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Thema: Wo sind denn deine Eltern?

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    @ Mivey
    Wenn die Eltern bereits das Böse besiegt hätten, also richtige Helden gewesen wären, wozu bräuchte es dann noch das Kind? Natürlich könnte man den Bösen als Stehaufmännchen anlegen, aber das ist eher etwas für Fortsetzungsserien. Teil 1 mit Opa, Teil 2 Vati, Teil 3 Sohn und so weiter. Dann wird der Böse aber schnell lächerlich, denn wie gefährlich kann er sein, wenn er jedesmal unterliegt?
    Das Du-musst-in-die-Fußstapfen-deines-Vateres-treten-Szenario geht bei Helden nicht so recht auf. Allenfalls in minderer Form und dann eher mit komödiantischen Zügen. Der Vater ist Abenteurer, der Sohn möchte aber lieber zu den Tieren im Wald singen, als Wölfe zu erschlagen. Außerdem möchte er künftig "Loretta" genannt werden.

  2. #2
    Zitat Zitat von real Troll Beitrag anzeigen
    Das Du-musst-in-die-Fußstapfen-deines-Vateres-treten-Szenario geht bei Helden nicht so recht auf. Allenfalls in minderer Form und dann eher mit komödiantischen Zügen. Der Vater ist Abenteurer, der Sohn möchte aber lieber zu den Tieren im Wald singen, als Wölfe zu erschlagen. Außerdem möchte er künftig "Loretta" genannt werden.
    Au contraire, mon cher - hier möchte ich mal erneut als gelungenes Ausnahmebeispiel Velsarbor heranziehen: Genyu Daikon war kein typischer Weltretterheld, der dem Bösen in die Kronjuwelen trat, aber dennoch ein Held, ein Kriegsheld. Und dass Kento sich sowohl durch die aufgezwungene Nachfolgerrolle als auch durch den persönlichen Konflikt nicht gerade zu seinem alten Herrn hingezogen fühlt, würde ich nun auch wieder nicht so werten, dass er lieber mit Rehkitzen durch die Felder rennt - er will halt einfach so sein wie jeder andere auch. Und da isses klar, dass man nicht unbedingt im Schatten des berühmteren Vaters stehen will.

    Es kommt darauf an, wie man es umsetzt, so wie jede andere plotrelevante Trope auch.

  3. #3
    Ernsthaft, leitet ihr Stories aus Charakterkonstellationen (und all dem anderen Firlefanz, der in dieselbe Kerbe schlägt wie diese Elternsache) ab, oder umgekehrt?
    So wie das Thema diskutiert wird, klingt es tatsächlich nach ersterem.

  4. #4
    Zitat Zitat von Owly Beitrag anzeigen
    Ernsthaft, leitet ihr Stories aus Charakterkonstellationen (und all dem anderen Firlefanz, der in dieselbe Kerbe schlägt wie diese Elternsache) ab, oder umgekehrt?
    So wie das Thema diskutiert wird, klingt es tatsächlich nach ersterem.
    Ich beantworte deine Frage mit einer Gegenfrage.

    ...


  5. #5
    Fragen ohne Fragezeichen erkennt mein Compiler nicht .

  6. #6
    @ FlareShard
    Bei so einem durchdachten Kampfsystem ist es mir schnurz, welche Geschichte ihm aufgepropft wird. Aber um die Frage zu beantworten: Wenn der Konflikt der sein soll, ob die Fußstapfen des Heldenvaters nicht zu groß für unseren Protagonisten seien, wird sicherlich niemand bei einem kampflastigen Abenteuerspiel überrascht sein, wie es dann schließlich ausgeht. Wenn man die Eltern wirklich als reizvolles Arrangement einbauen möchte, das Fragen aufwirft, sollten die sich nicht gleich von selbst beantworten.

    @ Owly
    Ein klares sowohl als auch zur Antwort. Die Handlungsidee klopfe ich schon darauf ab, ob sie genügend Raum für Abenteurercharaktere bietet. Falls nicht, ändere ich sie entsprechend ab oder verwerfe sie, denn Geschichten über Tatmenschen gehen auf die Besonderheiten eines Spiels meist besser ein, als Erzählungen aus dem Leben des grübelnden Welt- und Sichdeuters.

  7. #7
    Zitat Zitat von real Troll Beitrag anzeigen
    @ Mivey
    Wenn die Eltern bereits das Böse besiegt hätten, also richtige Helden gewesen wären, wozu bräuchte es dann noch das Kind? Natürlich könnte man den Bösen als Stehaufmännchen anlegen, aber das ist eher etwas für Fortsetzungsserien. Teil 1 mit Opa, Teil 2 Vati, Teil 3 Sohn und so weiter. Dann wird der Böse aber schnell lächerlich, denn wie gefährlich kann er sein, wenn er jedesmal unterliegt?
    Wer sagt denn, dass hier immer wieder das selbe Übel bekämpft wird, was ja in der Tat lächerlich wäre. Wenn schon, dann soll der gefälligst für 1000 Jahre von der Bildfläche verschwinden
    Jedenfalls gibt es in Fantasywelten doch immer irgendwelche Typen, die die Welt erobern/vernichten/ausbeuten/was auch immer wollen, dass sich durchaus für die ganzen Generationen dieser Familie Arbeit finden lassen würde.
    Was dann aber wieder etwas unsinnig erscheinen würde ist die Tatsache, dass alles Böse der Welt ständig von der selben Familie vernichten wird......Oh, hallo Link
    (Okay, Link mag nicht unbedingt immer von der selben Familie stammen sondern wird vermutlich einfach nur ständig in einem neuen Körper wiedergeboren, aber wie auch immer)

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