Der Sinn des Lebens ist die Erhaltung der Art. Das lernt man schon in der Biologie. Die Frage ist eben wie erhalte ich meine Art. Von verschiedenen Methoden berichtet die Evolution, im allgemeinen erhält man die Art durch Weitergabe des Bauplans.

Warum es eben Hunde und Katzen gibt, lässt sich auf die Evolution schieben, dass eben bei der Weitergabe des Bauplans kleine Fehler aufgetreten sind.
Ob sich das physikalisch erklären lässt, bezweifle ich. Hätte die Physik das Sagen, gäbe es nur leicht stapelbare Tetrapaks.

Das Problem liegt nicht in der Existenz von Katzen und Hunden, sondern im Auge des Betrachters, der darin einen Sinn sehen will, einen Grund haben will. Es könnte ihm schliesslich auch schnuppe sein. Es gibt Leute, die haben diesem Grund einen Namen gegeben: Gott. Das nennt man Metaphysik. Nach Leibniz ist ohne einen Gott keine Metaphysik möglich. Nach Nietzsche ist die Natur ein unendlich geteilter Gott. Ein altes Sprichwort sagt: "Gott denkt in dem Genie, arbeitet im Künstler und schläft in den meisten Menschen."
Und darüber ist mittlerweile genug geschrieben worden.

Man lebt also nicht um zu leben, sondern um seinen Bauplan weiterzugeben. Und da lässt sich einhaken. Schliesslich kann das Kinder-Kriegen nicht alles gewesen sein. "Gib weiter, was Du bisher gelernt", sprach schon Meister Yoda.

Welcher Vorteil der Mensch gegenüber einem Stein hat?

Der Mensch er hat, ich meine:
Nen Arsch und auch zwei Beine.
Die Beine sind dann so gestellt,
Dass der Arsch nicht 'runterfällt.

Ich habe noch keinen lügenden Stein getroffen ... Aber wenn man sowieso nichts anderes tut, als seinen Bauplan von sich zu geben, dann kann es schon passieren, dass die Worte aufgrund ästhetischer Gesichtspunkte mutieren und sich hasenartige Lebensformen entwickeln.