Dito an die Wanda, letztendlich solls gut aussehen.. Wenn man ne Bedeutung haben will, bitte ins Gesicht, wo es auch jeder gut sehen kann.
Etwas, das man sein Leben lang trägt, sollte schon eine Bedeutung haben, damit man sich mit 40 nicht für seine Jugendsünden schämen muss.
Wenn man sich eine Swastika stechen lässt, weil das Sonnenkreuz toll aussieht, dann kommt man in Erkärungsnot, weil man mit zuwenig Weitsicht und mit zu wenig Kenntniss über die Bedeutung an die Sache rangegangen ist.
Sich Wörter in einer fremden Sprache stechen zu lassen, die man selber nicht lesen kann halte ich für eine Verballhornung der Kultur und hat sehr viel mit fehlendem Respekt zu tun...
Wieso sich Schriftzeichen wie "Ehre" in Japanisch tätowieren lassen, wenn man es weder lesen kann, noch wirklich verstanden hat, was Ehre im Japanischen bedeutet?
Wieso sich Schriftzeichen wie "Glück" in Japanisch tätowieren lassen, wenn das Glück kein japanisch spricht? Da kann man auch das deutsche Wort für benutzen.
Und grade in diesem Forum hier muss man die Frage stellen: Seid ihr sicher, mit 40 auch noch so Japan-Fans zu sein?![]()
Ich finde auch, dass Symbole und Schrift schon gut über die Grenze "Ist halt hübsch!" hinausgehen. Denn Symbole und Schrift haben ja primär die Funktion eine Nachricht zu übermitteln.
Ich erinnere mich da gerne an einen Typen in einem Fachforum, der seinen Namen auf "Arabisch" groß auf seinen Arm tätowieren ließ. Abgesehen davon, dass er nichtmal wusste, ob da wirklich sein Name steht (das war nämlich sein eigentliches Anliegen), hatte er keine Probleme damit, dass das total falsches Anwenden arabischer Schriftzeichen war. Denn "es ist ja hübsch".. Dabei war das in etwa so, als hätte man den Namen "Christian" "ha Rc isiTn" geschrieben.
Wenn man intensiv drüber nachdenkt (oder gut schwallen kann, so wie ichZitat
), dann findet man da auch mehr. Eventuell mag man einfach runde Formen, menschliche Züge des Motivs sprechen einen an, man hat einen morbiden Hang, man mag eine bestimmte Musik... bla, bla, bla.
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Seh ich genauso. Abgesehen davon, dass ich dem Tätowierer immernoch eine gewisse Freiheit gewähren würde.Zitat
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