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Thema: Mord und Todschlag

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Was wäre denn deine eigene Meinung dazu?
    Macht es für dich einen grossen Unterschied was dein Held tötet? Und welche Gewichtung haben für dich dabei die Motivation aus der der Held heraus tötet und die Umstände die dazu führen?

    Ich hab bisher keine Probleme mit Menschlichen Gegnern gehabt.
    Und Teenager die einfach so losziehen und rummorden, fällt mir auch kein RPG ein.

    Geändert von Bex (22.03.2014 um 21:10 Uhr)

  2. #2
    In solchen Geschichten/Spielen hab ich generell ältere Protagonisten. Bei jüngeren hat das dann auch entsprechende Auswirkungen (oder die menschlichen Gegner werden eben nicht getötet sondern nur besiegt/kampfunfähig gemacht). Für Charakterentwicklung sowie Worldbuilding ist das natürlich ein höchst interessantes Thema. Normale Mobs sind bei mir auf alle Fälle zum größten Teil Monster, keine Menschen.

  3. #3
    Wieso sollten Gewissensbisse beim Mord an einem anderen Menschen zwingend vom Alter abhängig sein? Also ich würde meinen, dass es einen Menschen jedes Alters aufwühlen könnte, jemanden töten zu müssen.
    Natürlich, wie gesagt, abhängig von den Lebensumständen, Charakter, etc.

    Gibt sicherlich auch genug Menschen, die nicht mal eben unberührt ein "Monster" umbringen könnten, gerade weil es sich ja oft um (Wald)tiere handelt. In einigen Fantasywelten mag das dann ja auch normal sein für Jäger, Söldner oder so, aber ein Bauersjunge der reihenweise Tiere/Monster abmurkst und danach fröhlich weiterreist ist eher unrealistisch in meinen Augen.

    Nur, ist es überhaupt interessant bzw erzählenswert einen solchen Konflikt in eine Geschichte einzubauen? Bisher hat mich das fehlen solcher Emotionen nicht so gestört, weil es vielleicht auch zu sehr vom Hauptstrang der Story ablenken könnte oder den menschlichen Gegnern nicht immer so ein menschliches Wesen gegeben wurde.. Wenn es aber zu einem bestimmten Charakter passt und dessen Entwicklung unterstützt, fände ich das schon sehr interessant... generell steh ich auf Realismus auch wenn er irrelevant für eine Story ist, aber ich verteufel auch nicht alles, wo er mal ausgespart wird. Ich selbst würde es auf jeden Fall zum Thema machen, auch bei Älteren, gerade wenn sie das erste Mal töten und man nicht von Notwehr sprechen kann.

  4. #4
    Vielleicht sind Mord und Todschlag überhaupt kein Problem für die Menschen der Fantasiewelt. Wenn soetwas an der Tagesordnung steht hat auch niemand ein moralisches Dilemma.

  5. #5
    Zitat Zitat von Sperlingsprinz Beitrag anzeigen
    Wieso sollten Gewissensbisse beim Mord an einem anderen Menschen zwingend vom Alter abhängig sein? Also ich würde meinen, dass es einen Menschen jedes Alters aufwühlen könnte, jemanden töten zu müssen.
    Natürlich, wie gesagt, abhängig von den Lebensumständen, Charakter, etc.
    Ist sicherlich auch bei älteren Charakteren ein Problem - besonders wenn die eine eher friedlichere Herkunft haben und sich auch nicht mal verteidigen mussten. Gut behütete Händler, die nicht mal die sichere Stadt verlassen haben, hätten da sicher ein Problem - sofern es noch ehrliche Händler sind und keine solche, denen andere Menschen sowieso egal sind, so lange sie selber am Ende reich werden.

    Aber ich denke der Thread soll wohl auch hauptsächlich darauf anspielen, dass viele der klassischen Spiele(auch kommerzielle Spiele aus dem östlichen Raum) gern junge Charaktere haben, die "einfach so" mal zu Helden werden und das dann halt irgendwie total cool und normal ist, die Welt zu retten.

    Irgendwelche Charaktere nur zu besiegen ist auch problematisch. Damit spricht das Spiel dann direkt auch eine jüngere Zielgruppe an - weil erwachsene Konsumenten es sicher erwarten würden, dass man auch jemanden tötet(der ja sonst später noch zum Problem werden könnte - so gut ist die Welt ja nicht, dass der es einem dann am Ende dankt, das ist Wunschdenken und unrealistisch - sofern der Char vorher so richtig böse war und nicht ein Wandel schon langsam aufgebaut wurde - auch wenn es oft mal so verbaut wird). Wenn nicht getötet wird ist das eben halt auch für jüngere Konsumenten besser weil das ja dann nicht so brutal ist und die Botschaft eben positiv ist, wenn der andere vielleicht es dann doch dankt.

    Kleiner Hinweis: Totschlag, nicht Todschlag. Mit t als 3. Buchstabe.

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