Irgendwie ist Flight Rising ein sehr weibliches Phänomen, ich könnte mich nicht entsinnen, jemals ein offen männliches Profil gesehen zu habenIch habe momentan 32 Drachen und bin gerade dabei, meine Lieblinge mit Geschichten und Charakterprofilen auszustatte. Hier meine "Main 15", also meine erste Seite der Überischt üpber den eigenen Besitz:
Neopets mit Drachen trifft es schon ganz gut: Auf Flight Rising hat man Drachen. Du bekommst ganz am Anfang genau zwei Drachen, ein Männlein und ein Weiblein. Alles danach liegt ganz in deiner Hand - man kann die beiden kopulieren lassen und die Babies großziehen, oder man kauft sich hübsche Drachen im Auktionshaus, oder man tauscht Drachen oder man sucht und findet Eier und lässt die schlüpfen oder, oder, oder. Jeder Drache hat zum eine Rasse (es gibt derzeit 11 Rassen, glaube ich), drei Farben und drei mögliche Genslots für verschiedene Kombinationen. Sprich, die möglichen Permutationen sind im prinzip endlos und jeder Drache ist ein Unikat. Mehr oder weniger. Beispiel:
Iwi ist mein neuster Fang aus dem Auktionshaus und aktuell mein ganzer Stolz. Sie ist ein Pearlcatcher-Weibchen mit folgenden Genen und Farben:
Primary - White Iridescent
Secondary - Aqua Shimmer
Tertiary - Ice Underbelly
Primary ist die Körperfarbe - die ist bei ihr Weiß und das zugeordnete Gen ist Iridescent, also dieser leichte Schimmereffekt. Secondary ist die Farbe der Flügel (Aqua) und der Effekt auf den Flügeln (auch Schimmer). Tertiary sind besondere Akzente - in ihrem Fall das leicht hellblaue Bäuchlein.
Daneben kann man die Drachen noch Einkleiden und mit Skins verzieren. Außerdem könnte ich sie mit einem Männchen zusammen in ein Nest stecken und mich an den Babies erfreuen.
ODER aber ich trainiere sie im Coliseum, wo sie Kristallschwänen, Hydras und mehr auf die Schnauze hauen kann.
ODER ich verkaufe sie gewinnbringend (was ich nie tun würde, weil sie ist so schnuffig <3)
Außerdem kann man auf der Seite Flash-Spiele spielen, wo man mehr Geld für hübsche Drachenklamotten bekommt. ODER man engagiert sich in der Community, die sehr aktiv ist (gerade die Forenrollenspiele im Werwolf-Style dort sind wirklich gut!). Oder man züchtet Drachen und vertickt die dann gewinnbringend. Oder man ist einfach so süchtig. Die Möglichkeiten, Zeit auf der Seite zu verschwenden, sind endlos! Ich habe Mephi ein paar Mal über die Schulter geschaut und bin jetzt tief drin in der Pixeldrachenhölle![]()
Deine Beschreibung klingt jetzt auch nicht wirklich interessantDa bräuchte ich schon mehr als dass man Drachen groß zieht, die mit Klamotten austattet und vielleicht mal kämpfen lässt. Geschichten würde ich mir auch keine ausdenken ... weil wozu?
Kann mit Browsergames aber auch nichts anfangen. Wenn schon Zeit verschwenden, dann mit MMORPGs ... wenn die nicht am Ende total eintönig wären und man mit anderen spielen müsste um alles vom Content zu sehen. Hab ich zwar ne Weile gemacht und bei Raids getankt, aber irgendwann hatte ich dann auch keinen Bock mehr xD Also arbeite ich doch lieber meinen Backlog ab!
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Ich finds geil und freu mich drauf
Bin jetzt übergangsweise zu Subeta zurück (mein Account existiert sogar noch)
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Der Unterschied zu Neopets ist halt, dass der Fokus eindeutig darauf liegt, dass sich die Drachen vermehren.Wie Caro schon sagte, durch die vielen Kombinationsmöglichkeiten erschafft man da quasi immer wieder etwas "Neues" - die Gene werden auch ständig erweitert und die Farben sollen auch irgendwann von ca. 60 auf über 100 angehoben werden.
Es ist halt auch echt spannend zu sehen, was dann aus den eigenen Eiern schlüpft, oder was für hübsche Drachen andere gezüchtet haben. Und mit Kleidung und Skins kann man halt immer noch mehr am Erscheinungsbild ändern und ergänzen. Skins können sogar von Usern gemacht werden, weshalb da eine große Auswahl herrscht, wenn man sich etwas in den Foren umsieht. Außerdem gibt es auch Begleiter - also sowas wie Haustiere - für die Drachen. <3
Also wenn man etwas damit anfangen kann, Drachen zu gestalten, kann man sich wirklich sehr, sehr viel damit beschäftigen. Und die Community ist wirklich sehr nett, vor allem zu Neulingen. Da gibt es immer jemanden, der einem hilft, wenn man sich noch nicht so gut auskennt und es gibt auch sehr viele Aktionen, wo man als Neuling dann gratis Willkommenspakete oder Drachen bekommt, oder kostenlos bei Verlosungen mitmachen kann und so weiter. Und es gibt laufend irgendwelche Aktionen, Forenspiele, Gewinnspiele und am Ende jedes Monats ein spezielles Fest für ein bestimmtes Element (jeder User kann sich zu Beginn eines von 11 Elementen aussuchen, was aber hauptsächlich nur Auswirkungen auf die Augenfarbe der Drachen hat - und auf den Zugriff eines speziellen Element-Unterforums).
Und das Gute ist, dass man so viel Aufwand reinstecken kann wie man will. Also es ist sehr einfach und geht ganz schnell, die eigenen Drachen gesund zu halten und neue Babies zu kreieren. Aber wenn man möchte, dann gibt es so unendlich viel mehr zu tun und man kann sich quasi auch den ganzen Tag dort beschäftigen. Was ich aus eigener Erfahrung bestätigen kann, wie man bei meiner Wall of Text vielleicht schon vermuten könnte.
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Klingt nach Pokemonzucht, nur dass sich das auch optisch auswirkt. Bleib da aber bei Pokemon.![]()
Mir kommt das hingegen bekannt vor. Kann das sein, dass du in OWL studierst?![]()
Haha, wusste ich es doch. Der Studiengang kam mir dann doch Dank einiger guter Kontakte zu meiner alten "Alma Mater" (Uni Bielefeld) doch einigermaßen bekannt vor.
Bezüglich des Quereinstiegs muss ich dich da allerdings ein wenig enttäuschen. Auch da musst du quasi ein Referendariat mit den entsprechenden Kursen machen zusätzlich zu einer vollen Deputatsstelle an der Schule. Und glaub mir, das ist dann wahrlich kein Zuckerschlecken. Das Referendariat so ist schon purer Stress, wenn ich mir dann noch die volle Stundenzahl dazu vorstelle, kann man sich gleich von einem Privatleben verabschieden.
Und nein, Germanistik gehört nicht zu den schönen Künsten (auch wenn es da zumindest in der Theorie schon mal Überschneidungen gibt, dies aber vor allem bei den Literaturwissenschaften).![]()
Geändert von BIT (30.03.2016 um 21:43 Uhr)
Das wird aber auch an anderen Unis/FHs angeboten
Geht ja von der Uni Paderborn aus.
Und bist du dir sicher, das Quereinsteiger auch ein Referendariat machen müssen?
Die werden ja deshalb genommen, weil es nicht genug Lehrer gibt; quasi als Notbehelf.
dann aber wieder Lehrer abstellen, die das Referendariat überwachen und die Unterrichtsbesuche abhalten wäre ja irgendwo kontraproduktiv?
Zumal manche Quereinsteiger nur für ein Jahr eingestellt werden (zumindest war das bei mir Abitur mal so, wenn ich mich recht entsinne) und das Referendariat geht ja schon anderthalb Jahre.
Ich hab mich in dem Punkt nicht wirklich schlau gemacht und strotze nur so vor Halbwissen, aber die Punkte verwirren mich jetzt doch schon.
Da ich ja selber Lehrer bin und auch in dem Bereich bei uns an der Schule tätig bin (Lehrerausbildung), bin ich mir da sogar zu einhundert Prozent sicher bei der ganzen Sache.
Das OBAS-Verfahren ist zwar an ein paar Stellen ein wenig anders als das klassische Referendariat, umfasst aber im Prinzip dieselben Aufgabenbereiche (mit dem Unterschied, das diese Stellen nur bei konkretem Bedarf der Schule ausgeschrieben werden können und eine direkte Festanstellung zur Folge haben). Dennoch müssen die entsprechenden pädagogischen Qualifikationen zur Erteilung der Abschlüsse analog zum Zweiten Staatsexamen nachgeholt werden.
Um die Besuche würde ich mir da keine Sorgen machen, da es dafür ja Gearbeitet gibt, die eh nur noch für wenige Stunden an der Schule sind und ansonsten nur die Ausbildung der angehenden Lehrer beaufsichtigen.
Das andere, was du meinst, sind sogenannte Vertretungsstellen, die auch kurzfristig mit Leuten besetzt werden können, die nicht Lehrer sind (dann aber wesentlich schlechter bezahlt sind und keine der großen Prüfungen abnehmen dürfen).
Geändert von BIT (30.03.2016 um 22:05 Uhr)
...und dann gibts da auch noch diese assigen Soziologen und die dreitausend anderen Geisteswissenschaftler, die sich dann AUCH noch mit den Germanisten um sowas battlen.Zitat
Ich habe diese Frage von meiner Familie auch immer gehasst "Was wird man denn damit". Weil man kann entweder WEEEEEIT ausholen und versuchen den Arbeitereltern Jobs zu erklären, deren Existenz sie sich nichtmal vorstellen können ("Ja, Mama, dafür bekomme ich WIRKLICH Geld bezahlt") oder man zuckt einfach unverbindlich mit den Schultern.
Standard-Fassung dieses Gesprächs während des B.A:
"Was studierst du denn?"
- "Englisch und Germanistik."
"Ah cool, auf Lehramt?"
- "Nein."
(betretenes Schweigen)
Bestes Gespräch während des M.A., als mein Arzt versuchte, Smalltalk zu machen:
"Was studieren Sie denn?"
- "Applied Linguistics."
"Oh..."
(betretenes Schweigen)
Ich zucke mittlerweile unverbindlich mit den SchulternWobei ich ja halb hoffe, einfach an der Uni zu bleiben und weiter forschen zu können, aber das ist ein Thema für sich mit vielen, vielen Schlaglöchern. :>
Geändert von BDraw (30.03.2016 um 22:23 Uhr)
@BIT: Danke für die Infos direkt aus der Berufspraxis
Werden mir vielleicht irgendwann noch nützlich sein (wie gesagt, halte ich mir ja eher als Möglichkeit offen. Primär möchte ich schon als Ingenieur arbeiten).
@BDraw & Caro: Zumindest habt ihr dann ne einfach Möglichkeit nervige Gespräche abzuwürgen
Ne im Ernst, ihr macht ja auch einen Job, der wichtig ist und wo die "Arbeitereltern" froh sind, dass die Dinge erledigt werden und sie sich nicht dum kümmern müssen.
Und ich kann mir schon einige Berufe vorstellen, die man mit dem Abschluss machen kann (Caros Job ist da ja das beste Beispiel).
Im Prinzip ja alles, was mit Sprache und Texten zu tun hat.
Ich dachte nur, dass es da vielleicht auch so einen Job als Germanist oder so gibt (was auch immer der dann machen würde).
Bei Elektrotechnik ist das ja ähnlich.
Mein Primärer Job wäre Elektroingenieur, also arbeiten als Ingenieur (Lösungen für Probleme suchen, die nicht nach Schema F gehen, also quasi erschaffen von etwas Neuem) und das im Bereich Elektronik und Strom.
Ich könnte aber auch als Programmierer oder Maschienenbauer arbeiten.
Oder in eine ganz andere Richtung gehen und bei einem Reifenhersteller mir neue Profile für Traktorreifen "ausdenken".
Ist zwar auch ne Ingenieursarbeit, aber hat halt nichts mehr mit Elektro zu tun
In die Richtung ging meine Frage
Und Lehrer wird man ja durch Bachelor/Master of Education, das ist ja der richtige Bildungsgang dafür.
Mit dem Bachelor/Master of Arts kann man wohl auch in die Richtung gehen, aber das ist ja nicht mehr der "eigentliche" Bildungsweg dafür, oder?
Hey Eddy, bist du mit E-Tech und Pädagogik dann jemand, der auch Nichtingenieuren verständlich erklären kann, was er denkt?
Bei mir wars Elektro- und Informationstechnik und nun mach ich Software für maschinelle Qualitätskontrolle ( quasi ich ersetze die Arbeitsplätze weniger qualifizierter Mitmenschen durch Computer und Kameras...)
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Hello from the otter side
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@Eddy:
Naja, das, was man gemeinhin "Germanist" (oder eben "Anglist") nennt, sind normalerweise die Leute, die dann an der Uni angestellt sind bzw. in dem Bereich forschen. Das ist wohl auch wirklich der geradlinigste Weg, bloß da ist die Konkurrenz auch hoch. Das ist momentan das, was mir vorschwebt, was aber im Klartext hieße, dass ich einen sehr guten M.A. brauche, um mir dann eine Doktorandenstelle suchen zu können.
Dank toller Gesetze, die sagen, dass du nur eine bestimmte Zeit befristet wissenschaftlich an Unis arbeiten darf, läuft dann gewissermaßen der Timer im Hintergrund mit und sagt dir, bis wann du einen unbefristeten Vertrag gefunden haben solltest, bevor du nicht mehr an deutsche Unis darfst - was in der Praxis dazu führt, dass Unis Dozenten gehen lassen und so Leerstellen ohne Ende schaffen, nur, um ja niemanden dauerhaft am Hals zu haben. Also ein ähnliches Drama wie woanders auch.![]()