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Thema: To The Moon [Free Trial + Vollversion]

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Kan Gaos ist einer der wenigen Spieleentwickler (nicht-kommerzielle wie kommerzielle inbegriffen), die ein absolutes Gespür für Dramaturgie und Charakterdesign haben und damit das Erzählpotenzial von Spielen beinahe gänzlich ausschöpfen können. Er ist auch das beste Beispiel für die von mir sonst etwas verachtete Aussage "Asians are good at everything!" Schade, dass er manchmal total pathetisch und schnulzig wird (Lyra's Melody und Do You Remember My Lullaby sind ziemlich pathosüberladen); verglichen mit der absolut reifen, subtilen Bildsprache in Quintessence ist das nicht sein Niveau.

    Ich hab ein bisschen Angst, mir den Trailer bis zum Ende anzuschauen. Er ist bestimmt total toll inszeniert und macht Lust auf das Spiel und dann bin ich wieder dermaßen "hooked up", dass ich es kaum erwarten kann, dass er damit rausrückt. Solche Meisterwerke (ich meine den Begriff selten so, wie er ist; diesmal dafür umso mehr) sind wirklich sehr gefährlich.

    Von Gao Kan man echt viel lernen. Er hat es geschafft, eine der tiefgehendsten und fähigsten Erzählformen in das Spiel und damit auf eine neue, auf eine interaktive Ebene zu heben. In der Art und Weise, wie er damit Gefühl und Affekt schafft, ist das absolut revolutionär, und zwar für die nicht-kommerzielle wie auch für die kommerzielle Spieleindustrie. Und um ehrlich zu sein hoffe ich zeitweise wie nichts anderes, dass sein Sprung auf den Markt gelingt und ein großer Erfolg wird. Denn dann hat sich die Branche mit dieser Art des Erzählens, die sie vorher stark vernachlässigt hat, zu beschäftigen.

  2. #2
    Ich mag die Story, der Trailer ist nicht besonders antreibend, aber sehr schön gemacht. Das Spiel wird dann im Herbst auf jeden Fall gekauft. Dem Soundtrack habe ich schon Geld gezollt. Kauft ihn, es gibt jetzt schon ein paar schöne Tracks und man bekommt ihn, wenn er rauskommt, dann komplett. Die Hälfte des Geldes wird auch an eine Stiftung für Autisten gespendet.

  3. #3
    Das Spiel wäre sicherlich sein Geld wert. Das Spiel besitz einen wunderbaren Charme, der Trailer einen wunderbaren Soundtrack und die Geschichte erfüllt meine Ansprüche (Die liegen bei kommerziellen Spielen oft sehr hoch. Daher kann man sich vorstellen). Sie ist gut durchdacht, spricht etwas ganz neues an und ist einfach etwas, dass man als Story in einem Spiel mal gebrauchen könnte.
    Grafisch sieht es auch sehr schick aus. Besonders die Charaktere gefallen mir hierbei.

    *hust* Nur die Geschichte mit der RTP-Lizens steht jetzt noch offen, wie stardust richtig angemerkt hat.*hust*

  4. #4
    Folgt man diesem FAQ von Enterbrain, scheint es in der Tat möglich zu sein, das RTP bei kommerziellen Spielen mit zu nutzen. Allerdings darfst du es halt nur mit dem Maker verwenden und diesen auch nicht anderweitig verändern.

    MfG Sorata

  5. #5
    Nett... jedoch in meinen Augen nicht mehr. Bin also jetzt nicht sooo begeistert von der Geschichte (damit ist nicht die Story vom Spiel gemeint) hier wie meine Vorposter. Ist "nur" ein überdurchschnittliches Maker Game in meinen Augen (zumindest was die Vorstellung so rüberbringt), kein Grund ein Aufriss jetzt zu machen. Naja... muss man sehen wie hoch der Preis angesetzt ist, es wird sicherlich seine paar Käufer finden aber naja... Gerade im Indie Bereich gibt es sehr starke Konkurrenz, vor allem dank Valve (Steam).

    greetz

  6. #6
    Hmm, hab gerade das Gefühl, dass alle, die das hier loben, schon einen weitaus größeren Einblick vom Spiel bekommen konnten und deshalb so schwärmerisch drauf sind. Für den Rest sieht's, wie bereits geschrieben, nach einer Präsentation eines "nur" überdurchschnittlichen Makergames aus.

    Als Film würde es mich wahrscheinlich auch mehr ansprechen, hmm...

    Geändert von Gjaron (09.08.2011 um 01:12 Uhr)

  7. #7
    Du brauchst nur "Quintessence" zu spielen, um zu wissen, dass Reives Ahnung vom Erzählen einer Geschichte hat.
    Vermutlich ist seine Fanbase in den englischsprachigen Foren auch etwas größer, als hier. ^^;

    Zitat Zitat von Schmock
    [...]kein Grund ein Aufriss jetzt zu machen.
    Ist ja nur etwas, dass sich im Grunde jeder von uns hier wünschen könnte: Ein Spiel fertig zu stellen und es sogar im Rahmen seines Berufes verbreiten zu können.
    Aber ja, nichts besonderes. Macht ja von uns jeder...
    Vorallem ein Spiel dieser Qualitätsklasse fertig zu stellen, das passiert hier am laufenden Band...

    Soll jetzt nicht heißen, dass es nichts besseres geben würde und wir jetzt wahllos hypen sollen, aber mehr als "Meh." wird als Reaktion alleine schon aufgrund der Mühen, die in das Projekt geflossen sind, ja wohl drin sein. oÔ

    MfG Sorata

  8. #8
    Naja, von früheren Spielen weiß man schon, dass man hier ein Spiel mit einer komplexen Handlung und toller Atmosphäre erwarten kann, aber das ist einfach Ansichtssache. Es stimmt schon, dass die Fans ein wenig dazu neigen, alles was Reives produziert für wunderbar zu erklären, ich trau mich jedenfalls nicht ins englische Forum. ;-)

    Weiß jemand wie genau man das Spiel dann kaufen kann oder steht das noch nicht fest?

  9. #9
    Zitat Zitat von Ofi-Junior Beitrag anzeigen
    Weiß jemand wie genau man das Spiel dann kaufen kann oder steht das noch nicht fest?
    Vermutlich wie den Soundtrack: per Kreditkarte oder Paypal zahlen und dann den Link bekommen.

  10. #10
    Zitat Zitat von sorata08 Beitrag anzeigen
    Ist ja nur etwas, dass sich im Grunde jeder von uns hier wünschen könnte: Ein Spiel fertig zu stellen und es sogar im Rahmen seines Berufes verbreiten zu können.
    Aber ja, nichts besonderes. Macht ja von uns jeder...
    Dass es im Rahmen seines gewünschten Berufes passiert, ist eine andere Sache. Es ist ihm gelungen und das ist ja schön (er kann sich auch berechtigterweise freuen). Allerdings fließt jetzt dadurch kein Mehrwert oder ähnliches in diese Vorstellung dadurch ein. Es bleibt ein normales Spiel, was bewertet wird.

    Zitat Zitat von sorata08 Beitrag anzeigen
    Vorallem ein Spiel dieser Qualitätsklasse fertig zu stellen, das passiert hier am laufenden Band...

    Soll jetzt nicht heißen, dass es nichts besseres geben würde und wir jetzt wahllos hypen sollen, aber mehr als "Meh." wird als Reaktion alleine schon aufgrund der Mühen, die in das Projekt geflossen sind, ja wohl drin sein. oÔ
    Naja, welche Qualitätsklasse dieses Spiel nun besitzt kann sich jeder selber ausmalen. Ich bin mit den Spielen von Reives vertraut und finde sie, wie schon gesagt... nett, mehr aber auch nicht. Stellenweise waren sie sogar recht langweilig... aber wie gesagt, Geschmackssache.

    greetz

  11. #11
    Zitat Zitat von schmoggi Beitrag anzeigen
    Naja, welche Qualitätsklasse dieses Spiel nun besitzt kann sich jeder selber ausmalen. Ich bin mit den Spielen von Reives vertraut und finde sie, wie schon gesagt... nett, mehr aber auch nicht. Stellenweise waren sie sogar recht langweilig... aber wie gesagt, Geschmackssache.
    Objektiv betrachtet ist das, was er tut, qualitativ absolut hochwertig. Objektiv sage ich als Geisteswissenschaftler, also so objektiv, wie Geisteswissenschaften sein können. Er hat unglaublich geniale Erzähltechniken, die er anwendet, ruft Motivzyklen hervor, die viel wert sind und schafft einen stimmigen Zeichenkosmos, mit dem er arbeitet. Für Spiele ist das sehr ungewöhnlich, weil diese sich nunmal eher auf die Interaktion und das Spielerverlangen, möglichst beschäftigt zu werden, stützen. Was Gao macht, ist daraus beinahe auch das letzte bisschen Erzählpotenzial herauszukratzen. Und das auf eine überaus professionelle Weise, die noch nicht mal die meisten Drehbuchautoren auf die Reihe bekommen.

    Ob man das jetzt persönlich mag oder nicht, ist eine andere Sache. Ich glaube gern, dass das Genre und die Aufmachung nicht jeden anspricht. Geisteswissenschaftlich objektiv betrachtet ist das, was er tut, aber sehr wertvoll und definitiv nichts, was leicht übertroffen werden kann. Nicht mit den erzählerlichen Mitteln und nicht derart verdichtet. Kan Gaos Erzählzyklus sticht definitiv heraus. Jedes Urteil darüber hinaus halte ich für persönlichen gusto, der natürlich ebenso seine Berechtigung hat.

  12. #12
    Also ich kenne seine vorherigen Projekte nicht (muss ich wohl nachholen), deswegen hatte ich vielleicht auch einen etwas anderen ersten Eindruck davon ^^ Aber meine Meinung hat sich nicht geändert.
    Zitat Zitat von Mordechaj Beitrag anzeigen
    Ob man das jetzt persönlich mag oder nicht, ist eine andere Sache. Ich glaube gern, dass das Genre und die Aufmachung nicht jeden anspricht. Geisteswissenschaftlich objektiv betrachtet ist das, was er tut, aber sehr wertvoll und definitiv nichts, was leicht übertroffen werden kann. Nicht mit den erzählerlichen Mitteln und nicht derart verdichtet. Kan Gaos Erzählzyklus sticht definitiv heraus. Jedes Urteil darüber hinaus halte ich für persönlichen gusto, der natürlich ebenso seine Berechtigung hat.
    Ich glaube die Frage ist nicht, ob das jemand persönlich mag, sondern mehr ob Andere das auch so sehen wie du. Denn ich nehme an, jeder findet Gefallen an einer guten Story, aber nicht jeder versteht dasselbe unter einer für ihn interessanten, spannenden und gut durchdachten Story, Geschmäcker sind eben verschieden.

  13. #13
    Zitat Zitat
    Wie fühlt es sich eigentlich an, der Grund zu sein, dass die Szene seit Jahren still steht?
    Was genau meinst du?
    Ich kann in dem Projekt bisher auch nicht den Heiligen Gral erkennen. Es scheint ein gewöhnliches Spiel zu sein, mehr als das verlangen wir im Grunde doch auch nicht.

  14. #14
    Ich glaube, Wetako meint das so (so versteh ichs zumindest), dass es eine doch etwas bremsende Aussage ist, wenn jemand ein Spiel zeigt, das gut aussieht, und der Spielemacher sogar ins richtige Geschäft damit einsteigen kann, und dann kann man nicht mal das erwähnte "Meh." entlocken, sondern nur ein "Naja... nett, aber auch nicht mehr." - genau diese Haltung bremst die gesamte Szene total aus. Wir sollten uns alle freuen, dass jemand so etwas produziert, das qualitativ herzeigbar ist, denn davon haben wir alle etwas. Wenn wir bei einem guten Spiel schon total unbeeindruckt mit den Achseln zucken, können wir hier gleich alles zumachen, weil dann hat es keinen Sinn, weiterzumachen....... irgendwie so versteh ich die Aussage.

    Ich finde, es sieht sehr schön aus.

  15. #15
    Zitat Zitat von stardust Beitrag anzeigen
    Ich glaube die Frage ist nicht, ob das jemand persönlich mag, sondern mehr ob Andere das auch so sehen wie du. Denn ich nehme an, jeder findet Gefallen an einer guten Story, aber nicht jeder versteht dasselbe unter einer für ihn interessanten, spannenden und gut durchdachten Story, Geschmäcker sind eben verschieden.
    Es geht hierbei nicht um mein persönliches Verständnis von einer guten Story, sondern um allgemein anerkannte Regeln des Storytellings, die aus ganz anderen Bereichen kommen. Wie gesagt, es ist eine Frage, ob man das mag oder nicht. Rein objektiv betrachtet ist das, was er tut, in der Art und Weise, wie er es tut, für das Genre und für diese Zielsetzung herausragend. Ist ein bisschen wie mit Literatur: Ich kann Goethe nicht leiden. Es ist einfach so, ich mag seine Werke nicht, weil sie mir zu steril und aufgepufft sind. Aber er ist ein absolut brillanter Schriftsteller gewesen und seine Werke stechen definitiv hervor, weil er Motivkosmen und Denkprozesse erstellt, die seiner Zeit völlig überlegen waren.

    Ich weiß nicht, ob ich Gao jetzt mit Goethe gleichsetzen möchte, aber ich tue es in einem einzigen Beispiel einfach mal. Lass Quintessence mal den Faust I sein.
    Faust I greift ein schon sehr lange in der Literatur verwobenes Motivkonstrukt auf, das Liebeswagnis (Faust liebt Gretchen und setzt damit seine anderen Belange, nach denen er eigentlich strebt, auf's Spiel). Es setzt dieses Konstrukt in derart neue, gut durchdachte Zusammenhänge, dass es durch das Werk erweitert wird -- das ist eine riesengroße Leistung.
    Quintessence greift ein schon sehr lange in der Kunst verwobenes Motivkonstrukt auf, den Liebeszauber (Reiviers Liebe für Serai wird von dem Mittel, dass er von Lunair erhält, korrumpiert, Lunair selbst muss mit ihren Gefühlen für Reiviers kämpfen). Es setzt dieses Konstrukt in derart neue, gut durchdachte Zusammenhänge, dass es durch das Werk erweitert wird -- immernoch eine riesengroße Leistung.

    Darüber hinaus besitzt Quintessence überaus starke Charaktere. Sorry, wer mir anderes sagt, den halte ich für dämlich, denn das ist dann bloß reines Gegengerede, bis er/sie das begründen kann. Die Charaktere haben teilweise weit verzweigte, über das Spiel hinweg relevierte bedeutsame Vorgeschichten, die alle ihre Handlungsmotive beeinflussen. Die sich daraus ergebende Charakterentwicklung (die hier ebenfalls absolut stark ist) folgert logisch aus Voraussetzungen, aus Handlungen und aus neu geschaffenen Verwicklungen. Das ist in dieser Umgebung durchaus ungewöhnlich und das ist auch für jeden anderen Dramentyp durchaus nicht die Norm. Die Charaktere besitzen darüber hinaus auch nur wenige stereotype Züge; Salory und Vikon tun das, Agatha und Alden tun das, aber das ist für ihre Funktion in der Dramaturgie absolut unabdinglich und es durchzieht ihre Charaktere auch nicht, sondern zeichnet sie in bestimmten, funktionellen Momenten.

    Das Dramaturgische ist im Endeffekt das wichtigste. Ich arbeite bei der Analyse von Konflikten gern mit einer Art Numerologie. Wie die sich im einzelnen zusammensetzt, lasse ich jetzt mal offen, aber wir haben hier sicherlich Mathematikbegabte, die sofort feststellen, dass ich nur die Grundrechenarten drauf habe.
    Bei Quintessence handelt es sich um etwa Folgendes:
    2+2+1 (characters' development, narrated) over 4 (narrative arcs, composed) out of 2-3 (chapters / narrative elements) with ∞ (= maximal amount of configurative intersections). Ergibt 64 soft conflicts und 12 hard conflicts. (bisher; offene Erzählstränge sind noch nicht eingerechnet)

    Zum Vergleich, das Drama "Die Räuber" von Schiller: 3 over 1 out of 5 with 3. Ergibt 45 soft conflicts und 5 hard conflicts.

    Noch ein Vergleich, das Telenovela-Modell: 3 over 3 out of 2 with 1. Ergibt 18 soft conflicts und 6 hard conflicts aller drei Episoden.
    Das herkömmliche Adventure-Spiel liegt, was die Konfliktsituation angeht, sowohl im nicht-kommerziellen als auch im kommerziellen Raum meistens unter, auf einer Ebene mit, oder ganz leicht über dem Telenovela-Modell.


    Nebenbei arbeitet Reives mit herkömmlichen Tension-Markern und dem Aufbau-Abbau-Prinzip, sprich die Handlung wird sukzessive zugespitzt, dabei aber von stark vorantreibenden und stark retardierenden Momenten im Wechsel durchzogen. Das sorgt für einen in diesem Fall ziemlich schleppenden Aufbau der Handlung ganz zu Beginn und sehr langen Erzählepisoden im Mittelteil, ist aber eine Technik, die bisher noch kein einziges Erzählwerk, das ich persönlich kenne, gemeistert hätte, und Gao schwimmt hier definitv weit über dem Durchschnitt, weil er tatsächlich in der Lage ist, diese Technik wenigstens durchzuhalten, ohne unstimmig zu werden oder die Erzählung zu funktionalisieren. Die aktive Lenkung des Erzähltempos ist in epischen Texten sehr leicht, in dramatischen Werken derbe problematisch, dafür aber auch gleich dreimal so wirksam für das Erzählerlebnis.

    Zuguterletzt und ganz wichtig: Seine Erzählweise in all ihrer Komplexität (ich erinnere nochmal: stark konzipierte und stark entwickelnde Charaktere, 64+ soft conflicts, Aufbau udn Abbau des Erzähltempos und bei sukzessivem Anstieg der Handlung) wirkt nirgends statisch oder konstruiert. Wer schonmal einen Blick in angelsächsische Belletristik geworfen hat (von deutschsprachiger will ich gar nicht so viel reden), der wird erkennen, dass immer dort, wo sich entwickelnde Charaktere auf stark konfliktgeladene Felder treffen, bereits Stase eintritt und die Figuren konstruiert erscheinen. Kommen dann noch weitere Faktoren hinzu, rücken die Charaktere völlig in den Hintergrund und sind eher stereotyp aufgeladene Aktanten. In Filmen kann man das auch beobachten, beispielsweise in "Sieben" von David Fincher.



    Davon soll jetzt wer halten, was will. Es ist eine absolut herausragende Leistung unter modernen Erzählmedien und eines der ersten Spiele, die diese erzähltechnische Versiertheit an den Tag legen. Mögen muss man es deswegen immer noch nicht, aber man sollte es schon anerkennen.

    Geändert von Mordechaj (09.08.2011 um 13:30 Uhr)

  16. #16
    @Mordechaj
    Lern endlich mal zu argumentieren, ohne Leuten andauernd zu unterstellen, dass sie dumm seien. Es gibt hier im Forum verdammt viele unterschiedliche Meinungen und nicht nur deine hat Gewicht. Sind eben ein paar Leute nicht deiner Meinung, sowas kann man jawohl noch ertragen.

    Geändert von Mnemonik (09.08.2011 um 13:49 Uhr)

  17. #17
    Zitat Zitat von schmoggi Beitrag anzeigen
    Nett... jedoch in meinen Augen nicht mehr. Bin also jetzt nicht sooo begeistert von der Geschichte (damit ist nicht die Story vom Spiel gemeint) hier wie meine Vorposter. Ist "nur" ein überdurchschnittliches Maker Game in meinen Augen (zumindest was die Vorstellung so rüberbringt), kein Grund ein Aufriss jetzt zu machen. Naja... muss man sehen wie hoch der Preis angesetzt ist, es wird sicherlich seine paar Käufer finden aber naja... Gerade im Indie Bereich gibt es sehr starke Konkurrenz, vor allem dank Valve (Steam).

    Wie fühlt es sich eigentlich an, der Grund zu sein, dass die Szene seit Jahren still steht?

  18. #18
    Zitat Zitat von Wetako Beitrag anzeigen

    Wie fühlt es sich eigentlich an, der Grund zu sein, dass die Szene seit Jahren still steht?
    Der ist gut.

  19. #19
    Zitat Zitat von sorata08 Beitrag anzeigen
    Folgt man diesem FAQ von Enterbrain, scheint es in der Tat möglich zu sein, das RTP bei kommerziellen Spielen mit zu nutzen. Allerdings darfst du es halt nur mit dem Maker verwenden und diesen auch nicht anderweitig verändern.
    Und es gibt auch schon mehr als genug kommerzielle Makerspiele die das RTP verwenden und worüber sich offensichtlich auch niemand beschwert von daher wird das kaum ein Problem sein.
    Das Spiel sieht jedenfalls wirklich gut aus und von Quintessence ausgehend wird es das sicherlich auch sein. Wäre auf jeden Fall eins der wenigen kommerziellen Makerspiele für die ich auch Geld ausgeben würde da es sicher mehr auf Qualität als auf Quantität ausgelegt ist wie manch andere kommerzielle Makergames.

    Edit: Der Soundtrack ist schonmal vorbestellt

    Geändert von ~Jack~ (08.08.2011 um 22:41 Uhr)

  20. #20
    Danke für das ganze Feedback. Very much appreciated, wie Reives sagen würden.
    Er liest hier auch in übersetzter Form mit, also dringt das, was ihr schreibt, auch zu ihm durch.

    Einen besonderen Dank von Reives an Karl und Jack für die Vorbestellung des Soundtracks. Ich bin bereits sehr vertraut mit der gesamten Musik und habe den Soundtrack stundenlang rauf und runter gehört und er ist meiner Meinung nach durch und durch gelungen. Besonders die melancholischen Tracks sagen mir zu, es gibt aber auch ein paar Heartwarming Moments. ^^
    "Anya by the Stars" gehört zum Beispiel auch zu meinen Favoriten.

    So, das erste Interview zu To The Moon mit einer Indie-Game-Seite ist fertig: http://indiegameschannel.com/wp/2011...s-to-the-moon/
    Interessante Fragen und interessante Antworten und nicht nur Standardfragen, sondern auch solche, die sich tiefer mit der Materie beschäftigen. Wer ein bisschen über To The Moon, über Reives und über die Gedanken und Beweggründe, die dahinter stehen wissen will, dem sei das Interview wärmstens empfohlen. ^^

    Geändert von Narcissu (09.08.2011 um 01:27 Uhr)

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