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  1. #1
    Wirklich nicht schön. Man fragt sich ja wirklich, wieso ein Spiel überhaupt schlechte Musik haben muss, denn es gibt doch so viele richtig gute Komponisten in dem Bereich.
    Legend of Dragoon ist von dem Beispiel aber auch nicht weit entfernt: https://www.youtube.com/watch?v=R5rcSKydLEE

    Legend of Dragoon werde ich heute wahrscheinlich durchgespielt bekommen und werde mehr als froh sein, wenn ich das Spiel beiseite legen kann. So ein uninspiriertes, langweiliges Spiel hatte ich ursprünglich nicht erwartet, zumal es ein Zeitgenosse der alten FFs ist.

    Ich habe außerdem Children of Zodiarcs angefangen und müsste bei etwas mehr als der Hälfte sein. Etwas überrascht war ich davon, dass es ein Taktik-RPG ist, bei dem man minimal Fire Emblem spürt. Es ist ganz solide, mancht manches richtig, bleibt aber ansonsten eher mittelmäßig, z.B. wegen der platten Charaktere und uninteressanten Handlung.

    Im Moment schaue ich mir auch mal wieder ein paar Visual Novels an und habe The Letter angefangen, das einen guten, soliden Horror-Eindruck macht. Ich habe, was die Sparte angeht, noch ein wenig vor und Raging Loop, Death Mark (Horror), Amnesia (irgendeine der tausend Versionen) und den zweiten Code-Realize-Ableger gekauft (habe den ersten noch nicht durch). Mal schauen, was das alles taugt. Umineko möchte ich auch spielen, habe es aber noch nicht, und irgendwo liegt auch noch ein Stapel mit Japan-Importen.
    An sich bin ich ja etwas gespalten, was dieses Genre angeht, weil man teilweise gutes Zeug bekommt (Code Realize, Hakuoki, Steinsgate Zero, Chaos Child ab der 2. Hälfte), teilweise ganz nettes/mittelmäßiges (Steinsgate aber der 2. Hälfte, Root Letter), teilweise aber auch pubertierenden Müll (Our World is Ended, das direkt am Anfang einen Elfencharakter einführt, der über riesige Brüste definiert wird; Kotodama scheint leider auch in diese Richtung zu gehen). Richtig geiles Zeug scheint selten zu sein (House in Fata Morgana). Manche dieser Geschichten sind schlichtweg nicht gut genug, infantil oder (das passiert meistens) verlieren sich in uninteressantem Geplänkel zwischen den Charakteren.
    Rollen- und Adventurespiele mit hohem Textanteil sind für mich keine VNs.

    Gibt aus irgendetwas aus der Sparte, das man sich noch ansehen sollte?

    Ansonsten habe ich The Outer Worlds gekauft, auf das ich zufällig gestoßen bin, weil es irgendwo mal erwähnt wurde. Vom Cover ausgehend dachte ich eher an einen 08/15-Shooter und hätte es mir nicht näher angesehen - schon gut, dass es ein typisches West-RPG sein soll. Das neuste Call of Duty durfte auch noch sein (werde aber wieder nur die Kampagne spielen).
    Wer braucht Photobucket? Kein Schwein!
    Libenter homies id, quod volunt, credunt.
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  2. #2
    Zitat Zitat von Winyett Grayanus Beitrag anzeigen
    Wirklich nicht schön. Man fragt sich ja wirklich, wieso ein Spiel überhaupt schlechte Musik haben muss, denn es gibt doch so viele richtig gute Komponisten in dem Bereich.
    Legend of Dragoon ist von dem Beispiel aber auch nicht weit entfernt: https://www.youtube.com/watch?v=R5rcSKydLEE

    Legend of Dragoon werde ich heute wahrscheinlich durchgespielt bekommen und werde mehr als froh sein, wenn ich das Spiel beiseite legen kann. So ein uninspiriertes, langweiliges Spiel hatte ich ursprünglich nicht erwartet, zumal es ein Zeitgenosse der alten FFs ist.
    Du machst mir meine schönen Erinnerungen kaputt.
    Wenn ich Legend of Dragoon höre, fällt mir vielmehr das hier ein.
    Now: Ghost of Yotei & Dragon Quest VII Reimagined / Done: Dog Man: Mission Impawsible
    Now: Modern Family Staffel 5 / Done: The Fantastic Four: First Steps
    Now: John Constantine: Hellblazer - Tot in Amerika Band 1 / Done: Rooster Fighter Band 4
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  3. #3
    Oh... Harte Meinung zu Legend of Dragoon. Ich mochte das Spiel damals richtig gerne, besonders eine Schlüsselszene am Ende von CD 1 ist mir noch sehr gut in Erinnerung geblieben. Und ich mochte Haschel! Die ganze Background Story mit ihm war einer der Hauptgründe, warum ich das Spiel damals überhaupt durchgespielt hatte. Gab diesbezüglich schon ein paar nette Ideen, wie ich finde. Naja, aber abgesehen davon fand ich die Geschichte auch eher meh. Vermutlich würde es mir heutzutage auch nicht mehr zusagen, aber man kennt ja den Spruch: "Wir hatten damals halt nichts anderes.." oder in meinem Fall: Sah halt nicht scheiße aus und erschien hier in Deutschland. Gab es da nicht sogar eine deutsche Synchro?

    Die Musik ist aber wirklich schlecht.
    Good boy. Sometimes.


  4. #4
    Zitat Zitat von Narcissu Beitrag anzeigen
    Hab's selbst nicht gespielt, aber Shibuya Scramble soll sehr gut sein.
    Das habe ich in der Tat mal angespielt und fand es nett (etwas überzeichnet). Leider hat der Festplatten-Exitus meiner Zweitkonsole den Spielstand hinweggerafft. Ich schaue es mir später sicher nochmal an.

    Zitat Zitat von one-cool Beitrag anzeigen
    Butterfly Soup
    Neo Cab
    Heaven Will Be Mine
    VA-11 HALL-A
    (wobei letzteres zuviele anime tropen beinhaltet)
    Danke, ich sehe mir das Zeug mal an.

    Zitat Zitat von Ὀρφεύς Beitrag anzeigen
    Du machst mir meine schönen Erinnerungen kaputt.
    Wenn ich Legend of Dragoon höre, fällt mir vielmehr das hier ein.
    Das ist wohl ungefähr das einzige Lied, von dem man nicht sofort hochgradigen Ohrenkrebs kriegt.

    Zitat Zitat von Kynero Beitrag anzeigen
    Oh... Harte Meinung zu Legend of Dragoon. Ich mochte das Spiel damals richtig gerne, besonders eine Schlüsselszene am Ende von CD 1 ist mir noch sehr gut in Erinnerung geblieben. Und ich mochte Haschel! Die ganze Background Story mit ihm war einer der Hauptgründe, warum ich das Spiel damals überhaupt durchgespielt hatte. Gab diesbezüglich schon ein paar nette Ideen, wie ich finde. Naja, aber abgesehen davon fand ich die Geschichte auch eher meh. Vermutlich würde es mir heutzutage auch nicht mehr zusagen, aber man kennt ja den Spruch: "Wir hatten damals halt nichts anderes.." oder in meinem Fall: Sah halt nicht scheiße aus und erschien hier in Deutschland. Gab es da nicht sogar eine deutsche Synchro?

    Die Musik ist aber wirklich schlecht.
    Ich finde definitiv nicht, dass es früher keine guten Spiele gab, sondern gehe eher davon aus, dass es früher auch schon nicht gut war. Ich muss zugeben, dass ich es erst so in PS2-Zeiten zum ersten Mal gespielt hatte, aber da hat es mich auch schon nicht umgehauen. Auch an meinem letzten Spielstand habe ich einige Jahre gespielt, weil ich immer mal wieder keinen Bock aufs Weiterspielen hatte.
    Der letzte Abschnitt vorm Endgegner war allerdings nicht so mies, wie ich erwartet hatte und der letzte Kampf mal echt fair, dafür, dass ich überhaupt keine Nebenmissionen erledigt und auch nicht gelevelt habe. Ich schreibe demnächst mal mehr dazu.

    In Xuan-Yuan Sword nähere ich mich wohl langsam dem Ende und habe immer noch Spaß an dem Spiel. Das Kampfsystem habe ich dafür langsam satt, denn es ist ja relativ ... na ja, primitiv. Ich denke, dass ich das Spiel noch die Tage durchspielen werde (habe gerade noch Urlaub und spiele mir einen Wolf).

    Ich habe außerdem Lost Odyssey noch einmal angefangen; den Gedanken daran habe ich in den letzten Jahren vermehrt mit mir herumgetragen, nachdem ich das Spiel vor einigen Jahren abgebrochen habe (ich müsste bis zu CD3 gekommen sein), weil ich nur noch genervt davon war. Konkret müsste es eine Stelle gewesen sein, an der man einem NPC etwas klauen sollte, was letztendlich so funktionierte, dass man in einem Zufallskampf die Klaufunktion benutzte.
    Mal schauen, ob ich es diesmal durchspiele ... mein erster neuer Eindruck ist durchaus positiv, denn das Spiel ist ausreichend verlabert und das die Kämpfe sind leicht anspruchsvoll (im Verhältnis zu anderen Spielen) und machen Laune.

    Außerdem habe ich mir Ash of Gods angesehen, das total wie ein Spiel von den Bannersaga-Entwicklern aussieht, es aber anscheinend nicht ist? Wenn das nicht maximal schräg ist...
    Aber immerhin beantwortet das die Frage, wieso die Steuerung komplett verhunzt ist - ich habe mir gestern in Kämpfen und auch in den Menüs einen Ast abgebrochen. Sonst macht das Spiel einen soliden Eindruck und ist von der Grundprämisse her spannend, nur leider kann eine schlechte Steuerung ja einiges versauen.
    Geändert von Winyett Grayanus (26.02.2020 um 00:16 Uhr)
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  5. #5
    Zitat Zitat von Gala Beitrag anzeigen
    Skyshine's BEDLAM benutzt sie z.B. auch.
    Das sieht aber zumindest so aus als ob die Entwickler trotzdem was eigenes draus gemacht hätten, während Ash of Gods in jeglicher Hinsicht so wirkt als ob die Entwickler einfach nur das Konzept von The Banner Saga kopiert und leicht abgeändert hätten.

  6. #6
    Das ist ja immerhin eine Erklärung dafür. Mir ist es ehrlich gesagt irgendwie auch egal, aber gewundert habe ich mich trotzdem.

    Jetzt ist etwas eingetreten, womit ich nicht gerechnet hätte: Lost Odyssey finde ich spielerisch extrem unterhaltsam und habe am Wochenende zig Stunden gespielt. Dafür, dass es mal ein Abbruch war, gefällt es mir doch ziemlich gut ... wahrscheinlich war damals einfach nicht die richtige Zeit für mich, um das Spiel zu mögen.
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  7. #7
    The Legend of Dragoon (PSX)


    The Legend of Dragoon war eins der Spiele, die ich früher unbedingt spielen wollte; immerhin wurde das hier mit den guten FFs verglichen und stammt in etwa aus dieser Zeit (ok, es ist etwas jünger). Durch meine NTSC-Playstation konnte ich es dann endlich spielen und … na, ja. Sagen wir mal: Es war keine Liebe auf den ersten Blick und einen zweiten Blick habe ich erstmal nicht riskiert. Einige Jahre später, das müsste dann 2016 oder 17 gewesen sein, habe ich nochmal einen Versuch gewagt, der sich bis Anfang des Jahres 2020 zog … und was schon seine Gründe hatte.

    Die Handlung klang für mich erstmal ok, wenn auch nicht wahnsinnig interessant: Typ, dessen Heimatdorf überfallen wird, zieht erstmal los, um seine Freundin zu retten und merkt hinterher, dass die ganze Welt von irgendetwas bedroht wird. Das ist nun nichts, was andere Spiele nicht schon gebracht hätten, aber erstmal auch nicht offensiv. Die Art, wie die Geschichte erzählt wird, funktioniert dagegen nur sehr selten: Erstmal haben die Charaktere alle null Charakter, jeder kommuniziert genau gleich, jeder hat dieselbe uninteressante Art, etwas zu sagen (ausgenommen Kongol, der eine Klischee-Höhlenmenschcharakterisierung spendiert bekommen hat). Miranda? Wer war das nochmal? Die Charaktere sind so komplett austauschbar und vergessenswert, man hätte auch Strichmännchen miteinander reden lassen können. Zudem liest sich die Übersetzung unnatürlich und steril.
    Die große Rahmenhandlung selbst ist uninteressant und man wird ständig mit irgendwelchen schrägen Konzepten zugeworfen, die einerseits nicht interessant sind, andererseits auch nicht richtig geklärt werden. Und Sexismus musste es natürlich auch geben: Immer, wenn Shana im Spiel ist, passiert irgendeine toxische Scheiße. Beispiel: Jemand soll Essen kochen; Dart bestimmt daraufhin, dass alle Wache schieben und Shana sich ums Essen kümmern soll. Diese wiederum hat vorher kundgetan, dass sie überhaupt nicht kochen kann. Leider wird jedes Mal, wenn Shana involviert ist, so ein Mist abgezogen.

    Ein kleiner Lichtblick in dieser misslungenen Handlung waren für mich noch die unterschiedlichen Orte, die man im Laufe des Spiels besucht und die so ungefähr zu dem passen, was man aus vielen PSX-RPGs gewohnt ist – eine größere Vielfalt, verschiedene Städte usw.

    Das schlägt sich natürlich auch etwas im Gameplay nieder: Die Weltkarte ist Mist, die Städte sind ok und die meisten Dungeons verfügen immerhin über Rätsel und sind auch abwechslungsreich. Nur dieses … öhm, Tal ohne Gravitation war eine Vollkatastrophe.

    Spielerisch kann Legend of Dragoon leider auch nicht zu viel bieten: Das Kampfsystem ist stumpf und merkwürdig und diese „Additions“ ein schlechter Witz. In Lost Odyssey, das ich gerade spiele, gibt es ja auch ein Reaktionsspielchen, wenn man einen Gegner angreift und funktioniert durchaus gut. In LoD weiß man nie wirklich, wann man nun auf X oder den Kreis hauen und es ist komplett lästig, dass man kaum Schaden verursacht, wenn man das nicht hinbekommt. Aber immerhin: Ich habe das Spiel komplett mit den Anfangs-Additions durchgespielt und bin gut klargekommen. Wahrscheinlich ist das nicht der Sinn der Sache, aber was soll’s. Dragoons sind auch nutzlos und nerven durch ewiglange Animationen.
    Ansonsten hat es mich auch sehr gestört, dass das Menü auf 32 Heil-Gegenstände begrenzt ist, man aber quasi unbegrenzt Waffen mit sich herumschleppen kann. Sinn ergibt das echt nicht und unkomfortabel ist es allemal.

    Und dann hat dieses Spiel auch noch Musik …was soll ich großartig dazu sagen, außer, dass es gut ist, am besten den Ton auszustellen oder sich ordentliche Musik anzumachen. Die Musik ist extrem schlecht und diese Fahrstuhlmusik im Menü konnte ich hinterher echt nicht mehr hören.
    Lediglich die Graphik gefiel mir noch recht gut; die vorgerenderten Hintergründe sind stimmig und so, wie sie sein sollten.

    Ich muss trotz sagen, dass ich das Spiel bis CD 3 immerhin noch in Ordnung fand, weil man viel Unterschiedliches gesehen hat und es ein paar Wendungen gab, die auch einigermaßen interessant waren. Der Funke sprang aber zu keiner Zeit über und spätestens gegen Ende wurde es dann wieder komplett nervig. Ich war relativ überrascht, dass das Dungeon vor dem letzten Endgegner dann doch wieder zu ertragen war.

    Insgesamt gesehen gab es hier aber zu viel, das mich sehr gestört und mir auch den Spielspaß genommen hat und ich kann mit Überzeugung festhalten, dass Legend of Dragoon nicht ansatzweise mit so etwas wie Final Fantasy VII-IX zu vergleichen ist, bin mir sicher, dass es mir auch zu seinem Erscheinen nicht sonderlich gefallen hätte. Vieles in diesem Spiel wirkt so, als hätte man eines der erfolgreichen FFs kopieren wollen, aber überhaupt keine Ahnung gehabt, wie man das macht. Schade. Ein paar Punkte gibt es für den Versuch, die Länge und dafür, dass das, was man sieht, einigermaßen abwechslungsreich ist.

    Spielzeit: ca. 36 Std.
    Wertung: 5/10
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  8. #8
    Ich mochte das Kampfsystem mit den Additions eigentlich ganz gerne. Hatte am Anfang zwar auch meine Schwierigkeiten damit aber nach einer Weile hatte ich mich gut reingefunden und konnte die Kombos gut durchziehen. Man gewöhnt sich ja irgendwie an den Rythmus. Aber ich glaube es hat mich auch gestört, dass man so gut wie gar keinen Schaden macht, wenn man das Timing verpasst. Dadurch können sich Kämpfen dann nochmal extra lang ziehen.

    Ich fürchte von der Story ist bei mir nach all der Zeit nicht mehr viel hängen geblieben. Bei Shana weiß ich aber noch, dass ich es blöd fand wie wenig sie eigentlich als Partymitglied überhaupt zur Verfügung stand.

  9. #9
    Ich habe diese Dinger irgendwie ziemlich lange ignoriert, nachdem ich gemerkt habe, dass ich die vermeintlich stärkeren Kombos nutzlos fand und gegen Ende des Spiels hatte ich keine Lust mehr darauf. Bevor ich mich dem letzten Endgegner genähert habe, habe ich mal im Netz nachgesehen, unter welchen Bedingungen es als realistisch gilt, ihn zu besiegen und habe u.a. gelesen, man bräuchte die besten Additions, aber natürlich stellte sich das als absoluter Quatsch heraus (wie so viele Spielestrategien).

    Disaster Report 4 erscheint im April übersetzt - das ist ein sehr gutes Signal für die Reihe.
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  10. #10
    Ich habe Rune Factory 4 noch einmal angefangen, nachdem ich es vor zig Jahren gekauft hatte und fand es bisher wirklich spaßig. Mittlerweile stellen sich leider ein paar Abnutzungserscheinungen ein, aber ich bleibe dran, habe mir vorgenommen, FFVII nicht anzurühren, bevor ich hiermit durch bin. Mal sehen...
    RF Oceans will ich auch noch einmal eine Chance geben, fand es eigentlich nett, bin aber nicht richtig reingekommen.

    Mal was anderes: Death Stranding. Ist es ... ähm, Absicht, dass das Spiel so mies ist, also, verfolgen die irgendeinen geheimen, finsteren Plan? Das tut echt schon fast weh, wie wenig Spaß dieses Spiel macht.

    Resident Evil 3 machte dagegen viel Spaß, war allerdings schon wieder vorbei, bevor ich überhaupt das Gefühl hatte, irgendetwas gespielt zu haben.
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  11. #11
    Zitat Zitat von Winyett Grayanus Beitrag anzeigen
    Mal was anderes: Death Stranding. Ist es ... ähm, Absicht, dass das Spiel so mies ist, also, verfolgen die irgendeinen geheimen, finsteren Plan? Das tut echt schon fast weh, wie wenig Spaß dieses Spiel macht.
    Damit gehörst du nicht zur auserkorenen Elite, die dieses Spiel bis in den kleinsten Pixel verstanden haben.
    Immerhin kommt Death Stranding aus der Zukunft und wurde uns vom Gott Kojima geschenkt.
    Selbstverständlich handelt es sich hierbei um ein neues Genre, ein Meisterwerk, welches man als Bauer nicht wahrnehmen kann und ein Intellekt der 12. Stufe erfordert.

    Ernsthaft, dieses Spiel spaltet die Spieler.
    Ich finde Death Stranding an sich wahnsinnig interessant, aber vom Gameplay her öde wie kein Zweites.
    Habe das nach einigen Stunden abgebrochen.
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  12. #12
    Mystic Quest (Gameboy)

    Früher habe ich mal relativ viele Gameboy-Spiele gespielt, aber RPGs waren irgendwie nicht dabei, wenn man von Pokemon absieht. Für mich gab es da eher Mario, Wario, Fortress of Fear und das Metal-Gear-GB-Spiel, erst später dann Golden Sun. Irgendwann will ich diverse RPGs mal nachholen.

    Von Mystic Quest hatte ich natürlich mal gehört, hatte es aber eher als „nicht so toll“ abgespeichert; mag aber sein, dass ich es mit dem anderen Spiel gleichen Namens verwechselt habe. Insgesamt hat mich dieses Spiel für ein paar Stunden solide unterhalten. Eine Handlung ist in dem Sinne zwar nur rudimentär vorhanden (Held rettet mal wieder ne Frau, klar), aber sehr viel drumherum spielt sich sehr solide. Ob es jetzt die verschiedenen Waffen sind, die man zu unterschiedlichen Zwecken nutzen kann, die Dungeons und die Kämpfe generell. Das spielt sich nicht immer flüssig, v.a. weil man sich effektiv nur in vier Richtungen bewegt, aber ich war schon ein wenig überrascht, was in solch einem alten Spiel schon gut funktioniert hat. Eine Karte wäre noch nett gewesen und die gehörte anscheinend ursprünglich auch dazu, wenn man nicht das nackte Modul kauft. Entsprechend habe ich selten mal in eine Lösung geguckt, wobei das Spiel überwiegend ausreichende Hinweise dazu gibt, wo man hin soll. Das berüchtigte Palmenrätsel habe ich durch Zufall gelöst und habe mich hinterher gefragt, wo das Problem war.

    Musikalisch tut sich hier leider noch nicht so viel und man darf natürlich auch nicht mit Charakteren mit Persönlichkeit o.ä. rechnen. Insgesamt gesehen ist das hier zwar kein Oberkracher, aber etwas, das man ruhig mal spielen kann, wenn man seinen Gameboy mal wieder aus dem Schrank holen will.

    Spielzeit: ca. 8 Std.
    Insgesamt: 6,5/10
    Geändert von Winyett Grayanus (07.11.2020 um 19:28 Uhr)
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  13. #13
    Crosscode (Switch)


    Auf Crosscode bin ich hier durchs Forum aufmerksam geworden, hatte aber keine große Vorstellung davon, was das hier genau ist, abgesehen von der Info, dass es ein Rollenspiel sein soll. Die Switch-Veröffentlichung hat mich dann ein wenig neugierig gemacht, es mal auszuprobieren. Das Spiel macht auf den ersten Blick einen recht sympathischen und soliden Eindruck: Die auf retro gemachte (und wahrscheinlich eher dem Budget geschuldete) Graphik sieht nett aus, die Charaktere haben Persönlichkeit und ein wenig Witz und die Spielwelt und zwar nichts neues, aber recht ansprechend.

    Mein Eindruck blieb auch erstmal so, bis ich nach und nach Dinge entdeckt habe, die mir nicht gut gefallen haben: Für Nebenmissionen muss man sich z.B. einen Ast absuchen, da es keine ausreichenden Hinweise darauf bzw. auf Dinge, die man dafür erledigen muss, gibt. Waffen rüstet man auf, in dem man Kram sammelt, was ewig dauert und die Welt wirkt überkompliziert und verschachtelt. An sich finde ich die Idee, dass man ein wenig suchen, knobeln und auch mal springen muss, in Ordnung, aber spätestens in den Dungeons stellen sich die Rätsel als großer Witz heraus. Nachvollziehbare und spaßige Rätsel habe ich schon immer in Spielen gemocht und finde es schade, dass der Trend dahin geht, immer weniger oder primitive Rätsel zu nutzen.
    Hier nervt mich aber, dass irgendjemand anscheinend meinte, Dungeons, in denen man stundenlang herumlaufen und in so gut wie jedem Raum Rätsel, einige davon unter Zeitdruck, lösen muss, wären eine gute Idee. Ne, ist es nicht, da es nach einer Weile ermüdend und nervig ist. Zumal die Tatsache, dass man alleine in diese Dungeons geht, nicht dazu passt, dass das Spiel in einem MMORPG spielt. Rätsel können Dungeons total aufwerten, aber ich finde, dass man darauf achten muss, dass man nicht übertreibt. Dass man mehrere Stunden in einem Dungeon nur mit Rätseln beschäftigt sein kann, macht die ganze Sache ziemlich öde, zumal manche Rätsel einerseits das Rätseln selbst, aber auch Geschwindigkeit und eine Reaktion zur richtigen Zeit erfordern. Ich habe etwa ab der zweiten Spielhälfte angefangen, mir eine Lösung danebenzustellen, weil es mir echt zu blöd war. Die Alternative wäre gewesen, das Spiel abzubrechen.

    Außerdem gibt es immer wieder Gegner, die wie wild durch die Gegend rennen, springen usw. Zusammengenommen mit der, zumindest auf der Switch (mag aber auch teilweise der Bauweise des Geräts geschuldet sein), nicht gerade intuitiven Steuerung ist das sehr nervig. Die Kämpfe sind ansonsten nicht komplex, aber solide; ganz nett ist, dass man nicht nur direkt angreifen, sondern auch mit Kugeln auf den Gegner schießen kann.

    Die Handlung fand ich dagegen nicht übel und auch die Interaktionen unter den Charakteren sind unterhaltsam. Dazu kommt, dass der Umfang dieses Spiels für einen Indie-Titel echt nicht schlecht ist. Insgesamt hat es einen gemischten Eindruck bei mir hinterlassen, denn vor allem die Dungeons haben dafür gesorgt, dass ich deutlich weniger Spaß an diesem Spiel hatte, als ich mir gewünscht hätte.

    Spielzeit: 26,5 Std.
    Insgesamt: 6,5/10
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  14. #14
    Yakuza 5 (PS3)

    2017 habe ich ziemlich viele Yakuza-Spiele hintereinander gespielt, allerdings nach Teil 4 (dazu kamen noch Ishin und der Ableger mit Zombies) irgendwie die Lust verloren. Ich habe Teil 5 ein wenig als Überbrückung bis Teil 6 angesehen, auf den ich sehr neugierig war, der dann aber auch liegengeblieben ist. Mittlerweile denke ich, dass das aber gut war, denn Teil 5 kann sehr gut alleine stehen und gehört definitiv zu den besten Teilen der Reihe.

    Diesmal steuert man fünf verschiedene Charaktere, von denen drei bekannt sind (Kiryu, Saejima, Akiyama) und zwei zum ersten Mal spielbar bzw. neu (Haruka, Shinada). Neben dem üblichen Spielablauf haben die Charaktere jeweils noch eine große Nebengeschichte, die überwiegend aus Minispielen besteht, wobei Haruka hier ein wenig rausfällt. Ich mochte vor allem das Taxi-Minispiel mit Kiryu ganz gern. Harukas Abschnitt besteht dabei überwiegend aus Minispielen und hat mir, schon allein wegen dieses Idol-Quatschs, am wenigsten gefallen. Allerdings muss ich hier immerhin mal erwähnen, dass dieser Abschnitt mal ganz anders ist als das typische Yakuza-Spielprinzip. An sich tut es der Reihe ja mal gut, wenn etwas Abwechslung hineinkommt.

    Wie man es ja schon von dieser Reihe kennt, wird die Geschichte hier mal wieder spannend erzählt und auch gut inszeniert, wobei die jeweiligen Kapitel unterschiedlich interessant sind. Gerade bei Harukas Geschichte hätte man einiges weglassen können, die anderen Kapitel fließen dafür gegen Spielende ganz gut zusammen. Lediglich Shinadas Geschichte fand ich am Anfang eher uninteressant, wobei sie auch für die Gesamthandlung deutlich weniger wichtig war. Dafür hatte Shinada den besten Nebencharakter im Spiel (Takasugi). Wobei, wo wir bei Nebencharakteren sind: Es gibt einige im Spiel, die wirklich gut charakterisiert werden; Watase und Baba haben mir z.B. auch wirklich gefallen, und das waren nicht die einzigen davon. Auch hier wird es in Harukas Geschichte wieder etwas merkwürdig, z.B. dann, wenn ein Charakter komisch relativierend über häusliche Gewalt redet (quasi „er hat mich verdroschen, aber ich liebe ihn trotzdem“ … na, ja).

    Was das Spielprinzip angeht, funktioniert Yakuza 5 kaum anders als die Vorgänger, fühlt sich sehr rund und gut spielbar an und hat vor allem gut umgesetzte RPG-Elemente. in Judgement hat man ja leider wieder auf Level verzichtet, hier dagegen levelt man durch Kämpfe und sammelt Fähigkeitspunkte, die man entsprechend verteilen kann (letzteres macht man ja in Judgement immerhin auch noch). Dazu kommt – und auch das hat mir gut gefallen – dass man sich nicht nur in Kamurocho bewegt, sondern mehrere Städte besucht, es gibt also einiges Neues zu sehen, was eine gute Abwechslung zu dem ist, was man in diesen Spielen sonst bekommt.

    Auch musikalisch hat mir Yakuza 5 gefallen, nur leider hat man keine Möglichkeit, die Hintergrundmusik lauterzustellen. Ich fand sie eher leise, was schade ist. Auch hier muss ich aber mal wieder Harukas Geschichte erwähnen, in deren Verlauf man nur komische Popmusik bekommt, die man sich auch wieder hätte sparen können.

    Das Gesamtpaket hier hat mir wirklich Spaß gemacht – angefangen bei der Inszenierung, spannenden Geschichte, bis hin zu den Charakteren und dem runden Spielablauf. Zusammen mit einer guten Spieldauer, die mit ordentlich Handlung gefüllt ist, ist das hier für mich bisher einer der besseren Yakuza-Teile, definitiv übertrumpft von Y0, aber nah dran. Jetzt muss mir nur noch irgendjemand überzeugend erklären, wieso man das hier aus Japan importieren muss, wenn man eine ordentliche Version haben will...

    Spielzeit: 40,5 Std.
    Insgesamt: 9/10
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    Alle GF-Aktionen auf einen Blick

  15. #15
    Zitat Zitat von Winyett Grayanus Beitrag anzeigen
    Ich habe Rune Factory 4 noch einmal angefangen, nachdem ich es vor zig Jahren gekauft hatte und fand es bisher wirklich spaßig. Mittlerweile stellen sich leider ein paar Abnutzungserscheinungen ein, aber ich bleibe dran, habe mir vorgenommen, FFVII nicht anzurühren, bevor ich hiermit durch bin. Mal sehen...
    Rune Factory 4 hatte für mich eigentlich alles, was ein solches Spiel brauchte. Als ich mir das damals gekauft hab, müsste aber nachgucken wann, war ich auch Feuer und Flamme für das Spiel. Einzig und alleine, wie man das Endgame freischaltet, also Rune Prana, fand ich wirklich enorm suboptimal, ist aber auch eher ein kleiner Faktor des großn Ganzen.
    Man kann da auch enorm viel Zeit reinstecken. Als ich das das erste Mal gespielt hab, war ich bei fast 200 Stunden und da war mein Charakter noch nicht mal mit einem der NPCs verheiratet. Wenn man nachguckt, wie, kann man das bestimmt beschleunigen. X)

  16. #16
    Zitat Zitat von Winyett Grayanus Beitrag anzeigen
    Mal was anderes: Death Stranding. Ist es ... ähm, Absicht, dass das Spiel so mies ist, also, verfolgen die irgendeinen geheimen, finsteren Plan? Das tut echt schon fast weh, wie wenig Spaß dieses Spiel macht.
    Haha ich bin auf Impressionen gespannt.

  17. #17
    Zitat Zitat von Ὀρφεύς Beitrag anzeigen
    Damit gehörst du nicht zur auserkorenen Elite, die dieses Spiel bis in den kleinsten Pixel verstanden haben.
    Immerhin kommt Death Stranding aus der Zukunft und wurde uns vom Gott Kojima geschenkt.
    Selbstverständlich handelt es sich hierbei um ein neues Genre, ein Meisterwerk, welches man als Bauer nicht wahrnehmen kann und ein Intellekt der 12. Stufe erfordert.

    Ernsthaft, dieses Spiel spaltet die Spieler.
    Ich finde Death Stranding an sich wahnsinnig interessant, aber vom Gameplay her öde wie kein Zweites.
    Habe das nach einigen Stunden abgebrochen.
    Ich denke, ich werde es wohl auch abbrechen, werde aber vorher evtl. noch einen Versuch wagen. Ich finde es echt langweilig und müßig - und nachdem mit letztens mein kompletter Scheiß einen Berghang heruntergerutscht ist, nachdem ich diesen mühsam erklommen hatte hat meine Motivation einen zusätzlichen Dämpfer erhalten.

    Was soll den eigentlich mit Kojima sein ... ich habe den Eindruck, dass der auf einmal tausende Fanboys hat und frage mich ernsthaft, ob das vorher auch so schlimm war. Ich finde Metal Gear 1-4 auch echt gut, aber irgendwie wirkten die Leute damals nicht ganz so penetrant und auf einmal gilt Kojima ja als Obermacker schlechthin. Heh.

    Zitat Zitat von Kael Beitrag anzeigen
    Rune Factory 4 hatte für mich eigentlich alles, was ein solches Spiel brauchte. Als ich mir das damals gekauft hab, müsste aber nachgucken wann, war ich auch Feuer und Flamme für das Spiel. Einzig und alleine, wie man das Endgame freischaltet, also Rune Prana, fand ich wirklich enorm suboptimal, ist aber auch eher ein kleiner Faktor des großn Ganzen.
    Man kann da auch enorm viel Zeit reinstecken. Als ich das das erste Mal gespielt hab, war ich bei fast 200 Stunden und da war mein Charakter noch nicht mal mit einem der NPCs verheiratet. Wenn man nachguckt, wie, kann man das bestimmt beschleunigen. X)
    Ich finde auch, dass das Gesamtpaket wirklich sehr gut ist, irgendwie hat man den Eindruck, dass alle Funktionen, die einem das Spiel bieten, einen Sinn ergeben und auch gut nutzbar sind. Mittlerweile habe ich einige Stunden reingespielt und finde es sehr motivierend, viele Stunden am Stück zu spielen.
    Ich denke aber, ich werde aufhören, sobald ich den dritten Handlungsstrang durch habe, kann mir nämlich gut vorstellen, dass mir sonst irgendwann die Motivation flöten geht. 100 Stunden habe ich bisher nur in Oblivion gesteckt. Im Moment bin ich im zweiten Handlungsstrang und nähere mich wohl dem Ende dieses.

    Zitat Zitat von Klunky Beitrag anzeigen
    Haha ich bin auf Impressionen gespannt.
    Das kann ich gern machen, kann aber nicht versprechen, dass ich zuviel dazu zu sagen habe, denn ich bin noch in Kapitel 1 (nach dem Prolog). Ich müsste etwa 6 Stunden gespielt haben, was ja immerhin nicht nichts ist.
    Wer braucht Photobucket? Kein Schwein!
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