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@Leon der Profi:
das tut mir so unendlich leid.
sowas vorallem um die Weihnachtszeit rum...
aber du/ihr habt das einzig richtige getan und ward bei ihr.
ich hab ne ähnliche Geschichte zu erzählen:
Unmittelbar vor dem 4ten Advent, ich war wohl mit nem Freund oder sowas unterwegs, hat mich mein Bruder angerufen. Völlig aufgebracht und erschüttert erzählt er mir, das unsere Mutter im Krankenhaus liegt.
Diagnose: Brustkrebs.
Über Weihnachten war sie nicht zuhause, was vorallem mich sehr geschmerzt hat, aber es verbleibt noch Hoffnung, denn die OPs sind gut verlaufen und ihr geht es soweit ganz gut. Nur ist da noch ein gewisses Restrisiko, da der Tumor erst relativ spät entdeckt wurde. Wenn sich der Krebs bereits gestreut und weit verbreitet hat, dann wird das echt problematisch.
Jetzt folgt zuerst einmal aber die Chemo-Therapie... und ich hoffe, das sie das heil übersteht.
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Held
Ich weiß schon heute, das ich derzeit die letzten Tage mit meinem Opa verbringe. Er zeigt ähnliche Symptome wie in Leons Fall - zudem leidet er auch an Demenz und Prostatakrebs, der leider zu spät erkannt wurde und deshalb nicht mehr zu heilen ist. Am 4 Januar werde ich jedenfalls den Grundwehrdienst antreten und wenn ich nach etlichen Monaten zurück komme, wird er wahrscheinlich nicht mehr sein. Es ist vielleicht auch besser so~
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WAS IST LOS VERDAMMTE SCHEISSE.
gestern war die beerdigung meiner oma und vorhin hatte mein anderer opa einen herzanfall und sie wissen nicht wie es ihm geht.
ich warte gerade auf meine schwester, damit wir ins krankenhaus können. ich bin weg
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wir kommen gerade aus dem krankenhaus. er wurde nach simbach verlegt, da sie dort die herzrythmen besser analysieren können. der blutdruck hat sich bereits auf subjektiven status normalisiert. aber risikobehaftet ist das ganze noch immer. meine großmutter schläft derweil bei uns. ironischerweise ist die weihnachtszeit dieses jahr sehr schwer, dafür kam durch die ganzen situationen die familie zusammen...
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Provinzheld
Ich kann mir sehr gut vorstellen das die ganze Situation sehr schwer für dich sein mag, aber sei froh das durch diesen schweren Schock wenigstens die Famile zueinander gefunden hat.
Keine Ahnung wie die Familiere Situation sonst bei dir ist, aber eine enge Verbundenheit im Familieren Umfeld kann viel helfen.
Bei uns gab es vor ein paar Jahren auch ein sehr schweres Herzleiden in der Famile das mitlerweile GOTTSEIDANK wieder relativ Stabile Ausmahße angenommen hat.
Im Allgemeinen kann ich zur Situation von Krebserkrankten Patienten nur sagen das die Gegenwart von engen Verwandten und auch Bekannten sehr beim friedlichen Sterben helfen kann !!
Ich arbeite zur Zeit auf einer Lungenkrebsstation und habe leider über Weihnachten sehr nahe miterleben müssen wie viele Patienten verstarben ohne auch nur einen Angehörigen an ihrer Seite zu haben.
Natürlich mag es sehr schwer sein eine liebe Person bei Ihren letzen Schritten zu begleiten, aber dennoch ist es für die Allgemeinheit Unvorstellbar wie sehr es jenen hilft, eine Geliebte Person an deren Seite zu haben...
Es war das erste Weihnachtsfest an dem ich merkte wie Scheißegal manchen Menschen doch ihr Angehörigen sind...
Ein bedrückender Gedanke an diesem für mich doch sonst so Fröhlichem Feiertag.
An Moana muss ich dazu sagen das bei Chemo-Therapien mitlerweile eine relativ große Chance der Zeitweiligen Regenereation besteht ! Also lasse den Kopf nich hängen !
Es können noch einige Glückliche Jahre mit deiner Mutter vor die liegen !
Geändert von Rüder Held (04.01.2010 um 01:52 Uhr)
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