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Thema: Starke weibliche Figuren

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Ich schreib Quotenneger weil das ein üblicher Begriff ist. Vorher hat schon irgendwer von "Fighting Sex Toy" geredet oder so ähnlich. Klingt auch ziemlich abwertend, aber scheinbar nennt man das halt so. Und da beschwert sich keiner darüber.

    Edit: "Fighting Fuck Toy". Siehe hier:
    http://www.multimediaxis.de/threads/...=1#post3188171

    Edit2: Und hier verwendet sogar ein angesehener und langjähriger User(real Troll) den Begriff Quotenneger:
    http://www.multimediaxis.de/threads/...=1#post2726225

    Wenn man googlet findet man einfach, dass dies ein gängiger Begriff ist. Im englischen nennt sich das halt dann "token black guy" und tokenism: http://en.wikipedia.org/wiki/Tokenism

    Wird halt einfach so benutzt, weil es einfacher ist, dies politisch korrekt mit zig Wörtern zu umschreiben. Das gibt es in genug andern Bereichen auch, in denen man einfach ein Wort sagt, wo man auch mit einem oder mehreren Sätzen irgendwas umschreiben könnte. Weil bei dem einen Wort jeder weiß, was gemeint ist.

    Dass der Begriff hier erst mal abwertend klingt ist eigentlich auch ganz gut. Wie gesagt: Jeder weiß, was gemeint ist. Und es bezieht sich ja gerade darauf, dass diese Personen(Cbaraktere) schlecht in nen Film verbaut sind, was ja schon wieder abwertend gegenüber dieser Gruppe Personen ist(entweder sollte man sie richtig einbauen, oder gar nicht - nicht einen rein damit halt einer drin ist wegen ner Quote, damit sich niemand beschweren kann "oh ihr habt gar keine mit dunkler Hautfarbe, ihr seid Rassisten").

    Geändert von Luthandorius2 (22.07.2014 um 14:37 Uhr)

  2. #2
    Na na na na na na, man muss sich trotzdem nicht auf dasselbe Niveau begeben und sowas rauspaulen. Ich weiß, ich weiß, ich hab's auch nicht so mit political correctness (weil ich sassy bin), aber nichtsodestotrotz hätte auch "Quotenschwarzer" als Ausdruck absolut ausgereicht um deinen Standpunkt klarzumachen statt dich auf das Niveau besoffener Stammtischdiskussionen herabzulassen.

  3. #3
    Sagen wir einfach Mitbürger maximaler Pigmentierung zum statistischen Ausgleich, kurz: Mimapigzustau.

  4. #4
    äWelche der Normen, die für uns als "Spielschaffende" relevanz haben, stammen denn ÜBERHAUPT aus einer sozialen und gesellschaftlichen Norm?

    Die Frau als typische Hausmutter oder als mit Puppen spielendes Mädchen hat für uns doch keinerlei Relevanz, sofern das zu beurteilende Spiel nicht in der Küche oder im Kinderzimmer spielt. Auch das thema "Familiengründung" kommt in Spielen bekanntermaßen eher selten auf den Tisch, außer in diversen Simulationen in den Charaktere aber auch nur rudimentär charakterisiert werden.
    Womit wir es in erster Linie zu tun haben, ist im Bereich der Klischees doch überwiegend die "Damsel in Distress" und das ist wohl weit weniger eine soziale Norm, als vielmehr ein typisches Hollywood-Klischee. Ich meine ganz eherlich, gab es jemals ein RPG in dem weibliche Charaktere einen Fertigkeitsbonus auf Kochen und Schneiderei hatten und männliche dafür auf Trinkfestigkeit? Ganz im Gegenteil. Normalerweise stehen weibliche und männliche Charaktere bei Fähigkeiten und Fertigkeiten stets auf einer Stufe. Weibliche Helden können also genau so stark sein, wie ihre männlichen Kontrahenten.
    Das die Frau üblicherweise als Love-Interest oder Damsel in Distress herhalten muss, ist ja nun kein Frauenbild, dass sich aus real existierenden Normen irgend einer Gesellschaft ableiten ließe. Ebendsowenig wie der männliche held übrigens, denn egal wie gerne sich die Männer als Beschützer betrachten, die Anzahl derer, die sich wirklich mit der Russenmafia anlegen würden, um ihre Freundin zu retten, tendiert am Ende dann doch irgendwo gegen 0.
    Auf der anderen Seite hat die Medienwelt jede Menge bemerkenswerte, weibliche Bad-Guys hervorgebracht, die üblicherweise um vieles tiefschichtiger sind, als die männlichen Vertreter dieser Spezies.

    Überhaupt finde ich den Begriff "Starker weiblicher Charakter" extrem kritisch. Jeder Mensch ist auf seine persönliche Weise stark. Aber wenn von starken Frauen die Rede ist, denkt die Gamesbrance meist an sowas wie die - alte - Laracroft, die mit ebendso fetten Waffen wie fetten möpsen alles umnietet, was sich bewegt. Und in sowas sehe ich persönlich weit weniger einen "starken" Charakter, als vielmehr die erfüllung eines Männlichen Wunschtraumes, der sowohl Säcksyness als auch Unabhängigkeit verkörpert und somit "Spaß ohne Verantwortung" verspricht.

  5. #5

    Hier wird nicht geterrort
    stars5
    Zitat Zitat von Luthandorius2 Beitrag anzeigen
    "Fighting Sex Toy"
    So heißt das Ding nunmal.

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