Drogen haste bei fast jeder Großveranstaltung.
Deiner Schreibweise entnehme ich mal das du die elektronische Musik und Drogen gleichsetzt(?), auf jeden fall klingt es so.
Korregiere mich wen ich falsch liege.
Edit: Vale ich bitte dich mal um einen höfflicheren Umgangston, es muss nicht unbedeinkt sein, hier die Anderen anzumotzen.Aber bei deinen ausführungen gebe ich dir im großen und ganzen recht.
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Bezieh das ja auch auf den 90er Techno und nicht mit heutigen Untergruppen davon.. Bzw. gibts ja auch noch andere Lieder welche Menschen nur mit Drogen genießen können.. Absturz : D Ansich aber traurig das das Fest der "Liebe" so schwarz endete und sich die Medien darauf stürzen wie Geier..![]()
Mit Verlaub, bei deinem dämlichen Gesülze krieg' ich mal wieder Plaque, Metro.
Wenn ich auf eine Großveranstaltung gehe, kann ich in Deutschland durchaus voraussetzen, dass dort gewisse Sicherheitsstandards erfüllt werden. Bei jedem Bauerntrottel-Fest mit maximal 100 Teilnehmern werden bizarr anmutende Vorschriften gemacht und peinlichst überprüft und bei diesem Mega-Event mit vielleicht eineinhalb Millionen Teilnehmern passiert sowas. Und zwar ganz offensichtlich aufgrund grober Fahrlässigkeit zwecks Gewinnmaximierung.
Also ich bin mit dem 90er "Techno" aufgewachsen und hab noch keine Drogen genommen. Es hatte andere Gründe, warum damals in vielen Liedern die berühmten drei Buchstaben "XTC" (Ecstasy) vorkamen.
dito.
Ich kann mich noch an die Vorschriften erinnern, wie wir bei unserer LAN-Party (max. 500 Menschen) bekamen. Zur jeder Wand mussten zwei Fluchwege sein und die Wege mussten mindestens 5 Meter breit sein.
Der Tunnel in Duisburg war grad mal 20 Meter breit. Daraus schließe ich:
500 Menschen = 5 Meter Breite pro Fluchtweg und 8 Fluchwege.
1,5 Millionen Menschen = 20 Meter Breite für den einzigen Fluchweg?
Irgendwas stimmt doch da nicht.
Aber die Stadt hat das dicke Geschäft gerochen. Auf NTV wurde auch sowas berichtet, dass man die Vorschriften der Feuerwehr missachtet hat.
Da brauch ich nicht mal irgendwelche dubiosen Berechnungen anstellen, um zu schauen, ob das reicht. Man braucht sich nur das Gelände anschauen.
Es ist trichterförmig. Die Menschen werden in einen Trichter gelenkt und jedes Kind weiß, was passiert, wenn der Trichter, bei einer Sandmühle mal verstopft ist und man immer mehr Sand reinkippt. Der Sand läuft über und genau dies ist hier auch passiert.
Naja, ist sowieso schade, was aus dem Musikgenre und der Loveparade geworden ist. Nun hat wohl der Kommerz auch noch den letzten Geist dieser Generation ausgetrieben. Wie DJ Quicksilver mal sagte
Was diese Eva da wieder von sich gibt, kann man eh nicht mehr ernst nehmen. Ich hab eh das Gefühl, dass sie einer Sekte angehört, in der man sich das Gehirn rausoperieren lässt.Zitat
Das Geschehnis lässt sich nämlich nicht durch Drogen und Alkohol erklären. Es ist der natürliche Instinkt eines Menschens, wenn er sich zu sehr in der Enge fühlt.
Student für Mehrsprachigkeit und interkulturelle Bildung -> Grundstudium 1. Semester = Psychologie... ich frage mich manchmal wirklich, wer an den Bildungsplänen für württembergische Unis hockt
Unglaublich, dass noch niemand das Brett vor deinem Kopf genommen hat, um dich damit zu erschlagen.
Zum Thema selbst: Erstmal ist klar, dass man nicht die Veranstalter dafür verantwortlich machen sollte, sondern denjenigen, der die Genehmigung erteilt hat. Denn DER trägt die Verantwortung darüber, zu prüfen, ob es tatsächlich machbar ist. Der Platz war für 250.000 Menschen ausgelegt und schon Wochen vorher gab es in Internetforen Diskussionen darüber, dass der Platz zu klein sei.
@DieHeiligeSandale: Ach du heilige. xD
Quote for eternity.Zitat von Death Parade
Ganz einfach: Ich kann auch absolut keine Ahnung von dem haben, was ich tu und mir nur scheiße zusammenplanen, evtl. sogar mit erfundenen Zahlen (keine Ahnung, wie weit das Projektmanagement bei der Love Parade ging).
Derjenige, der mir die Erlaubnis dafür gibt, muss auch dafür sorgen, dass mein Projekt auch realistisch ist. Ohne seine Erlaubnis läuft da nämlich nichts. Und wenn der Bürgermeister sich mit dem Thema kaum befasst und einfach seine Unterschrift setzt, "Jaja, macht mal ruhig", dann ist er zu verantworten.
Mhm. Dann muss ich also nur irgendeinen August finden, der mir meine Pyro-Show im Heustadl mit zuvor verschlossenem Tor erlaubt und bin danach fein aus dem Schneider.
Ich halte diese Argumentation für moralisch undurchdacht.
Ich glaube kaum, dass die vom Projektmanagement sich soetwas in der Form dachten. Dass es eng wird, wussten sie. Ich denke, es war mehr ein Spiel mit dem Glück. Sie hatten ihre Planung fertig und wussten vielleicht, dass es grenzwertig ist. Diese Planung legten sie dem Bürgermeister vor und er unterschrieb. Damit war die Sache für die doch geritzt. Wenns um den moralischen Teil geht, hätten sie sich auch denken können "Der Bürgermeister weiß, was er da tut".
Das Prinzip findest du überall.
Wenn ich in der Schule ne Klassenarbeit habe und der Lehrer streicht mit 10 Fehler zu viel an und es ist eine der Arbeiten, die beim Direktor vorliegen und er seine Unterschrift setzt und ich mich im Nachhinein beschwere, ist nicht der Lehrer zu verantworten, sondern der Direktor, weil es seine Pflicht ist, die Arbeit zu kontrollieren.
Und wenn der Bürgermeister mit seinen Unterschriften durch die gegend fuchtelt und sich nicht damit befasst, dann ist er dafür schuldig, wenn das Projekt in die Tat umgesetzt wird. Der Veranstalter kriegt zwar vielleicht noch ne Ohrfeige, aber deren Schuld ist das mit Sicherheit nicht.
Wie ich schon vorgerechnet hatte, sind zwanzig tote pro Tag aus 500.000 Deutschen total normal.eben nicht.Zitat
Zwanzig pro 500.000 ist aber auch für eine Industrienation schon sehr gut. Willst du sie auf Null reduzieren, oder was?Zitat
Ja, aber wenn es für mich nicht schade ist, dann verhalte ich mich auch nicht so, als ob es mich sonderlich berühren würde. Irgendjemand muss ja die Vernunft bewahren.Zitat
Ihr redet ohne Kontext. Ihr nehmt die Toten einer Stadt, welche auch eines natürliches Todes sterben und stellt sie gegenüber einem vermeidbaren Vorfall, da überfüllten Veranstaltung. Das ist nicht zu vergleichen. Ich persönlich meide auch Menschenmengen und würde aufgrund Eskalationen, die bei jeder großen Veranstaltung vorhanden sein können, auch keine besuchen.
Alle TodeNa, weil es nunmal egal ist. Wie ich schon sagte, wenn von 500.000 Leuten pro Tag zwanzig sterben, dann sterben sie zu Hause, wenn sie zu Hause sind, und sie sterben auf der Love Parade, wenn sie auf der Love Parade sind. Da kann doch die Love Parade nichts dafür.Zitat
Aber selbstverständlich ist das völlig egal, sofern die Anzahl nur normalen Schwankungen unterliegt. Sofern auf der Love Parade niemand sonst etwa durch Drogenmissbrauch umkam, ist das normal. Die Stadt hat kein Pensum zu erfüllen, aber es ist einfach so, dass jeden Tag vielleicht zehn bis zwanzig pro 500.000 sterben. Und letztendlich ist es egal, ob sie fallen, sich umbringen, einer Krankheit erliegen oder im Verkehr sterben. Auch das ist eine statistische Schwankung. Am Ende ist das einfach egal.Zitat
Tja, dann hätten sie wohl etwas früher sich drum kümmern müssen. Und dass sie auf dem Boden rollen, stimmt, nur lachen werden sie nicht.Zitat
Man soll da keinen Aufstand machen, genauso, wie wenn jedes Jahr hunderte Kinde ums Leben kommen, weil die Eltern der Meinung sind, dass man mit zwölf oder vierzehn Jahren keinen Helm mehr nutzen müsste, und sich von den Kindern dann überreden lassen. Und dann ist plötzlich das Geheule groß, wenn der Kopf gepflegt aufplatzt und das Gehirn über die Windschutzscheibe spritzt, und alle heulen rum und sagen, damit hätte man nicht rechnen können. Und wenn wer sagt: "Liebe Eltern, mit Helm wär das nicht passiert!", dann ist er plötzlich der Böse. Die Love Parade ist das gleiche, nur für etwas ältere, in deren Erziehung auch irgendetwas schieflief. man verpasst nichts, wenn man nicht hingeht.
Das ist sehr vernünftig.
Es ist schade um die Eier und sicherlich besonders schade um die Menschen, aber hinterher ist man nunmal immer schlauer.
In meinen Augen heißt Vernunft vor allem, sich nicht übermäßig mit Trauer und Mitleidsbekundungen zu übergießen, wenn irgendwo 19 Menschen sterben, und ganz woanders hunderte, auch in Deutschland.Müssen nicht, hat man ja in den letzten Jahren gesehen. Und sollen erst recht nicht.Zitat
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Alter, hey, Ich wünsche dir viel Spaß in deiner Zukunft, ich habe das dringenden Verdacht, dass jemand wie du nicht weit kommt.
Und es ist normal. Bist du dreizehn oder hast du ein paar extra-Chromosomen? Wenn man 500,000 Menschen zufällig auswählt, dann sind am nächsten Tag darin ungefähr fünfzehn geboren und ungefähr fünfzehn gestorben. Es liegt nunmal in der verdammten Größenordnung. Das ist das normalste der Welt - in einem entwickelten Staat. Rechne es doch selbst nach!
Geändert von MaxikingWolke22 (27.07.2010 um 12:33 Uhr)