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Thema: Star Trek Discovery

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Zitat Zitat von Mio-Raem Beitrag anzeigen
    Du kannst GoT ja vieles unterstellen, aber fehlenden Production Value?
    Niemand schreibt sowas.

    Auch wenn mir gerade der Anfang vom Teaser wie ein Vorspann zu einer CGI Star Trek Serie ala Clone Wars und Rebels vorkommt, schwingen da gerade gegen Ende hoffnungsvolle Vibes mit. Ich hoffe dieses "All New"-Konzept heißt soviel wie, dass mit ordentlich frischem Bums zu rechnen ist!

  2. #2
    Ne, ich hab ja geschrieben, dass das zu den guten Dingen von GoT zählt (die ich bei Star Trek nicht missen möchte).

  3. #3



    Hmm, ja. Der Trailer macht viel mehr her als der letzte. Sieht nach unterhaltsamem Sci-Fi-Action-Abenteuer-Effektkino aus, und als solches imho wesentlich besser weil abwechslungsreicher /exotischer als die beiden Vorgänger. Ist zwar nach wie vor nicht das, was ich eigentlich unter Star Trek verstehe, und von den ruhigen, nachdenklich-philosophischen Momenten und Themen oder einem Hauch Mystery ist hier wieder nichts zu spüren, aber wenn es wenigstens als das funktioniert, was es sein will - und da scheinen die Ziele diesmal nicht so unerreichbar hoch gesetzt zu sein wie 2009 oder bei Into Darkness - kann ich damit leben und vielleicht wieder Freude dran haben.

    Star Trek 2009 wollte Reboot sein, aber gleichzeitig die Brücke zu dem schlagen, was zuvor kam, um irgendwie alles und jeden zufriedenzustellen, was imho zum Scheitern verurteilt war, weil es sich stilistisch so weit von den Vorgängern entfernte wie nur irgendwie möglich, und dabei unendlich viele klaffende Plotholes aufriss, da schon die Grundlage der Zeitreisenstory (mit solchen hab ich sowieso meistens Probleme) wenig Sinn ergab. Dazu noch der Lensflare-Overkill bei hyperaktiver Kameraarbeit, eine miese Erfahrung für mich. Dann folgte Into Darkness. Da waren sie einmal so weit, klaren Tisch gemacht zu haben, alle Handlungsmöglichkeiten standen ihnen offen, und was tun die Autoren? Versuchen sich ausgerechnet an einem halben Remake von Wrath of Khan, das diesem aber in jeder Hinsicht unterlegen war. Sogar inklusive komplett übernommener Sequenzen! Eine Bankrotterklärung der Kreativität, was sich ebenso im schwachen Soundtrack wiederspiegelte.

    Beyond scheint mir nun ausgehend von den Trailern das zu sein, was Into Darkness von Anfang an hätte werden sollen. Einfach mal ne neue Richtung, eine andere Welt als wesentlicher Schauplatz, colorful Aliens, ein bisschen Spaß mit diesem Universum haben. Nicht so pseudo-cool und dark & gritty. Ein Möchtegern-Guardians of the Galaxy ist mir immer noch tausendmal lieber als Abrams Trek! Dass sie die hässliche Reboot-Enterprise zerstören, ist dann noch die Kirsche auf dem Sahneeisbecher ^^

    Kann sein, dass ich mich hier gegenüber den Teaser-Eindrücken von damals wiederhole, aber das ist es, was mir dazu gerade durch den Kopf ging. Etwas hirnlos erscheint mir die Aussage von Spock, die Angst vor dem Tod sei unlogisch. Was bitte ist daran unlogisch o_O? Das ist doch eine der natürlichsten Konstanten des Lebens überhaupt! Oh, und was ist das für ein Föderationsschiff, das am Ende kurz in Action zu sehen ist? Sah im ersten Moment fast wie eine NX-01 Klasse aus, könnte aber auch einfach nur die Yacht des Captains gewesen sein. Oder ist das gar schon das Nachfolgeschiff?

    Hier noch das knallige aber etwas nichtssagende erste Poster zum Film:


    Geändert von Enkidu (21.05.2016 um 13:18 Uhr)

  4. #4
    Zitat Zitat von Enkidu Beitrag anzeigen
    Etwas hirnlos erscheint mir die Aussage von Spock, die Angst vor dem Tod sei unlogisch. Was bitte ist daran unlogisch o_O? Das ist doch eine der natürlichsten Konstanten des Lebens überhaupt!
    Ich glaub, das ist eher so gemeint, dass er vom Affekt redet. Also sich von der Angst vor dem Tod leiten zu lassen, anstatt rational zu bleiben. Vulkanier sind ja bloß Sci-Fi vermäßig verulkte Stoiker. So wahnsinnig einfallsreich war Roddenberry auch nicht.

  5. #5
    Hier noch zwei knackig-schicke alternative Poster. Das erste ist besonders bemerkenswert, da es sich an dem alten Originalposter von Star Trek: The Motion Picture orientiert bzw. quasi eine Rekonstruktion dessen darstellt:



  6. #6
    Da fällt nochmal auf wie die "Kirk Frisur" dem Pine überhaupt nicht steht, schaut aus wie ein belämmertes Schulkind^^

  7. #7
    Dritter Trailer zu Beyond:




    Ganz okay. Film sieht mir nach wie vor unterhaltsamer und abenteuerlicher aus als die beiden davor, auch wenn leider alles auf Krachbumm-Action-Spektakel ausgelegt zu sein scheint. Rihanna kann ich zwar nicht leiden, aber sie hat schon schlechtere Musik gemacht.


    Außerdem gabs direkt von Fuller ein paar Neuigkeiten zur kommenden neuen Serie: Das Setting zwischen Undiscovered Country und Next Generation wurde dementiert, und nach wie vor ist nicht klar, in welcher Zeitlinie es spielen wird. Bestätigt wurde dagegen das modernere Format mit fortlaufender, zusammenhängender Handlung und nicht mehr so sehr stand-alone Episoden. Die erste Staffel wird 13 Folgen und einen durchgängigen Handlungsbogen haben.

  8. #8
    Zitat Zitat von Enkidu Beitrag anzeigen
    Außerdem gabs direkt von Fuller ein paar Neuigkeiten zur kommenden neuen Serie: Das Setting zwischen Undiscovered Country und Next Generation wurde dementiert, und nach wie vor ist nicht klar, in welcher Zeitlinie es spielen wird. Bestätigt wurde dagegen das modernere Format mit fortlaufender, zusammenhängender Handlung und nicht mehr so sehr stand-alone Episoden. Die erste Staffel wird 13 Folgen und einen durchgängigen Handlungsbogen haben.
    Klingt positiv, da kann man auch Charaktere haben die eine spürbare Änderung, von Folge zu Folge durchmachen. Serials sind ja auch nur aus der Notwendigkeit entstanden, dass Folgen in belieber Reihenfolge sehbar sein sollen, damit a) Zuschauer eben beliebig einsteigen können und b) Sender Freiheiten hat Material umzuordnen.
    Weiß man wie lang einzelne Folgen sein sollen? Ich rechne mal mit 45 Minuten oder mehr.

  9. #9
    Sulu Is Gay in Star Trek Beyond and It's Not a Big Deal

    Zitat Zitat
    The news comes from the Australian paper the Herald Sun, which says that the movie—rightfully—treats Sulu’s private life, in which he has a male partner and a child, as no big deal.



  10. #10
    Came here to post this.

  11. #11
    Fänd ich an sich ja ganz cool, weil Star Trek in diesen Dingen immer recht progressiv war und von einigen Fans schon länger auf entsprechende Hauptfiguren gewartet wurde.

    Was mich daran stört ist, dass es ausgerechnet Sulu sein soll. Simon Pegg und Justin Lin haben das natürlich als Wink an George Takei entschieden, aber gerade weil dessen Engagement als LGBT Verfechter so bekannt ist, wirkt das nun ein bisschen so, als hätte sich sein Privatleben auf die Figur übertragen Noch irritierender als das finde ich die rückwirkende Änderung, die damit einher geht: Sulu hatte eine Tochter, Demora Sulu. Das war in Star Trek Generations ziemlich offensichtlich so gemeint, dass es seine leibliche Tochter ist, was auch noch durch einen Roman von Peter Allen David unterstrichen wurde, der sich genau darum drehte.
    Wenn man jetzt nochmal richtig ins Detail geht und diesen Gedanken weiterführen will, könnte man das sogar sehr kritisch sehen: Die neuen Kinofilme und das Prime Universum beschreiben unterschiedliche Zeitlinien mit gemeinsamem Ursprung. So betrachtet wirkt ein schwuler Sulu in der einen und ein hetero Sulu in der anderen jetzt so, als "könnte man es sich doch aussuchen", was genau das entgegengesetzte Signal von dem ist, was die Verantwortlichen eigentlich beabsichtigten

    Hätte es viel besser gefunden, wenn sich Pegg und Lin eine andere Möglichkeit gesucht hätten, um sowas einzubauen. Eine, mit der sie sich nicht so leicht in Trek Lore verheddern können.

  12. #12
    Zitat Zitat von Enkidu Beitrag anzeigen
    Was mich daran stört ist, dass es ausgerechnet Sulu sein soll. Simon Pegg und Justin Lin haben das natürlich als Wink an George Takei entschieden, aber gerade weil dessen Engagement als LGBT Verfechter so bekannt ist, wirkt das nun ein bisschen so, als hätte sich sein Privatleben auf die Figur übertragen Noch irritierender als das finde ich die rückwirkende Änderung, die damit einher geht: Sulu hatte eine Tochter, Demora Sulu. Das war in Star Trek Generations ziemlich offensichtlich so gemeint, dass es seine leibliche Tochter ist, was auch noch durch einen Roman von Peter Allen David unterstrichen wurde, der sich genau darum drehte.
    Gar nicht schwer das zu erklären, Demora könnte ein Kind sein, dass er durch Leihmutterschaft noch später bekommen hat. Oder geht der Roman sogar darauf ein, dass Sulu eine Frau hat? Dann schätz ich könnten die den einfach zu Non-Canon degradieren, Serien haben ja sowieso Vorrang. Das ist jetzt wirklich kein starkes Argument, find ich.

    Ansonsten super! Star Trek hat im Thema Riesenfortschritte gemacht, seit sie mit "Turnabout Insider" ein fettes Eigentor gelandet haben (Echt, Season 3 von TOS ist soo mist Seh grad die alten Folgen von Amazon, da alles im Prime inkludiert ist.)

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