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Thema: Diskussion über die Makercommunity

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Zitat Zitat von Einheit092 Beitrag anzeigen
    Und wieso wurden dann Spiewlewie Pferd am Herd Kult?! Für mich war es damals sehr ernüchternt als ich 09 unter anderem Namen eine Demo einsannte und im "Abgelehne Spiele" Thread (Der witzigste Thread des Ateliers) nur zu hören bekam: "Ein typisches Anfängerprojekt :-( " während andere offensichtliche Trashgames weit mehr Aufmerksamkeit erhielten. Heute ist das Spiel in der Form für mich weniger von Bedeutung, den Tester-Thread würde ich aber auf jeden Fall lesen falls ich das je kann.
    Stützt das nicht eher das vormals von mir Gesagte?
    Ich fürchte, ich verstehe den Satz sonst nicht bezugnehmend auf dein Quote.

  2. #2
    Ich wollte damit sagen das es auch das andere Extrem (leider) gibt. Oft braucht es gar kein gutes Spiel. Leider bekommt Trash im Mittel weit Aufmerksamkeit als 2- Spiele. Mein Beispel sollte zeigen das das in der Art auch auf 4- und 6+ Spiele anwendbar ist.

  3. #3
    Zitat Zitat
    Und wieso wurden dann Spiewlewie Pferd am Herd Kult?! Für mich war es damals sehr ernüchternt als ich 09 unter anderem Namen eine Demo einsannte und im "Abgelehne Spiele" Thread (Der witzigste Thread des Ateliers) nur zu hören bekam: "Ein typisches Anfängerprojekt :-( " während andere offensichtliche Trashgames weit mehr Aufmerksamkeit erhielten.
    Pferd am Herd - und dafür werden mir jetzt sicher wieder einige an die Gurgel springen und/oder mich als Bullshit-Poster verteufeln - ist nur und ausschließlich so ein bekanntes und populäres Spiel, weil es von Byder ist. Nein, diese Aussage ist nicht gegen Byder gemünzt. Aber hätte er es geschafft eine solche populäres Chaingame-Reihe aufzustellen, wenn er davor nicht einst eine solch populäre Forenlegende gewesen wäre? Die Antwort lautet hier: "Nein!" Meiner Meinung nach ist das Spiel in diesem Forum so gut angekommen, weil Byder in diesem Forum so gut angekommen ist. In einem anderen Forum kann das schon wieder ganz anders aussehen. Dadurch schließen wir darauf, dass das Spiel, welches ein Entwickler raushaut, auch irgendwie immer mit diesem verknüpft ist und evtl. auch in seiner Qualität durch den Status des Entwicklers aufgewertet wird. Würde zB Daen vom Clan ein simples Minispiel neben seinem bekannten Großprojekt SKS veröffentlichen... während ein RPG-Neuling, der neu im Forum zugezogen ist, stolz seine erste Demo veröffentlichen würde... wer würde mehr Aufmerksamkeit bekommen? Daen natürlich! Daen ist hier bekannt, beliebt und hat Status. Und nein das ist kein negativ gemeinter Vorwurf, sondern einfach nur eine Tatsache... ich würde selbst genauso werten. Von Leuten, von denen wir ein positives Bild haben, nehmen wir automatisch auch deren "Erzeugnisse" positiver war.

    @ Daen: sorry dass du als Beispiel hinhalten musstest aber hat sich eben grad so angeboten

    Geändert von TwoFace (17.10.2012 um 23:35 Uhr)

  4. #4
    Zitat Zitat von Penetranz Beitrag anzeigen
    Pferd am Herd - und dafür werden mir jetzt sicher wieder einige an die Gurgel springen und/oder mich als Bullshit-Poster verteufeln - ist nur und ausschließlich so ein bekanntes und populäres Spiel, weil es von Byder ist. Nein, diese Aussage ist nicht gegen Byder gemünzt. Aber hätte er es geschafft eine solche populäres Chaingame-Reihe aufzustellen, wenn er davor nicht einst eine solch populäre Forenlegende gewesen wäre? Die Antwort lautet hier: "Nein!" Meiner Meinung nach ist das Spiel in diesem Forum so gut angekommen, weil Byder in diesem Forum so gut angekommen ist. In einem anderen Forum kann das schon wieder ganz anders aussehen. Dadurch schließen wir darauf, dass das Spiel, welches ein Entwickler raushaut, auch irgendwie immer mit diesem verknüpft ist und evtl. auch in seiner Qualität durch den Status des Entwicklers aufgewertet wird. Würde zB Daen vom Clan ein simples Minispiel neben seinem bekannten Großprojekt SKS veröffentlichen... während ein RPG-Neuling, der neu im Forum zugezogen ist, stolz seine erste Demo veröffentlichen würde... wer würde mehr Aufmerksamkeit bekommen? Daen natürlich! Daen ist hier bekannt, beliebt und hat Status. Und nein das ist kein negativ gemeinter Vorwurf, sondern einfach nur eine Tatsache... ich würde selbst genauso werten. Von Leuten, von denen wir ein positives Bild haben, nehmen wir automatisch auch deren "Erzeugnisse" positiver war.

    @ Daen: sorry dass du als Beispiel hinhalten musstest aber hat sich eben grad so angeboten
    Genau das denke ich auch. Also, nicht auf mich direkt bezogen, aber wenn wir einige wenige Ausnahmen abziehen, dann sind Kritiken, Aufmerksamkeit, gute Wertungen und auch Verständnis und Hilfe bei schlechteren Ergebnissen durchaus auch ein Resultat von schierer Bekanntheit oder Beliebtheit. Und genau das ist es was ich jedem Maker ans Herz legen möchte: Nicht nur ein Spiel machen sondern auch bewusst Imagepflege und "Kunden"pflege betreiben, Werbetrommeln rühren, sich einen Ruf und einen Status schaffen, usw.

  5. #5
    Zitat Zitat von Daen vom Clan Beitrag anzeigen
    Genau das denke ich auch. Also, nicht auf mich direkt bezogen, aber wenn wir einige wenige Ausnahmen abziehen, dann sind Kritiken, Aufmerksamkeit, gute Wertungen und auch Verständnis und Hilfe bei schlechteren Ergebnissen durchaus auch ein Resultat von schierer Bekanntheit oder Beliebtheit. Und genau das ist es was ich jedem Maker ans Herz legen möchte: Nicht nur ein Spiel machen sondern auch bewusst Imagepflege und "Kunden"pflege betreiben, Werbetrommeln rühren, sich einen Ruf und einen Status schaffen, usw.
    Aber gerade das ist es ja: ich persönlich möchte, dass man mich in einem Spieleforum nach meinen Spielen beurteilt - nicht nach meinem Ruf oder Status. (letzteres ist ja immer so ne Sache, wenn man das Wagnis eingeht mit nem Nickname wie ich ihn habe in nem Forum unterwegs zu sein ) Das spielt halt immer krass mit rein, stimmt schon...

  6. #6
    Naja, aber dazu ist man ja Mensch und nicht Maschine. ^^

  7. #7
    Zitat Zitat von Penetranz Beitrag anzeigen
    Pferd am Herd - und dafür werden mir jetzt sicher wieder einige an die Gurgel springen und/oder mich als Bullshit-Poster verteufeln - ist nur und ausschließlich so ein bekanntes und populäres Spiel, weil es von Byder ist.
    "Willkommen auf der Farm der Tiere" hätte es ebenso treffend ausgedrückt; "Trashgames" von unbeschriebenen Blättern (= unbekannten Usern) werden abgelehnt, wenn aber ein Byder, Kelven oder Daen ein Trashgame einreicht, wird es angenommen und zum Kult stilisiert.
    Und eigentlich sollte es doch nicht darum gehen, von wem ein Spiel kommt, sondern um die Qualität des Spiels. Aber dieses Messen mit zweierlei Maß ist hier ja eh nichts Neues...

  8. #8
    Pferd am Herd vielleicht nicht, aber alles, was ich danach gemacht hab. Wenn ich mich recht erinnere, war Pferd am Herd noch zu einer Zeit, in der ich kaum populär war. Aber ja, natürlich kommt es darauf an, wer die Spiele macht. Und leider muss ich auch sagen, dass mich ein "Rette Wetakos Mutter aus dem Nexus!" mehr anspricht, als diese ganzen dutzenden Games, die hier vorgestellt werden und die mich überhaupt nicht ansprechen.

  9. #9
    Zitat Zitat von Byder Beitrag anzeigen
    Und leider muss ich auch sagen, dass mich ein "Rette Wetakos Mutter aus dem Nexus!" mehr anspricht, als diese ganzen dutzenden Games, die hier vorgestellt werden und die mich überhaupt nicht ansprechen.
    Mich auch. Oh, wait...
    Aber nur um es kurz zu sagen: Genau genommen hieß das Spiel entweder "Lol, Tako!" oder alternativ "Takos fette Mama"

    @Davy:
    Naja, dass es einen technischen Trend gibt - okay, dem habe ich nichts zu entgegnen. Aber worauf ich hinauswoltle war, dass es kein wirklich krasses Trendsetterspiel aus den eigenen Reihen gibt, das Leute zu höherem anstachelt. Klar gibt es moderne Klassiker/erfolgreiche Games wie "Zauberer und Prinzessin" oder so, aber sonst fällt mir als Laie kein Trendsetterspiel im weitesten Sinne ein, an dem sich jeder messen/das jeder - bös gesagt - kopieren will. Klar, gute Spiele und Projekte in der Pipeline gibt es einige, aber kein "Vampire's Dawn" oder "Unterwegs in Düsterburg" - ich hoffe du verstehst worauf ich hinauswill


  10. #10
    Zitat Zitat von real Troll
    Ersteres finde ich schlimmer. Wer keinen Kracher bastelt, blitzt im Atelier ab. Monatelanges Entwickeln nur für ein paar Beiträge und dann ab auf Seite 2 des Forums? Das spornt nicht an, das wird als ungerecht empfunden und rationale Erklärungen, in einem großen Forum sei die Aufmerksamkeitskonkurrenz eben größer, trösten auch nicht wirklich.
    Persönliches Profil:
    - Keine XP-Spiele weil PC zu alt
    - VX / VX-Ace nur bedingt, auch hier hat mein PC stellenweise Schwierigkeiten wenn neben den normalen Maps noch Skripte dazukommen. Außerdem finde ich es unangenehm, ein Spiel zu laden nur um es wieder wegzuschmeißen, weil der PC es nicht packt.
    - 2k/2k3 nur, wenn es RPGs/Sci-Fis sind. Horror, Minispiele, Shmups & Co. sind für mich nur bedingt interessant, auch Kurzspiele mag ich nicht so gern (Ausnahme: Fungames).
    - Bugfreiheit ist mir wichtig. In der allerersten Demo sind diverse Bugs natürlich ok, bei späteren Versionen sollte man allerdings dazugelernt haben und anständig durchtesten: Alphatest (Autor), Betatest (Andere), Gammatest (Autor), nebenbei lässt sich mit Kuli und Papier prima mitschreiben. Zurzeit warte ich bei Final Dreams nur noch, das es einer durchspielt und der Autor den Rest der vermeidbar gewesenen Bugs fixt.
    - Für alle Spiele gilt: Sie müssen etwas individuelles verkörpern, völlig egal ob in der Optik oder in anderen Aspekten. Wenn mich die Grafik nicht umhaut, aber ein Review sich vor Lob überschlägt, könnt ihr damit rechnen dass auch ich es mal ausprobieren werde.

    Zitat Zitat von real Troll
    Ein zweites, großes, deutsches Forum würde zusätzliche Räume schaffen, in denen sich liebevoll gemachte Projekte unbedrängter entfalten könnten. Das mag keine Garantie sein, erhöhte aber die Chancen.
    - Das rpg-Studio fällt in dieser Hinsicht teilweise raus, da die Leute dort laut ihren AGBs keine Rips sehen wollen. Und das, obwohl der Forenbetreiber rein rechtlich gesehen nichts zu befürchten hat, da er dort nicht jeden einzelnen Inhalt prüfen muss.
    - Bleibt rpg2000, welches in absehbarer Zeit das Schicksal von rpga (Inaktivität) teilen wird.
    - Alternative? Noch eine Seite, die wenig bekannt und infolge dessen inaktiv wird? Ich bezweifle es und wüsste momentan nicht, wie man das anstellen sollte.

    Zitat Zitat von Deamonic Beitrag anzeigen
    Es wird Zeit für ein österreichisches Forum.
    Genau Cherry, bau bei dir mal ein Forum ein.

    Zitat Zitat von Zakkie
    Nehmen wir einmal als Beispiel Assembling the Void her. Hat den ersten Preis bei diesem Award-Dingsda gewonnen. Nachdem ich aber dann im Thread die unzähligen Bugs gesehen und gelesen habe, frage ich mich, ob das nicht ein wenig zu sehr fanboytastisch von einigen Leuten von der Wahl her war.
    Das Potential ist gewaltig und Bugs gehören zum Makerleben dazu.

    Geändert von Davy Jones (15.10.2012 um 15:53 Uhr)

  11. #11
    @Zakkie
    Niemand sagt, dass er ein Spiel schlecht findet, obwohl er es in Wirklichkeit gut findet, so wie auch niemand sagt, dass er ein Spiel gut findet, obwohl es eigentlich gar nicht so ist. Bei so was ist man schon ehrlich. Man kann zwar Bugs schon als einen objektiven Makel ansehen, aber sie stören nicht jeden. Vor allem dann nicht, wenn der Spielfluss nicht maßgeblich unter ihnen leidet. Du solltest also vorsichtig damit sein, die Meinung anderer als heuchlerisch zu bezeichnen, nur weil du eine andere hast. Eine "objektive Qualität gibt" es nicht.

  12. #12
    Zitat Zitat von Davy Jones Beitrag anzeigen
    Das Potential ist gewaltig und Bugs gehören zum Makerleben dazu.
    Eben das kann man zu jedem Spiel sagen, wo mehr Arbeit drinnen steckt.

    Zitat Zitat von Kelven Beitrag anzeigen
    @Zakkie
    Niemand sagt, dass er ein Spiel schlecht findet, obwohl er es in Wirklichkeit gut findet, so wie auch niemand sagt, dass er ein Spiel gut findet, obwohl es eigentlich gar nicht so ist. Bei so was ist man schon ehrlich. Man kann zwar Bugs schon als einen objektiven Makel ansehen, aber sie stören nicht jeden. Vor allem dann nicht, wenn der Spielfluss nicht maßgeblich unter ihnen leidet. Du solltest also vorsichtig damit sein, die Meinung anderer als heuchlerisch zu bezeichnen, nur weil du eine andere hast. Eine "objektive Qualität gibt" es nicht.
    Natürlich gibt es eine objektive Qualität. Jeder kann einschätzen, ob da Arbeit drinnen steckt oder nicht. Das ist und muss man den Leuten anerkennen. Aber wenn es am Ende nur darauf hinausläuft, dass Spieleautor XYZ mehr bevorzugt wird. Gab es eigentlich in der Szene Trollbeispiele, wo sich bekannte Autoren mit falschem Namen als Neuling ihr neuestes Projekt präsentiert haben? Würde nur allzu gerne wissen, wie das ausgegangen wäre.

    Zitat Zitat von real Troll Beitrag anzeigen
    @ Zakkie
    Dass dein Favorit nicht gewonnen hat, ist vielleicht der falsche Aufhänger für eine prinzipielle Problemdiagnose. Beim Projekt des Monats können sogar reine Spielvorstellungen gewinnen, also Basteleien, die noch nicht einmal die bug-anfällige Phase erreicht haben. Für Vollendung gibt es eigene Wahlen, bei der Monatswahl wird hingegen oft genug die Richtung prämiert, in die sich jemand aufmacht. Was du hier beispielhaft als Missstand anführst, ist für mich gerade ein gelungener Fall von Kooperation: Ein Spiel wird auf den Weg gebracht, es probiert sich in einer neuartigen Mechanik und die Leute helfen mit, indem sie Fehlerfunde zusammentragen, Beobachtungen über das Gegnerverhalten mitteilen und nicht wegen jeder bockigen Kleinigkeit des Entwicklerprozesses gleich meckern und mosern.
    Ich habe keine Favoriten. Mir war es auch nicht einmal Recht, dass ich in der letzten Wahl genannt wurde, auch wenn's ein wenig schmeichelt. Ich bin grundsätzlich gegen solche Wahlen und habe mich auch nicht beim Knopfdrücken beteiligt, weil ich solche Systeme unnötig finde.

    Die Leute helfen mit, weil die angesprochene Person ein Stammi ist. That simple, it is. Nichts im Vergleich zur US VX-Szene, wo wirklich unbekannte Leute und auch bekannte Autoren mithelfen und sich gegenseitig unterstützen. Aber vielleicht übersehe ich auch nur hier den missing link.

    Geändert von Zakkie (15.10.2012 um 14:45 Uhr)

  13. #13
    Naja, jeder war mal neu. Und jeder der sich genug Mühe gibt und dem Spiel eine gewisse Note verleiht, wird es sogar ziemlich leicht haben. Deswegen hat Itaju auch die Wahl gewonnen. Alles selbstgepixelt, komplexe Technik die mit SoM mithalten kann, etc.

    Und für mich persönlich ist er quasi ein Neuling, da ich seine älteren Projekte nicht kenne (muss aber auch vor 2005 gewesen sein) und dementsprechend unbefangen an Assembling the Void rangegangen bin.

  14. #14
    Zitat Zitat
    Gab es eigentlich in der Szene Trollbeispiele, wo sich bekannte Autoren mit falschem Namen als Neuling ihr neuestes Projekt präsentiert haben? Würde nur allzu gerne wissen, wie das ausgegangen wäre.
    Hier bin ich der Meinung, dass das nicht funktionieren würde. Alle bekannten Autoren, die mir in der Szene einfallen haben in ihren Spielen einen hohen Wiedererkennungswert. Und hier meine ich nicht einmal nur die Grafik. Wohl auch einer der Gründe für Bekanntheit...

    Ferner bin ich der Meinung, dass sich Qualität immer durchsetzt. Natürlich kann nicht jedes Spiel gehyped werden und ein riesen Blockbuster sein. Da gibt es viele Aspekte, die mit reinspielen. Beispielsweise, wie gut der Geschmack der breiten Masse getroffen wird. Wer aber viel Arbeit investiert, der wird auch belohnt werden. Auch eine kleinere Fanbase ist viel wert und motiviert. Es kommt halt auch darauf an, was man will. Will man Mainstream machen (was ich in keiner Weise schlecht finde), oder sich in ein Nischensegment wagen.

    Noch zur Innovation:
    Ich finde Innovation grundsätzlich gut, und das Spieleerstellen als Hobby erlaubt es uns auch, mal etwas Neues zu wagen und Neues auszuprobieren.
    Dass sich viele an den JRPG Vorbilder (leider) vergangener Tage orientieren, finde ich momentan allerdings ganz schön, da es auf dem Markt der grossen kommerziellen Spiele da fast nichts mehr gibt.
    Aber dennoch. Ich finde bei Gameplay darf man mit dem Maker ausprobieren und sich ausleben. Denn im Gegensatz zu den grossen Studios dürfen wir. Wir dürfen Nischenprodukte machen. Wir dürfen experimentieren. Und das sollten wir doch auch geniessen.

    Eine Kritik von meiner Seite:
    Feedback kommt in erster Linie von denen, die vorwiegend spielen und weniger entwickeln. Es wäre durchaus schön, wenn sich auch die Autoren etwas gegenseitig anspornen, kritisieren und die Spiele der anderen spielen. Auf diese Weise ist es auch etwas weniger gegeneinander sondern miteinander.
    Hier muss ich leider auch mich selbst an der Nase nehmen...

    Geändert von lucien3 (15.10.2012 um 15:31 Uhr)

  15. #15
    @Corti
    Ich sprach ja nicht von einer konkreten Entwicklung. Jeder hat sicher sein favorisiertes Gameplay, aber das sollte wie gesagt niemanden davon abhalten, auch über andere Möglichkeiten zu sprechen.

    @real Troll
    Ich bin mir gar nicht so sicher, ob der kleine, launige Spaß bei uns weniger Chancen hat als die größeren Spiele. Es kommt denke ich eher darauf an, ob das Spiel den Nerv der Community trifft und das gilt ja auch für die umfangreicheren Spiele. Könnte man ein neues Forum unter der Prämisse aufmachen, dort kleinere Projekte interessanter zu finden? Wahrscheinlich nicht. Das hängt ja nicht vom Forum, sondern von den Menschen ab und im neuen Forum wären vermutlich auch nur die Mitglieder, die von hier abwandern würden. Meinst du jetzt eigentlich kürzere Rollenspiele und Adventures oder etwas gänzlich anderes? Letztere Spiele haben es vielleicht allgemein schwerer, weil der Maker für sie nicht gemacht ist.

    @Zakkie
    Also ich würde jetzt auch Spielen, die ich schlecht finde, nicht pauschal vorwerfen, dass wenig Arbeit in sie gesteckt wurde. Woran machst du das denn fest? Bei vielen Bugs könnte man wohl sagen, dass zu wenig Arbeit ins Testen gesteckt wurde, aber sonst?

    Und wegen Assembling the Void: Itaju war doch schon seit vielen Jahren nicht mehr im Forum unterwegs. Einige kennen ihn vielleicht noch wegen Three Monkeys und Sleeping Shadow, aber das wird nur eine Minderheit sein.

    @lucien3
    Ich hab das tatsächlich mal probiert was Zakkie ansprach, aber nicht als "Trollspiel", sondern um zu schauen, ob die Community unvoreingenommener an das Spiel herangeht, obwohl alles bis auf die Grafik so wie immer ist. Niemand hat erkannt, dass das mein Spiel war. Von da an fühlte ich mich auch in der Annahme bestätigt, dass "typisch Kelven" sich hauptsächlich auf die Grafik bezieht. Ich werde übrigens nicht sagen welches es war, das wäre ja langweilig.

    Zitat Zitat
    Feedback kommt in erster Linie von denen, die vorwiegend Spielen und weniger entwickeln. Es wäre durchaus schön, wenn sich auch die Autoren etwas gegenseitig anspornen, kritisieren und die Spiele der anderen Spielen.
    Das sehe ich auch so. Man weiß ja auch nie, warum die Leute das Spiel nicht spielen oder nichts sagen. Haben sie es gespielt und es hat ihnen nicht gefallen/doch gefallen, aber sie wollen nichts sagen? Oder haben sie es nicht gespielt, wollen aber nicht sagen warum?

  16. #16
    Zitat Zitat von lucien3 Beitrag anzeigen
    Es wäre durchaus schön, wenn sich auch die Autoren etwas gegenseitig anspornen, kritisieren und die Spiele der anderen spielen. Auf diese Weise ist es auch etwas weniger gegeneinander sondern miteinander.
    Das Miteinander würde dadurch sicher angeregt. Aus meiner Erfahrung ziehe ich aus den reinen Spielerrückmeldungen aber häufiger etwas, das für mich einen Gewinn darstellt. Ich bin bei der Kritik an meinen Spielen vor allem an Auswirkungen auf den Spielspaß interessiert. Spieler reden in meinen Augen häufiger zur Sache, Entwickler referieren mir zu oft die gerade gängigen Konventionen des Makerwesens. Liegt es daran, dass man sich als Bastler nach außen hin gerne besonders reflektiert gibt? "Die moderne Szene im Forum Soundso macht das aber so und so." "Es IST Fakt, dass ein gutes Kampfsystem mindestens drei ... blupp." Ich bin dann immer froh, wenn jemand vorbei kommt und ganz konkret anmerkt, dass ihm der Witz zu aufgesetzt oder das Minispiel zu schnell eingestellt oder die Truhenbelohnung zu mickrig sei oder die Nebenaufgaben schön abwechslungsreich seien oder er mit den Heldencharakteren rein gar nichts anzufangen wüsste oder dergleichen. Das ist angenehm weit entfernt von allgemein gehaltenem Gewese und hat Hand und Fuß. Außerdem schreibe ich das hier vorsichtshalber auch als Merkzettel an mich selbst.


    Zitat Zitat von Kelven Beitrag anzeigen
    Meinst du jetzt eigentlich kürzere Rollenspiele und Adventures oder etwas gänzlich anderes? Letztere Spiele haben es vielleicht allgemein schwerer, weil der Maker für sie nicht gemacht ist.
    Ich denke vor allem an kleine Rollenspiele eines 16jährigen, der gerade einen an seiner Fantasie rüttelnden Film gesehen oder ein ähnlich eindrucksstarkes Buch gelesen hat und im Anschluss zumindest eine Demo hinkriegt. Meiner Meinung nach belächeln wir das zu sehr. Resonanz bleibt aus, der junge Bastler lässt es wieder. Wenn ich von einem zweiten deutschen Forum fantasiere, denke ich vor allem an ein jüngeres.

  17. #17
    Interessant, dass es in unserer Makercommunity wirklich zu Konkurrenzdenken kommt. Hätte ich nicht für möglich gehalten. Ich entwickle zu Leuten, die dasselbe Hobby/dieselben Interessen ausüben wie ich es tu nämlich keinesfalls ein Konkurrenzdenken - zumindest nicht im Sinne von "ich muss mein Spiel volle Kanne hervorheben, dass das Spiel von XY keine Beachtung kriegt". Viel mehr versuche ich von den anderen zu lernen - wie es auch im Studium ist. Wenn ich mich mit Kommilitonen anfreunde und ich merke, die sind besser als ich - lern ich mit ihnen, versuch auf ihr Level zu kommen, zu verstehen was sie tun und wie sie es tun. Im Grunde genommen vergleicht man sich so zwar auch mit anderen, aber der Input ist ein anderer - es kommt was positives bei raus. Bei mir ist es so, dass ich eigentlich echt nur hier angemeldet bin, um das was ich mach mit vermeintlichen Gleichgesinnten zu teilen, Verbesserungsvorschläge einzuholen - gerade von Leuten die besser sind als ich. Nur so werd ich auch selbst besser. Würde man versuchen mehr so in diese Richtung zu denken wäre vermutlich vieles besser. Ich selbst steck mir gar nicht das Ziel irgendwie ein "Spiel des Jahres" oder nen "Deji" für irgendwas abzugreifen - es stimmt schon, da gewinnen immer dieselben, da es auch nicht verboten ist immer dieselben zu nominieren. Aber vielleicht könnte man das als Ansporn sehen vielleicht Spiele wie Allreise, UiD & Co. zu toppen, indem man ein Hammerprojekt raushaut - mein Ziel ist es einfach nur, dass der Kram den ich produzier so'n bisschen Beachtung bekommt. Mach das zwar zu 80% für mich selbst und für meine eigene geistige Befriedigung ( ) aber eben nicht ausschließlich. Meiner Ansicht nach sollten wir vor allem genretechnisch mehr wagen - Kelven hat es ja schon angesprochen. Vielleicht nicht immer nur RPG's -> evtl. mal 'nen Shooter, ein Jump 'n Run, ein Adventure - die Vergangenheit beweist ja was mit dem Maker möglich war und ist, auch wenn er - und das ist Fakt - nicht für solche Spiele ausgelegt ist. Aber es geht dennoch. Was die ständigen Vergleiche mit der japanischen Szene angeht: ich finde nicht dass wir schlechter sind als die Japaner... das sind auch nur Menschen... wir hängen nur hinten dran. Das Potenzial ist nur noch unausgeschöpft, die Comm. hat grad den VX Ace für sich entdeckt, es wird n bisschen was mit dem RTP gemacht, man ist (größtenteils) auf Scripter angewiesen - aber das wird ja alles noch. Steckt halt in den Kinderschuhen. Naja ich schweif ab... worauf ich hinauswollte: ein breiteres Spektrum an verfügbaren Genres würde uns sicher ganz gut tun und unsere "Deutsche Makerszene" (wenn man sie denn nun unbedingt so nennen mag ^^) ein klein wenig vom Rest abheben - nämlich dadurch, dass die Entwickler innovativ sind, vllt genretechnisch und spielmechaniktechnisch nicht so krass festgefahren sind und neues ausprobieren. Ich mein: ein 10 000stes UiD braucht kein Mensch. Was neues braucht das Land und es stimmt schon was realTroll sagt: wir brauchen mehr Publicity in den Spielevorstellungen... mir scheint als schaut da kaum einer rein, das Comm.Forum hat regelmäßig mehr Views als die Spielevorstellungen, Trollspiele oder schlechte Spiele (kennen wir zur genüge, brauch ich keine zu nennen ^^) bekommen mehr Kommentare und Beachtung als wirklich gute Spiele, da es nunmal einfacher ist kurz 5 Minuten in nen unfreundlichen Einzeiler a la "Dein Spiel ist schlecht" zu investieren, als sich den langen text einer wirklich guten Vorstellung durchzulesen, darauf einzugehen und ein fundiertes Review, Verbesserungsvorschläge etc. pp zu schreiben.

  18. #18
    @Penetranz
    Du hast mich da missverstanden. Ich möchte zwar niemanden davon abhalten, auch zu anderen Spieltypen zu greifen, aber ich würde trotzdem jedem empfehlen, bei Rollenspielen und Adventures zu bleiben. Vor allem das Rollenspiel sollte weiterentwickelt werden.

  19. #19
    Zitat Zitat von Kelven
    Ich bin ja manchmal selbst kein Kind von Traurigkeit, obwohl ich weiß wie wenig reif es ist, trotzdem kreide ich das mal an und frage: Warum?
    Da muss man noch etwas differenzieren.

    Je größer eine Sache, ein Spiel oder eine Person ist, desto weniger wird sie geschützt. Vielleicht, weil davon ausgegangen wird, der Ruhm sei schon Schutz genug. Ich finde es vollkommen verständlich und in Ordnung, dass VD und UiD immer wieder ausgegraben werden, um an ihnen Kritik zu üben. Jeder kennt die Spiele, insofern macht es Sinn. In einem beiläufigen Satz zu erwähnen, wie überholt sie seien und wie schlecht eigentlich schon immer gewesen, dient jedoch keinem pädagogischen Zweck. Das macht man aus dem alten Grundsatz heraus: Wer am lautesten schreit, bekommt am meisten Aufmerksamkeit. Manchmal ist es frustrierend, der Lance Storm des Forums sein zu wollen.
    Mit dir wird ja auch nicht gerade zimperlich umgegangen, obwohl du eine sehr moderate Persönlichkeit präsentierst. Tarlahs Stream ist ein guter, aktueller Beweis dafür.

    Dann gibt es noch Diskussionen, in denen es häufig zu einer wiederkehrenden Streitkonstellation kommt. Oft treffen die Ansichten von sagen wir mal Rosa Canina und MagicMaker auf die von Wetako; ein paar andere kommen hinzu und schon ist ein Thread für eine Seite okkupiert. Ich mag euch wirklich alle, aber es ist auffallend, dass es regelmäßig regelrechte Duelle zwischen Parteien gibt, die viel schärfer geführt werden, als nötig. Das kann ich nachvollziehen, weil ich mir manchmal selbst die Hand abkaue, um nicht in Versuchung zu geraten, unfair zu werden (und immer gelingt das nicht).
    Außerdem scheinen sich Neue häufig sehr unwohl zu fühlen. Ich bin mir sicher, dass ich hier nur so wenig Probleme habe, weil ich darauf bedacht bin, wenig Angriffsfläche zu bieten. Als besonders gesund empfinde ich diese Einstellung nicht. Penetranz erfährt als relativ frisches Dauermitglied merkwürdig viel Gegenwind, obwohl er sehr engagiert ist.

    Zitat Zitat
    Ja, in der Community gibt es recht viele, die sich eigentlich gar nicht mehr für Maker und die Spiele interessieren. Zumindest gewinne ich diesen Eindruck.
    Wird das intern gar nicht besprochen? Kein Moderator ist dazu verpflichtet, sich hierzu zu äußern, aber mich würde es schonmal interessieren, wie der harte Nato-Kern zu dem Thema steht. Wenn mich nicht alles täuscht, sind die wenigsten davon Entwickler/Spieler/Diskussionsteilnehmer, aber das ändert ja nichts daran, dass sie mit der Szene verbunden sind.

    Zitat Zitat
    Das Einzigartige kommt von ganz alleine, wenn man das Entwickeln als eine Form des künstlerischen Ausdrucks versteht.
    Genau deswegen habe ich übrigens für Assembling the Void gestimmt. Itajus Vorgeschichte hat dabei geholfen: Sleeping Shadow ist nachwievor eines der wenigen Spiele, dem man anmerkt, dass es erzählerisch autark ist.


    Was das Spielen anderer Spiele anbelangt:
    Ich kann mich nie dazu durchringen, mal eines anzufangen. Nicht aus Zeitgründen - Zeit habe ich jede Menge - sondern aus Bequemlichkeit. Wer behauptet, Spielen sei grundsätzlich entspannend und gar nicht anstrengend, der lügt.

    Geändert von Owly (15.10.2012 um 21:55 Uhr)

  20. #20
    Zitat Zitat von Owly Beitrag anzeigen
    Wird das intern gar nicht besprochen? Kein Moderator ist dazu verpflichtet, sich hierzu zu äußern, aber mich würde es schonmal interessieren, wie der harte Nato-Kern zu dem Thema steht. Wenn mich nicht alles täuscht, sind die wenigsten davon Entwickler/Spieler/Diskussionsteilnehmer, aber das ändert ja nichts daran, dass sie mit der Szene verbunden sind.
    Es hat sich über Jahre hinweg entwickelt.
    Als wir am Anfang Mai 2003 in unserer kleinen Wohnung mit dem Event angefangen haben, waren wir durch die Bank NUR Maker und es ging auch nur um zwei Dinge: Maker und Chilli. Eines davon haben wir dann auch exzessiv am Beamer genossen und ich für meinen Teil muss sagen dass ich die Makertreffen die sich vor allem um den Maker gedreht haben, am schönsten fand.
    ABER: Was man nicht vergessen darf - wir sind ein Forenverbund und viele von uns stecken noch tief in anderen Forenbereichen und so wurden NATO und BMT nach und nach zu reinen Communitytreffen.

    Und hier sind wir schon bei einem für mich wichtigen Thema: Viele Punkte der Diskussion kann man für sich selbst schnell gerade rücken wenn man sich, sein Team oder sein Projekt als Firma betrachtet. Es geht "leider" eben nicht darum, dass man sich hinter den Maker setzt, der Community etwas "schenkt" und dafür bejubelt wird.
    Als Maker redet man sich sehr gerne ein dass man "ehrenamtlich" arbeitet und dass das eigene Spiel ein Geschenk an die Gemeinschaft ist und man "einem geschenkten Gaul nicht ins Maul schauen sollte". Dabei wird sehr schnell vergessen, dass jeder Spieler auch eine der wertvollsten Ressourcen des Lebens im Gegenzug investiert: Seine Zeit (und manchmal auch seine Nerven). Aus diesem Grund hat der Spieler es schlichtweg verdient, gute Ware vorgesetzt zu bekommen.

    Das bedeutet im Umkehrschluss für den Maker: Das eigene Produkt muss beworben werden. Und hier hilft es enorm, den Blick über den Tellerrand zu heben und sich selbst und sein Projekt als Firma vorzustellen. Als funktionierendes Gedankenspiel einfach alle Abteilungen durchzugehen.
    Buchhaltung: Wie teile ich meine Freizeit als Währung ein um das Projekt zu gewährleisten.
    PR: Wie wird mein Spiel in der Öffentlichkeit wahrgenommen? Ist dieser Vorstellungsthread wirklich das Schönste und Beste zu dem ich fähig bin?
    Entwicklung: Was kann ich? Wo müsste ich mir Verstärkung suchen? Kann ich vielleicht Arbeitsschritte mit einer anderen Firma tauschen, im Sinne von KS gegen Charsets? Kann ich vielleicht ungeliebte Module meines Projektes outsourcen?

    Und so weiter und so fort.
    Meiner Meinung nach wird gerade in diesem Zusammenhang auch klar wie Kritik funktioniert.
    Eine Firma wie Activision wird mit Sicherheit nicht auf jeden Forentroll hören der sich in ihren Foren herumtreibt. Eine Firma kauft Spezialisten ein die dann ihrerseits die Spiele analysieren und hat Communitymanager, welche die wirklich guten Kritiken ihrer Foren weiterleiten.
    Auf uns als zumeist Einzelentwickler bezogen bedeutet dies, sich nicht jede Kritik zu Herzen zu nehmen, sondern auf zwei Dinge zu hören: Gute und sachlich ausformulierte Kritiken und auf die Personen die einem im Forum nahestehen und denen das Projekt wichtig ist.
    Wenn man eine Person kennt und mag, dann kann diese sich auch ganz anders und auch kürzer ausdrücken, ohne dass es falsch verstanden wird.

    Spinnt man diese Idee weiter, dann kommt man meiner Meinung nach unweigerlich auf den Gedanken, dass man dazu also "Freunde" im Forum braucht. Oder eine gewisse Reputation und hier scheinen auch viele Neulinge zu verzweifeln.
    Ja - es gibt einen großen dicken Block an Stammusern die oft genug wie eine Mauer wirken. Und nicht selten gibt es auch innerhalb der Mauern weitere Mauern.
    Trotzdem kann man es schaffen.
    Hobbies kosten Zeit. Hobbies kosten Mühe. Hobbies kosten Geld.
    Wieso sollte es beim Maker anders sein?
    Wenn ich wirklich erfolgreich Fussball spielen will, dann muss ich Geld in die Hand nehmen um mir meine Schuhe zu kaufen. Und ich sollte mir einfach die Mühe machen und alles versuchen um meine Mannschaftskollegen kennenzulernen.

    Ein Besuch auf den Forentreffen wirkt dabei genauso Wunder wie eine unaufgeregte und sympathische Art zu posten. Hilfsbereitschaft wird in diesem Forum gerne erwidert, wenn man selber zuverlässig ist.
    Jeder von uns der heute ein gewisses "Standing" besitzt, hat hier einmal angefangen und als ich 2003 zum Forum kam, da erschien mir das Forum auch wie eine Mauer mit einem Haifischbecken außenrum. Forengrößen wie Kelven, Ineluki, ByteRaper und Wischmop, damals auch Square erschienen mir unerreichbar fern, aber ich habe mich reingekniet mit den Fähigkeiten die ich habe und nun schätze ich die oben genannten als gute Freunde und Bekannte.
    Dabei habe ich nicht weniger Voraussetzungen als die meisten von uns: 2 Hände zum Tippen reichen vollkommen aus. Geduld und Empathie sind angenehme Nebeneffekte und erlernbar und bald schon kann man die Früchte seiner Arbeit einfahren. Und Ja, egal was irgendjemand sagt - es IST angenehmer zu arbeiten wenn man beliebt ist oder Freunde hier hat.


    Was den Konkurrenzkampf betrifft, ist der meiner Meinung nach absolut zu vernachlässigen.
    Ich behaupte einfach mal aus meiner Erfahrung heraus, dass der Großteil der Leute lieber ein ihnen vollkommen unbekanntes Spiel im Stil von UiD spielen würde als genau das gleiche Spiel wieder und wieder.
    Das bedeutet: Für jedes Spiel gibt es seine Fans und seine Nische. Und anstatt die Leute die ähnliche Spiele produzieren als Konkurrenten zu sehen, kann man das Pferd auch ganz anders aufzäumen und sagen: "Oh, dir hat mein Spiel X gefallen? Dann versuch mal Spiel Y von Maker Z, das ist sogar sehr ähnlich, macht aber Dieses und Jenes anders oder besser."
    Und wenn der ehemalige Konkurrent genauso denkt, dann habt ihr schon eine Allianz geschaffen, die nicht nur euch Beiden hilft, sondern letzten Endes auch euren Spielern die zwei Spiele ihres Lieblingsgenres gefunden haben und diese nun spielen können.


    Kurz gesagt und zusammengefasst: Meiner ganz eigenen und persönlichen Meinung nach hat hier JEDER die Handwerkszeuge mitgegeben bekommen die es braucht, um hier glücklich zu werden. Man muss nur ein paar Mal über den eigenen Schatten springen und andere dazu ermutigen, dasselbe zu tun.

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