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Thema: Diskussion über die Makercommunity

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    @Corti
    Ne ne, ich meinte mit solide durchschnittlich, die Note 3, also ein Spiel, das zwar Schwächen hat, aber trotzdem ganz gut unterhalten hat.

    Ich würde einem Anfänger auch nicht raten, etwas anderes als die "Standardgrafiken" zu benutzen. Refmap, die RTPs der neuen Maker oder andere legale Grafiksammlungen. Die Spielmechanik sollte sich danach richten was er kann. Jemand mit Programmierkenntnissen kann (muss aber nicht) sich an Komplexeres wagen, ansonsten ist man mit dem Standardsystem wohl am besten bedient. Bei der Handlung sollte man sich sowieso danach richten was man mag und was man kann.

    Man sollt einem Neuling auch nicht dazu auffordern, ein innovatives Spiel zu machen. Etwas Neues kann man erst dann machen, wenn man das Alte versteht und beherrscht. Mal ganz abgesehen davon muss sowieso niemand etwas Innovatives machen.

    @steel
    Ja, wahrscheinlich fehlen im Moment die Vorbilder, denen man nacheifern kann. real Trolls Spiele könnten das vielleicht sein, aber wie Owly schon mal sagte, sind sie unkopierbar. Im Gegensatz zu z. B. UiD (siehe Weltenbauprojekt). To the Moon ist dann wieder zu umstritten und das nicht nur wegen der Kommerzialisierung, sondern weil das Spielkonzept zu sehr vom Rollenspiel abweicht. Viele spielen es gerne, aber selbst so ein Spiel wollen sie nicht entwickeln.

  2. #2
    Gelten auch ältere Spiele? Wieso muss ein Vorbild aus dem "Moment" kommen.

    Die wichtigsten Spiele für mich waren in meinen Anfängen Tara's Adventure, Aurora's Tear (kann das nicht ausreichend betonen, das Spiel hat von allen Aspekten, also Mapping, Story, Questdesign, Dungeondesign, Technik, etc. eine gute Mischung, überfordert aber auch nicht allzusehr), Onyx und Idunn Ymiraldor.

  3. #3
    Zitat Zitat von Itaju Beitrag anzeigen
    Gelten auch ältere Spiele? Wieso muss ein Vorbild aus dem "Moment" kommen..
    Es kommt wohl darauf an, in welchem Bezug man sich ein Spiel zum Vorbild nimmt. Auf technologischer Ebene würde ich es jedoch skeptisch beurteilen, ein Spiel aus der Ära des Makers 2000 in der Vorbildrolle zu sehen. Das, was diese Spiele zu ihrer Zeit an technischen Maßstäben gesetzt haben (das erste AKS mit Hieb- und Stichwaffen oder das erste AKS mit Schusswaffen) ist heute schon ein alter Hut, weil diese Dinge entweder weiterentwickelt/verbessert worden sind oder in irgendeiner Art und Weise in den neuren Makern integriert sind (Stichwort: Lukis MP3-Patch).
    Was jedoch Storytelling oder Atmosphäre (nicht die grafisch geschaffene, sondern die inhaltliche) betrifft, da gibt es von den alten Spielen einige, die heute noch immer Wert und Gewicht haben und die man sich ruhig zum Vorbild nehmen sollte.

  4. #4
    Na ja, von technischer Hinsicht her würde ich gerne ein Spiel sehen das nach Taras Adventure entstanden ist und ein bedeutend besseres Sideview-KS hat (außer Velsarbor).

  5. #5
    Die Technik ist aber höchstens für den Entwickler interessant, obwohl ich sogar der Meinung bin, dass sie es nicht sein sollte. Es geht in erster Linie nicht darum, etwas technisch Aufwändiges zu machen, sondern ein funktionstüchtiges und interessantes Kampfsystem. Was die von Tara's Adventure und Velsarbor natürlich zweifelsohne sind. Grafisch sieht das von Velsarbor sehr spektakulär aus, aber spielerisch finde ich es nicht besser als die aus anderen Maker-Spielen. Über z. B. die Kampfsysteme aus "Von Menschen und anderen Dämonen" oder Soratas Spielen kann man sich auch nicht beklagen. Oder etwas aktueller das aus Nachtzeit.

    Ältere Spiele können auch Vorbilder sein, aber der Anfänger von heute wird sich wohl eher an den aktuellen Spielen orientieren. Eine Ausnahme sind nur VD 1+2, UiD, die Sternenkind-Saga und die Allreise (wobei die ja auch neuer ist).

  6. #6
    Zitat Zitat von Kelven Beitrag anzeigen
    Die Technik ist aber höchstens für den Entwickler interessant, obwohl ich sogar der Meinung bin, dass sie es nicht sein sollte. Es geht in erster Linie nicht darum, etwas technisch Aufwändiges zu machen, sondern ein funktionstüchtiges und interessantes Kampfsystem. Was die von Tara's Adventure und Velsarbor natürlich zweifelsohne sind.
    ...mal zur Abwechslung, bevor man ATB und CTB zu sehr hoch lobt:
    http://www.youtube.com/watch?v=SRJvsme2JGY

    http://www.youtube.com/watch?v=ur-xXWeQdI8 << das ist in Velsarbor drinnen, wie? Ich hab das Spiel selbst nie gespielt, aber das sollte das KS sein, oder?

  7. #7
    Zeitwert von Makerspielen
    Ich spiele nicht einmal mehr alle gekauften Spiele durch. Die Verfügbarkeit spielbaren Zeitvertreibs ist inzwischen ungeheuer und damit meine ich lediglich die legalen Wege. Überall winken kostenlose Spielchen. Auf den Abandonware-Seiten türmen sich hunderte Stunden potentieller Spielzeit von professionellen Entwicklern. Die sehen zwar nicht mehr zeitgemäß aus, aber gerade die ältliche Grafik ist bei jemandem, der sich selbst in 2D-Basteleien versucht, eh kein Gegenargument. Und ist mir nach aktueller Kost, warte ich einfach ein Jahr ab, dann werden die Toptitel von heute bündelweise verramscht.
    Für mich sind Makerspiele eine Teilmenge des gesamten Angebots und ein sehr generisches Projekt von solider Durchschnittlichkeit hat es schwer, meinen umherflatterten Blick im Überangebot auf sich zu ziehen. Ganz schlimm: Mir fordert es inzwischen schon einen bewussten Willensakt ab, mich auf ein Spiel einzulassen. Vor einigen Jahren geschah das noch ganz automatisch. Je mehr ein Makerspiel etwas eigenes birgt, sich abhebt, desto williger verbleibe ich. Das muss gar nicht immer etwas Innovatives oder gar technisch Spektakuläres sein. Gerade letzteres könnte sich als selbstgestellte Falle entpuppen, wenn dadurch die Ähnlichkeit zum sonstigen Einerlei zunimmt. Eigenwilliger Charme, von mir aus auch mit hölzern-sympathischer Komponente, wirkt sehr einladend auf mich. Und die schönsten Makerspiele sind die, die wirkliche Leidenschaft verströmen, z. Bsp. "Wilfried the Hero" oder die "Sternenkind-Saga". Da verweile ich gern und entschleunige mich bereitwillig.

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