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Thema: Bundesliga-Stammtisch 15/16 - News, Gerüchte, Diskussionen

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  1. #1
    Was sich aber schnell ändern kann, wenn einige Spiele verloren werden.
    Wenn es "nur" darum geht, wer gegen wen in der Tabelle über einen steht, dann hätte Dortmund niemals so einen Lauf hinlegen dürfen. Und Bayern nicht gegen Wolfsburg verlieren.

  2. #2
    Zitat Zitat von Daen vom Clan Beitrag anzeigen
    Was sich aber schnell ändern kann, wenn einige Spiele verloren werden.
    Wenn es "nur" darum geht, wer gegen wen in der Tabelle über einen steht, dann hätte Dortmund niemals so einen Lauf hinlegen dürfen. Und Bayern nicht gegen Wolfsburg verlieren.
    Schon klar, aber die Wahrscheinlichkeit für Niederlagen läge deutlich höher, wenn wir nur noch gegen Vereine aus der oberen Tabellenregion spielen würden. Das haben wir aber weitestgehend hinter uns und das sogar mit verdammt guter Punktausbeute.

  3. #3
    Ich bin als Werder-Fan prinzipiell optimistisch, habe aber auch versucht, während des Restetippens nicht auf die Zwischentabelle zu schielen, mit Erfolg. Umso glücklicher war ich dann über das endgültige Ergebnis, weil ich das Gefühl hatte, realistisch getippt zu haben.

    Jetzt hoffe ich mal, dass ich da ungefähr richtig liege. Aber zumindest versprechen die aktuelle Tabelle und unterschiedliche Prognosen eine höchst spannende Endphase, fast die gesamte Liga betreffend.

    Sich anhand der Tabellenplätze zu orientieren, macht ja Sinn. Natürlich passieren auch Dinge außerhalb dieser Wahrscheinlichkeit, aber sie ist, womit man rechnen kann. Genau, wie es schließlich Köln möglich sein kann, gegen Bremen zu gewinnen, kann es auch Werder möglich sein, gegen Bayern Punkte zu Hause zu lassen. Das halte ich nicht mal für unwahrscheinlich. Wenn Bayern einen mäßigen Tag hat und Werder das Heimrecht so ausnutzt wie zuletzt oft der Fall, bin ich da auch mit nur halb aufgesetzter Brille zuversichtlich (in der Prognose habe ich dennoch pro Bayern getippt, aber gerade das macht einen möglichen Sieg ja so fantastisch).

  4. #4
    Das ist genau das, wo ich den Hype auf jeden Fall vernichten will. Ich bin Bayern-Fan. Von kleinst auf. Ich bin es gewöhnt, nach dem Double, wenn machbar nach dem Triple zu streben oder nach einem internationalen Pokal allein zu gieren. Jedoch bleibe ich immer realistisch. Es gibt so viele Fans von den Münchnern, die zu viele Erwartungen in die Mannschaft setzen. Was Bayern in der Hinrunde abgeliefert hat, war absolut überirdisch und unmenschlich, hat mich persönlich, Daen wohl auch ziemlich gefreut. Man hat aber gesehen, dass Bayern mit so viel Weltklasse-Spielern auch mal einen mäßigen Tag hat, und gerade bei Werder, Frankfurt, Dortmund sowieso sehe ich da Teams, die uns da schon kräftig ein Bein stellen können.
    Mich würde es natürlich freuen, wenn wir gegen die gewinnen würden, aber mich würde das nicht furchtbar aufregen, wenn wir gegen sie verlieren würden, weil die Meisterschaft schon...ich sag mal...so gut wie im Sack ist. Das mag überheblich klingen, ist aber gar nicht gewollt. Ich würds den Traditionsvereinen wirklich sehr gönnen, wenn sie einen vom Kommerz verwöhnten FC Bayern schlagen. So ein Sieg muss sich für einen Eintracht oder Werder Fan unfassbar geil anfühlen, das kenn ich so gar nicht! Und doch stehe ich zu den Bayern, weil sie als Traditionsverein auch mal ganz klein und grün hinter den Ohren angefangen haben. Dann kamen eine Reihe von Jahrhunderttalenten zum Einsatz und Bayern wurde schließlich so gut, dass sie nach ner Zeit natürlich gewisse Sponsoren hatten und heute Rekordumsätze raushauen. Das ist für mich persönlich etwas grundlegend anderes als es zum Beispiel mit Leipzig oder Hoffenheim der Fall ist, die ja beide sofort das Geld in den Arsch gepumpt bekamen und damit durchmarschieren wollen. SOLCHE Vereine sind der Tod für Traditionsvereine, deshalb kriege ich heute wirklich noch regelmäßig nen Harten, wenn ich sehe, dass ein Vollblutstraditionsverein Wie Darmstadt 98 drauf und dran ist, aufzusteigen, was man bei so einem Plastikclub wie Leipzig wirklich nicht im Moment sagen kann. Es geht euch garantiert auf den Sack, aber es ist so! Leipzig, ein Klub, im Prinzip mit MILLIARDEN im Arsch, sowas wie die blöde Düstermond-Sippe aus SKS liegt hinter einem Verein, der absolut unter ihren Möglichkeiten spielt und nur mit viel, viel Glück in der dritten Liga blieb, um in die zweite, vielleicht sogar in die BuLi aufzusteigen.

  5. #5
    Meine Rede. So sehr man in der Bundesliga die Bayern "hasst", es schwingt immer noch Respekt mit, weil sich dort zumindest alles sportlich und wirtschaftlich erarbeitet wurde. Das kann man als Fan akzeptieren, nicht aber Plastikclubs.

  6. #6
    Ich kann mich da bei diesen im Fußball etablierten Wertungen nur so halb anschließen. Mir persönlich ist meistens relativ egal, wie ein Verein zu dem kommt, was er aktuell ist. Ich schaue Fußball pragmatisch, wegen dem Sport, der mir geboten wird. Natürlich habe ich Mannschaften und Individuen, die ich - auch, was die reine, mit dem Sport nicht zusammenhängende Sympathie angeht - mehr und weniger mag, aber das hängt selten damit zusammen, ob der sportliche Erfolg nun auch in der Vereinshistorie erarbeitet wurde oder ob es einen Investor oder Ähnliches gab. Ich kann mir auch gar nicht herausnehmen, zu beurteilen, inwiefern Hoffenheim jetzt ein Traditionsverein ist oder nicht. Ich weiß wie lange er existiert und wie die junge Geschichte aussieht. Vielleicht gibt es aber historisch relevante Spiele, durch die sie schon längst den Aufstieg in die höheren Ligen verdient gehabt hätten, was durch irgendeinen Faktor verhindert wurde. Von diesen Faktoren gibt es zu viele (unbekannte), als dass man da irgendwie mit einem fairen und alles berücksichtigenden Maß ansetzen könnte. Da zu schelten und den Spielern sowie anderen Verantwortlichen weniger Respekt zukommen zu lassen als denen bei einem "Traditionsverein" finde ich hochgradig albern.

    Dazu kommt, dass ich Leipzig und Hoffenheim da auch absolut nicht gleichsetzen würde. Red Bull ist ein extrem beschissener Konzern, SAP ist vielleicht nicht auf allen Ebenen viel besser (aber irgendwie doch), der Investor ist jedoch eine Privatperson, die den Verein nicht aus wirtschaftlichen Interessen unterstützt, sondern aus Fan-Liebe. Wenn ich Milliardär wäre, würde Messi auch in Bremen spielen.

  7. #7
    Traditionsverein ist auch ein echt blödes Wort. Hoffenheim hat genauso viel Tradition wie Werder, sind beide 1899 gegründet worden. Nur deren Tradition in der Kreisklasse ist dann doch eher weniger interessant und bedeutend.

    Aber letztendlich ist es für mich und wohl die meisten auch relativ uninteressant, ob ein Verein nun Tradition und Fankultur hat oder nicht. Auch ein 1899 Hoffenheim wird früher oder später genug Fans haben, um sich eine eigene Fankultur aufzubauen und dann wirds dort auch Stimmung geben. Was es zu 100% nicht in Hoffenheim geben wird, sind wirkliche Ultras, da sich die Ultraszene dann doch mit dem Geschäftsmodell von Hoffenheim beißt. Aber ich für meinen Teil kann auf Ultras eh verzichten.
    Das Problem bei den Plastikclubs ist ein völlig anderes. Sie nehmen den "Traditionsvereinen" ihre Existenz, zumindest auf lange Sicht. In zwanzig, dreißig Jahren könnte die Bundesliga so aussehen. Wer will sowas? Zumindest als Fan eines der leidtragenden Vereine.

    1. Bayern München
    2. VFL Wolfsburg
    3. Bayer Leverkusen
    4. 1899 Hoffenheim
    5. Rasenballsport Leipzig
    6. Martin Kind 96
    7. FC Ingolstadt
    8. 1. KFC Bottrop
    9. FC Putin 04
    10. KKR Hertha BSC
    11. Mc Eintracht
    12. SV Abdullah Mehmet Jamal Prinz von Katar Ahmedi
    13. Xianh Hao Fußballclub
    14. Kickers Obi
    15. VFB Daimler
    16. Kühne SV
    17. Telekom United
    18. Google Allstars

  8. #8
    Wo ist Werder hin?

    Und geil war der 34. Spieltag, an dem Basti Schweinsteiger Junior nach Vorlage von Messis Roboklon C3K9 das Siegtor und Bayern damit zur Meisterschaft geschossen hat!
    Und klasse, dass die Tretertruppe von Google Allstars endlich absteigt. Auch wenn ihr Torhüter ne echte Krake war!

  9. #9
    Werder hat bereits seit 2003 in den Statuten die Möglichkeit eines Investoreneinstiegs stehen und sucht auch danach, aber es besteht daran kein Interesse.
    Liegt allerdings auch daran, dass man bei Werder klare Vorstellungen hat, wie sowas auszusehen hat. Man will eine strategische Partnerschaft wie Bayern und weder Mäzen wie Hopp, noch Wichtigtuer wie Kühne.
    Finde sowas mal in Bremen. Wir hatten ja zwischenzeitlich sogar mal Probleme, einen Trikotsponsor zu finden. Glaub es war 2001/2002, wo wir mit nackter Brust aufgelaufen sind.

    Geändert von Eisbaer (11.03.2015 um 10:38 Uhr)

  10. #10
    Zitat Zitat von Eisbaer Beitrag anzeigen
    Aber letztendlich ist es für mich und wohl die meisten auch relativ uninteressant, ob ein Verein nun Tradition und Fankultur hat oder nicht. Auch ein 1899 Hoffenheim wird früher oder später genug Fans haben, um sich eine eigene Fankultur aufzubauen und dann wirds dort auch Stimmung geben.
    Sie haben ja immerhin einen Fan gehabt, der ihnen das ermöglicht. Auch den haben sie sich irgendwie erspielt. (Wobei das meistens - und wohl auch in dem Fall - dann eher ein typisches Lokalpatriotismus-Ding ist) Aber ja - das Fehlen von Ultras finde ich auch nicht wirklich schlimm.

  11. #11
    Zitat Zitat
    1. Bayern München
    2. VFL Wolfsburg
    3. Bayer Leverkusen
    4. 1899 Hoffenheim
    5. Rasenballsport Leipzig
    6. Martin Kind 96
    7. FC Ingolstadt
    8. 1. KFC Bottrop
    9. FC Putin 04
    10. KKR Hertha BSC
    11. Mc Eintracht
    12. SV Abdullah Mehmet Jamal Prinz von Katar Ahmedi
    13. Xianh Hao Fußballclub
    14. Kickers Obi
    15. VFB Daimler
    16. Kühne SV
    17. Telekom United
    18. Google Allstars
    Ihr macht mich alle fertig!

  12. #12
    Ich hätte beinahe vergessen, wie schön doch immer die Scharmützel zwischen Lemke und Hoeneß waren. Jetzt machen Eichin und Sammer da weiter.
    Wobei Sammers Kommentar wirklich zuviel des Guten war, zumal Eichins Aussage gar nicht an die Bayern gerichtet war, sondern an die Schiedsrichter...naja und ein wenig an Ribery.
    http://www.weser-kurier.de/werder/we...d,1076382.html
    http://www.zeit.de/news/2015-03/11/f...ritik-11233407

    So ganz Unrecht hat Eichin damit auch gar nicht. Die Bayern haben es sich jahrelang "erarbeitet" durch Gejaule in der Bild, dass Spieler wie Ribery und Robben einen Sonderstatus genießen. Das ist so offensichtlich, da braucht man aus Bayern-Sicht gar nichts abstreiten. Bayern haben schlichtweg einen Sonderschutz. Das heißt nicht, dass Bayern dauernd durch Schiri-Fehler bevorteilt wird, aber es ist schon auffällig, dass bei besagten Spielern schneller gepfiffen wird als bei anderen. Dass Ribery persönlich natürlich diese Saison ca. 3 mal wettbewerbsübergreifend vom Platz gemusst hätte, ist dann wieder eine andere Sache. Das hat nichts mit dem Bayern-Bonus zu tun, sondern mit blinden Schiedsrichtern.

    Letztendlich: Es sollten viel mehr Verantwortliche mal in den Medien quaken. Warum sollten andere nicht das dürfen, was die Bayern seit Jahrzehnten erfolgreich(teils) machen?



    Mal ganz davon abgesehen, dass solches Hin und Her in den Medien doch das schönste vor Derbys und Klassikern ist. Ich war so dermaßen enttäuscht, dass vor dem Derby gegen Hamburg alles so runtergespielt wurde und eigentlich alles friedlich war.

    Geändert von Eisbaer (12.03.2015 um 10:04 Uhr)

  13. #13
    Oder man hat einfach eine Vereinsbrille auf, in diesem Fall eine grüne Werderbrille:
    http://www.wahretabelle.de/news/krug...rn-ldquo-/6362
    und
    http://www.wahretabelle.de/news/them...us-ldquo-/5937

    Das wir beispielsweise gestern Glück mit der roten Karte hatten und auch das erste Bayern-Tor in Hannover falsch war ist richtig, gleicht sich aber mit vielen anderen Fehlentscheidungen aus.
    Wenn man sich das mit dem Bayernbonus nur oft genug einredet, dann wird es wie eine sich selbst erfüllende Prophezeiung wahr, weil man dann einfach ganz anders drauf achtet.
    Wenn du mal siehst, das Robben selbst bei offensichtlichsten Fouls keinen Elfmeter mehr bekommt, dann ist das eigentlich als Aussage nicht zu halten.

    Letzten Endes ist das aber nur ein mediales Schaulaufen, die Antwort gibt es dann einfach auf dem Platz.


    Aber wenn du außer persönlicher Meinung noch andere Quellen hast, nur her damit. ^^

    Geändert von Daen vom Clan (12.03.2015 um 10:43 Uhr)

  14. #14
    Wie gesagt, da gehts nicht explizit um Fehlentscheidungen. Die wahre Tabelle ist in der Hinsicht btw. sowieso Quatsch. Schon allein weil eine Fehlentscheidung zu Gunsten der Bayern das Spiel so kippt, dass ihr 5:0 gewinnt und damit in der wahren Tabelle die Entscheidung vollkommen an Bedeutung verliert. Aber wie gesagt, um Fehlentscheidungen gehts gar nicht mal. Das hat auch Eichin nicht gesagt. Es geht viel mehr um die Gleichbehandlung bei auslegbaren Zweikämpfen, wo gerne mal im Zweifel pro Bayern gepfiffen wird, weswegen etwas härteres Spiel gegen Bayern schon durchaus unmöglich werden kann, was letztendlich das einzige Mittel gegen eine solche Übermannschaft ist. Dass Spieler wie Robben und Ribery gerne mal den sterbenden Schwan geben, ist ein Resultat des Ganzen. Das heißt nun aber nicht, dass das alles Schwalben sind, aber man kennt die Profis ja. Da wird der sterbende Schwan gegeben, damits noch übler aussieht.

    Jetzt sieh es einfach mal aus der Sicht des kleinen Clubs. Da wirfst du alles an Kampf in dieses Spiel gegen die großen Bayern und jeder Popel-Zweikampf wird dir abgepfiffen. Und was anderes als Zweikampfhärte kann man den Bayern nicht entgegensetzen.
    Das ist jetzt nicht in jedem Spiel so, aber es ist nicht von der Hand zu weisen, dass das durchaus häufiger der Fall ist. Ist einfach wie ich schon sagte ein Resultat aus dem Bild-Geblubber ala "Unsere Spieler müssen geschützt werden!". Es ist nur menschlich, dass ein Schiedsrichter im Zweifel einen Zweikampf pro Bayern auslegt, bevor nach dem Spiel wieder die große Bild-Debatte losgeht, weil Rummenigge und Sammer von Außen Druck ausüben, was sie eben gerne tun, nicht nur was Schiedsrichter angeht.

    Es gibt den Bayern-Bonus, nur nicht in Form von Fehlentscheidungen, sondern eher solcher Kleinigkeiten, dass strenger gepfiffen wird, während es im nächsten Spiel wieder als normaler Zweikampf gewertet wird. Englische Härte gegen die Bayern hab ich z.B. bei noch keinem Spiel von Bremen gegen Bayern gesehen, weils immer unterbunden wurde. Will aber nicht ausschließen, dass es das gibt. Nicht jeder Schiedsrichter lässt sich von sowas beeinflussen.



    Und ja, natürlich kann man das nirgendwo dran festmachen, weils keine Fehlentscheidungen sind, zumindest nicht immer. Es beklagt sich nur jede Mannschaft in der Liga genau über diese Dinge. Beweisen lässt sich da eh nix. Aber wie gesagt, warum sollten andere Vereine nicht auch mal in den Medien was von den Schiedsrichtern einfordern?

    Geändert von Eisbaer (12.03.2015 um 11:13 Uhr)

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