Ich würde sagen, wenn jemand 60€ in ein PC-Spiel investiert, hat er sich über'n Tisch ziehen lassen.

Aber zum Thema: Ich finde das Fehlen der Trefferwahrscheinlichkeit jetzt nicht so schlimm, aber es ist schon ärgerlich, dass wirklich alle Änderungen bisher Richtung Einsteigerfreundlichkeit gehen und die Komplexität darunter immer weiter leidet. Diablo 2 war zwar bei weitem kein Baldurs Gate in Sachen Anspruch und Tiefgang, aber es war immer noch anspruchsvoll genug um viele Stunden mit verschiedenen "Skillungen", Charakteren und dem Sammeln von Rüstungs-Sets zu verbringen und dabei auch das ein oder andere mal ins Gras zu beißen. Diablo 3 hört sich bislang für meinen Geschmack ein wenig zu leicht und anspruchslos an. Vor allem das Ersetzen der Heiltränke durch Orbs hört sich nach simpler Hau-drauf-und-mach-dir-keine-Sorgen-Action an. Aber: es ist Blizzard. Ein schlechtes Spiel wird Diablo 3 ganz sicher nicht.