Mehr Wert auf Hero Power und ein neue Wort (Inspire: Aktiviert sich jedes mal wenn die Hero Power benutzt wird) ändert da schon etwas dran.
Mehr Wert auf Hero Power und ein neue Wort (Inspire: Aktiviert sich jedes mal wenn die Hero Power benutzt wird) ändert da schon etwas dran.
Die sollen endlich mal ingame Tournaments möglich machen
Das Spiel gibt es jetzt schon eine ganze Weile, und noch immer kann man E-Sport nicht direkt von dem Game aus betreiben, wenn man mal von den Ranglistenspielen absieht. Und da ist der Reiz ohne Preise auch nicht sehr groß...
Seid die Turniere laufen ist Hex definitiv das bessere Online TCG für mich. Es ist zwar nicht so schnell zugänglich wie HS, aber man mehr Kartenauswahl, freie Zusammenstellung ohne Charaktergebundene Charaktere, Ingame Turniere mit Belohnungen, Karten die man sockeln kann, Alternative Card Splash Arts, PVE Arena wo man gegen eine Reihe von Bossen spielt und Belohnungen in Form von Karten und PVE Equipment abkassiert. Ich könnte noch lange so weitermachen.
Damit möchte ich HS übrigens nicht diskreditieren. Ich halte es für Einsteigerfreundlich und kurzweilig unterhaltsam, kann aber auch nicht verleugnen das mir von dem Spiel schnell langweilig wird.
Geändert von Laguna (23.07.2015 um 10:20 Uhr)
Ich befürchte, Hearthstone will auch ganz entschieden kein Turnierspiel sein. (Was ich gut finde.)
Und wieder kein Turnier und kein 2vs2 Mode.
Blizzard wissen echt nicht wie man das richtig anstellen sollte. Selbst die Pro's wie Reynad sind scho gelangweilt.... kein Wunder bei dem Meta.
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Die Fans haben auch schon wirklich zigmal hilfreiche Tipps an Blizzard weitergerreicht um das Spiel zu verbessern, wie z.B: den Friedhof mal mit Karteneffekten zu verbinden, oder verschiedene Manafarben einzubauen. Was dem Spiel bedeutend mehr Tiefe gebe wüde. Aber Blizzard scheint da auf stur zu schalten, die wollen das Spiel simpel und einfach halten, was ich teilweise verstehen kann, aber mittlerweile langweilen sich eine Menge Leute deswegen. Bitte brecht endlich mal dieses eintönige Metagame auf. Ein paar sinnvolle Neuerungen können doch nicht so schlimm sein.
Wie gesagt, das ist nicht das Ziel des Spiels, und die Leute, die sich da langweilen, sind nicht die Hauptzielgruppe, da kannst du drauf wetten. Durch solche Schritte würden sie definitiv mehr Spieler verlieren (bzw. langsam welche dazugewinnen) als dass alte zurückkommen würden. Und die "Profis" zu bedienen, ohne dass die anderen beeinflusst werden, ist in einem solchen Spiel praktisch unmöglich. Tatsächlich gibt es auch genügend Leute, um mal das entgegengesetzte Fass aufzumachen, die die ganzen "Profi-Allüren" mit optimierten Decklisten aus dem Internet u.ä. abschrecken. Ich finde es zum Beispiel unmöglich, dass es nach Monaten immer noch schwieriger ist, auf Ranking-Level 20 und 19 einen Kampf zu gewinnen als auf Level 17 oder 16, weil ein Haufen Leute bewusst auf Level 20 bleiben, um schneller an ihre Siege zu kommen. Sowas ist ein Systemfehler.
Das ist kein Magic, und das war auch schon in dem Moment klar, in dem Blizzard es angekündigt hat. Macht euch da mal keine falschen Hoffnungen.![]()
Das ist auch so ein Punkt, den ich irgendwie noch nie so ganz nachvollziehen konnte, wünscht sich denn niemand viel taktische Tiefe in einem Kartenspiel? Ich meine wo sollte denn dann sonst der Reiz bei einem TCG liegen? Ich glaube nicht dass man sich das heruntergeladen hat um Quartett zu spielen.
Ich verstehe wenn man besondere Dinge wie die hohe Spielgeschwindigkeit und die wollig-warm, einladende Atmosphäre zu schätzen weiß... aber es gibt ja auch gewiss ausreichend Möglichkeiten, dem Spiel neue taktische Finessen zu geben, ohne in diesen Punkten einzubußen.
Sogar einen dressierten Affen würde sich beibringen lassen dass besiegte und ausgespielte Karten auf einen extra Stapel gelegt werden, statt ins Nirvana zu verschwinden.
Selbst die erste Edition Yugioh war komplexer als Hearthstone und das hat man zusammen mit den anderen Kids auf dem Schulhof gespielt.
TCG sind wirklich keine Quantenphysik, sogar in einem Magic: the Gathering kommt man nach einem gewissen Verständnis der Grundregeln gut rein.
Blizzard scheint ihre Zielgruppe allgemein für völlig minderbemittelt zu halten, die argumentieren damit dass sie nicht mehr als 9 Deckplätze anbieten, weil man damit einen weiteren Pfeil oder eine Scrollbar ins Deckmenü einbauen müsste, was Spieler verwirren könnte...
Um einen Kompromis zu finden und die größmögliche Schnittstelle an Spielern zu erreichen, können sie doch eine Einstellung namens "Expert" einführen, der schön in den Optionen am Bildschirmrand versteckt ist damit eine Frau Dörte (43) ja nicht rein versehentlich mal auf das falsche Symbölchen drückt.
Dort bieten sie dann die Möglichkeit an aus mehr als 9 Decks auszuwählen, einen Friedhof, einen alternativen 60 Life, 60 Cards Modus, Turnieroptionen
und es lässt sich mit zusätzlichen Karten spielen die sie für's normale Spiel als zu kompliziert empfinden, diese fehlen dann aber nicht für das wichtige Normalspiel, sondern besitzen dann einfach einen alternativen Effekt der mit diesen neuen Hokuspokus Features nichts mehr am Hut hat.
Natürlich spielen dann nur Expert-Spieler gegen Expert-Spieler, so bleiben die Zielgruppen unter sich.
Geändert von Klunky (26.07.2015 um 10:33 Uhr)
Wie du oben schreibst, die Frage ist weniger, was sich wem beibringen lässt, sondern was die Leute wollen oder erwarten. Ich spiele Hearthstone tatsächlich sehr casual, mein Lieblingsmodus ist der neue (Kartenchaos?), und ich weiß, dass ich da nicht der einzige bin. Tatsächlich nerven mich zu professionelle Decks eher (bestes Beispiel: diese arschlangweiligen "auf die Hand zurücknehm"-Schurken). Also ja, warum sollte man Hearthstone bspw. als Warcraft-Fan ohne Ahnung von TCGs nicht in der Hoffnung auf was Quartett-artiges runterladen? Was ist der Reiz an Quartett? Taktische Tiefe bestimmt nicht, aber es wird trotzdem extensiv gespielt. Mal abgesehen davon, dass sich Hearthstone schon noch auf einem anderen Level bewegt.Zitat
Ich finde Yu-Gi-Oh am Ende des Tages auch noch einmal wesentlich simpler und halte Hearthstone für einen guten Mittelweg in der Komplexität, etwa auf einer Höhe mit dem TCG zu One Piece o.ä. Das ist aber natürlich Ansichtssache und eine Detailfrage.
Erstmal: Ich denke nicht, dass das ein absurder Gedanke ist, okay? ^^ Aber es hängt schon etwas mehr dran.Zitat
Wenn du da Ressourcen reinsteckst - und ein gutes "Profi-Spiel" braucht immer ordentlich Aufmerksamkeit -, willst du es nicht als Option für eine Minderheit bestehen lassen; dann würdest du die Ressourcen nämlich lieber in die Mehrheit stecken. Blizzard weiß das, weil sie mit StarCraft eine Reihe haben, deren "Profi-Tauglichkeit" seit langer Zeit gewaltige Ressourcen fressen dürfte. Schließlich darf Profi-Spiel bei einem Konzern wie Blizzard nicht mit einem kleinen Modus enden. Du musst Ligen und Turniere organisieren (oder unterstützen), die Community pflegen, etc.
In Erweiterung ist es eine Frage des Konzepts. Du kannst natürlich beides versuchen, aber wenn das Spielkonzept klar und eng umrissen ist (und ich verwette meine Unterhosen, dass es bei Hearthstone ziemlich genau "kurzweiliges WoW-Sammelkartenspiel für zwischendurch" ist), kann man die Ressourcen und die gesamte Werbung darauf konzentrieren; man muss nicht jedes Mal verschiedene Zielgruppen ansprechen und muss keine Angst haben, dass die Profis mit ihrem Profi-Gebabbel in den Foren die Neulinge abschrecken, und umgedreht. Denn wie gesagt, wenn du dick Ressourcen ins Turnierspiel packst, WILLST du nicht nur einen kleinen Button am Rand, sondern du willst sogar Werbung dafür machen.
Dazu kommt die Gesamtperspektive des Konzerns. Blizzard hat Spiele, die deutlich auf Profis ausgelegt sind, so entsetzt die MOBA-Profis auch von Heroes of the Storm waren.Und da man ganz eindeutig (!) großen Wert darauf legt, dass die Kunden mehrere Spiele aus dem Portfolio spielen (ein Blick in den BattleNet-Client reicht, auch die ganzen Cross-Promotion-Sachen), ist es wichtig, dass sich die Spiele nicht untereinander Spieler abgraben, sondern sich ergänzen. Und Hearthstone füllt nun mal eine Lücke aus, die bisher ziemlich unangetastet war: Was spielt man als Blizzard-Fan mal so zwischendurch? Die Turnier-Ressourcen werden lieber auf andere Spiele gelegt.
Und am Ende ist es auch eine Cash-Flow-Frage. Es ist kein Geheimnis, dass sowohl Hearthstone als auch HotS entstanden sind, weil man den Backlash durch ein schwächelndes WoW am Horizont gesehen hat, auch wenn er momentan ja erstmal wieder abgewendet wurde. Die Spiele sollen also eine stabile Geldquelle für den Konzern als Ganzes (!) sein. Heißt, selbst wenn ein oder zwei Konzepte schwächeln (etwa die Turnierspiele), hat man noch andere Geldquellen, die unbeeinflusst bleiben. Und je unterschiedlicher die Konzepte sind, desto stabiler ist der Cash Flow der Konzerns als Ganzem.
Wie gesagt, ich finde das Ganze nicht absurd oder so, und tatsächlich ist Hearthstone ja auch jetzt schon ein Hybrid, der offensichtlich auch die Profis irgendwo anspricht (sonst hätten wir die Diskussion ja kaum). Aber es hängt halt einiges dran.
Also ich bin vollends zufrieden. Tavern Brawl sorgt für gute Abwechslung und die letztden Modi waren auch besser als die ganz am Anfang.
Die neue Erweiterung überzeugt mich auch bis jetzt mit ihren Karten.
Ich persönlich spiele das Spiel ja auch eher Casual wenn man das so nennen mag, zumindest ist mir die Ladder eigentlich ziemlich egal und einzige Reiz dieses Spiels liegt für mich daran neue Karten zu bekommen und damit herumzuexperimentieren. Ich habe noch nicht einmal irgendein "professionelles" Deck im Internet nachgebaut, weil die Spielweisen meistens, wie du selbst sagst, ziemlich langweilig sind und letztlich fehlt das Erfolgsgefühl mit einem fremden Deck zu gewinnen. (mal abgesehen davon dass mir eh meist die Karten fehlen)
Leider fängt das Spiel schon nach einiger Zeit an ziemlich langweilig zu werden, weil es nicht viel Spielraum, gegen die gängigen "Common Spielweisen" gibt und ich es satt habe immer die selben Karten entgegengestellt zu bekommen. Der Erfolg hängt an und für sich schon von wenigen Faktoren ab. Mit fehlender Komplexität meine ich weitesten Sinne auch nicht mehr als: mehr Vielfalt. (Dem A und O bei einem TCG) Kartenchaos ist meiner Meinung nach gerade deswegen so gut, weil man nun auch mal Karten zu sehen bekommt, die sonst nie gespielt werden. Und die Duelle somit eine Dynamik entwickeln können, die man so aus dem normalen Spiel nicht kennt.
Es wird ja irgendwo möglich sein dem Spiel neue taktische Möglichkeiten zu eröffnen ohne dass neue Spieler abgeschreckt werden. Wie eben auch Effekte die sich auf bereits ausgespielte Karten beziehen, einzuführen.
Wenn sie sich wirklich vehement auf Casual Gamer konzentrieren wollen, geht Blizzard meiner Meinung nach eh schon in die falsche Richtung. Indem die Gewichtung von gewöhnlichen und seltenen Karten im gegensatz zu epischen und legendären innerhalb eines Booster Sets, völlig falsch aufgeteilt haben. Wenn man nicht gerade tonnen von Echtgeld ausgibt. Oder von Anfang an dabei ist, wird man für eine sehr, sehr lange Zeit, möglicherweise 20-30% des Kartenportfolios niemals zu Gesicht bekommen, während Spieler die schon lange dabei sind mehr oder weniger neue Munition bekommen. Welcher Casual Gamer, dem alles sofort viel zu schnell kompliziert wird, ist schon bereit 50€ für ein paar blöde virtuelle Packs auszugeben? Gibt sicherlich welche, aber die sehe ich eindeutig in der Unterzahl, ich schätze die Haupteinnahmequelle sind immer noch die Fans die das Spiel regelmäßig gerne spielen und bereit sind tiefer in das Spiel einzulassen. Leute die den letzten Blizzard Stream beispielsweise verfolgt haben. Und auch diese fangen irgendwann mal an sich zu langweilen. Die Konkurrenz ist groß und dieses "Hex" hat mitlerweile auch schon mein Interesse geweckt.
Ich verstehe schon natürlich das ein neues besonderes Feature auch gut beworben werden möchte, da waren auch leichte Spuren von (frustrierten) Sarkamus drinnen.Zitat
Ironischerweise ist ja Hearthstone schon entgegen Blizzards bestreben als vollwertiger e-sport etabliert und damit sogar beliebter als jedes MOBA und Counterstrike. (was ich hingegen dann schon wieder absurd finde) Ich glaube zu weiten Teilen schafft sich da die Community auch ihren eigenen Sport, es gibt schon zahlreiche Institute und Sponsoren die es sich zum Ziel machen den e-sport zu fördern. Was Blizzard letztlich nur machen muss, ist den Leuten die richtigen Werkzeuge in die Hand zu drücken. Schon allein ein vernünftiger Replay Modus würde da Wunder bewirken.
Aber alles was nicht unmittelbar eine Bezahlung voraussetzt ist für Blizzard wohl nicht rentabel, aber in meinen Augen auch sehr kurzsichtig, weil das die Verbreitung solcher Hearthstone Videos noch weiter steigern würde.
Ich glaube auch das wäre weniger ressourcenfressend als der Blizzard typische Detailreichtum, für jede einzelne Karte eigene Sprachsamples (in zahlreichen verschiedenen Sprachen), Soundeffekte und Animationen für Effekte zu verbauen. +Neue Arenen mit interaktiven anklickbaren Sachen. (Was natürlich was Gutes ist, aber im Vergleich dazu stecken schon in solchen Erweiterungen ordentlich Ressourcen drin, die ja im Grunde nicht sein müssten)
Geändert von Klunky (27.07.2015 um 03:17 Uhr)
Aktuell gestaltet sich der Einstieg ins Spiel glaube ich schwerer denn je. Wenn ich jetzt erst anfangen würde, nur mir Basic Karten und ohne große Motivation wäre ich sicher sehr schnell frustriert.
Was Anfänger häufig als Einstiegstipps zu hören bekommen ist ja, wie wichtig durchaus die Solo Abenteuer sind, aber wer kauft die sich schon direkt zum Start mit Geld, vor allem wenn beide bisher releasten so um die 30 -40€ zusammen kosten? Und bevor man das Gold für beide zusammen hat hat man längst wieder genervt aufgehört.
Man muss natürlich mit der richtigen Erwartungshaltung an die Sache ran gehen, nämlich das es Monate dauern kann bis man oben mitspielen kann, bis man genug Karten hat um konkurrenzfähige Decks zu haben und bis dahin man kaum über Rang 20 herauskommen wird, wenn man wirklich kein Geld in Packs investieren will. Und je mehr Adventures und Cardpacks dazukommen, desto schwieriger wird der Einstieg. Aber was wäre die Lösung hier, wenn sich genug Leute jetzt schon über mangelnde Komplexität beschweren? Neue Spielmodi mit vereinfachten Bedingungen? Neuen Spielern mehr Karten zur Verfügung stellen? Karten im Laufe des Lebenszyklus abwerten, vielleicht ihre Crafting Kosten reduzieren?
Ich denke, wenn dann wird Blizzard weiterhin neue Spielmodi wie die Arena und Tavern Brawl hinzufügen, mit der auch Spieler ohne große Kartensammlungen Spaß haben können und auch über längere Zeit die Motivation am Spiel behalten um nach und nach ihre Sammlung für die Ladder Spiele zu vergrößern...
PS: Ich freu mich sehr auf die Erweiterung, ich selbst spiele viel lieber Control Decks, aktuell meist Priest, von daher begrüße ich die anscheinend größere Gewichtung im Bezug auf Control Karten. Auch wenn unter denn noch ca. 100 unveröffentlichten Karten sicher auch noch die ein oder andere Aggro Karte dabei sein wird.
Derzeit spare ich schonmal ordentlich Resourcen, ca. 2500 Dust und 1100 Gold wollen ausgegeben werden!![]()