@Kiru: Stimmt schon, mein Beitrag hat sich jetzt nicht wirklich auf das bezogen, was du geschrieben hast. Mich hat es nur gestört, dass du Shinsekai Yori auf einen Josei reduziert hast, obwohl die Josei-Elemente bisher wirklich begrenzt waren. Erst in der aktuellen Folge gab es die ersten Anzeichen von Shounen Ai, und die sind, wie gesagt, auch nicht Selbstzweck, sondern wichtiges Handlungselement. Handlungselement, damit meine ich wirklich die Haupthandlung, nicht die Charaktere oder ihre Beziehung untereinander.
Der Tag „Josei“ hat sich z.B. auf AniDB auch erst nach der letzten Folge dazugesellt, und ich bin mir nicht einmal sicher, ob es weiter in diese Richtung gehen wird. Ich finde jedenfalls nicht, dass man Shinsekai Yori als Josei bezeichnen sollte. (Gibt übrigens auch durchaus ein paar Elemente, die für andere Zielgruppen sprechen). Was den Roman betrifft, denke ich nicht, dass er eine spezifisch männliche oder weibliche Zielgruppe hatte.
Aber erst mal schauen, wie sich das weiterentwickelt. Ich kenne die ganze Geschichte ja selbst noch nicht.
@topic: Bin jetzt fertig mit Nodame Cantabile.
Um auf ein altes Zitat zurückzukommen:
Das wage ich gerade zu bezweifeln, aber ich bin gespannt. Nodame Cantabile hat sich wirklich quer durch eine ganze Palette klassischer Komponisten gearbeitet. Beethoven, Mozart, Bach, Schumann, Schubert, Strawinsky, Debussy, Brahms und noch viele mehr. Und mir kam es auch so vor, als ob in den meisten Folgen mindestens ein Viertel der Zeit ausschließlich Musik gespielt wurde. Einen beträchtlichen Teil durfte man also Leuten beim Musikmachen zusehen. ^^Zitat von Tyr
Das war schon ziemlich toll. Der Anime hat seine Schwerpunkte auch richtig gesetzt. Gibt sicher eine Menge Leute, die mit klassischer Musik nichts anfangen können und sich ein bisschen mehr Romance oder so gewünscht hätten, aber ich fand es wirklich gut so. Vor allen Dingen, weil das so toll in die Haupthandlung integriert war. Es war ja nicht nur so, dass einfach nur ein paar Mal Musik gespielt wurde. An der Musik konnte man auch immer die Gefühlslage der Charaktere beobachten, an der Steigerung der Qualität das geistige Wachstum der Charaktere. Die Höhepunkte haben immer zugleich auf emotionaler und musikalischer Ebene stattgefunden.
Alles in allem ein sehr sympathischer Anime. Sicherlich keiner meiner Favoriten, aber ich habe wirklich nichts an Nodame Cantabile auszusetzen. Und ich will mehr! Zum Glück gibt es noch zwei weitere Staffeln.
Morgen fange ich übrigens mit Hyouka an. Wollte eigentlich schon früh damit beginnen, aber weil ich eben noch (unabsichtlich) zwei bis drei Stunden geschlafen habe, bin ich jetzt überhaupt nicht müde und werde sicherlich noch eine Weile wach bleiben. Either way, I'm curious!
By the way: Kennt eigentlich jemand den Manga zu Magi? Der hat ja schon 14 Bände, und der Anime wurde ja auch schon für Nordamerika und Deutschland lizensiert, also scheint er sich einer gewissen Beliebtheit zu erfreuen. Kann mir also gut vorstellen, dass es nicht bei 22-26 Episoden bleiben wird. Die neuste Folge war übrigens wieder gut.







