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Thema: Diskussion über die Makercommunity

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Najo, warum ich keine Spiele derweil zocke?

    1) Ich arbeite selbst an einem Spiel, der wichtigste Grund
    2) Möchte ich mich nicht beeinflussen lassen, falls es etwas gäbe, was mir gefällt

    Missgunst und Aggressivität sind natürlich nicht schön, aber auch eine Art von Anerkennung und Ehrfurcht. Wer's braucht...

    Zitat Zitat von Corti Beitrag anzeigen
    Entsprechend der reinen Bedeutung des Wortes "solide" sind mir Makerspiele zu wenig solide. Ich würde folgendes Spiel gerne spielen:
    • typisches jRPG
    • Standardkampfsystem
    • Heldengruppe rettet Welt Story
    • Grafisches Potpourri aus M&B und den üblichen Verdächtigen
    • vom Entwickler selber minimum 10 mal durchgespielt
    • von Erstspielern spielbar ohne "Suche 30 Min nach etwas, dass Entwickler in 5 Sek. findet" oder anderen Major Flaws


    Ich brauche keine ultrakomplexe Story, die sich erst in der nie erscheinenden VV entfalten würde, ich brauch keine Nonliearität, keine tausend Sidequests, kein "sprich mit jedem Blumentopf in verschiedenen Dialogen"-System. Es muss nicht frei von jedem Klischee und jedem jemals woanders verwendeten Element sein, es muss nicht die Rollenspielwelt mit Features revolutionieren, alles was mir erstmal reichen würde wäre ein solides Spiel.
    Es ist kein "keine Zeit", das stimmt. Es ist ein "meine Zeit ist beschränkt, ich hab tausend Dinge die ich tun möchte und keine Lust meine Zeit auf ein Spiel zu verwenden bei dem sich der Ersteller nicht mal die Zeit genommen hat es komplett durchzuspielen" ~ und das letzteres nicht geschehen ist kann die einzige Erklärung sein für Fehler und Makel, die man in Makergames findet.
    Ich würde als Major Flaw noch etwas einfügen, was ich in real Trolls Don-Spiel gefunden habe (sry, wenn du das gerade mitliest): Spielzeit-Pusher mit Rätsel, die auf Trial & Error passieren. Das ist für mich einer der größten, größten Würgegriffe ein Spiel zu quitten.

    Ich persönlich mag straight-forward Spiele, die eine Handlung erzählen. Am Ende spielen wir alle nur die Spiele, um zu wissen, wie es weiter geht.

    Geändert von Zakkie (17.10.2012 um 11:22 Uhr)

  2. #2
    @Corti
    Da hacke ich gleich mal nach. Findest du denn, dass die Rollenspiele (also keine Spiele, die gar keine sein wollen) so sehr von diesem Konzept abweichen? Ich gehe jetzt mal davon aus, dass du das nicht alles wortwörtlich meinst, sondern eher das "Standard-RPG". Manchmal gibt es unterdurchschnittliche Vertreter dieses Genres, aber die meisten Spiele würde ich schon mindestens als solide bezeichnen.

    Es stimmt, dass manche Spiele den Eindruck machen, als hätte der Entwickler sie selbst nicht getestet. Das finde ich wie gesagt auch nicht gut. Andererseits gibt es wieder Stellen, die schätzt man nur falsch ein. Ich hab das bei Zauberer & Prinzessin selbst bemerkt. Bei allem was Geschick verlangt bin ich von meinen Reflexen ausgegangen. Damals bei einigen Rätseln der älteren Spiele hab ich auch gedacht "Da kommt man leicht drauf",aber das suggeriert man sich nur, weil man die Lösung kennt.

  3. #3
    Deine Verwendung von "solide" war imo eher im Sinne von "blass" & "unscheinbar", auch wegen dem Satz mit den abgenutzen Grafiken.
    Man kann jetzt sagen "Ja klar, werden oft dieselben Grafiken benutzt, wenig neuartiges, klar würde man da lieber was totally Freshes spielen" und daraus ableiten, dass Makerspiele für Erfolg und mehr Beachtung eben mehr Customgrafiken und mehr innovative Features bräuchten. Sicher würde ein Spiel mit neuen niegesehenen bildschönen Awesomegrafiken und supergeilen frischem Gameplay nicht unentdeckt bleiben, aber das kannst du nicht allen raten, das ist unrealistisch weil das nicht jeder kann und nie jeder können wird. Mittlerweile ist es nicht mehr so drastisch aber zeitweise hatte ich das Gefühl Spiele machen ist out, das Battle um das beste Spiel wird nur noch anhand von Screenshots ausgefochten, Screenshots aus Photoshop, kritisiert, optimiert bis nach wochenlanger Arbeit ein fuckig scheiss 320*240 Bild existierte von Spielen von denen man seitdem nichts mehr gehört hat.
    Die Makernden sind oft keine Grafikprofis und keine Systemarchitekten, scheitern daran in ihren FF-Klonen die Zahlenwerte vernünftig festzulegen. Wird das durchschnittliche Anfängerspiel (das Problem betrifft ja nicht Kelven, RealTroll etc. sondern namenlose, die eben nicht herausstechen, klar man beginnt ja nicht als Superspielmacher),~ wird das durchschnittliche Anfängerspiel besser wenn derjenige versucht grafisch anders zu sein oder sein Spiel voll featuret damit möglichst viel krass tolle Sachen drin sind oder seine Story durch ein avagardistisches lyrisches Kunstwerk (oh so tiefgründig, sacre bleu!) ersetzt?
    Ich denke nicht. Aber ich denke, dass sich Qualität durchsetzt. Wer hier im Makerforum rumrennt hat ein theoretisches Interesse an Rollenspielen, ein typisches Rollenspiel ist kein Risikokonzept (weils keiner mögen könnte) und ein qualitativ solides Produkt zu schaffen ist kein Hexenwerk sondern eine Sache von ein wenig Verstand und sonst nur Fleiss und das kann jeder. Also nein, ich finde nicht, dass die Szene unbedingt mehr Innovationen bringen müsste und das der Mangel an Spielern daran liegt.

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