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Thema: [ALT] Link's Legacy #7 - "Neue Federn"

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Die Nacht neigte sich ihrem Ende zu und zaghaft krochen die ersten Strahlen der Sonne über die Steppe.
    Alles sah so friedlich aus…
    Die Vögel sangen, die kleineren Tümpel in der nahe liegenden Umgebung glitzerten im Sonnenschein und die kleinen tierischen Bewohner dieser gläsernen Weiten huschten auf der Suche nach Futter umher.

    Nur Einer sah alles andere als fröhlich aus…
    Therion saß im hohen Gras und weinte.
    Therion: “Wieso… Wieso musste ich sein Leben nehmen..?” murmelte er verzagt. Er wusste zwar um seine Fähigkeiten, als Halbdämon, doch hatte er nie gedacht., dass er so die Kontrolle verlieren würde.
    Nie hatte ihm seine Abstammung einmal Glück gebracht
    Und nun war er auch noch zum Mörder geworden.

    “Es war ja sowieso nur ein dreckiger Goblin…” versuchte er sich zu trösten. “Vielleicht hätte er jemand Anderen umgebracht. Hätte ich ihn nicht getötet. Nun ja wenigstens habe ich mein Schwert zurück.”
    Therion hatte die Leiche durchwühlt, doch bis auf einen, in einem Glas gefangenen, Irrlicht hatte er nichts von Bedeutung gefunden.
    “Wo er den wohl her hat? Wahrscheinlich sowieso Diebesgut. Kann ja nicht schaden, das an Mich zu nehmen…” dachte er.

    Er schnallte sich das Schwert seines Vater wieder auf den Rücken, schulterte sein Gepäck und machte sich, nachdem er Blutgeschmack mit Wasser aus einer nahen Quelle aus seinem Mund gespült hatte, wieder auf in Richtung Kakariko. Hier hoffte er nähere Informationen über den Verbleib seines Vaters zu finden.

    “Nach Hyrule-Stadt kehre ich erst zurück, wenn ich wirklich muss. Zu viele Erinnerungen hängen an diesem verfluchten Pflaster…”
    “Also was bleibt noch? Das Zora Reich? Eher unwahrscheinlich…
    Der Todesberg? Wenn ich sowieso auf dem Weg nach Kakariko bin, sollte das mein nächstes Ziel sein…”

    Schweigend ging er seinen Weges und kam so seinem Ziel Stück für Stück näher. In der Ferne sah die gewaltigen Mauern Hyrules aufragen.
    “Scheint ja soweit wieder Alles hergerichtet zu sein”
    Therion folgte dem Flussverlauf aufwärts bis er den Brückenübergang, hinüber nach Kakariko, sah. Zwei Soldaten in Hylianischen Rüstung standen davor. Er ging unbeirrt weiter, doch plötzlich, zuckten Zwei Lanzenspitzen hervor und sie verkündeten:

    Soldat1: “Halt!
    Therion: Die Göttinnen zum Gruße, meine Herren! Sagt an, warum soll ich stehen bleiben?”
    Soldat2: “Ahm…” *Ein Hilfe suchender Blick zu seinem Kollegen*
    Soldat1: “Für Ortsfremde und dazu noch Bewaffnete ist der Weg zur Stadt momentan versperrt. Wir befürchten einen Aufruhr… Es gehen Gerüchte umher, dass Monster des Nachts die Straßen durchstreifen.
    Therion: Aber, Aber. Ich habe mir vor einiger Zeit ein Haus hier gekauft.
    *Ein Zwinkern und ein roter Rubin wechselten den Besitzer* Wenn die Herren, denn nun so freundlich wären.”

    Der etwas desinteressierte Soldat schien auf einmal voll in seinem Element. Seine Augen blitzen auf und sofort ließ er den Rubin in seiner Tasche verschwinden.

    Soldat2: “Also wenn das so ist... Natürlich Herr… Unterberg. Aber ich bitte sie inständigst sich eine Kopfbedeckung oder eine verspiegelte Brille zu kaufen.Ich befürchte Ihre Augen…”
    Soldat1: "Aber..!"
    Soldat2: "Nichts Aber!
    Therion: "Ich werde denn nun meinen Weg fortsetzen. Also…?”
    Therion: Narren...
    Soldaten1+2: “Mögen die Götter über Sie wachen!”
    Therion: "Jaja..."

    Therion: “Ei! Das war, aber ein feiner Bluff."
    Dachte er erfreut. "Aber So etwas muss ich in Zukunft unbedingt vermeiden. Das war mein Letzter Roter... Außerdem hat der Soldat recht, ich muss etwas wegen meiner Augen unternehmen.”

    In diese und Andere Gedanken versunken, nahm er die Treppen im Laufschritt hinauf in die Stadt.

    *Die Gedanken Therions werden in LILA dargestellt*

    Geändert von W. Rothenschild (08.03.2010 um 11:50 Uhr)

  2. #2
    Ben stöhnte, als er sich an der kalten Felsmauer zum Eingang des Schattentempels nieder lies.
    Sie waren mitten in der Nacht dort hin aufgebrochen, hatten zu Pferd die Steppe überquert, stiegen dann aber ab um im Falle eines Angriffes in Kakariko nicht auf Falschem Fuße erwischt zu werden.
    Sie waren zu viert, Ben, Tedor und zwei Soldaten.
    Doch es war nichts, kein Monster, kein Stalfos, keine Skulltulla.

    "Ich habe doch gesagt, dass wir den Schattentempel so einfach nicht betreten können!"
    Ben stöhnte und rieb sich seine Augen. "Er wäre doch schon längst geplündert worden!"
    "Ah ja?", Tedor stellte sich vor dem jungen Magier auf, "Und warum hast du das nicht früher gesagt?"
    Trotzig sah Ben nach oben, in Tedors Augen. "Ich habe es gesagt, und ich habe es auch rechtzeitig wiederholt, bevor ihr in dieses Bodenlose Loch gefallen seid, das ihr nicht sehen könnt!"

    Resignieren hob Tedor die Hände und drehte sich um. "Und wie ist der Held der Zeit seinerzeit da herüber gekommen?"
    "Er hatte einen magischen Gegenstand, mit dem er diese Illusion durchblicken konnte. Überwunden hat er den Abgrund mit einem Enterhaken, einem Relikt, das verschollen ist."

    Er seufzte ein weiteres Mal und starrte auf die Stelle, an der er die Falle vermutete.
    Es musste einen Weg daran vorbei geben.
    Die Wand entlang kraxeln? Nein, das funktioniert nicht.
    Herüber springen? Ganz blöde Idee...
    Ein Seil spannen? Na, so eines müssten sie erst einmal haben.

    Langsam tastete sich Ben weiter am Boden nach vorne, bis er durch die Pflastersteine hindurch fassen konnte.
    Er nahm einen anderen Stein und markierte damit die Stelle, an der der echte Boden aufhörte.
    Dann warf er einige Feuerbälle durch die Illusion, bis sie aufschlugen, so wusste er hier, dass dort das Loch aufhörte.

    Zu weit um zu springen, viel zu weit...
    "Könnt ihr nicht fliegen, Magier?", fragte nach einiger Zeit einer der Soldaten hämisch.
    Ben drehte sich zu ihm um und meinte dann nach kurzer Zeit der Musterung: "Für ein so kleines Licht, nehmt ihr euch eine Menge heraus, Soldat. Vielleicht wollt ihr ja vor gehen und mir dummen Witzfigur zeigen, wie ein ganzer Mann so ein Problem löst!"
    Der Soldat räusperte sich und sah weg.
    "Obwohl ihr mich auf eine Idee gebracht habt."

    Ben schritt einige Meter zurück. "Wenn ich mich an der Kante abstoße, und dann nach unten eine Druckattacke ausführe könnte ich tatsächlich über den Abgrund springen."
    Normalerweise hätte Ben nun mit Sprühen wie "Das ist zu gefährlich" oder "Wir versuchen etwas anderes!" gerechnet, aber Tedor lehnte sich nur an eine Wand und zuckte mit den Schultern. "Viel Glück dann."

    Ben fragte sich, warum er das hier überhaupt machte.
    Jedes Buch war spannender, als mit diesen Pfeifen zu arbeiten.

    Er lief los, sprang von der Kante ab und drückte seine ganze Magische Kraft nach unten. Er wurde weiter durch die Luft geschleudert und landete weit genug auf der anderen Seite.
    Die Soldaten zeigten sich wenig beeindruckt und deuteten ihm an, nun auch einen Weg für sie herein zu finden.
    Und in der Tat war direkt neben Ben ein Schalter, dessen Aktivierung die Illusion aufhob und dafür eine Brücke herunter lies, über die die Herren Infanteristen gemütlich passieren konnten.

    Ein wenig Mulmig begaben sich die Vier nun in die Große Hallte des Schattentempels.

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