Ergebnis 1 bis 20 von 47

Thema: [ALT] Link's Legacy #7 - "Neue Federn"

Hybrid-Darstellung

Vorheriger Beitrag Vorheriger Beitrag   Nächster Beitrag Nächster Beitrag
  1. #1
    Therion durchquerte die Steinpassage und kam nun endlich in Kakariko an. Die heiße Sonne des Mittags bestrahlte die Häuser und die Straße sah aus, als wäre sie in Gold gebadet.
    Es war Markttag… Nun ja eigentlich war jeder Tag, ein Markttag…
    Aber das gehört nicht hier her. Nun stellte sich die Frage: Was tun?

    “Ja… Und nun? Jetzt bin ich hier… Schönes Städtchen… Hat sich nicht verändert in den Letzten Jahren.”

    Therion wurde langsam durstig und da er kein Wasser mehr hatte und unglücklicherweise vergessen hatte, seine Feldflasche an einem Fluss aufzufüllen musste er wohl oder übel sein Letztes Geld ausgeben.
    Die Augen offen haltend strebte er die Stadtmitte an und versuchte sich einen Überblick zu verschaffen.
    Therion: “Was zur Hölle?!” Ein aufgescheuchtes Huhn kreutze seinen Weg, direkt dahinter eine junges Mädchen mit roten Haaren.
    Mädchen: “Bleib doch stehen!”
    Therion beschloss dem Mädchen zu helfen und erwischte das Huhn im Letzten Moment. Dann streckte er das zappelnde Federbüschel dem Mädchen entgegen.
    Mädchen: “Iiih Bleib bloß weg damit. Du musst wissen ich bin allergisch gegen Hühner!”
    Therion: “Aja? Und warum hütest du sie dann?”
    Mädchen: “Meine Mutter hat mir gesagt, ich muss auf die Hühner aufpassen.”
    Therion: “Ah ja?…”
    Mädchen: ”Aber egal, lass mich dir danken. Könntest du das Huhn *Sie zeigte auf ein kleines Gehege nahe eines Hauses* Da rein tun?”
    Therion ging hinüber, das Mädchen im Schlepptau, und steckte das Huhn in den Stall. Das rothaarige Mädel kramte in ihrer Tasche… Und kramte… Plötzlich hielt es einen gelben Rubin in der Hand und streckte Ihn Therion hin.
    Therion: “Bist du dir sicher, dass du mir einen so wertvollen Rubin geben möchtest?
    Mädchen: “Das ist schon in Ordnung so…”
    Therion: “Na ja Ich muss dann mal… Ahm du weißt nicht zufällig wo, es hier eine Taverne gibt?”
    Mädchen: “Natürlich! Da gäbs die Taverne “zur Schießbude””

    Das Mädchen gab Ihm noch eine kurze Wegbeschreibung und so zog er von dannen. Nach einigen Minuten ragte die Kneipe vor Ihm auf und er trat ein. Gedämpftes Licht und Qualm stoben Therion entgegen.
    Er trat ein und suchte sich einen freien Tisch, was nicht ganz einfach war, denn der Laden war gerammelt voll.
    Er setzte sich in eine Ecke und winkte den Wirt herbei. Der Wirt, Tario hieß er, war ein großer, dicker Mann und sein Gesicht schien fast nur aus Bart und einem Paar Augen zu bestehen.

    Tario: “De Jöttinnen zum Gruße. Na watt darfet denn sin, meen Kleener?”
    Therion: “Ein Krug Wasser… eventuell?” Fragte dieser zaghaft?
    Tario: Wasser?! Buawhahahaha! So watt jivet her net!”
    Therion: “Dann ein Bier?”
    Therion: “Bei den Göttinnen , wo bin ich denn hier gelandet?”
    Tario: “En Bier darf et sin, kleener Mann? Datt macht Zwo de Jrüne.”

    Mit gemischten Gefühlen, angesichts dessen, das Ihn hier erwarten möge, übergab er die Zwei Rubine. Der Wirt brachte Ihm sein Bier und zog wieder ab. Plötzlich Betrat eine Gruppe von Vier Menschen die Taverne.
    Augenscheinlich schienen es Soldaten zu sein. Unter Ihnen befand sich auch ein junger Mann, der in Therions Alter zu sein schien. Während die Soldaten zielstrebig die Theke ansteuerten, setzte sich der junge Mann an Therions Tisch.
    Junge: “die Göttinnen zum Gruße”
    Therion: “Ebenso.”
    Kellnerin: Was darfs sein?
    Junge: “Einen Krug Wein, Bitte. *An Therion gewandt* Man nennt mich Ben Thorne und wie lautet dein Name?
    Therion: “Therion. Was verschlägt dich in dieses… Etablissement?”
    Ben: “Der hyliansche Hochrat hat uns ausgesandt. Wir sollen uns um das Problem im Schattentempel kümmern.
    Therion: “Ich hörte bereits davon. Die Wachen an der Brücke zum Ortseingang machten mich darauf… aufmerksam. Nun ja bevor du fragst ich bin auf dem Weg zum Todesberg.”
    Soldaten: “Abmarsch!”
    Ben trank hastig seinen Wein aus und verabschiedete sich. Ehe Therion sichs versehen konnte, war die Truppe schon verschwunden.
    Therion: “Ich sollte mich dann auch langsam mal auf den Weg machen.”
    Doch da fiel Ihm auf einmal noch etwas ein. Er hatte ja gestern Nacht, diesem Goblin, den Irrwicht abgenommen. “Eventuell” so dachte er “Lässt sich ja auf einem der Märkte ein netter Gewinn damit erzielen.”
    So ging er also zum Wirt und holte das Glas mit dem Irrwicht heraus

    Therion: “Hast du eine Ahnung, wo man so etwas verkaufen kann?
    Tario: “En Jeist inner Flasch? Joah *Er kratzte sich an seinem kahlen Kopf* Da wüsst ich nu noch den Schwarzmarkt… Aber der hat nur Nachts jeöffnet. Wenne magst dann jebe ich dir en Zimmer Weil dus bist kleener Mann en Roter für de Nacht. Der Schwarzmarkt is übrigens auffem Friedhof. Aber datt haste nich von mir! Leg dich ma watt hin Kerlchen, du siehst ferdich us…
    Therion: Danke Ihnen, guter Mann. *er gähnte* Ich bin hundemüde ich werde mich jetzt hinlegen.
    Tario: “Is mir recht, datt Jeld gibste mir heute Avend.”
    Therion ließ sich die Schlüssel geben und hing die Treppen hinauf in zu den Schlafstuben.

    WIRD FORTGESETZT! HEUTE ABEND EVENTUELL!

  2. #2
    [FONT="Times New Roman"]Toran war in seinem Zimmer. Die Fackeln an den Wänden ließen Schatten gespenstisch an den steinernen Wänden tanzen. Er packte. Mit zügigen Schritten ging er, nachdem er alles hatte, was ihm gehörte, auf ein altes Buch zu und steckte dieses in seinen Lederbeutel. Er nahm auch den Stab, den sein Meister unbekümmert zurück gelassen hatte. "Er unterschätzt mich... Gut...", dachte er.
    Heute war der Tag gekommen, an dem er seinem Elend entfliehen sollte. Siebzehn Jahre lang hatte Erra nun an ihm seine teuflischen Experimente mit ihm angestellt. Bei dem Gedanken an sein vor Wut verzerrtes Gesicht, wenn er herausfinden würde, das Toran geflohen sei, dazu noch mit seinem Grimoire und dem Stab musste der Junge lächeln.
    Er ging zur Tür, die er für 17 Jahre niemals alleine durchquert hatte und klopfte.

    "Der Junge will was! Geh du!"dröhnte es von der anderen Seite der Tür.
    "Muss ich?", kam die grunzende Antwort.
    "Ich bin dein Fohrt... Äh... Foahrgesätzer, hat Erra gesagt! Du-musst-tun-was-ich-dir-sage!"
    Schritte näherten sich. Toran webte einen Zauber und verschmolz mit den Schatten in der Ecke der Kammer. Die Tür schwang auf und grunzend trottete ein Muskelbepackter Molblin durch jene. Als er Toran nicht sah, blickte er sich verwirrt im Raum um und schaute dumm aus der Wäsche. Toran warf eine Phiole aus seinem Beutel auf den Boden vor dem Molblin. Plötzlich war alles in Rauch gehüllt.
    Toran konzentrierte sich und sah durch den Rauch, als wäre er nicht vorhanden und rannte auf die offene Tür zu. Dort lief er beinahe in den zwieten nicht minder muskelbepackten und nicht minder hässlichen Molblin, wich diesem jedoch im letztem Moment aus und rannte in die Richtung, von der er wusste, dass man dort zur Oberfläche kommen kann, hinfort.

    "Hinterher" brüllte der Chefmolblin und ein paar sekunden später waren sie ihm schon auf den Fersen.
    "Mist!", dachte Toran,"besser ich nehme den Umweg über das Gebiet mit den Fallen und den Illusionen. Vielleicht kann ich sie da abschütteln!"
    Sein Meister hatte dieses Gebiet des Tunnelsystems einstmal "Schattentempel" genannt und dabei gelacht. Toran hatte nicht verstanden warum.
    Er rannte durch falsche Wände, umlief getarnte Gruben, und kletterte an unsichtbaren Leitern hoch, doch obwohl er all diese Illusionen durchschauen konnte, kannten die beiden kräftigen Moblins diese Gänge wie ihre Westentasche und so schlossen sie immer weiter zu ihm auf.
    "Sie dürfen mich nicht kriegen, unter keinen Umständen! Ich muss fliehen!, dachte Toran, während seine Verfolger immer näher kamen...[/FONT]

Stichworte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •