Man merkt hier nämlich wie die Charaktere enge Bindungen miteinander knüpfen und Spaß haben miteinander Zeit zu verbringen. Und obwohl das Spiel teilweise extrem absurd ist, gibt es auch viele ruhige, emotionale und dramatische Charaktermomente. Ein paar davon werden außerdem von richtig guten Vocal Tracks untermalt. Man muss allerdings mit klar kommen dass der Humor des Spiels wie aus einem Anime wirkt, und dass es sich wie eine Harem Story anfühlt, da so gut wie alle Frauen Gefühle für Hakuowlo entwickeln. Im Original konnte er außerdem mit so gut wie jeder von ihnen Sex haben. In Prelude to the Fallen existiert das zwar nicht mehr, es gibt allerdings zwei CGs in denen einiges an nackter Haut zu sehen ist. Manche Sequenzen sind außerdem sehr fragwürdig, wie die mit einem gewissen Tiger und … Brustmilch xD

    Ich muss außerdem sagen dass dem Spiel ohne Sex was fehlt. Hakuowlo hat immerhin alle diese Frauen die was von ihm wollen, als Spieler hat man aber nicht die Möglichkeit sich für einen von ihnen zu entscheiden. Und dadurch wirkt es glatt so als ob Hakuowlo es vorziehen würde einen kompletten Harem zu besitzen als sich für eine entscheiden und den anderen Frauen sagen zu müssen dass sie die Finger von ihm lassen sollen.

    Ich bin aber gespannt ob Mask of Deception und Mask of Truth sich anders anfühlen. Die wurden immerhin direkt für Konsole entwickelt, wodurch es nie 18+ Versionen von gab. Das hindert sie natürlich nicht daran sich trotzdem wie Harem Stories anzufühlen, aber mal schauen. Ich hoffe aber dass deren Stories mehr zu bieten habe. Eine Duologie die 13/14 Jahre nach dem ersten Teil erschienen ist sollte immerhin ein bisschen komplexer sein.



    Zum Schluss sollte ich auch noch das Kampfsystem erwähnen, aber da gibt es ehrlich gesagt nicht viel zu sagen. Aktive Skills gibt es so gut wie keine, wodurch man sich die meiste Zeit nur richtig platzieren muss und dann angreift, angreift und noch mehr angreift. Man muss an sich auch noch drauf achten welche Elemente die Gegner und die eigenen Charaktere haben, aber ich habe da nie einen drastischen Unterschied beim Schaden bemerkt. Das Spiel zeigt einem außerdem automatisch an ob man einen Vorteil oder Nachteil hat, von daher muss man nicht selbst drauf aufpassen.

    Während der Angriffe erscheint außerdem ein immer kleiner werdender Kreis eingeblendet und wenn man währenddessen die Aktionstaste drückt wird ein Kombo-Angriff ausgeführt, der je nach Level aus bis zu fünf Angriffen bestehen kann. Alternativ kann man L1 gedrückt halten um die Kombo automatisch auszuführen, aber dann gibt es keinen Zeal Bonus für. Zeal wird ansonsten mit jedem Angriff und Schaden gesammelt und sobald man 100 Punkte beisammen hat kann man einen mächtigen finalen Angriff ausführen der selbst die meisten Bosse oneshotten kann. Alternativ kann man einen AoE Kombo-Angriff zusammen mit einem anderen Charakter ausführen der perfekt geeignet ist um mehrere Gegner auf einen Schlag zu vernichten. Ist vor allem dann sehr nützlich wenn man seine Charaktere so platzieren kann dass sich alle Gegner an einer Stelle versammeln.

    Zeal zu sammeln ohne Spezialangriffe zu entfesseln kann allerdings auch ganz nützlich sein, da alle Charaktere passive Fähigkeiten besitzen die effektiver werden je mehr Zeal sie haben. Und damit kann man zum Beispiel Angriffen ausweichen oder deren Schaden reduzieren.

    Es gibt außerdem drei Magier die tatsächlich aktive Skills besitzen. Darunterer Eruru als Heilerin. Ich habe die meiste Zeit aber nur ihre AoE Heilung verwendet da ich die anderen Skills recht nutzlos fand. Selbst ohne Buffs konnte ich die meisten Gegner nämlich in ein bis zwei Angriffen umhauen, wodurch sich auch Debuffs nicht gelohnt hätten. Die Angriffszauber der anderen Charaktere sind wesentlich nützlicher, vor allem da sie allesamt als AoEs fungieren. Man kann Eruru zwar auch einen Angriffszauber geben, aber nur mittels Ausrüstung. Jeder Charakter kann allerdings nur einen Ausrüstungsgegenstand tragen und ich fand andere Gegenstände nützlicher. Darüber hinaus kann jeder Charakter zwei Heilkräuter und dergleichen tragen, die bizarrerweise eine bessere Quelle für Exp als die meisten Angriffe sind. Wenn ein Charakter stark verletzt ist und man ein Heilkraut auf ihn wirft, dann kann man nämlich 50 - 100 Exp abstauben. Bei Angriffen erhalten manche Charaktere aber nicht mal 10 Exp, selbst wenn sie den Gegner damit töten.

    Spieler wie Klunky werden sich außerdem vermutlich darüber beschweren dass man jederzeit seine Züge rückgängig machen kann. Nicht nur den letzten, sondern mehrere in Folge. Das Spiel ist allerdings so einfach, dass man dieses Feature eigentlich nicht braucht. Ich habe es die meiste Zeit eigentlich nur benutzt weil ich einen Boss zu früh getötet habe und noch Gegner oder Barrieren auf dem Feld standen. Letztere geben aber nicht nur Exp sondern manchmal auch Items, weswegen man die idealerweise zerstören sollte bevor man den Boss tötet. In einer Storymission war die AI in dieser Hinsicht aber richtig dumm. Mein Ziel war es nämlich eine bestimmte Menge an Runden zu überleben und die Gegner haben erst mal mehrere Züge damit verschwendet alle Barrieren zu zerstören obwohl sie nur jeweils eine Barriere pro Reihe hätten zerstören müssen um meine Gruppe zu erreichen.

    Was ich ganz nützlich fand ist allerdings dass Charaktere innerhalb eines Kampfes aufleveln können und dabei komplett geheilt werden. Ist vor allem beim Endkampf extrem praktisch, weil das der einzige Gegner im ganzen Spiel ist der ordentlich was aushält und somit seine Spezialangriffe mehrmals raushauen kann, darunter einen mächtiger Energiestrahl der die komplette Gruppe treffen kann. Sich durch Angriffe zu heilen ist da also praktischer als seine Charaktere so zu platzieren dass Eruru sie heilen kann. Aktive Skills haben außerdem ein Anwendungslimit, wodurch Eruru ihre AoE Heilung nur fünfmal verwenden kann. Ihre normale Heilung kann sie zwar verwenden so oft sie will, die trifft aber nur einen Charakter.



    Wer Utawarerumono auf PC spielt sollte außerdem diesen Patch installieren. Ansonsten werden die Kämpfe auf 720p runterskaliert, was sehr verwaschen aussieht. Der selbe Patch kann auch für die Sequels verwendet werden.

    Es gibt außerdem noch diesen Patch der ein paar Probleme mit dem Script behebt.

    Ein Problem mit dem Kampfsystem kann allerdings kein Patch beseitigen: Bogenschützen sind in der Lage durch feste Hindernisse, wie ein massives Holztor oder gar Gebäude zu feuern. Bei Magiern macht das wenigstens Sinn, aber bei Bogenschützen???
    Geändert von ~Jack~ (08.12.2025 um 04:24 Uhr)

  13. #13


    Spielzeit: 15:30h

    Turnabout in the Lighthouse of Lunacy ist ein weiteres Ace Attorney Online Fangame das mit der Story der Ace Attorney Reihe allerdings nichts zu tun hat und somit selbst von Leuten gespielt werden könnte die Ace Attorney überhaupt nicht kennen. Die Story wirkt auf den ersten Blick allerdings nicht sonderlich interessant, da sowohl der Täter, als auch der Tathergang von Anfang an offensichtlich zu sein scheinen. Nicht weil es wie in manchen Ace Attorney Fällen direkt im Intro gespoilert wird, sondern weil man die Mörderin, Aurelia Chase, selber spielt. Nichtsdestotrotz dreht sich das komplette Spiel darum dass Aurelia versucht zu beweisen dass dieser Mord auf andere Art und Weise stattgefunden haben muss. Das scheint allerdings unmöglich zu sein, da außer ihr und dem Opfer niemand im Zimmer war und das Zimmer von innen verschlossen war. Und dadurch verbringt man hier viele Stunden damit die winzigsten Widersprüche in den Aussagen der Zeugen zu finden um den Fall irgendwie auf den Kopf zu stellen. Damit schafft Aurelia es zwar manchmal neue Fakten zutage zu fördern, die meisten davon ändern aber nichts daran es dass außer ihr niemand die Gelegenheit hatte den Mord zu begehen.

    Und deswegen war ich mir in den ersten Stunden nicht sicher ob es sich wirklich lohnen würde alle fünf Teile dieses Falls zu spielen. Ich bin aber froh dass ich es doch noch durchgezogen habe, weil der Fall tatsächlich sehr komplex ist und einige sehr spannende Momente zu bieten hat die von fantastischer Musik untermalt werden. Viele dieser Songs stammen laut der verlinkten Playlist aus Judgment und Lost Judgment, was ich noch nicht gespielt habe. Mir ist nur ein Song aus The Sekimeiya aufgefallen der ein paar Mal zur Anwendung kommt.

    Das Spiel wurde allerdings für einen Contest entwickelt in dem es darum ging zumindest eines der zehn Gebote von Ronald Knox zu brechen und trotzdem eine gute Story zu erzählen. Und das führt dazu dass Aurelia sich allen möglichen Bullshit aus den Fingern saugt um irgendwie von abzulenken dass es außer ihr keine Verdächtigen gibt. Das hilft ihr allerdings nur selten, da die Anklage von einer arroganten Schnepfe geleitet wird die glaubt dass sie besser ist als alle andern und Aurelia ständig Stolpersteine in den Weg wirft, zum Beispiel indem sie Zeugen dazu auffordert kein Wort zu sagen da Aurelia die Verhandlung ansonsten noch länger hinauszögern könnte.

    Das Spiel ist teilweise außerdem ganz schön schwer, weswegen ich die Lösung mehr als einmal konsultieren musste. Vor allem im Finale, wo man an einer Stelle mit komplett neuem Gameplay konfrontiert wird und versuchen muss den kompletten Tathergang zu rekonstruieren. Man erhält zwar einige Hinweise wenn man was falsch macht, gegen Ende hatte ich aber trotzdem keine Ahnung wie ich die letzten Schritte arrangieren sollte um Widersprüche zu vermeiden.

    Es scheint außerdem eins der Ace Attorney Online Spiele zu sein bei denen mittlerweile ein paar Sprites fehlen. Nicht genug um die Story zu ruinieren, mir sind aber einige Stellen aufgefallen wo die Charaktere für ein paar Sekunden unsichtbar werden. Einer der Charaktere wird außerdem mit Sprites dargestellt die qualitativ schlechter aussehen als alle andern. Die selben Sprites kamen bizarrerweise auch in The Torrential Turnabout zum Einsatz und sahen da genauso schlecht aus. Aber da hatte der Charakter keine so große Rolle dass es es mir negativ aufgefallen wäre. Victoria, die die Anklage vertritt, nutzt zwar einen besseren Sprite, wechselt aber ständig zwischen "trägt einen Sonnenschirm" und "trägt keinen Sonnenschirm" und das teilweise in und der selben Sequenz, wodurch es so wirkt als ob sie den ständig wegschmeißen würde.



    ...does she now?
    Geändert von ~Jack~ (07.12.2025 um 11:28 Uhr)

  14. #14
    Utawarerumono ist ja so ne Reihe, die ich immer auf dem Schirm habe aber nie gespielt. Ist sowas, wo mich die Namen (gerade Prelude to the Fallen) schon sehr neugierig machen. Nach Deinem Bericht... bin ich leider immer noch unentschlossen *g*

    Es klingt ja so, als würde mans eigentlich nur wegen der Charaktere spielen, weil der Rest nicht so prall ist. Das ist schade, gerade bei so ner "Trilogie" (wenn man all das andere, was Du mal aufgelistet hast, mal ausnimmt) auch Zeit für eine wirklich epische Story hätte. Und da hat man dann den Harem-"Charme", bei dem alle auf den MC abfahren, aber natürlich nicht dürfen. Erinnert dann eher an so ne Light Novel Geschichte oder Harem Manga als ne Visual Novel.
    Das Kampfsystem klingt auch, als hätte man Knights of Xentar in ein TRPG übersetzt - inklusive dass nur Magier mehr machen können
    Hmmm... und wie bei KoX spielt mans nur wegen der Charaktere... und es ist auch eigentlich ein H-RPG...

    Ich warte mal gespannt auf die Eindrücke zu den weiteren Teilen.

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