Die Erstellung ursprünglich kommerzieller Ressourcen liegt meistens weit zurück und diese haben ihren Dienst bereits getan. Es kümmert keinen mehr, ob sie irgendein Hobbyspielersteller für sein freeware Spiel "missbraucht". Außerdem fehlt die Nähe zu den Personen, die die Ressourcen erstellt haben und explizit diese Personen zu fragen, dürfte sich als sehr sehr schwierig erweisen. Höchstens die Spielefirmen könnte man fragen, wobei ich einfach mal vermute, dass sie solche Anfragen ignorieren, da es sie ohnehin nicht kümmert, wenn jemand Ressourcen aus einem 10 Jahre alten Spiel entwendet.Zitat von Kelven
Bei den Leuten, die selbst mit dem Maker arbeiten, ist die Anonymität nicht gegeben und ich wage zu behaupten, dass jemand, der Ressourcen für extra sein Projekt oder das Projekt eines Freundes erstellt hat, weitaus mehr an diesen hängt als jemand, der das beruflich getan hat für ein Spiel, an dessen Story usw. er sonst keinen/kaum Anteil gehabt haben dürfte. Die Bindung zu dem Werk ist größer bei den Makern.
Dazu fällt mir nur ein, dass der Verlust an Exklusivität der Ressourcen als eine Abstufung ihres Wertes angesehen werden könnte und damit auch die investierte Arbeit als in ihrem Wert herabgestuft empfunden werden könnte. Wer würde schon über M&B stöhnen, wenn es nur ein einziges Spiel damit geben würde? Dieser Effekt tritt ja nicht nur bei eigenen Ressourcen, sondern auch Ideen auf wie zum Beispiel Lichteffekten. Der Eye-Catcher-Effekt nimmt ab. Wobei du vielleicht genauer sagen müsstest, woran du den Wert der investierten Arbeit missts. Wenn du damit nur den Nutzen zur Darstellung für das eigene Spiel siehst, hast du sicher recht.Zitat von Kelven
Ich denke, die Problematik für die meisten Ripper (mit kleinen Edits), die sich über den "Ressourcendiebstahl" (und jetzt bitte keinen Kommentar dazu, der mich veranlasst zu posten, dass die Anführungszeichen die Strittigkeit des Begriffs des Diebstahls hervorheben sollten) ärgern, nicht wollen, dass die Ressourcen als ihre betrachtet werden, sondern ihre Arbeit geachtet wird. Aber das leidige Thema möchte ich nicht ausführen. Eine rechtliche Grundlage fehlt für eine Forderung zur Wertschätzung der Arbeit und was die Moral betrifft, ist sich die Community nicht einig.Zitat von Kelven






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