Lehrer verdienen Respekt? Haha der war gut! Wenn jemand Respekt will, muss er ihn sich erarbeiten und das ist nicht eben mit persönlichen beleidigungen gegen schüler getan![]()
Also ich finds immer lustig wenn Lehrer bissige Kommentare gegenüber Schüler abgeben... die waren und sind immer so schön gerechtfertigt ^,^.
So wie dieser Mathelehrer, der jemanden als "drefache Nullstelle" bezeichnete, nachdem dieser schon zum dritten Mal in Folge 0 Punkte in der Klausur gehabt hat....
Jaha. Vor allem, da Lehrer natürlich immer nur auf den ersten Blick Respektspersonen sind. Logisch.![]()
Geändert von Kael (01.06.2011 um 20:59 Uhr)
@straight ahead
Abgesehen von der krassen Mobbingsache, war das eine sehr schöne Geschichte. Dass diese Idioten deinen Freund da gleich so angelabert haben, warum er mit dir abhängt ist schon wieder lustig. Für solche Momente schämen die sich heute hoffentlich so richtig, wie peinlich die sich doch benommen haben.
Darf ich dich fragen, wie alt du damals warst? Bei mir auf dem Gymnasium war das nämlich überhaupt nicht so. Nun gut, es haben auch alle normal gesprochen und sich vielleicht für ein bisschen was besseres als Hauptschüler gehalten, aber untereinander ist man relativ erwachsen miteinander umgegangen. Auch wenn man sich nicht mochte, Mobbing gabs da nicht mehr. Aber ich war auch nur von der 11. bis zu 13. auf nem Fachgym, da ist man auch ein bisschen älter, wenn man sich kennen lernt.
Bzgl. der Freundschaft: Im Kindergarten hatte ich eine beste Freundin, bis wir dann in verschiedene Schulen kamen und irgendwie nichts mehr miteinander am Hut hatten. Seit zwei Jahren sind wir wieder unzertrennlich und ziehen nun gemeinsam nach Bremen. Meine beste Freundin ist und bleibt aber meine Schwester.
Wo genau bei mir der Grund für das Mobbing lag, weiß ich ehrlich gesagt nicht mehr. Ich hab nämlich an die Zeit zwischen der 6. bis zur 10. Klasse keine Erinnerungen mehr.Vermutlich aus Selbstschutz. Ich kann mich noch an gewisse Begebenheiten erinnern, zum Beispiel, als mir die Nase geprellt wurde (auch wenn ich da nur noch weiß, dass ich der Person vorher in die Augen geschaut habe, aber ich weiß nicht mehr, wer es war.) oder als ich Angst vor einer Klassenarbeit hatte. Aber nicht mehr an das große Ganze.
Deswegen fühle ich mich auch so schlecht, weil ich von meinem jetzigen Wissenstand nicht mehr weiß, WIE schlimm es war. Und ob es nicht vielleicht doch gerechtfertigt war.
Ich habe nur manchmal ein furchtbares Gefühl, wenn ich in bestimmten Straßen meiner Heimatstadt bin. Als ich heute Abend joggen war, bin ich an einer Kreuzung bei meiner alten Schule plötzlich heulend zusammengebrochen, und wusste nicht warum. Weiß ich jetzt noch nicht.
Das Schlimme war ja nicht die körperliche Gewalt, sondern die psychische. Mit mir hat ja die ganzen Jahre niemand geredet, außer zum Beschimpfen oder über mich sprechen, wenn ich daneben stand. Ich saß in der Schule immer alleine, in einem Jahr sogar so, dass die komplette Reihe vor und neben mir auch leer war. Fand ich damals aber eher lustig. Naja, und halt diese ganzen "wer die anfasst, hat einen Virus"-Spielchen, das ICQ-Beleidigen und und die Tatsache, dass unser Klassenlehrer mitgemacht hat.
Ich war eben in einer Problemklasse und unser Lehrer selber ein armes Würstchen, dass um Anerkennung gekämpft hat um sich wenigstens ein bisschen Respekt zu verschaffen. Und da macht man dann eben mit. Kann ich vom menschlichen Standpunkt her ja verstehen. Gehässig wie er war, hat er dann bei mir eben immer andere Maßstäbe bei der Bewertung angelegt und z.B. in Kunst immer meine Bilder vorne an der Tafel als schlechte Beispiele gezeigt und sich dann die Lacher abgeholt.
Es ist vielleicht ganz gut, dass ich kaum noch etwas aus der Zeit weiß.
Zum Thema Freundschaft: Ich bin heute noch mit dem anderen Mobbingopfer der Klasse befreundet, aber im Prinzip nur pro Forma - ich wärs nicht, wenn wir nicht diese Zeit teilen würden und ich mich irgendwie für ihn verantwortlich fühle. Er hatte Krebs und war dem entsprechend klein und schmächtig. Er hat auch irgendwie einen Schaden weg, aber ich weiß nicht, ob damit besser umgeht als ich oder noch kaputter ist. Werde ich wohl auch nie wissen.
TL, DR: Lol, ich, warn armes Opfer.
@sperlingsprinz(essin):
Ich war damals in der 5-7 Klasse also 11 bis 13. Aufhänger des ganzen Mobbings war das ich mich lange aus Prinzip weigerte Markenklamotten zu tragen-not. Meine Mutter sah es lange nicht ein mir welche zu kaufen. Was meinem Charakter übrigens gut getan hat und ich ihr heute hoch anrechne obwohl ich sie damals dafür gehasst habe (okay ich war ihr nur ziemlich böse). Ab der neunten teilweise schon in der achten war es mir dann Scheißegal, wobei ich ab der siebten wenigstens Markenschuhe bekam welche ich teilweise geliebt habe und die durchschnittlich zwei jahre die Welt sahen ehe meine Mutter in einem Anfall meinte sie tue mir einen Gefallen sie zu entsorgen. Mein Fuss wuchs damals nicht mehr, ehrlich ich würde sie heute noch tragen. Die hatten sowas von nen coolen used-look über die zwei Jahre bekamen, das kriegt einfach kein Vintage label hin^^
Oh na ja, in dem Alter ist das wohl irgendwie normal, so grausam es auch ist. Zu der Zeit war ich auch nicht gerade ein heller Stern am Himmel der Beliebtheit. Aber Markenklamotten waren bei uns glaube ich nie sooo wichtig. Dorf halt.
Man sollte im Allgemeinen öfter auf seine Eltern hören. Hätte ich nicht schon immer alles auf meine Art machen wollen, wäre mir wahrscheinlich auch einiges erspart geblieben. :>
Lustig mir blieb fiel erspart, weil ich es eben nicht so gemacht habe wie es meine Mutter machte/lebte.Dafür habe ich anderswo ganz schön derbe in die Scheiße gehauen, aber das muss jetzt hier nicht Thema werden^^. Naja meine Mutter hat mich aber auch immer gewarnt sie in den bereichen als Vorbild zu nehmen. Ich meine sie war durch Ganztagsjob ab 10. geburtsag meinerseits den ganzen Tag weg, musste mich praktisch selbst sozialisieren, naja später haben gute (teilweise wesentlich ältere) Freunde wieder hingebogen was ich mir so an doofen Eigenschaften angelacht hatte, einfach durch akzeptieren und annehmen meiner Person. Eigentlich ist da nur noch ein Punkt in meinem Leben wo ich wünschte das er anders verlaufen würde -das ms right mir so langsam mal begegnet, es ist einfach strange momentan in ne 29 Jährige verschossen zu sein ^^- aber das gibt sich sicher mit der Zeit
.
Hum, wieso?
Schlechte Lehrer sind keine Einbildung von Schülern, die denken, man müsste ihnen zu Füßen liegen. Dir sollte das bewusst sein, auch wenn du die Erfahrung nie gemacht hast. Pappnasen gibt es in jeder Berufsgruppe und Lehrer sind da keine Ausnahmen. Und hin und wieder habe ich die Erfahrung machen müssen, dass Lehrer falsche Versprechungen geben und einfach aus Gehässigkeit schlechtere Noten verteilen. Oder noch besser: Einfach keine Ahnung davon haben, was sie machen sollen und kompletten Bullshit Unterricht machen.
Solche Lehrer gibts nicht viel. Aber ich habs öfters Lehrer erleben dürfen, die einfach schlecht in ihrem Beruf und von ihrer Persönlichkeit einfach nur unehrlich sind. Organisationstalent fehlte auch komplett, besonders wie Verantwortungsbewusstsein. Mich persönlich hats auch nur ein paar Mal getroffen und im Nachhinein hat das nichtmal nen wirklichen Einfluss auf meine momentante Situation und Zukunft, trotzdem ist das kein Hirngespinst, nur weil ich Schüler bin/ war. Das ist übrigens auch keine Opferrolle, in die ich mich reinstecke, nur so, weil das sicherlich wieder einer so reininterpretiert, der nur die Hälfte der Beiträge liest. Genauso wenig, wie ich mich darüber beschwere.
Es wäre aber vorteilhaft, wenn ihr in Zukunft nicht davon ausgeht, negative Kommentare über Lehrer rühren daher, dass man eine unbegründete Anti-Haltung hätte. Generell scheint das hier ja ein großes Diskussionsproblem zu sein, weil jeder immer von seinem eigenen Schubladendenken ausgeht und sich nicht auf neue Sachen einlassen kann.![]()
Geändert von Byder (02.06.2011 um 13:35 Uhr)