Zitat Zitat von La Cipolla Beitrag anzeigen
Du bringst die persönliche und gesellschaftliche Ebene durcheinander. Wenn wir über starke weibliche Figuren reden (upps, tun wir ja gar nicht mehr), reden wir NATÜRLICH von einer gesellschaftlichen Herangehensweise. Da versucht man tatsächlich bewusst, die Realität zu verändern. Heißt, wenn du sagst "die Realität ist nicht so schön", musst du auch den nächsten Schritt machen. Dann kann man sinnvoll über Feminismus reden. Wenn man nicht daran glaubt, etwas an der Realität zu ändern, kann man einmal sagen "vergesst es!" und dann die Klappe halten.

Was man als einzelne Person in einer bestimmten Situation macht, ist eine komplett andere Frage, die nicht viel damit zu tun hat.
Wenn man die Gesellschaft ändert, dann ändert man eine Norm, das bedeutet nicht, dass es keine Menschen mehr geben wird, welche sich entgegen dieser Norm verhalten.

Ich würde behaupten, dass es nicht zum Standard unserer heutigen Gesellschaft gehört Menschen aufgrund ihrer Kleidung und Sexualität zu attackieren. Dennoch passiert dies, und es wird auf immer und ewig so sein.
Vielleicht nicht in der gleichen Ausprägung, in der gleichen Menge, in der gleichen Wahrscheinlichkeit, aber irgendwie wird es immer da sein solange es Menschen gibt.

Man kann die Mengenverhältnisse zwar anpassen, aber es gibt immer gewisse Personen, welche anderen keinen Respekt zollen werden.

Zitat Zitat von La Cipolla Beitrag anzeigen
Und? Konsequenz? Wenn ich alles anspringen würde, was mich sexuell erregt, hätten wir Anarchie.
Das man diese Reaktion vorraussehen sollte anstatt sich über diese Reaktion zu beschweren.