Sorry, aber einfach doch.
Das ist jetzt wirklich nur das Gepicke, dass Filme in 24fps einfach anders aussehen als in 48fps.
Bei HD hat man damals auch gesagt, dass die Bildqualität voll scheiße ist weil so flüssig und die Farben nicht richtig und bläh und sieht aus wie Heimkamera. Und jetzt schau ich mir nach drei Jahren HD mal einen Film ohne HD an und schlage einen Purzelbaum.![]()
--Ich hatte mal eine Signatur, aber dann bin ich volljährig geworden und hätte Steuern zahlen müssen.
Gab es eigentlich einen anderen Film außer "Der Hobbit", der mit 48 fps aufgenommen wurde und kein 3D war? Reines Interesse, denn ich würde gerne wissen, wie der Effekt ohne 3D überhaupt ist.
Geht mir genauso. Ansonsten siehe Dennis. Dazu sei aber gesagt, dass ich zwar keine großen Probleme mit der 3D-Technik habe, sie mich aber aufgrund meiner Sehschwäche doch bei längeren Filmen unheimlich anstrengen kann. Dass dann manche Filme wirklich nur in 3D angeboten werden, hilft der Sache nicht unbedingt – und meinem Geldbeutel hilft's auch nicht.Zitat
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Geändert von Wonderwanda (15.10.2013 um 13:18 Uhr)
Und 480p und schwarzweiß! Und Sprache ist auch total überbewertet...!
Zum Thema: Momentan spiele ich viele Spiele auf dem Nintendo 3DS. Habe das 3D anfangs als loliges Gimmick wahrgenommen, mittlerweile hab ichs aber fast permanent an. Der 3D-Effekt vom 3DS geht ausschließlich in die Tife des Bildes hinein, lässt nichts aus dem Bildschirm springen - ich finds perfekt. Sehe das in dem Punkt wie Waku.
3D im Kino ist momentan noch so ne Sache (Gründe wurden genug genannt), ich bin mir aber sicher dass sich da noch eine Menge tut. Und damit das irgendwann mal eine runde Sache wird ist es halt notwendig, dass man damit experimentiert.
Dass Blockbuster 3D nur für den Cashgrab verwenden ist da doch nicht verwunderlich und imo auch nicht wirklich relevant. Ich sehe da lieber das Potential statt mich darüber aufzuregen, dass Resident Evil 19 IN 3D NUR 7€ AUFPREIS KRIEG HIER DEINE LADUNG KRAM INS GESICHT GESCHMISSEN Murks ist.
Viele schreiben hier "entweder wars übertrieben oder ich habs nicht gemerkt" - that's the point, duh. "Merkt" ihr HD?
In Avatar haben mich übrigens nicht die krassen Flugsequenzen oder futuristischen Displays beeindruckt. Die beste Verwendung von 3D war imo in der Gefängniszelle (?), mit der Glasscheibe. Kein komischer Effekt, sondern einfach nur ein gut eingesetztes Stilmittel.
Geändert von WeTa (15.10.2013 um 13:36 Uhr)
Nicht nicht gemerkt wie in "Woah that so awesome, it blends totally in!", sondern wie nicht gemerkt ihn "Woah that was totally use- and pointless!"Zitat von Tako
Der Unterschied zu HD ist, dass HD eine merkliche Verbesserung der Qualität darstellt, manche 3D Effekte aber total untergehen und kaum zum tragen kommen. Die Regentropfen und die Gischt in Pacific Rim beispielsweise ist mir nur aufgefallen wenn ich mich darauf konzentriert habe.
Und das finde ich auch gut so. Oder wollen dir Regentropfen auffallen?
Während dem Film mache ich keine Stilmittelanalyse, ich lasse die unterbewusst auf mich wirken. Dasselbe passiert in den Szenen auch. Bei mir hat sich da sofort ein "ugh, Regen" Ding eingestellt.
Wenn die Bildeinstellung dafür gemacht wurde um sie zu bemerken... ja? Ein paar Kamerafahrten war so abgestimmt, dass man wundervoll diesen Effekt wahrnehmen soll.
Was bringt es mir aber, wenn dieser Effekt so subtil ist, dass ich ihn eigentlich nicht wirklich realisiere, außer wenn jemand neben mir ruft "Ey geil, die Tropfen, eh die Regentropfen, eh Svend guck ma der Regen!"?
Da ist mir das 4D Kino im Disneyland, wo mir Wasser ins Gesicht gespritzt wurde echt lieber.
Recht du hast. Das Problem ist vielmehr, dass man 3D zu stark merkt: Indem das Bild dunkler, grau und flimmerig wird.
Man sollte aber 3D zumindest so merken, dass man die Raumtiefe viel besser mitkriegt. Auch das ist schon ein "man merkt 3D". In vielen Filmen wirkt es so, als wären Objekte vor eine Pappkulisse gerendert worden. Raumgefühl? Fehlanzeige!
Pardon me while I facepalm and cry!
--Ich hatte mal eine Signatur, aber dann bin ich volljährig geworden und hätte Steuern zahlen müssen.
Ich habe mit 3D eigentlich keine großen Probleme... ich suche mir aber auch sorgfältig aus, welche Filme ich mir in 3D ansehe. Eine schlechtere Bildqualität ist mir bei Pacific Rim, Avatar und Hugo Cabret beispielsweise gar nicht aufgefallen, im Gegenteil fand ich das 3D oft sehr effektvoll und ein gutes Mittel, um den Szenen mehr Leben zu geben. (Da muss ich Avatar ein bisschen ausklammern, denn bei dem Film kam es nur am Anfang wirklich zur Geltung - später bei all den großen Panoramen, in denen man sowieso keine 3D-Wahrnehmung hat, hat das 3D nicht mehr gewirkt.)
Pacific Rim fand ich bisher wohl den besten Einsatz von 3D. Ich habe nie vergessen, dass der Effekt da ist, sondern habe immer gemerkt, wie er die Opulenz und Größe der Monster und Roboter noch einmal verstärkte und bestimmte Akzente setzte. Bei Hugo Cabret gab es auch einige Szenen, die in 3D einfach lebendiger und fantastischer wurden - hier sollte ja die Magie des Kinos veranschaulicht werden, die Kraft der Fantasie, und wenn dann die Blätter anfangen in der Luft zu tanzen, oder die Zahnräder in den Tiefen des Uhrenturmes zu rattern beginnen, oder wenn die Lokomotive durch das Bahnhofsgebäude kracht, dann wird das dieses Ziel (durch 3D einfach besser) erreicht.
Eine Pleite fällt mir ein, und das war Star Trek - Into Darkness. Der Film wirkte in 3D einfach furchtbar... klein. Die ganzen Partikeleffekte im Vordergrund flimmerten außerdem höllisch, so dass der Film wie eine schlechte Holografie wirkte. Auch wurden manche Szenen eindeutig darauf ausgerichtet, dass die Zuschauer zurückzucken, also miese Effekthascherei. Man kann Pech haben und nicht immer sagt das Budget des Films etwas darüber aus, wie gut das 3D sein wird.
(Und jetzt erinnere ich mich gerade: Bei Der Hobbit, den ich in 2D gesehen habe, sind mir diese Effekthascher-Szenen deutlich und störend aufgefallen. Irgendwelche Vögel und Schmetterlinge die überdurchschnittlich lange im Vordergrund des Films herumflattern, der weiße Ork, der seine Waffe schräg nach vorne ins Bild hält... es wirkte unnatürlich und anbiedernd. Ich mochte den Film, aber ich habe diese Szenen gehasst.)
Kurzum, für mich ist es ein Risiko. Manchmal kann es den Film in meinen Augen nochmal erheblich verbessern (ich würde Pacific Rim wirklich ungerne in 2D sehen, jetzt wo ich weiß, wie er in 3D aussieht), aber man muss sehr darauf achten, wie das 3D im Vorfeld bewertet wird, und auch dann kann man Pech haben und ein flimmerndes, unscharfes, effekthaschendes Disaster erleben.
Außerdem denke ich mir eben auch: Wenn 3D nicht so beliebt wäre, hätte del Toro Pacific Rim auf eine andere Art und Weise gedreht, und damit vielleicht einen ähnlichen Effekt erzielt. Und das hätte mir vielleicht auch super gefallen. Ich denke also nicht unbedingt, dass 3D notwendig war. Es wurde nur eingesetzt, und es wurde gut eingesetzt.
Haha. hahahaha. hahahaha. weil ich bin oldschool und fand dass Der Hobbit aussah wie ein YTITTY-Video das neben dem kopfschmerzenverursachenden 3D noch kopfschmerzverursachende scheißige Bildwiederholungsrate hatte und ich Filme nicht mag die aggressiv meine Gesundheit gefährden hahahahaha.
Es sieht kacke aus. Find ich. Und ja, dann doch lieber The Vamp oder der 1910-Frankenstein. Die haben zumindest nicht aktiv versucht mir Schaden beizufügen.*
Und HD ist super. Jeder, der das 80er-Vigilante-Meisterwerk The Exterminator oder FUCKIN MIAMI CONNECTION in HD gesehen hat, weiß dass HD super ist.
* = Ich weiß, eigene Meinung ist nicht erlaubt und so - aber ernsthaft, ich finde dass 48p einfach den Look eines Films kaputtmacht. Es ist mir zu künstlich aussehend, zu bäh, zu sehr "Papa hat mit dem neuen Camcorder 'nen Film mit seinen Kumpels gedreht und guck mal es ist sogar HD". Sorry, echt, tut mir voll leid, ernsthaft, ich gelobe Besserung - aber solange die nicht rausfinden wie man sowas ohne fuckin' Hornbrille oder ohne den Look eines Amateurpornos umsetzen kann, bin ich nicht an Bord. Tut mir leid. Echt. Sorry.
Edit: Dredd hat's richtig gemacht mit dem 3D: Sobald das 3D kam, war das Bild schön aufgehellt und alle Features klar zu erkennen. Und kein Schwanz hat den im Kino gesehen außer Judge Tako und ich, also für alle: SO macht man 3D. SO.
Zitat
Ah ja, 3D ist unnützes Blingbling, weil es keiner richtig einsetzt, und 48fps ist DA FJUTSCHA...Zitat
Ist das nicht hauptsächlich die Schuld des Verfahrens (Shutter) statt von 3D allgemein? Mein Stammkino verwendet eine andere Technik (Dolby 3D), und mir ist etwas derartiges eigentlich nicht aufgefallen...Zitat
Der Vergleich hinkt.
Das eine macht das Bild flüssiger und angenehmer, das andere verbessert das Bild nicht, sondern erweitert es um ein (oftmals sinnloses) Feature und opfert dafür Bildqualität. Ja, das ist ein Problem der Shutter-Technologie. Ich weiß nichts von anderen Technologie-Arten und ob die besser sind. In den Kinos, in denen ich bisher 3D gesehen habe war und ist es überall Shutter. Und das macht das Bild nicht besser, sondern schlechter.
Insofern:
3D -> Sinnloser Rückschritt um ein sinnloses Feature zu liefern.
48fps -> Besser, vor allem, da Steel jetzt auch dieser Meinung ist.![]()
--Ich hatte mal eine Signatur, aber dann bin ich volljährig geworden und hätte Steuern zahlen müssen.
Also positiv aufgefallen ist es mir bisher nur in Avatar (Wahnsinn im richtigen Kino!) und in Coraline (wo es mir zeitgleich auch negativ aufgefallen ist, weil die positiven Szenen recht überschaubar waren und man halt gemerkt hat, dass es eine experimentelle Technik ist). In Tim & Struppi fand ich es ebenfalls sehr bereichernd (die Verfolgungsjagd), und Avengers sowie Pacific Rim sind in meinen Augen keinesfalls schlechter geworden, sondern eher besser (ich glaube, die teils unübersichtlichen Szenen in letzterem lagen nicht am 3D). Ist der neue Godzilla in 3D? Bestimmt... DA wäre ich ja so RICHTIG scharf drauf! :3
Dann gibt es aber leider auch nen Riesenhaufen an Filmen, in denen es nach 2 Minuten total untergegangen ist. Das Problem daran: Ich kann echt nicht einschätzen, ob es die Filme besser gemacht hat. Ich merks dann meistens erst, wenn ich die Brille am Ende wieder abnehme, und da ich hauptsächlich Blockbuster im Kino gucke, kann es gut sein, dass die Raumwirkung die Unterhaltung verbessert (ohne, dass man es bewusst mitkriegt). Ich glaube also, im Zuge des höheren Preises würde ich da auch lieber auf einen Effekt verzichten, bei dem ich nicht mal checke, ob ich was davon habe.
Die Zukunft sehe ich eigentlich recht positiv. Wenn die Technologie nicht in den nächsten Jahren wieder verschwindet (und bisher sieht es nicht danach aus), sollten sich auch die Kritiker daran gewöhnen, und vielleicht haben dann auch die Filmemacher wieder mehr Motivation, nicht einfach nur ein paar Trümmerteile in den Raum fliegen zu lassen. Und vielleicht lernt Hollywood ja auch einfach mal, besser damit umzugehen.
Und wenn nicht, gibt's ja auch andere Mittel und Wege. Also, bevor jemand an Illegales denkt: Die entsprechenden Filme nicht gucken zum Beispiel.
Ich bin ja bekanntermaßen kein sonderlich großer 3D-Fan, weil mich die Brillen (als Brillenträger besonders) nerven und es sich bei den Effekten meistens nur um dümmlichen Schnickschnack handelt, der keinen Mehrwert besitzt und oft genug auch auf Kosten der Bildqualität geht. Ganz besonders stört es auch, wenn Teile des Bildes künstlich unscharf gemacht werden, um einen Effekt besser zu platzieren.
Die einzigen beiden Filme, bei denen ich den 3D-Effekt wirklich genossen habe bzw. die durch 3D einen echten Zugewinn erfahren, sind meiner Meinung nach Avatar (da war es vor allem neu und faszinierend, fügte sich aber auch gut ein) und Gravity. Gerade bei letzterem taucht man mit Hilfe der dritten Dimension (vielleicht aber auch ohne, noch fehlt mir da der Vergleich) richtig tief in den Film ein, und die Bilder aus dem Weltall (bzw. Photoshop ^^) hinterlassen einen bleibenden Eindruck. Bei allen anderen Filmen hätte ich liebend gerne auf 3D verzichtet, aber leider hätte ich dafür jedes Mal in eine andere Stadt fahren müssen.
Dolby 3D ist im Grunde die moderne Variante der alten Rot-Grün Brillen. Da beim Ansehen nichts verdeckt werden muss, fallen der Verdunklungs- und Flimmereffekt weg.Zitat
Naja gefiltert muss immer noch werden. In diesem Fall passiert das dann nur nicht mehr zeitlich, sondern spektral - der Verdunklungseffekt sollte dadurch immer noch vorhanden sein. (Lässt sich aber natürlich mit höherer Intensität des Projektors ausgleichen, theoretisch.)
Aber stimmt, Flimmereffekte sollten wegfallen. Ich kenne allerdings auch kein Kino hier, das diese Technologie verwendet.![]()
Oh mein Gott, die haben ein 360° Kino?
Ne, das meinte ich nicht, das ist leider Ewigkeiten her wo ich dort war. Es war im Grund ein normaler Kinosaal der neben 3D Brillen auch noch im Boden, in der Decke und in den Armlehnen jede Menge Zeugs eingebaut hatte.
Ich hab damals einen Piratenfilm gesehen und da wurde halt wirklich rumgespielt mit der Technik. Ein Sturm auf hoher See wurde durch zerstäubtes Wasser, welches einem ins Gesicht geblasen wurde und zwei Föns die in den Armlehnen steckten simuliert.
Eine Möwe die über die Köpfe der Piraten flog wurde ziemlich schnell realistisch, als einem plötzlich etwas nasses und warmes auf den Kopf tropfte (das war zwar nur Wasser, aber ich hab mich damals tierisch geekelt).
Ganz am Ende wurde dann die vierte Wand durchbrochen und einer der Piraten hat Wasser ins Publikum gespritzt (wieder die Düsen im Boden die einem dann einfach einen Wasserstrahl ins Gesicht geworfen haben.)
Das hat bis heute einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen. Leider ist der Aufwand dahinter wohl enorm groß :/.