Nein danke. Deine Spielzeit ist bei vielen "normalen" Spielern doppelt so viel. Und im Vergleich zu früher, also Snes/Nes früher, ist gute 20 Stunden immer noch ne gute Spielzeit, vor allem wenn es für einfach nur durchrennen ist. Jeder spielt Sachen in verschiedenem Tempo, wenn du eben jemand schnelles bist, ist das vielleicht etwas schade. Vielleicht kannst du aber auch einfach mal versuchen zu erkunden, dich umzuschauen, mit NPCs zu reden, dich mit der Mechanik zu beschäftigen und so weiter. Ok, bei Ni no Kuni ist das natürlich problematisch, weil das Spiel maximal für "einfach durchrennen" gut ist. Aber allgemein kann das doch helfen.
Falls dich das mit Spielzeit noch mehr interessiert, "how long to beat" ist ne Website, die Leuten anbietet über ihre Durchgänge Daten zu hinterlassen. Die angegebenen Zeiten sind auch eigentlich fast immer ziemlich nah an der Wahrheit dran. Ni no Kuni hat z.B.:
Im Schnitt 42h nur für die Pflicht Mainstory, 54h für Main + Extras (Quests/Medals/Unlockables) und 93h für Completionists. 30 Stunden für Pflichtstory und einen ganzen Batzen optionales ist also ziemlich schnell. Und da das Durchschnittswerte sind beinhaltet das auch durchaus Leute wie dich. (30h ist die dort schnellste angegebene Zeit für Main + Extras, 22h für nur Main)
Abseits davon, dein Kritikpunkt über die Geschichte stimmt. Sehr langweilig für lange Zeit. Und das "angehängte" Extra ist btw. nur Extracontent der Ps3 Fassung gewesen, den die DS Fassung nicht hatte. (Abgesehen davon, dass sich die Spiele eh komplett verschiedenen spielen natürlich. Die Hauptstory ist aber ansonsten gleich gewesen) Wird auch gerne als überflüssig angesehen, weils so schlecht reinpasst, oder w/e.

Kontrollzentrum





Zitieren
Ich hatte davor nicht viel darüber gehört, und das Ding macht ja spielerisch wirklich alles richtig bis jetzt, von Bequemlichkeiten wie Autokampf, Gespräche-wegdrücken und eine sehr nette Geschwindigkeit, über Taktik-aber-nicht-zu-viel im Kampfsystem bis hin zu einem extrem durchdacht wirkenden Gesamtdesign. Ich hatte es jetzt echt lange nicht mehr, dass ich nichts zum Beschweren hatte, spielerisch (Dragon Quest VIII war nah dran, aber es hatte auch zwei, drei Sachen). Inhaltlich warte ich mal noch ab, aber bis jetzt scheint es auch interessant zu werden, die Charaktere sind ganz interessant, und der Twist mit den Zeitsprüngen ist ebenfalls nett gemacht. Mal sehen, ob sie da auch über den Standard hinausgehen.

), aber es war auf jeden Fall ein Erlebnis. 


(Stichpunkt recycling. Ja, es war übel. Bis man alle Enden hat, hat man diesen lustigen Turm 8.5 mal durchquert. 3 mal beim ersten mal, je 2 mal bei Durchgang 2+3 und weitere 1.5 mal für die Sidequests die man für "alle Waffen" machen muss)
Na ja, beim nächsten Mal bitte etwas weniger hohle Dialoge. Und dabei gibt es im Spiel durchaus ein paar Charaktere, die man gebrauchen kann.
) - hatte ich jedoch mit den Sprungpassagen. Mann, hab ich die gehasst! Ich glaube meine Gesamtspielzeit hätte ich glatt um ein Drittel reduzieren können, wenn ich nicht so oft aufgrund der Graphik danebengesprungen wäre und zig Passagen gefühlte hunderttausend Mal hätte wiederholen müssen. Besonders in Erinnerung ist mir dieses Magyscar geblieben, wo man an einer Stelle in vier Räumen Fackeln entzünden musste, um einen "Aufzug" zu aktiveren. In einem Raum war der Boden mit Stacheln überseht und man musste brennende Fackeln nehmen, über stachelfreie Inselchen hüpfen und die Fackel, die man gerade in den Händen hielt, zielgenau (!) auf eine erloschene Fackel werfen. Ich habe über eine Stunde nur in diesem einen behämmerten Raum zugebracht, weil ich unzählige Male nicht gesehen habe, dass ich beim nächsten Sprung an den Stacheln hängenbleibe! (Und das Zielen war auch so 'ne hundsgemeine Sache!)
