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Thema: [Suche] Mentor bzw. Storywriter für kollaboratives Schreiben

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  1. #1

    Hier wird nicht geterrort
    stars5
    Ersteinmal: Generell bin ich ja ähnlicher Meinung wie der Rest hier, das ein paar kleine Informationen nicht schaden würden.
    Andererseits, wenn es nichts kostet würde ich gern post von dir bekommen und mir mal anhören was du so im Ärmel hast.

  2. #2
    Danke für eure Hinweise, das war mir nicht bewusst. In meinen bisherigen Erfahrungen mit gemeinsamen Schreiben, sind bei mir solche Probleme wirklich nicht aufgetreten. Man mag unterschiedliche Ansichten haben, aber letztlich ist es doch mehr wie ein gemeinsames Brainstorming, bei dem man eben mit verschiedenen Ideen spielt und man die auswählt, die am meisten Sinn ergeben und in das bereits Erarbeitete passen. Insofern sollte man nicht zu festgefahren mit der eigenen Idee sein. Ich finde dies eigentlich eine schöne und produktive Art zu arbeiten, denn wenn der eine mal keine Idee hat, hat der andere meist eine. Die mag vielleicht nicht sofort gefallen, aber davon ausgehend kann man dann etwas Neues finden.

    Ich verkaufe auch keine Katze im Sack, schließlich muss niemand nur auf Grund dieses Posts hier gleich zusagen. Zumal ich ja extra geschrieben hatte, dass ich bei Interesse gerne Näheres erläutere, aber wenn es zu umständlich ist, eine PN zu schreiben, so sei hier ein Abriss gegeben, der vielleicht einen Eindruck, aber wahrscheinlich nicht den richtigen, von Setting und Genre gibt:

    Geändert von Aire (06.09.2012 um 14:29 Uhr)

  3. #3
    Oh je ...

    Also ganz unter uns: Mach das alleine

    Die Sache ist so: Manche Menschen kommen auf die Idee zu einer Geschichte, die sie gerne erzählen wollen. Einige einfach nur so. Andere, weil ihnen wirklich was an der Geschichte liegt.

    Wenn ich sehe, wie stark der religiöse Bezug in deiner Handlungsidee ist, dann denke ich, dass du in die zweite Gruppe gehörst. Du hast eine Geschichte im kopf, eine, die dir wichtig ist, die du erzählen willst. Denn ich glaube, niemand erzählt eine Geschichte, die die Bibel rezitiert, nur weil ihm "nichts anderes einfällt".

    Natürlich mag es sein, dass du Jemand findest, der ein ähnliches interesse an Religion hat, wie du. Aber dann besteht auch immer das Riskio, dass dessen Ansichten zur Religion gänzlich andere sind, als deine. Bei irgend einer "Alex rettet die Welt vor dem bösen Fridolin und seinem Freund Waldemar" Geschichte besteht sicher wenig Problem bei einer Zusammenarbeit. Aber ich denke, bei der Thematik, die du dir da ausgedacht hast, wirst du nicht wirklich glücklich, wenn dir ständig jemand in die Handlung "reinredet" und im schlimmsten Fall auch noch deine Prämisse verdreht.

    Geändert von caesa_andy (06.09.2012 um 13:14 Uhr)

  4. #4
    Naja, danke für euren Input, auch wenn er nicht wirklich hilfreich ist, da ich eben alleine nicht weiter komme.

    Mir liegt eigentlich nicht sonderlich viel an Religion und ich glaube auch nicht an einen Gott. Trotzdem finde ich die Thematik Mensch-Gott-Bezug, menschliche Existenz und Glaube an das, was dahinter steckt, einfach faszinierend. Es hat keine tiefere psychologische Bedeutung für mich, dass ich diese Geschichte erzählen will. Zumal die Religion einfach nur das Setting bestimmt, nach welchem gefragt wurde. Ich suche nicht jemanden, der bibelfest ist, weil ich nur eine Nacherzählung machen wil. Ich wollte nur einen Twist auf eine sehr bekannte Geschichte anwenden und daraus eine fantastische Welt bilden, in der Dinge eben bisschen anders sind.

    Wahrscheinlich liegt es an mir, dass man mein Anliegen nicht nachvollziehen kann. Ich suche nicht jemanden, der selbst schon eine Idee hat und diese mit meiner kombinieren soll, sodass wir aus 2 Ideen eine machen und uns irgendwie in der Mitte treffen müssen, weil wir unsere Vorstellungen durchboxen wollen, sondern einfach jemanden, der mir hilft meine Geschichte zu schreiben. Da die eigentliche Handlung noch gar nicht definiert ist, gibt es da nicht viel reinzureden. Vielmehr hatte ich mir ein paar Anregungen erhofft, sodass der Plot eben entstehen kann.
    Aber ich sehe ja nun, dass die kollektive Meinung hier ist, dass man seine Geschichte selbst schreiben soll. Insofern war dies auch erkenntnisreich

  5. #5
    Wenn du ein kollektives Brainstorming abhalten willst, wäre es hilfreich, darauf hinzuweisen
    Dann wäre aber ein wenig mehr inputt bezüglich dessen, was du storymäßig schon so vor hast, durchaus Hilfreich, da ist das setting bei weitem nicht genug.
    Das du jemanden suchst, der deine Geschichte mit schreibtm - statt seiner eigenen - ist schon klar. Trotzdem wird derjenige, sobald er seinen Stift in die hand nimmt, seine eigenen Denkprozesse in die handlung einbringen. Und die müssen dir nicht unbedingt gefallen.

    Ich habe ein ähnliches Projekt vor gut 12 Jahren mal mit meinem Couisin ausprobiert. Und wir haben uns dabei ob der "künstlerischen Differenzen" so richtig in die Haare gekriegt.

    Du musst dir also überlegen, WAS du willst. Wenn du die projekthoheit behalten willst, reduziert das natürlich deine Chance, jemanden zu finden, der dir hilft. Wenn du die Projekthoheit abgibts, riskierst du, dass dir das projeklt am Ende nicht gefällt.

    Hilfestellungen und Tipps geben können dir hier wohl eine ganze Menge leute. Aber irgendwie ... ich sag's mal so ... ich denke tatsächlich nicht, dass es besonders viele leute gibt, die Erfahrung mit Storywriting haben, und kein eigenes projekt am laufen haben

    Ich würde mir an deiner Steller zumindest schonmal alleine dioe erste und die letzte Stunde Spielzeit (ca.) überlegen. Wenn dieses Grundgerüst steht, kannst du anfangen, konkret nach Hilfe zu fragen.

    Geändert von caesa_andy (06.09.2012 um 14:42 Uhr)

  6. #6
    Also ich finde das Setting schonmal ziemlich spannend und vorallem unverbraucht
    Mir gefallen einfach diese "Was wäre wenn..." Szenarien in denen bekannte Geschichten "verdreht" werden.
    Spontane Gameplay Idee:
    Die Heldengruppe bekommt für ihre Quest eine dieser fahrenden Inseln zur Verfügung gestellt, die dann vom Spieler ausgebaut werden kann. Die Suche nach dem alten Eden als Hauptziel zu nehmen und die Helden dann die See befahren zu lassen würde bestimmt funktionieren. (Klappt ja so in der Form auch irgendwie bei One Piece )

    Was ich über Bord werfen würde (Arr!) wäre die Sache mit dem Glück als Droge. Aus deiner Beschreibung liest man ja, dass dies die Motivation für das Aufheben des Sündenfalls ist, aber auf mich wirkt das irgendwie aufgesetzt. Meiner Meinung nach ist die Hoffnung auf eine sündenfreie (wieder geeinte, also begehbare ) Welt ja genug Bewegungsgrund. Mehrere Parteien, die alle Jagd auf diesen Ort machen geben dem ganzen natürlich noch mehr Dynamik

    Also bleib dran und mach was draus, ich bin schon Feuer und Flamme dafür
    (aber trotzdem als Coopilot werd ich trotzdem nicht mit einsteigen :P)

  7. #7
    Ist das Thema nch aktuell, oder hast du beschlossen alleine die Geschichte zu schreiben?

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