Eine einfache Grammatik ist für mich kein positives Argument für eine Sprache, eher im Gegenteil. Was du mit der "Geschichte der Sprache" meinst, weiß ich nicht.
Aber nichtsdestotrotz gibt es durchaus Phrasen, Sätze oder Texte, die auf Englisch besser klingen, gar keine Frage ("Zerstörte Akkorde können ein wenig singen" klänge ja beispielsweise arg dumm) - nur allgemein hat die Sprache für mich bei weitem nichts so Bewegendes, Poetisches oder Anmutiges wie es andere Sprachen, darunter Deutsch, Französisch oder Isländisch, haben - sie klingt, eben wegen einfacher Satzstrukturen, simpler Grammatik oder Wortwiederholungen, eher zwecksgemäß denn künstlerisch. In der internationalen Kommunikation ist dies sicherlich sehr praktisch und die Menschheit kann froh sein, dass Englisch und nicht Deutsch als Weltsprache gehandhabt wird (weswegen ich mir auch nicht vorstellen kann, dass das Chinesische jemals da heranreichen wird), aber wenn es um die Schönheit einer Sprache geht, liegt Englisch auf jeden Fall auf den hinteren Plätzen.
Wobei wir uns jetzt fragen können, wie man "toll" definiert. Wenn eine Sprache mit einfacher Grammtik toll ist, dann ist, wie gesagt, Englisch dies sicher.

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