Das sind halt die, die denken, das Internet besteht nur aus MySpace, Jappy, Knuddels und Facebook.
Das sind halt die, die denken, das Internet besteht nur aus MySpace, Jappy, Knuddels und Facebook.
kann man so unterstreichen. ich verallgemeine das nicht, ich gehe von dieser schule aus.
aber wenn man keine konsequenzen setzt, sind sie sch auch selbst schuld.
in meinen augen reagiert dort nur eine lehrkraft korrekt. negatives verhalten, abholung von den eltern oder stundenverweis der stunde.
die anderen lassen sie einfach schreien und sehnen sich nach dem ende der unterrichtseinheit oder dem gehalt, oder reagieren selbst mit lautstärke.
ich spiele in der zwischenzeit mit dem jugendlichen immer mühle auf dem laptop oder wir erledigen die hausaufgaben, bis sich die flachzangen wieder beruhigt haben. lehrer inklussive.
Geändert von Leon der Pofi (24.04.2010 um 11:41 Uhr)
Das sind die berühmten 7. bis 9. Klassen, die schon immer als absoluter Sonderfall gegolten haben. Da greift ganz einfach die Pubertät in einem solchen Maße, dass das Unterrichten richtig lustig werden kann. Ich hatte (bisher) zwar keine Probleme in solchen Klassen, weiß aber von einigen Mitkommilitonen auch, dass sie deshalb ihre Berufswünsche nochmal überdacht haben und nicht Lehrer geworden sind.
Bei der "Festetzung" des Strafmaßes muss man allerdings nicht zwangsweise sofort die Verweisschiene fahren. Diesbezüglich gibt es auch andere Methoden, die sehr effektiv sein können. Dabei sollte man die Regeln allerdings auch bei der Übernahme einer Klasse sofort klar machen, ansonsten bekommt man sehr schnell den Ruf einer Willkür weg. Eine meiner Lieblingsmethoden ist es, zu Beginn zu sagen, dass sich derjenige, der mehrmals auffällt, auch freiwillig um den Job des Tafelanschriebs bewirbt. Spätestens nachdem der erste an der Tafel war, hat man dann in den meisten Fällen Ruhe in der Klasse.
Geändert von BIT (24.04.2010 um 11:42 Uhr)
Reading: Andrzej Sapkowski - "Kreuzweg der Raben"
Playing: ALttP (SNES)
Watching: Squid Game (Staffel 2)
Listening: "Spirited Away(OEM)"
the nightmare of st. patricks day
http://www.youtube.com/watch?v=29a2l...layer_embedded
für david nessau.
so sieht auch meine erfahrung aus. im kontrast dazu, empfinde ich kollektivstrafen für überholt.
wenn der jugendliche den ich betreue (nachdenklich und ruhig) mit dem rest der klasse nun eine strafarbeit bekommt, spreche ich mich auch dagegen aus.
die regelungen sind ohnehin grenzwertig. mathematikschularbeit. der jugendliche kann durch die beeinträchtigte rechte hand keine geometrischen formen konstruieren. nun sagt er mir, wie ich das lineal anhalten soll, wieviel centimeter ich zeichnen soll usw. als ob er im beruflichen leben jemals ein dreieck konstruieren würde, wenn er nicht einmal die hand ordentlich bewegen kann.
Geändert von Leon der Pofi (24.04.2010 um 12:26 Uhr)
Also meine Erfahrung zeigt, dass die Methode wunderbar funktioniert ... vor allem dann, wenn man vorher einen gemeinsamen Regelkatalog festgelegt hat. Dann klappt das mit dem Herauswinden eher nicht mehr. Vor allem dann, wenn man sich die klasseninterne Gruppendynamik zunutze macht.
Erfahrungsgemäß funktioniert diese Methode allerdings vor allem in der Unterstufe besonders gut. Die Mittelstufe ist wie gesagt etwas "spezieller", was die Methodik angeht, aber dennoch machbar. Wobei ich mit Deutsch und Geschi aber auch zwei Fächer habe, wo man durchaus unterscheidliche Methoden und Ansätze verfolgen kann. Mathe und Physik sind da ja beispielsweise etwas beschränkter in der Methodik und eher noch auf den Frontalunterricht ausgerichtet.
Dazu muss man allerdings beachten, dass die Methoden, die ein Lehrer benutzt, nicht zwangsweise auch bei einem anderen Lehrer funktionieren müssen. Jeder Lehrer muss vielmehr seinen eigenen Stil finden, der auch zu seiner Persönlichkeit passt finden. Wenn man sich zwangsweise in ein Korsett begibt, dass nicht zu einem passt, wird dabei auch kein guter Unterricht herauskommen. Meine Methoden mögen bei mir in einem bestimmten Klassenkontext funktionieren, andere Kontexte können aber auch andere Methoden erfordern. Deshalb bin ich auch kein Freund der "Ich lege mir eine Mappe an, die ich bis zum Lebensende durchziehe" Mentalität.
Geändert von BIT (24.04.2010 um 12:44 Uhr)
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