mascot
pointer pointer pointer pointer

Ergebnis 1 bis 20 von 428

Hybrid-Darstellung

Vorheriger Beitrag Vorheriger Beitrag   Nächster Beitrag Nächster Beitrag
  1. #1
    Ich will dem Spiel irgendwann auch nochmal einen Versuch geben. Ich hab bisher zwei Anläufe gestartet und hatte richtig viel Spaß bis etwa zum Mittelteil, wo die Motivation mich dann aber beide Male verlassen hat. Vermutlich wegen der Random Encounters bei langwierigen Kämpfen. Und weil das Casino da anders als erhofft doch noch nicht offen war.


  2. #2
    Zitat Zitat von La Cipolla;3094731[/LIST
    Und was mich am meisten wundert: Es gibt nur ganz, ganz wenige "Level-5-ismen"! (Also oberflächliche Fehler, die das sonst großartige Spiel runterziehen und die man hätte leicht beheben können ... hier etwa die normalen Kämpfe, aus denen man später lieber flüchtet, weil sie einfach zu wenig EP und Geld bringen, gerade im Vergleich mit Metal Slimes und dem Kessel, oder die Talentpunkte, die ohne Guide sinnlos-unübersichtlich sind, oder den Fakt, dass ich jedes verdammte Mal erst die Schutzaura zaubern und dann wieder NEU ins Menü gehen muss, um Baumrens Glocke zu benutzen!) Die sollten öfter solche überschaubaren Spielsysteme benutzen, damit kommen sie offenbar besser klar. Daumen hoch!
    Ich stimme dir zu, bei Level 5. Spielen fande ich bisher immer wie Welt als solches am interessantesten. Das Erkunden und Erforschen. Hat mir bei Dark Cloud, DQ 8 und insbesondere bei Ni No Kuni am meisten Spaß gemacht. Bei DQ 8 und Ni No Kuni die wirklich großartige Weltkarte wo man viel erforschen kann. Bei Dark Cloud konnte man die Welten wieder aufbauen. Die von DQ8 fand ich aber noch etwas besser, weil man bei Ni No Kuni erst immer die Quest braucht um gewisse Szenen zu triggern. Bei DQ8 ganz am Anfang der Ort mit dem Wasserfall zum Beispiel ist doch eine optionale Quest oder? Die konnte man glaube ich immer machen, man musste nur die Höhle finden. Ist einfach schon zu lange her bei mir mit DQ8 ;___; Dafür sind bei Ni No Kuni auf der Weltkarte überall Schatztruhen versteckt, später bekommt man aber auch noch einen Zauber, mit dem man die sichtbar machen kann.

    Zitat Zitat von Narcissu Beitrag anzeigen
    Ich will dem Spiel irgendwann auch nochmal einen Versuch geben. Ich hab bisher zwei Anläufe gestartet und hatte richtig viel Spaß bis etwa zum Mittelteil, wo die Motivation mich dann aber beide Male verlassen hat. Vermutlich wegen der Random Encounters bei langwierigen Kämpfen. Und weil das Casino da anders als erhofft doch noch nicht offen war.
    Was die Random Encounters angeht: bei Ni No Kuni zum Beispiel, sind die Gegner in den Dungeons und auf der Weltkarte immer sichtbar, ich dachte anfangs, dass würde die Kampffrequenz ein bisschen runterschrauben, aber Pustekuchen! Wenn man sich auch nur ein bisschen weiter von einem Ort entfernt, wo man gerade gekämpft hat, respawnen die Gegner gleich wieder. Bei Rogue Galaxy waren die Kämpfe am einfachsten [ab dem Waldplanet kann man alles mit Magie schnell platt machen], bei Dragon Quest VIII hatte ich bei den meisten Kämpfen keine Probleme, sie waren schon fast zu leicht. Lag aber vllt. auch daran, dass ich immer alle sofort verfügbaren Quests gemacht habe und daher immer etwas überlevelt war. Es hat trotzdem immer Spaß gemacht. Am herausforderndsten sind da wohl noch die Kämpfe bei Ni No Kuni, da bin ich nämlich wirklich ein paar Mal gestorben und dachte mir nur WTF... Die Mitstreiter sind aber auch noch dümmer als bei Persona 3, leider... Man hat nur minimal Einfluss auf deren Geschehen, wenn man ihnen erlaubt Magie und Tricks einzusetzen, verballern die alles meistens schon in 1 - 2 Kämpfen... -.-" Und Random Encounter ohne Magiepunkte zu bekämpfen kann schon sehr ätzend sein, weil das Spiel eig. darauf aufbaut, weil man so die Schwächen und Stärken gegeneinander ausspielen kann. So kann man ohne Magiepunkte nur draufhauen was sehr lange dauert und einfach blöd ist. Den Nebel-Zauber um die Gegner zu umgehen bekommt man auch erst sehr spät im Spiel. Wenn man geschickt ist, kann man den Gegnern in den Dungeons aber auch ausweichen - wenn das nicht klappt laufen die einem wiederum in den Rücken und haben einen preemptive-strike xx

    Um nochmal auf die Random Encounter zurück zu kommen: Meiner Meinung nach hat Wild Arms das immer noch am besten gemacht - per Knopfdruck kann man die Kämpfe quasi canceln. Das ging aber nicht unendlich, weil das immer Punkte verbraucht hat. Ich weiß gerade aber nicht, ob das bei WA 5 nicht doch unendlich oft ging? Wenn man dann bei einem Endgegner unterlevelt ist, kann man dann auch davon ausgehen, dass der faule Mensch vor dem TV daran schuld ist. :x Was ich sagen will, ist, andere JRPGs könnten sich solch ein Feature ruhig mal gerne abschauen.

    Und ich finde es btw lustig, dass man fast in jedem Level 5 Spiel etwas mit einem Kessel craften kann. Zumindest in jedem das ich von ihnen gespielt habe [Prof. Layton etc. mal ausgenommen, sind ja keine richtigen RPGs]

    Naja, ich bin mal gespannt was Level 5. als nächstes aus dem Ärmel zaubert, die meisten Spiele von denen haben mir dann doch sehr gut gefallen! [Um White Knight Chronicles habe ich einen großen Bogen gemacht] Ein Spiel mit einer tollen Welt(karte) und Kämpfen die man canceln kann, wenn man keine Lust auf sie hat, wären imo zwei sehr wünschenswerte Features
    Geändert von Lucian der Graue (08.07.2013 um 12:50 Uhr)

  3. #3
    Zitat Zitat von Lucian der Graue Beitrag anzeigen
    Um nochmal auf die Random Encounter zurück zu kommen: Meiner Meinung nach hat Wild Arms das immer noch am besten gemacht - per Knopfdruck kann man die Kämpfe quasi canceln. Das ging aber nicht unendlich, weil das immer Punkte verbraucht hat. Ich weiß gerade aber nicht, ob das bei WA 5 nicht doch unendlich oft ging? Wenn man dann bei einem Endgegner unterlevelt ist, kann man dann auch davon ausgehen, dass der faule Mensch vor dem TV daran schuld ist. :x Was ich sagen will, ist, andere JRPGs könnten sich solch ein Feature ruhig mal gerne abschauen.
    In Wild Arms 2 konnte man sie afair ohne Einschränkung immer canceln, sofern es kein Hinterhalt (rotes Rufzeichen über dem Kopf) war, was durchaus ab und zu vorkam ^^ In Teil 3 und Alter Code F gab es dieses Feature, wo man Punkte abgezogen bekommt. Das fand ich auch immer besser als unausweichliche Zufallskämpfe, aber es konnte dennoch nervig werden, zum Beispiel wenn man einen Migrant Seal verpasst hat und ein einziger Cancel eines Encounters gleich mal vier von den zehn Punkten abzieht! Da hatte man dann in einem Dungeon nicht lange was von, auch wenn die weißen Gems und die Teilnahme an Kämpfen die Leiste wieder um jeweils einen Punkt aufladen. In Wild Arms 4 und 5 gab es so etwas nicht, dafür konnte man da wenn ich mich recht erinnere die Zufallsbegegnungen an einem Dungeon oder Ort komplett abschalten (und auf Wunsch auch wieder einschalten), sobald man darin einen bestimmten Punkt erreicht hatte. In WA5 musste man auch spezielle Gegner besiegen, um diese Punkte zu "reinigen".

    Überhaupt finde ich es sehr positiv, dass sich Media.Vision zu dem Thema wenigstens mal Gedanken gemacht und einiges ausprobiert hat. Und es funktioniert. Wundert mich nämlich, dass Square da bis FFX ohne Verbesserungen dran festgehalten hat, dabei wäre es so einfach gewesen, solche Features einzubauen. Gilt natürlich auch für unzählige andere Genrevertreter seit PSX-Zeiten.

    Ich spiele grade Wild Arms Alter Code F ^__^

  4. #4
    Dragon Quest 8 ist nicht umsonst eines meiner Lieblingsspiele, da dort IMO alles stimmt. Bin beim aktuellen Durchspielen fast mit der Hauptstory fertig, hatte dann aber irgendwie 'nen Rappel und klappere gerade alle Orte noch mal ab, um mir die Charakterkommentare anzuhören. (Vor den Orten mit Trode und extra noch mal in den Orten/Dungeons ohne ihn.) Und die sind teilweise echt unschlagbar! Besonders Angelo ist ständig nur am Motzen und nervt (auf lustige Art und Weise) von vorne bis hinten. Macht einen Mordsspaß und kann ich trotz des Zeitaufwands echt nur empfehlen!
    Einer der besten Sprüche kam allerdings von Yangus im Schneegebiet. Von wegen, das Brandkraut würde ja nicht mehr wirken und die Truppe sollte mal schnell verschwinden, bevor sie sich eine Erkältung einfängt. O-Ton: "Wir sähen ja schön blöd aus, mit dem Schnäuztuch in der einen Hand und dem Schwert in der anderen." Ein anderes Mal hat er seinen Bauchumfang mit dem des Endgegners verglichen und diesen als "Mastschwein" bezeichnet.
    BITE ME, ALIEN BOY!

    Spiele gerade: Wild Arms 3
    Zuletzt gespielt: Das Geheimnis von Brownsea Island, Lord Winklebottom Investigates, Machinarium
    Best games ever: Paper Mario: The Origami King, Tales of the Abyss / Vesperia / Symphonia / Legendia, Professor Layton vs. Phoenix Wright: Ace Attorney, Zelda - Skyward Sword / Ocarina of Time / The Minish Cap, Kingdom Hearts 2, Dragon Quest VIII & XI, Okami, Ace Attorney-Reihe, Ghost Trick, Shadow Hearts - Covenant, Suikoden Tierkreis, Final Fantasy 6, 7, 9 & 12

  5. #5
    Yangus ist sowieso der beste Charakter im Spiel. Vermutlich auch wohl der beste Dragon Quest Charakter ever! Wer auf die Idee kam, einem kleinen, stabilen, Mann im mittleren Mann einen bescheuerten Hut aufzusetzen und ihn dabei noch die Rahmenhandlung eines Diebes zu spendieren, ist ein Genie.

    König Trode ist auch toll. Er und Yangus = episches Duo. ^^

  6. #6
    @Lucian: Ja, ich glaube, wenn man in Dragon Quest VIII recht viel drumherum macht, sind die Kämpfe recht einfach. Das ist mir auch immer so ergangen als ich am Anfang noch alles gemacht habe. Allerdings gibt es von einem zum nächsten Gebiet immer kleine Sprünge im Schwierigkeitsgrad. Gibt ja auch durchaus Spiele, wo man sich genug „vorarbeiten“ kann, um für die nächsten zehn Spielstunden ausgesorgt zu haben. Das ist in DQ8 auf jeden Fall nicht so leicht.

    Und dito zu den Sachen mit den REs, das hat Wild ARMs ziemlich gut gelöst. Gerade in Wild ARMs 4 und 5 fand ich das gelungen. Lediglich dass man die Kämpfe auf der Weltkarte in WA5 erst am Ende disablen kann, ist nervig, weil man, bevor man das Monowheel hat, ewig dort rumgurkt, um die Schätze zu finden.

    Die meisten Spiele mit REs sind leider nicht so spielerfreundlich. Gerade bei Spielen wie FF9 kann das doch ganz schön nervig werden.

    @Enkidu: Zumindest FF6, 7 (zumindest Reduktion der RE-Rate), 8, 10 und 10-2 hatten ja Möglichkeiten zum Disablen der Zufallskämpfe. In FF6 allerdings erst sehr spät, und in FF10 und FF7 auch nicht gerade ganz früh. Gerade FF9, das die langsamsten Kämpfe hat, hat nicht mal irgendwelche Items, mit denen man die Rate auch nur temporär senken kann.


  7. #7
    Zitat Zitat von Enkidu Beitrag anzeigen
    In Wild Arms 2 konnte man sie afair ohne Einschränkung immer canceln, sofern es kein Hinterhalt (rotes Rufzeichen über dem Kopf) war, was durchaus ab und zu vorkam ^^ In Teil 3 und Alter Code F gab es dieses Feature, wo man Punkte abgezogen bekommt. Das fand ich auch immer besser als unausweichliche Zufallskämpfe, aber es konnte dennoch nervig werden, zum Beispiel wenn man einen Migrant Seal verpasst hat und ein einziger Cancel eines Encounters gleich mal vier von den zehn Punkten abzieht! Da hatte man dann in einem Dungeon nicht lange was von, auch wenn die weißen Gems und die Teilnahme an Kämpfen die Leiste wieder um jeweils einen Punkt aufladen. In Wild Arms 4 und 5 gab es so etwas nicht, dafür konnte man da wenn ich mich recht erinnere die Zufallsbegegnungen an einem Dungeon oder Ort komplett abschalten (und auf Wunsch auch wieder einschalten), sobald man darin einen bestimmten Punkt erreicht hatte. In WA5 musste man auch spezielle Gegner besiegen, um diese Punkte zu "reinigen".
    Zitat Zitat von Narcissu Beitrag anzeigen
    Und dito zu den Sachen mit den REs, das hat Wild ARMs ziemlich gut gelöst. Gerade in Wild ARMs 4 und 5 fand ich das gelungen. Lediglich dass man die Kämpfe auf der Weltkarte in WA5 erst am Ende disablen kann, ist nervig, weil man, bevor man das Monowheel hat, ewig dort rumgurkt, um die Schätze zu finden.
    Ah, danke für die Aufklärung, bei mir ist es einfach schon viel zu lange her! An das Monowheel kann ich mich aber noch erinnern. Hach, die optionalen Pyramiden mit ihren Schieberätseln waren btw. auch immer toll ... Mir fällt irgendwie auch kein anderes Low Budget RPG ein das auf solch eine Art so speziell ist [und das nicht nur vom Setting] und sich traut Dinge anders zu machen und dabei irgendwie auch noch doch klassisch JRPG in seinen Wurzeln bleibt. Wobei... Shadow Hearts käme dem wohl noch am nähsten. Das Spiel hat es ja auch zu einer Serie geschafft.

    Zitat Zitat von LittleChoco Beitrag anzeigen
    Dragon Quest 8 ist nicht umsonst eines meiner Lieblingsspiele, da dort IMO alles stimmt. Bin beim aktuellen Durchspielen fast mit der Hauptstory fertig, hatte dann aber irgendwie 'nen Rappel und klappere gerade alle Orte noch mal ab, um mir die Charakterkommentare anzuhören. (Vor den Orten mit Trode und extra noch mal in den Orten/Dungeons ohne ihn.) Und die sind teilweise echt unschlagbar! Besonders Angelo ist ständig nur am Motzen und nervt (auf lustige Art und Weise) von vorne bis hinten. Macht einen Mordsspaß und kann ich trotz des Zeitaufwands echt nur empfehlen!
    Einer der besten Sprüche kam allerdings von Yangus im Schneegebiet. Von wegen, das Brandkraut würde ja nicht mehr wirken und die Truppe sollte mal schnell verschwinden, bevor sie sich eine Erkältung einfängt. O-Ton: "Wir sähen ja schön blöd aus, mit dem Schnäuztuch in der einen Hand und dem Schwert in der anderen." Ein anderes Mal hat er seinen Bauchumfang mit dem des Endgegners verglichen und diesen als "Mastschwein" bezeichnet.
    Ja! Das war auch eines dieser Spiele die ich sehr gerne mit dt. Text gespielt habe, ich hatte nie das Gefühl, irgendetwas dadurch verpasst zu haben.... So viel Liebe und Charme - ihr müsst echt alle Ni No Kuni spielen, dass Spiel trieft nur so von solchen Dingen über. Das haben sie bei der Übersetzung echt wieder gut hinbekommen. Waffenhorst, Buhutique... Und die Bewohner der Welt haben auch alle etwas zu erzählen. Tröpfchen ist dann quasi Yangus in diesem Spiel.

  8. #8
    Zitat Zitat von Narcissu Beitrag anzeigen
    Zumindest FF6, 7 (zumindest Reduktion der RE-Rate), 8, 10 und 10-2 hatten ja Möglichkeiten zum Disablen der Zufallskämpfe. In FF6 allerdings erst sehr spät, und in FF10 und FF7 auch nicht gerade ganz früh.
    Naja okay, aber das waren wohl eher Extras für Leute, die sich lange und intensiv genug mit dem Spiel auseinandergesetzt haben. Kann mir jedenfalls vorstellen, dass ein Großteil der Spieler solche Möglichkeiten in den genannten Spielen kaum bemerkt haben. Hab ich auch nicht bei allen glaube ich. Da ist das in Wild Arms schon etwas völlig anderes, weil es eben nach dem ersten Teil immer ein eigenes System dafür gab. Da cancelt jeder naturgemäß mal ein Rufzeichen weg oder schaltet die Kämpfe in einem Dungeon ab, um hinterher noch fehlende Schätze abzuchecken Und dabei sind diese Features im Grunde soo simpel. Daher... das hätte ich mir auch gut in FFVII bis X vorstellen können und verstehe nicht, warum Square Enix nie sowas in der Art versucht hat, wenigstens als Zwischenlösung bis zur endgültigen Abschaffung der Zufallskämpfe :-/
    Zitat Zitat von Lucian der Graue Beitrag anzeigen
    Ah, danke für die Aufklärung, bei mir ist es einfach schon viel zu lange her! An das Monowheel kann ich mich aber noch erinnern. Hach, die optionalen Pyramiden mit ihren Schieberätseln waren btw. auch immer toll ... Mir fällt irgendwie auch kein anderes Low Budget RPG ein das auf solch eine Art so speziell ist [und das nicht nur vom Setting] und sich traut Dinge anders zu machen und dabei irgendwie auch noch doch klassisch JRPG in seinen Wurzeln bleibt.
    Und nicht nur das. Ich liebe diese Serie und würde einiges um einen sechsten Teil geben Alleine diese leicht melancholische durch das Setting bedingte Grundstimmung mit der Musik und allem. Da bekommt man richtig Fernweh. Ja, die Puzzle Boxes bzw. Millennium Puzzles sind supergenial, sowas bräuchte eigentlich ein jedes japanische RPG als Extra Immer ein tolles Gefühl, wenn man wieder eines der schwierigeren nach einigem Herumprobieren gelöst hat. Nicht leicht, aber auch nie so übertrieben schwer und unfair, dass man es nur mit Guide lösen kann.

    Und wo ich grade bei Puzzles bin: Mich nervt der Trend, dass es in den Spielen immer weniger Rätsel gibt. Das war in Wild Arms oder Lufia immer sehr schön und abwechslungsreich. Aber selbst in einem Final Fantasy VII gab es noch jede Menge davon, sogar mit Adventure-Elementen usw. Damit meine ich nicht, nur einen Schalter zu betätigen, sondern dass man auch mal ein kleines bisschen den Kopf benutzen muss. Heute rennt man oft nur noch rum und kämpft >_>'

    Überhaupt ...spiele wie gesagt Wild Arms Alter Code F, und habe an einem so einfachen, klassischen und altmodischen Spiel mehr Freude als an vielen neueren RPGs. Ich sage ja nicht, dass es keine Innovationen geben dürfe, aber in dem Genre wurde imho zu viel von dem weggeworfen oder unzureichend ersetzt, was die Spieler durchaus geschätzt haben. Da ist im Laufe der Jahre etwas Essentielles abhanden gekommen. Warum macht sich Square Enix so einen Stress und Terz, setzt die oberflächliche Grafik-Messlatte mit jedem verdammten Einzelspiel immer höher (was irgendwann kaum noch zu bezahlen ist) und fängt dauernd bei Null an, wenn sie auch einfach mal bei einem Konzept bleiben und es nur verfeinern könnten, anstatt alles umzukrempeln. Spielerisch haben sich Final Fantasy VII bis IX auch nicht groß voneinander unterschieden. Oder generell die ersten neun Teile der Serie. Aber danach sind alle durchgedreht. Was ich sagen will - es geht auch einfacher. Und das ist manchmal sogar um einiges besser!

  9. #9
    Zitat Zitat von Enkidu Beitrag anzeigen
    Und wo ich grade bei Puzzles bin: Mich nervt der Trend, dass es in den Spielen immer weniger Rätsel gibt. Das war in Wild Arms oder Lufia immer sehr schön und abwechslungsreich. Aber selbst in einem Final Fantasy VII gab es noch jede Menge davon, sogar mit Adventure-Elementen usw. Damit meine ich nicht, nur einen Schalter zu betätigen, sondern dass man auch mal ein kleines bisschen den Kopf benutzen muss. Heute rennt man oft nur noch rum und kämpft >_>'
    Adventure Elemente? Welche genau meinst du da?
    Ich finde heute sind Rätsel in RPGs zwar immer noch hin und wieder vorhanden, aber irgendwie sehr abstrakt und auf wenig glaubhafte Art und Weise in die Spielwelt integriert.
    Andererseits, ich weiß viele haben sie gehasst, aber ich hatte z.b. viel Spaß mit den Rätselräumen in dem optionalen Dungeon in Tales of Graces f:


    Da konnte man ne halbe Stunde an einem Raum sitzen, aber am Ende wars ein sehr befriedigendes Gefühl es geschafft zu haben ^^

    Ganz nett finde ich auch aktuell die Puzzles in Ni no Kuni. Einmal den Temple of Trials mit seinen kleinen Rätseleinlagen:

    Andereseits wären da auch die Rätsel die einem Horace stellt, wo man z.b. eine bestimmte Passage im Wizards Compendium lesen muss und ihm dazu fragen beantworten muss.

    Final Fantasy hatte ja in XIII-2 auch die Rätselräume, ich habs selbst noch nicht gespielt, nur den aus der Demo, aber die sollen ja auch noch recht anspruchsvoll werden ^^


    Allgemein bin ich auf jeden Fall für mehr Rätsel in RPGs, wenn sie gut gemacht sind zumindest. Gerade in Dungeons bietet sich da ja immer ein kleiner Zelda Einfluss an. Und ein wenig andere Beschäftigung zu haben als Kisten zu looten, Monster zu verkloppen und Schalter zu drücken ist sowieso immer gut...ansonsten hat man dann ein FFXIII^^

  10. #10
    So, ich hab jetzt endlich die komplette Xenosaga Reihe durch. In gesamte gehört die reihe wohl zu den Besten was ich je gespielt habe. Vor allem der 3. Teil ist massiv underrated. Das Spiel macht fast alles richtig und sollte als eines der Spiele gelten die man haben sollte wenn man RPGs mag. Die Reihe hatte so tolle Elemente in den Szenen, die man in vielen anderen Spielen nicht gesehen hat zu der Zeit.

    Also 10/10.

  11. #11
    Zitat Zitat von Rush Beitrag anzeigen
    Ganz nett finde ich auch aktuell die Puzzles in Ni no Kuni. Einmal den Temple of Trials mit seinen kleinen Rätseleinlagen:

    Andereseits wären da auch die Rätsel die einem Horace stellt, wo man z.b. eine bestimmte Passage im Wizards Compendium lesen muss und ihm dazu fragen beantworten muss.
    Bei Ni No Kuni musste ich tatsächlich auch ein Rätsel im Internet nachschauen, weil ich viel zu kompilziert gedacht habe


  12. #12
    Ich glaube, mir ist genau das gleiche passiert.


  13. #13
    Zitat Zitat von Enkidu Beitrag anzeigen
    Überhaupt ...spiele wie gesagt Wild Arms Alter Code F, und habe an einem so einfachen, klassischen und altmodischen Spiel mehr Freude als an vielen neueren RPGs. Ich sage ja nicht, dass es keine Innovationen geben dürfe, aber in dem Genre wurde imho zu viel von dem weggeworfen oder unzureichend ersetzt, was die Spieler durchaus geschätzt haben. Da ist im Laufe der Jahre etwas Essentielles abhanden gekommen. Warum macht sich Square Enix so einen Stress und Terz, setzt die oberflächliche Grafik-Messlatte mit jedem verdammten Einzelspiel immer höher (was irgendwann kaum noch zu bezahlen ist) und fängt dauernd bei Null an, wenn sie auch einfach mal bei einem Konzept bleiben und es nur verfeinern könnten, anstatt alles umzukrempeln. Spielerisch haben sich Final Fantasy VII bis IX auch nicht groß voneinander unterschieden. Oder generell die ersten neun Teile der Serie. Aber danach sind alle durchgedreht. Was ich sagen will - es geht auch einfacher. Und das ist manchmal sogar um einiges besser!
    Wild Arms Alter Code F habe ich mir gerade auf Japanisch gekauft. Die US-Version war so teuer. Aber da ich das Spiel schon auf Englisch mit Emulator gespielt habe, finde ich mich ganz gut zurecht. Immerhin komme ich so in den Genuss des Voice Actings.

  14. #14
    @Enkidu: Ja, dass das Vermeiden der REs bei den FFs keine Standardfunktion ist, stimmt wohl. Aber ich finde, eine Möglichkeit, Zufallskämpfe zu vermeiden, die man irgendwann im Spiel kriegt, ist immer etwas, worauf man sich freuen kann. Die Alternative, so eine Möglichkeit gleich schon ins Spielsystem einzubetten ist natürlich trotzdem vorzuziehen. ^^

    Und ja, ich finde auch, dass viele der RPGs heute nicht mehr so richtig „klassisch“ sind. Gerade der von dir erwähnt Punkt, dass das Gameplay fast nur noch aus Kämpfen besteht, ist mir in letzter Zeit immer wieder negativ aufgefallen. Selbst wenn die Kämpfe gut sind (ich denke, man kann sagen, dass sie im Durchschnitt zumindest schneller und auf Dauer spaßiger sind als vor zehn Jahren), fehlt doch die Abwechslung. Extremfall: FF13. Rätseleinlagen, Sidequests (auch die sind in vielen modernen Spielen sehr repetitiv und man hat das Gefühl, einfach nur eine Liste abzuarbeiten, selbst in so klassisch anmutenden Spielen wie Ni no Kuni), Minispiele oder einfach nur ein wenig Umgebungserkundung oder NPC-Gequatsche – solche Sachen machen das Spielerlebnis für mich gleich viel schöner.

    @Rush: Ni no Kuni hatte tatsächlich ein paar Rätsel. Wobei ich mir noch ein paar mehr Denkrätsel gewünscht hätte, bei denen man wirklich ein bisschen knobeln muss, wie bei den Millennium Puzzles in Wild ARMs 3 und 5.

    @R.D.: Hrrrrgh, mach mich nicht neidisch! Muss mir mal eine NTSC-PS2 besorgen, Xenosaga irgendwann noch zu spielen ist mir auf jeden Fall sehr wichtig.
    Kynero ist in der gleichen Position wie ich und kann es auch nicht spielen.
    Geändert von Narcissu (11.07.2013 um 21:45 Uhr)


  15. #15
    Zitat Zitat von R.D.
    10/10
    Ich finde es vollkommen okay, so richtig emotional hinter einer Sache zu stehen, aber dieser Reihe keine Abzüge zu geben, ist ein bisschen ... optimistisch. Lass die Punktwertung lieber weg und sag es war GEIL, das nehm ich dir eher ab.

    Ich habs übrigens nicht bis zum zweiten Teil geschafft, nicht mal als Youtube-Video. Not my kind of story(telling), I guess.


    Mein zweites Spiel, jetzt bereit für eure Wishlist! =D

  16. #16
    Ich habe gestern die gesamte Arc the Lad Trilogie für PSX beendet.
    Was soll ich nur dazu sagen?

    Ich habe schon etliche RPGs in meinem Leben gespielt. Manche gut, manche weniger gut, viele durchgespielt und auch nicht gerade wenige in die "Eines Tages hol' ich dich mal wieder hervor" Ecke verbannt. Dabei hatte ich nur selten das Gefühl, irgendwas tolles verpasst zu haben. Allerdings gibt es dann wiederrum Spiele, wo ich mir eben jenes denke, nachdem ich sie durchgespielt habe. Und genau das ist bei der Arc the Lad Reihe der Fall.

    Bevor ich mit der Trilogie anfing, hatte ich vorher nur Twillight of the Spirits für die PS2 gespielt gehabt. Und das war 2005 oder doch schon 2006? Ich weiß es so gar nicht mehr. Was ich aber weiß ist, dass mich das Spiel damals sehr gut unterhalten hat, einfach weil die Darc Storyline so verdammt cool und fesselnd war. Ehrlich, ich habe immer sehnlichst drauf gelauert mal wieder Darc spielen zu können, weil bei ihm einfach alles besser war.

    Irgendwann stieß ich dann mal zufällig im Internet auf die Reihe. Ich hatte mich natürlich darüber gefreut, aber irgendwie... gab es da noch viele weitere Spiele die meine Aufmerksamkeit mehr genossen, weswegen ich die Reihe sehr lange Zeit aus den Augen verlor... bis zum Jahre 2013. Da habe ich mir nach all den Jahren endlich mal ein Herz gefasst. ^^

    Arc the Lad 1 ist ja nach vielen Meinungen der schwächste Teil der Reihe und joa, das muss ich leider so bestätigen. Das Problem ist dabei nicht die Länge, auch nicht die Story, sondern die Kämpfe. Nicht weil das KS doof ist, sondern weil man einfach viel zu viel kämpft, ohne dass dabei irgendetwas spannendes herauskommt. Versteht mich nicht falsch: Die Story ist definitv nicht schlecht, man nutzt ihr Potential nur nicht wirklich aus. Mit ein bisschen mehr Dramaturgie, einer lebhaften Spielwelt und wenigeren Kämpfen, wäre das Spiel auch ein Hit geworden. Jede Wette! So bleibt es leider nur Mittelmaß. Schlecht ist es auf keinen Fall. Ich hatte meinen Spass daran. Und so kurz ist es eigentlich auch nicht. 20+ optionalen Kram. Das geht also schon in Richtung 30 Stunden, was so eigentlich ganz okay ist. Warum viele den Erstling so schlecht finden ist wohl die Schuld des bösen Nachfolgers...

    ... denn Arc the Lad 2 ist einfach nur wow! Unglaublich, wie viel besser das Spiel im Vergleich zu seinem Vorgängerer ist. Dramaturgie, lebhafte Spielwelt, mehr Story.. alles, was Teil 1 nicht hatte, hat jetzt Teil 2. Ja sogar der Umfang ist gigantisch! Ich habe ca 67 Stunden an dem Spiel gesessen und dabei habe ich noch nicht einmal die ganzen Nebenquests gemacht, geschweige denn den ganzen anderen optionalen Kram. Arc the Lad 2 ist genau so wie sein Vorgänger. Nur anders, besser, einfach nur das komplette Gegenteil.
    Das Beste am Spiel ist definitv die Story. Es ist schon lange her, dass mich eine Story so sehr in den Bann gezogen hat. Diese Kombination aus Steampunk Universum, großer Cast, Party Splitting, viiiiiele Städte und eine groooße schicke Weltkarte macht den Reiz aus. Dabei darf die Musik auch nicht unerwähnt bleiben. Da gibt es sehr viele Höhepunkte, vorallem bei gefühlvollen Szenen und die gibt es im Spiel jede MENGE. Arc the Lad 2 ist ein Spiel mit viel Gefühl, das merkt man einfach an jeder Ecke. Und alleine schon, dass der Cast des Vorgängers hier komplett zur Party dazugehört und das die Story indirekt weitergeführt wird, ist schon sehr episch. Aber das unmittelbare Ende ist wohl der Höhepunkt. Spätestens ab da wird einem klar, wie episch dieses Spiel einfach nur ist!
    Vorallem funktoniert der Fanservice hier wunderbar und alleine schon mit Tosh wieder alles hinwegfegen zu dürfen ist einfach cool!
    Zumal jeder Charakter auf seine Art und Weise einzigartig und jeder so seine eigene, kleine Geschichte hat, die man nach und nach von jedem einzelnen erfährt. Insbesondere Elc, der Protagonist vom zweiten Teil hat eine sehr ergreifende Backgroundstory spendiert bekommen, was man anfangs so gar nicht denkt...

    Arc the Lad 3 soll ja laut vielen Meinungen auch wieder ein Rückschritt sein. Ich mag es zwar nicht mich der Masse zu fügen, aber das stimmt. Das liegt allerdings nur an der Story, der Rest stimmt nach wie vor, wobei die Musik leider auch merklich nachgelassen hat. Die Story ist im Spiel als Questsystem implentiert, heißt also: "Geh' hinaus in die Welt, werd ein Hunter, erledige Aufträge und triggere so Storysequenzen!" Das heißt also, dass man viel unnötiges Zeug macht nur um ein nächstes Storyevent auszulösen. Dabei muss man aber auch sagen, das die Quests doch sehr liebevoll gestaltet wurden und es zu jeder Quest einen Hintergrundgeschichte hat. Also nichts mit "Mach mal das Vieh kalt" sondern mehr nach dem Prinzip "Errate den Dieb eines Buches, indem du die Alibis der möglichen Täter überprüft"... das Questdesign ist daher ziemlich abwechslungsreich. Nichtsdestotrotz ist zu Beginn einfach fast keine Story da, sondern nur Charakterinteraktionen, die allesamt aber auch recht gut umgesetzt wurden. Trotzdem fehlt etwas, das Salz in der Suppe oder der Knochen für den Hund. Arc the Lad 3 ist dabei ein eigenständiger Teil, wo die Charaktere der Vorgänger nur Cameo Auftritte haben. Allerdings haben nicht alle nur Cameo Auftritte, es schließen sogar einige Charaktere der Party an, was dann ein schon seeehr großer Fanservice ist. Aber man freut sich doch schon sehr darüber, da die alten Charaktere einfach viel cooler als die neuen sind. Ok, Velhart ist auch cool. Und er errinert mich stark an Sephiroth, als der bei'm Friseur war...
    Zwar ist Arc the Lad 3 teilweise echt zäh, weil man sich durch viele "sinnlose" Quests arbeiten muss, gegen Ende wird es jedoch ziemlich episch und auch wenn Arc the Lad 3 ein Rückschritt ist, so ist es doch ein gutes Spiel und ein noch würdigerer Abschluss einer tollen Trilogie.

    Arc the Lad 2 ist in der Zeit eines meiner Lieblings RPGs geworden. Sollte jeder.mal gespielt haben. Ein rundum episches Abenteuer. Sehr zu empfehlen!
    Good boy. Sometimes.


  17. #17
    Aktuell habe ich irgendwie die Lust an Tales of Phantasia verloren und mal für ~4h in Radiata Stories reingeschaut. Wohl mit das simpelste Tri-Ace KS aber das störte am Anfang bisher eher weniger, auffallen tut da eher der Humor. Nicht wirklich erwachsen oder anspruchsvoll, aber nett gemacht. Wobei ich nicht weiß ob es auch auf den englischen Dub zutrifft - spiele Undub -, der Humor liegt dann doch schon oft auf den Sprechern. Gerade die japanische Art machte bisher einiges aus und ich weiß nicht wie die diversen Ausdrücke auf englisch herüber kommen/herüber gebracht werden. Mal direkt ein wenig weiterspielen.

  18. #18
    So, Dragon Quest VIII war richtig gut. Ich find's vor allem toll und unerwartet, wie sie trotz des klassischen Dragon Quest Feelings eine schön inszenierte Story (mit Höhepunkten!) und sympathische Charaktere hingekriegt haben. Das Spielsystem ist zwar bekannt, aber extrem gut durchdacht und an wichtigen Stellen verbessert. Level 5 sollte sich an diesem Spiel orientieren, wann immer es um ihre Qualitätsansprüche geht, denn das haben sie wirklich mal ohne größere Schnitzer hingekriegt, Respekt! Wahrscheinlich auch, weil es nicht zu viel will.
    Wenn ich eine Sache verbessern wollen würde, wäre es das Pacing. Ich meine, ich hab wieder mal 80 Stunden gebraucht, obwohl ich nicht alles mitgenommen habe. Im ersten Drittel hätte man ETWAS bessere Anspielungen darauf machen können, dass die Geschehnisse nicht einfach nur random Episoden sind (später ist es ja klasse deutlich geworden), und das Endgame wäre auch etwas lebendiger und schnittiger gegangen. Vor allem die sieben Kugeln ... selten so einen behinderten Dick Move gesehen, was Spielzeitstreckung angeht! =.='' Dadurch ist leider auch deutlich geworden, dass der Antagonist mit seinem eigenen Körper eher uninteressant ist, und ironischerweise fand ich das Endgame auch am wenigsten motivierend. Der Schluss der Geschichte konnte den Gesamteindruck mit seinem herzzerreißenden Kitsch dann aber wieder rumreißen. ^^'

    Was ich sehr interessant finde: Die Ps2 scheint mir eine recht leicht "durchschaubare" Konsole zu sein, was die Spieleauswahl angeht. Ich hab jetzt 30 oder 40 Rollenspiele zumindest ernsthaft ausprobiert, und ich muss sagen, es gab wenige Überraschungen. Die absoluten Top-Titel sind auch durchgehend entsprechend gut aufgenommen wurden, wenn man mal auf den standardisierten Fan-Shitstorm verzichtet (spontan: FFX, Suikoden III, Dragon Quest VIII, die Personas), der Durchschnitt dagegen entsprechend durchwachsen. Die einzigen Dinger, die ich anders einschätzen würde, sind Rogue Galaxy (das imho wirklich stark glorifiziert wird) und die beiden Digital Devil Sagas (von denen man unberechtigterweise nirgendwo etwas liest).


    Mein zweites Spiel, jetzt bereit für eure Wishlist! =D

  19. #19
    Was mir persönlich in DQ8 nicht so recht gefallen hat war die Weltkarte. Nicht das sie nicht schön anzusehen und umfangreich war, nur waren mir das doch zu viele RE's, weshalb ich auch echt nicht gerne abseits der Wege mal etwas erkundet habe.
    Und dito zum Pacing. Hast du eigentlich auch das True Ending erspielt? Das war ja echt schön. ^^

    Digital Devil Saga hat imo eines der besten Gameplays, die es im Genre so gibt. Das Mantra System ist einfach nur super motivierend und da habe ich sogar sehr oft mehr gekämpft als ich es eigentlich vorhatte, einfach weil das ganze System so super aufeinander abgestimmt ist und man jedes Mal einen stetigen Fortschritt merkt, was ja im Genre nicht ganz so üblich ist.

    Rogue Galaxy's Schwierigkeitsgrad ist dank den Heilitems btw auch sehr broken. Ganz egal wie der Gegner reinhaut, setz' einfach immer wieder Dreifach Heilung ein und die paar Kratzer sind schnell vergessen. Dieses Uber Heilitems kann man sogar KAUFEN! Vorallem gegen Ende wird es dann sehr einfach, weil man die ganzen Uber Items im Inventar hat und es so zu fast keinen Problemen mehr kommt.

    Ich bin gerade dabei Suikoden 2 ein zweites Mal durchzuspielen. Vorher hatte ich das erste Mal den Vorgänger durchgespielt, der auch heute noch sehr gut spielbar ist. Hätte ich echt nicht gedacht. Nach Suikoden 2 werde ich dann wohl auch mal Teil 3 weiterspielen, auch wenn ich jetzt nicht so richtig motiviert bin. Naja, parallel dazu spiele ich ja immer noch ein wenig Wild Arms 2, was dann wohl zum Hauptspiel aufsteigen wird.

    Und öhm, auf S5 hätte ich auch mal wieder Lust.
    Good boy. Sometimes.


  20. #20
    Ich hatte nie den Eindruck, dass Rogue Galaxy glorifiziert wird – ehrlich gesagt habe ich auch nie Leute gesehen, die um das Spiel einen wirklichen Hype verursacht haben. Ich kenne Leute, die das Spiel mögen, und welche, die sich an den Schwächen stören. Ich persönlich fand es recht mittelmäßig und habe irgendwann wegen der langweiligen, überdimensionalen Dungeons aufgehört.

    Die Digital Devil Sagas sind tolle Spiele, aber schon wegen des Stils nicht unbedingt dazu gedacht, Mainstream zu sein. Man muss natürlich die Kämpfe und die Atmosphäre mögen, denn die machen das Spiel zum größten Teil aus.

    Ansonsten danke für den Bericht zu Dragon Quest VIII. Je mehr ich von dem Spiel höre, desto mehr kriege ich Lust, es nochmal zu probieren. Wobei ich jetzt glaube ich wirklich bei der chronologischen Reihenfolge bleibe. Die ersten drei Teile habe ich gespielt, Teil 4 steht bald an und nächstes Jahr bin ich dann auch hoffentlich mal in die SNES-Ära vorgedrungen. Nur Teil 7 macht mir ein bisschen Sorgen, vielleicht sollte ich da lieber zum DS-Remake greifen.

    Kingdom Hearts II ist gameplaytechnisch so ziemlich eines der besten RPGs, die ich kenne. Lohnt sich auf jeden Fall, und wenn man Kingdom Hearts mag umso mehr. Meiner Meinung nach mit Abstand der beste Teil der Reihe. Und es gibt auch noch einige coole Minispiele.
    Geändert von Narcissu (24.07.2013 um 14:55 Uhr)


Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •