Ich kann deine Aussagen nicht nachvollziehen. Irgendwie scheint man hier generell davon auszugehen, dass Spiele komplizierter/undurchsichtiger/unkomfortabler als nötig sein müssen um anspruchsvoll zu sein. Wieso kann Schwierigkeit nicht einfach aus dem Gameplay selbst kommen? Ist das so abwegig?

Wie kannst du bei Crysis zB eine bessere KI als Beispiel für gute Steigerung von Schwierigkeitsgrad nehmen und gleichzeitig so tun als ob so etwas in D3 schon deshalb unmöglich wäre weil man sich nicht dauerhaft verskillen kann? Da hat doch eines mit dem anderen nichts zu tun, aber so kommts rüber. Als ob KI-Gegner sich denken "wie der kann seine Skills neulernen wenn er will? Dann fall ich aber auch um nach dem ersten Schlag, da hab ich dann auch keine Lust mehr".

Als ob es unmöglich wäre Spiele gleichzeitig easy to learn und hard to master zu machen.

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Wie es Blizzard macht bin ich gespannt, aber ich sehe eigentlich was sie aus WoW gemacht haben.
MMOs sind denke ich etwas anders zu betrachten. Vor allem wenn wesentliche Teile des Contents mit zufälligen Leuten gespielt werden. Ich weiss nicht wie du es siehst aber ich find es nicht sonderlich anspruchsvoll aus dem Feuer zu laufen und den Kampf trotzdem zehn mal machen zu müssen weil zwei andere Deppen abwechselnd drin stehen bleiben. "Anspruchsvoll" mit Zufallsspielern funktioniert nicht, das führt zu der wundersamen Kombination aus geringem Anspruch und hoher Menge an Frust. Cata 4.0 war der Versuch es der "zu einfach, zu einfach, macht schwerer wie TBC, das war super"-Spielerschaft recht zu machen, und das ging kräftig in die Hose, nichts was man nicht hätte vorher wissen können aber gegen Ende WotLK ging ja jeder Hans und Franz davon aus zu den besten 5% der Spieler zu gehören