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Thema: Diablo 3 [BattleTag-Liste im Startpost]

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  1. #1
    Zitat Zitat von La Cipolla Beitrag anzeigen
    Wahnsinn, wie viel die jedes Mal aufs Neue ändern. Da kann man schon Respekt vor haben. ^^

    Ich hab es inzwischen ja auch mal auf einem Schwierigkeitsgrad durchgespielt, mit zwei Charakteren. Danach hat es gereicht. Und das ist auch schon das Hauptproblem: Das Spiel ist objektiv waaahnsinnig gut, aber es hat dafür viel hinter sich gelassen, was das Genre für mich persönlich so suchterzeugend macht, allem voran das Gefühl, mit dem Charakter eine "Leiter" hochzuklettern (etwa durch die sehr offenen Spielmodi, in denen man sich nur sehr wenig erkämpfen muss und gleich überall hin kann) und das Gefühl, einen mechanisch "eigenen" Charakter zu spielen (etwa durch den Overkill an neuen, aber mechanisch bodenständigen Fähigkeiten, die man ständig reingeballert kriegt). Ein paar Sachen sind noch drin, etwa der Sammeltrieb, aber das reicht mir tatsächlich nicht. Dasselbe Problem hatte ich bspw. auch schon bei Torchlight (Teil 1), wo die Charakterfähigkeiten so dürftig "rabiat" und die Charakterauswahl auch sehr überschaubar war. Oder bei Path of Exile, wo mich die "Leiter" kalt gelassen hat und zudem glitschig war und gestunken hat.

    Diablo 3 ist also zu rund -- sage ich als jemand, der runde Spiele liebt. Allerdings denke ich, dass auch ein dermaßen rundes Diablo für mich funktionieren würde, wenn man vorsichtiger mit den "alten" Motivationen haushaltet. Tatsächlich glaube ich, dass das Spiel auch deshalb noch so gut läuft (afaik?), weil man ein paar neue Motivationen mit reingebracht hat, die Diablo 2 nicht bieten konnte. Die gehen nur leider größtenteils an mir vorbei. Ich hätte in Diablo 2 schon keinen Spaß daran gehabt, mich von Leuten durchziehen zu lassen, bis das Endgame beginnt (weil, dann hat es mir keinen Spaß mehr gemacht), und hier zieht dich das Spiel praktisch selbst auf Level 60 und lässt dich danach fast überall hin. ^^''

    Schade drum.
    Ich schätze, das bringt das alles so ziemlich auf den Punkt. Ich spiele Diablo 3 zwar immer noch recht gerne, aber mir fehlt es auch sehr, dass Blizzard sich in ihren Spielen mittlerweile so sehr aufs Endgame fokussiert, dass der Weg dahin nur noch wie eine Art Mittel zum Zweck wirkt, den man möglichst schnell hinter sich bringen soll. Ich habe es in Teil 2 immer gemocht, einen Charakter hochzuspielen und kontinulierlich besser zu werden, während das Spiel auch von Kapitel zu Kapitel herausfordernder wird. Das scheint in Diablo 3 nicht mehr der Fall zu sein, da die Gegner einfach mit dem Level des Spielers mitskalieren und man sich mit den zig Schwierigkeitsgraden quasi aussuchen kann, wie schwer man es haben möchte. Da fehlt mir einfach das Gefühl der Progression.

  2. #2
    Zitat Zitat von The Judge Beitrag anzeigen
    Ich schätze, das bringt das alles so ziemlich auf den Punkt. Ich spiele Diablo 3 zwar immer noch recht gerne, aber mir fehlt es auch sehr, dass Blizzard sich in ihren Spielen mittlerweile so sehr aufs Endgame fokussiert, dass der Weg dahin nur noch wie eine Art Mittel zum Zweck wirkt, den man möglichst schnell hinter sich bringen soll. Ich habe es in Teil 2 immer gemocht, einen Charakter hochzuspielen und kontinulierlich besser zu werden, während das Spiel auch von Kapitel zu Kapitel herausfordernder wird. Das scheint in Diablo 3 nicht mehr der Fall zu sein, da die Gegner einfach mit dem Level des Spielers mitskalieren und man sich mit den zig Schwierigkeitsgraden quasi aussuchen kann, wie schwer man es haben möchte. Da fehlt mir einfach das Gefühl der Progression.
    Das gabs ja bei Release noch. Und dann kam die Inferno Akt 2 Wand, gegen die ich auch gerannt bin. Ich find das aktuelle System um ein vielfaches besser. Hab auch wieder angefangen und bin in S4 jetzt 70. Hab noch jede Menge Spaß.

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