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Thema: Gameplay

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Dass andere Spieler sich "unangemessen" verhalten kommt in jedem Spiel vor. Ob es Leute sind, die immer wieder den selben unblockbaren Angriff casten, den Chat mit unflätigen Ausdrücken zuspammen, campen, Teamkill aus Jux und Dollerei und so weiter und so fort.
    Es gibt nicht umsonst so viele Gegenmaßnahmen wie z.B. Zensur von Schimpfwörtern oder Shouten erst ab einem bestimmten Level, etc.
    Und das liegt daran, dass jeder das Wort "unangemessen" anders definiert. Der eine legt Wert auf stilvolle Ausdrucksweise und Ernsthaftigkeit, der andere will nur ein wenig Spaß haben und denkt sich "es ist halt nur 'n Spiel".
    Als Beispiel Herr der Ringe online, wo nicht ausformulierte Tauschangebote direkt von anderen Spielern sanktioniert werden, da hier mehr Wert auf Atmosphäre und Authenzität gelegt wird. Bei anderen Spielen sind teilweise so viele Abkürzungen Gang und Gebe, dass neue Spieler anfangs überhaupt nichts verstehen.

    Besonders wenn so viele Spieler wie in WoW an einem Spiel teilnehmen, kommt es oft zu Differenzen. Ob das an Altersunterschied, Grundeinstellung oder Tageslaune liegt (ich wette niemand spielt IMMER nur ernst und adäquat), im RL kommt es in großen Gruppen ja auch zu Diskussionen, Auseinandersetzungen, Kämpfen Krieg und was weiß ich nicht alles. Im echten leben gibt es auch Menschen, die alles andere tun, als das Andenken verstorbener in Ehren zu halten, die auf Beerdingungen und Hochzeiten rumpöbeln und bei jeder Gelegenheit 'nen dummen Spruch ablassen. Das ist ja meist auch der Grund, warum man sich in Spiele flüchtet: um der Realität ein Stück zu entkommen. Da frustriert es um so mehr, wenn man am Rückzugsort genau das vorfindet, was man eigentlich auf keinen Fall dort vorfinden möchte.

    Leider (oder zum Glück?) haben viele viele Menschen verschiedene Ansichten, weshalb man sich über manche Personen auch so wunderbar aufregen kann.
    Wäre doch irgendwo langweilig, wenn alles immer glatt läuft, hm? ^^

    Nur wenn Anfänger gezielt von erfahreneren Spielern nach Strich und Faden verarscht/gemobbt werden verstehe ich da keinen Spaß mehr und erwarte auch, dass diese Spieler gekickt werden. Weil jemandem, der grade angefangen hat, die Welt von WoW, GW, SRo, HdRo für sich zu entdecken und dem dann gleich alles zu vermiesen, finde ich schon derbe uncool. Jeder kann mal Pech haben und sich mit der falschen Party einlassen, auf dem falschen Server sein oder der falschen Gilde joinen, und klar lernt man nicht nur "extrem nette und teilweise wirklich tolle Menschen kennen", sondern auch ein paar richtige Pfeifen, die von Sozialverhalten keine Ahnung haben, aber Betrug sollte - wie im echten Leben auch - strafbar sein, obs jetzt der Fernseher oder Skillpunkte sind.

  2. #2
    Ich wollte dieses Verhalten auch mitnichten kritisieren.

    Ich wollte lediglich darauf hinweisen, dass:

    1. Unangemessenes Verhalten von MITSPIELERN nicht vom gameplay verschuldet wird, so wie Maister Räbbits Beitrag zu verstehen gewesen wäre.
    2. Längst nicht die Mehrheit der MMO Spieler assoziales Verhalten an den Tag legt, wie Luthuandorius es behauptet hat, sondern schlicht auch schon wenige Spieler ausreichen, um einen ganzen Server in eine Jauchegrube zu verwandeln.

  3. #3
    Zitat Zitat von caesa_andy Beitrag anzeigen
    Unangemessenes Verhalten von MITSPIELERN nicht vom gameplay verschuldet wird
    In der Tat, das Gameplay kann höchstens so gestaltet sein, dass es dem ein wenig entgegenwirkt, aber verhindern kann es das leider nicht.

    Zitat Zitat von caesa_andy Beitrag anzeigen
    Längst nicht die Mehrheit der MMO Spieler assoziales Verhalten an den Tag legt, wie Luthuandorius es behauptet hat
    Schubladen-Denken ist halt einfach, man muss nicht Differenzieren.
    Eine Statistik, ob die Mehrheit soundso ist oder nicht, gibt es nicht, alles nur subjektives Erleben.

    Zitat Zitat von caesa_andy Beitrag anzeigen
    ...wenige Spieler ausreichen, um einen ganzen Server in eine Jauchegrube zu verwandeln
    Machste leider nix dran. Bzw nicht viel. Admin sein wär schon cool, huh?

    Was ich immer wieder interessant finde ist der Streit zwischen Anhängern verschiedener Größen, ob's zum Beispiel WoW und GW, Guitar Hero und Rockband, Playstation, X-Box und Nintendo, Metallica und Megadeth ist: die eine Seite behauptet die anderen sind alle assozial, die anderen behauptet, die eine Seite sind alles kleine Mädchen mit Japan-Fetisch, wieder andere meinen, Ahnung über den Lebensstil der Entwickler/Programmierer zu haben, und die Gescheiten lachen nur über die ganzen Idioten und erfreuen sich an beiden Dingen.

    Viele nehmen sich und ihre Erfahrungen mit der Spielmechanik des einen Spiels (um wenigstens etwas beim Thema zu bleiben ), das sie so toll finden, viel zu ernst und können andere Meinungen nicht akzeptieren. Als ob mir die Meinung eines anderen ein Spiel versauen könnte ^^ wenn ich es gut finde, finde ich es gut, wenn nicht, dann nicht.
    Und sich bei Spielen über fehlende Features aus anderen Spielen aufzuregen, ist wie im Japan-Urlaub 'ne Currywurst zu bestellen: Völliger Blödsinn.
    Wenn alle Spiele in der Spielmechanik gleich wären, hätte keines mehr einen Reiz. Also MUSS es bessere und schlechtere Vertreter eines Genres geben, ansonsten wird alles Einheitsbrei.

    Individualität und so, jedem das seine und mir am meisten! \o/

  4. #4
    Habe ich den Thread jetzt gekillt..? o.O

    Also ich stehe ja voll auf gescheit ausbalancierte Hack'n'slays, wem geht's ähnlich? :"D

  5. #5
    Mir! *meld*

    Ich kann es ja gar nicht haben, wenn Balancing unausgeglichen ist ._.
    Wenn man überall gut durchkommt und dann mittendrinn eine Stelle ist, (und damit meine ich keinen Bossfight) an der man 50 Mal stirbt, weil zu viele
    oder zu krasse Gegner auf einem Haufen sind. -.-
    (Bei Darksiders gab es so eine Stell.... ansonsten war es aber gut /o/ )
    Und das neue DMC ist einfach nur lachhaft... einfach (und es gibt keine Rätsel mehr und kaum Bosse T_T)

  6. #6
    Zu einfaches Durchkommen ist mMn ein Problem bei vielen neuen Spielen: 50.000 Speicherpunkte, überkrasse Spezialattacken (was an sich ja nicht schlimm ist, aber, die alles wegfegen und die einen einfach durchrennen lassen.
    Dagegen sind einzelne Stellen, an denen man immer wieder hängen bleibt auch lästig. Dann lieber eins wie Ninja Gaiden, wo man weiß, worauf man sich einlässt.

    Apropos Balancing: Schonmal Resident Evil 6 gespielt..? xD

  7. #7
    Zitat Zitat von Lucy Fox Beitrag anzeigen
    Und das neue DMC ist einfach nur lachhaft... einfach
    Auf Human vielleicht
    Gerade DmC hat doch viele großartige Schwierigkeitsgrade, die sich teils völlig verschieden anfühlen.

  8. #8
    Zitat Zitat von Absgnmfh Beitrag anzeigen
    Was ich immer wieder interessant finde ist der Streit zwischen Anhängern verschiedener Größen, ob's zum Beispiel WoW und GW, Guitar Hero und Rockband, Playstation, X-Box und Nintendo, Metallica und Megadeth ist: die eine Seite behauptet die anderen sind alle assozial, die anderen behauptet, die eine Seite sind alles kleine Mädchen mit Japan-Fetisch, wieder andere meinen, Ahnung über den Lebensstil der Entwickler/Programmierer zu haben, und die Gescheiten lachen nur über die ganzen Idioten und erfreuen sich an beiden Dingen.
    Das ist ziemlich menschlich, weil wir uns damit unsere eigenen Entscheidungen schön reden. Oder frei interpretiert: http://www.youtube.com/watch?v=RXnM1...otation_379927
    Man sollte halt immer nur damit rechnen, dass es bei zu bunten verallgemeinerungen ganz fix eine Retourkutsche gibt die dann im schlimmsten Fall zu einem wechselseitigen Austausch an Vorurteilen führen kann. Idealerweise verkneift man sich pauschale abwertungen deshalb einfach. Haben darf man solche Vorurteile sicher. Nur sollte man ebend besser zwei mal nachdenken, bevor man sie äußert. Und in einem Internet-Foreum, das sich entfernt mit RPGs befasst, negative Vorurteile gegenüber MMORPG-Spielern zu äußern, ist schon sehr gewagt.

    Zitat Zitat
    Viele nehmen sich und ihre Erfahrungen mit der Spielmechanik des einen Spiels (um wenigstens etwas beim Thema zu bleiben ), das sie so toll finden, viel zu ernst und können andere Meinungen nicht akzeptieren. Als ob mir die Meinung eines anderen ein Spiel versauen könnte ^^ wenn ich es gut finde, finde ich es gut, wenn nicht, dann nicht.
    Es kommt eigentlich immer drauf an. So lange jemand einfach nur Kritik und Meinungen Äußert, ist das im grünen Bereich. Dinge sind normalerweise niemals perfekt, und alles kann man irgendwo kritisieren.

    Für mich liegt die Grenze allerdings da, wo sich aus der Position des Einen ein unmittelbarer Angriff auf die Person des Anderen ergibt. Ich habe früher häufig RTS-Spiele gespielt und da gab es immer Zoff und Streit über die Vorzüge der beiden Strategietypen "Rushen" und "Boomen", der dann immer ganz schnell zu einem Spieler gegen Spieler-Streit wurde, bei dem die eigentliche Thematik dann schnell in vergessenheit geriet. Statt der Strategien um die es eigentlich gehen sollte, standen dann plötzlich die Personen im Zentrum der Diskussion, die diese Strategie anwendeten. So waren Rusher immer unfair und idiotische kiddys und boomer waren n00bs und hatten keinen Skill. Ähnliches findet sich in vielen Bereich der Gamer-Szene. So ist WoW ja z.B. dafür berüchtigt, dass einzelne Klassen Saisonal-Bedingt für 2, 3 Patchzyklen absolut übermächtig waren. Diese Klassen waren dann oft über Monate hinweg als "Newbie Klassen" verschrien, und wer einen solchen Charakter Spielte, war feige, ehrlos, ein newb und hatte natürlich auch keinen skill.
    Solch ein meinungsaustausch führt im allgemeinen aber auch zu nichts, außer zu einer eskalation.

    Zitat Zitat
    Und sich bei Spielen über fehlende Features aus anderen Spielen aufzuregen, ist wie im Japan-Urlaub 'ne Currywurst zu bestellen: Völliger Blödsinn.
    Wenn alle Spiele in der Spielmechanik gleich wären, hätte keines mehr einen Reiz. Also MUSS es bessere und schlechtere Vertreter eines Genres geben, ansonsten wird alles Einheitsbrei.
    Auch das ist Ermessenssache. Man kann über "Copy-and-Paste" sagen was man will, aber es ist nunmal eine Tatsache, dass sich eine Szene als solches nur dann weiter entwickeln kann, wenn innovative Ideen auch mal abgeschrieben werden, wenn sie wirklich gut sind. Das darf natürlich nicht so weit führen, das nur noch abgeschrieben wird, aber wenn Autoren aufgrund von "Abschreibfaulheit" elementare Weiterentwicklungen eines Genres einfach verpennen, ist das schon ein Grund, sich darüber zu beschweren. Makerspiele, die heute z.B. noch ein Kampfsystem auf dem Niveau eine Final-Fantasy 6 oder 7 anbieten, haben da ganz gewaltigen Nachholbedarf.
    Ich für meinen Teil finde es z.B. absolut unverständlich, warum der RPG-Maker selbst in der VX-ACE-Version immer noch keine volle Tastatur und Mausunterstützung anbietet sondern diese nur durch Scripts nachgereicht werden kann. Das ich bei der Eingabe von Zahlen oder Namen mühsahm über ein Zeichfeld Navigieren muss, obwohl ich an einer Schreibtstatur sitze, kann ich zum Beispiel nicht nachvollziehen.

  9. #9
    @Absgnmfh
    Der leichte Schwierigkeitsgrad vieler Spiele kommt vermutlich daher, dass die Entwickler heutzutage eine größere Spielerschaft ansprechen wollen, damit sich die Produktionskosten auch lohnen. Wobei man ja oft die Wahl hat, wie Tako schon sagte, einen höheren Schwierigkeitsgrad zu wählen. Ich weiß nicht wie sich die höheren Schwierigkeitsgrade bei Resi 6 spielen, aber selbst die Standardschwierigkeit hat mir schon das eine oder andere Game Over beschert, zu einfach fand ich das Spiel nicht.

  10. #10
    Ich persönlich liebe Spiele die sich schnell spielen. Dabei muss es nichtmal überall bling bling und explosionen geben, sondern ich muss permanent irgendeinen input machen können der sich auf das Spiel auswirkt. Es gibt nichts schlimmeres in Spielen als warten zu müssen. Seien es überlange cutscenes die immer wieder abgespielt werden (Hallo summons in FF, oder wortwörtlich cutscenes vor einem bosskampf weil ein Speicherpunkt schlecht gesetzt wurde) oder weil ich in einem Jump and Run warten muss bis eine Plattform sich ganz langsam mal an ihre Position bewegt, oder in Gegner ein Schild hat, bei dem ich erst warten muss bis er es wegnimmt.

    Als Beispiel dafür, wie das gut gelöst wurde möchte ich Donkey Kong Country 2 ansprechen, in dem Spiel ist es (bis auf in einigen levels) möglich diese zu bezwingen, ohne jemals irgendwo stehenzubleiben - vorrausgesetzt der Spieler weiß was er tut (oder hat eine gute Intuition). Sich langsam von Hindernis zu Hindernis vorarbeiten ist natürlich auch eine Option.

    Auch so eine Sache die den Spielfluss wunderbar stören sind Tutorials, bei Gott, es gibt nichts schlimmeres als ein Spiel mit einem dämlichen Tutorial zu beginnen. Verschiebt den Kram weiter nach hinten, wenn ich dann schon weiß ob mir das Gameplay gefällt und ich ein paar Sachen ausprobieren konnte oder lassts ganz bleiben - alte NES Spiele haben das auch geschafft. =D Problem ist da halt die richtige Balance zu finden. Nach 30 Stunden nochmal mit einem Tutorial daherzukommen und mir dann erst eine Fähigkeit freizuschalten ist einfach nur lästig. (Oh, und verweigert mir bloß nicht das benutzen eines Spielfeatures, weil das Tutorial dazu noch nicht kam, was soll denn das?!) Kleinigkeiten kann man auch einfach in Tooltips erklären. Ich liebe Tooltips für alles. (Ich glaub es war FF7, das sogar zu den Gegnern und ihren schwächen einblendbare Tooltips hatte)


    Was den angesprochenen Schwierigkeitsgrad angeht, mir persönlich ist es egal ob ein Spiel leicht oder bockschwer ist. Sache ist nur, wenn ich sterbe soll es sich anfühlen, als wäre ich draufgegangen weil ich ein Fehler machte und es meine eigene Schuld ist. Und nicht weil irgendein absurder Zufallsgenerator beschlossen hat, dass der Boss jetzt einen instant death zauber spricht der dann auch noch trifft. Oder mich ein Angriff in einer Cutscene trifft während ich nicht reagieren kann. Danke nein, sowas ist einfach nur frustrierend.

    [/randomrant]

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