Dem kann ich nicht zustimmen. Angst ist eines der Hauptinhalte des Horrors. Bei Horror-Filme ist die "Übertragung" der Angst sehr schwierig, da meist der Protagonist die Angst empfindet als der Konsument. Das höchsten Gut in diesem Falle ist dann eine Empathische-Angst. Dennoch kann bei fast all deinen genannten Beispielen (so weit ich sie kenne) den Gegenstand der Angst klar erkannt werden. Ohne diesen Gegenstand wären die Filme nicht erfolgreich.
Du nennst den Film u.a. "Get Out" als Beispiel und der Gegenstand der Angst ist hier das "Schwarz sein". Zwar hat "Get Out" ein großen Anteil ein Thriller, weswegen ich es als Horror-Thriller bezeichnen würde, doch der Aspekt der Angst sticht eindeutig heraus. Das du persönlich nicht die Angst empfindest bedeutet nicht zwangsläufig, dass die Angst nicht im Fokus steht. Steht die Angst nicht im Fokus, kann man leicht von einem anderem Genre reden (Spaß = Komödie...).
Bei Spielen ist es einfacher den Konsument den Gegenstand der Angst fürchten zu lassen, da er mehr mit dem Medium verbunden ist. Betrachtet man die "erfolgreichen" Horror Games, steht doch ganz klar ein oder mehrere Gegenstände der Angst im Vordergrund, und meist sind es Monster. Das Spiel Slanderman ist ein sehr gutes Beispiel dafür, dass Blut, eckel usw. nicht unbedingt notwendig sind um ein Horror-Game zu erschaffen.







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