Ergebnis 1 bis 20 von 37

Thema: Das Gute will das Böse besiegen und umgekehrt

Hybrid-Darstellung

Vorheriger Beitrag Vorheriger Beitrag   Nächster Beitrag Nächster Beitrag
  1. #1
    @TheVampire100
    Eine Lösung für dieses Problem, dass auch die Monster Gefühle haben, ist recht gut gelöst worden in diversen Spielen.
    Persona (4): Die Monster (sogenannte Shadows) entstehen aus negativen Gefühlen der Menschen (sofern ich es richtig übersetzt habe). Daher sind es keine richtigen Lebewesen mit Gefühlen.(von Teddy abgesehen, der in Laufe der Zeit tatsächlich eine Persönlichkeit eintwickelte und somit ein ganz besonderer Shadow ist)
    Final Fantasy 10: Hier entstehen Monster aus Illumina (sofern ich das richtig in Erinnerung habe), welche wiederum Lebensenergie von verstorbenen Menschen (wiki aufschlagen) ist. Sie manifestieren sich aufgrund des Hasses auf alles Lebende zu Monstern.

  2. #2
    Wie gesagt, es ist nicht in allen Spielen so
    Die Beispiele, die du genannt hast, sind da schon sehr gut, mit würde dazu noch P3 einfallen. Da ist Nyx, die Mutter der Schatten die reinkarnation der Menschen, die sich nach dem Tod sehnen, weshalb sie diesen den Menschen bringen will. Nun kämpfen aber einige wenige Personen (die Protagonisten) genau dagegen an, zwar wissen sie, dass der Tod unausweichlich ist, aber wenigstens wollen sie ihn hinausschieben
    Und weiterhin fiele mir noch Viewtiful Joe ein, bei dem die Bösewichte (zumindest immer der letzte Gegner) ein bestimmtes Motiv hatten, warum sie die Welt beherrschen wollten. Blue war verbittert, weil niemand mehr seine Filme sah und ihn vergaß, deshalb wollte er sie zwingen, wieder an ihn zu denken.
    Black wollte seinem Sohn ein Vorbild sein, kam dabei aber vom rechten Weg ab und wurde zum Emperor
    In Double Trouble war es die Mutter, die eigentlich überhaupt nicht böse war, sondern Joe nur testen wollte (sprich, das ganze böse Gehabe war nur gespielt)

    Und noch ein Beispiel, diesmal eines meiner Stories: In der Games World Reihe sollte man bis zum Schluss glauben, dass Phantom/Zero der Böse wäre, der allen nur das Spiel versauen wollte, bis man dann herausfand, dass er von dem Spielekonzern ermordet wurde, weil er ein finsteres Geheimnis aufgedeckt hatte
    Sein zerstörter Verstand hat dann diese Form in der virtuellen Welt angenommen, wo er seine Rache an den wirklichen Bösen vornahm (aber auch hier sind die Grenzen sehr verschwommen, da Zero ethisch gesehen auch nicht ganz fair handelt)

    Solche Beispiele findet man immer wieder, aber im Allgemeinen trifft das zu, was ich oben schon genannt habe. Vor allem bei klassischen Fantasyrpgs, da die Monster einfach nur die Monster sind, das war's

  3. #3
    Zitat Zitat von Auge des Sterns Beitrag anzeigen
    Final Fantasy 10: Hier entstehen Monster aus Illumina (sofern ich das richtig in Erinnerung habe), welche wiederum Lebensenergie von verstorbenen Menschen (wiki aufschlagen) ist. Sie manifestieren sich aufgrund des Hasses auf alles Lebende zu Monstern.
    Nur gibt es da in FF-X keinen nennenswerten Konflikt, zu der Tatsache, dass die Monster eigentlich nur reinkarnierte Verstorbene sind. Die einzige Konsequenz ist, dass Yuna ihren Tanz aufführt, wenn nicht mal wieder alles verquasselt und aus Inkompetenz vergessen wird (Dass Seymour niemanden in den Sinn kam, evt. aus dem Totenreich zurückzukommen, ist bei seinem offensichtlich schurkischen Auftreten für mich nicht ganz glaubhaft o.Ô ). Das Konzept an sich ist gut, aber FF-X ist nicht das beste Beispiel für solch eine Umsetzung.

    Was ihr aber trotz allen Mutes zu "neueren" Konflikten beachten solltet: Spiele sind dazu da, zu unterhalten. Du musst den Spieler ja noch irgendwie motivieren, weiter zu spielen. Ihn permanent vor moralische Dilemmas zu werfen mag zwar tiefentechnisch interessant sein, schreckt aber mMn Spieler ab.
    Ich mein, du willst ein RPG spielen und mal die Welt draußen vergessen, um abzuschalten.
    Da fände ich mich mehr bedrängt und genervt, auch da noch im selben Maße mit vielschichtiger Ethik hantieren zu müssen, wie man es im Alltag sowieso schon gezwungen ist.
    Wobei ich aber mal gerne Beispiele für die hier angesprochenen "0815"-Fälle hätte.
    Selbst in FF-I hat Garland ne Motivation und das ist schon mit einer der Klassiker.

    MfG Sorata

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •