Morde in Spielen, Moral in Spielen, Story in Spielen.
Ey kümmert sich mal jemand um die Mathearbeiten?
Morde in Spielen, Moral in Spielen, Story in Spielen.
Ey kümmert sich mal jemand um die Mathearbeiten?
Man kann nicht pauschal sagen, dass ein Jugendlicher Probleme damit hätte jemanden umzubringen. Außerdem gehst du von deinem Umfeld aus, in dem Mord eher unüblich ist, aber dein Spiel spielt in einer ganz anderen Welt. Und schließlich sind die Figuren, die nach dem Kampf gegen Menschen sofort zusammenbrechen, auch nicht zum Helden geboren. Über solche Leute erzählt man keine Geschichten. Allgemein halte ich von diesen Vergleichen "In der Realität ist das aber so und so" nicht viel, denn Spiele sind von Natur aus nicht realistisch. Warum sollten sie es auch sein? Man spiel sie des Eskapismuses wegen.Zitat von Glacier
Das Problem ist doch, dass 90% der regulären RPGs die Helden als fast schon schizophren darstellen: Im Kampf haben die absolut kein Problem damit, im Verlauf des Spiels >100 Menschen umzunieten. Macht der Obermotz dagegen etwas, weswegen nur ein Mensch umkommt, der dem Protagonisten nahe stand, ist das eine Ungerechtigkeit sondersgleichen. Der Held ist sogesehen keinen Deut besser als der Feind. Gerade in Spielen wie (um mal was kommerzielles zu nennen) Tales of Symphonia isses paradox. "Ihr Mörder! Ihr quält unzählige Menschen zu Tode!" und dann geht man in der nächsten Menschenfarm selbst die halbe Besatzung niedermetzeln. Oft wird da einfach mit zweierlei Maß gemessen - und, wie bereits gesagt, Tote Landsleute werden mit "Wie schrecklich...! *gasp*" kommentiert, und die 50+ Leichen der Gegner mit nem "Yay! Gewonnen!! 8D".
Dass das in erster Linie am Gameplay liegt ist klar, aber man könnte es dennoch was realistischer Verpacken. In Tales of the Abyss ist eines der Anfangsprobleme etwa, dass der unbedarfte junge Held moralische Probleme damit hat Menschen zu töten und ihm die Söldner und Soldaten die mitreisen daraufhin sagen: "Dann lass es, aber steh nicht im Weg rum. Manchmal muss man eben zum Mörder werden um dem Morden ein Ende zu setzen."
BDraw, deine Ausführungen betreffen genau das, was ich in meinem ersten Beitrag angesprochen habe. In einem klassischen Fantasy-Rollenspiel ist das Böse klar definiert und von Natur aus böse. Damit ist es für den das Gute repräsentierenden Helden nur richtig, dieses Böse und seine Anhänger zu bekämpfen und zu vernichten. Das lässt sich nicht mit unserer realen Welt vergleichen, wo es diese klare Differenz zwischen gut und böse nicht gibt.
Eukaryot
Ich verstehe das Problem nicht. So handeln Menschen nun mal. Nur weil man tötet, muss man kein Misanthrop sein. Die einen sind die Feinde, die bekämpft man und die anderen sind die Freunde, die beschützt man. Außerdem stellen die meisten Spiele menschliche Gegner als Aggressoren dar. Man verteidigt sein Leben, unter solchen Umständen nimmt man keine Rücksicht auf die Feinde.
Ja und in der Anime-Adaption davon geht mir Lukes Pussy-Art schon langsam auf die Nerven. xDZitat
Tja...das is so ein Thema^^
Einerseits habt ihr Recht, wenn ihr sagt, dass es nur ein Spiel ist.
Allerdings würde ich (mach ich auch^^) das Spiel halbwegs real halten, dass heißt, dass es nicht unbedingt wie ein Spiel sein muss.
Von daher werden jedenfalls bei "Ewige Hoffnung" keine Morde im Sinne von "Oh, ein Monster! Lass mal umlegen!" passieren, auch aus dem Grund, dass es nicht einmal Level/Stufen in dem Spiel gibt
Es werden sicher Personen sterben, aber ich lege vor allem Wert auf die Verletzungen.
Die Sache mit dem Ultralaser spricht für sich^^
Jedenfalls überlege ich sogar, komplett auf ein Kampfsystem zu verzichten, um diesem "alltäglichen" Morden ein Ende zu machen.
Auch finde ich es nur unrealistisch, wenn der Held plötzlich anfängt, irgendwelche Monster umzubringen. Und die Frage, was mit den Monstern passiert, wenn sie besiegt werden, ist auch so eine Sache...ein bisschen Einfallsreichtum könnte man da schon haben^^
Jedenfalls einfach verschwinden würde ich unlogisch finden.
Phönixfeder und Inn...noch so eine Sache^^
Sobald in "Ewige Hoffnung" ein Partymitglied stirbt, kann unter Umständen das Spiel sofort zu Ende sein, egal welcher Charakter es ist, da die Story nicht fortgesetzt werden kann. Gegenstände wie "Phönixfeder" sind im Moment nicht einmal fest eingeplant.
Aber das Spiel ist dann wirklich zu Ende.
Ein einfacher Game-Over-Screen ist dann auch wieder Mist, von daher arbeite ich an Szenen für den Tod jedes Charakters.
Meine Meinung ist: Sinnloses Monster killen ist überflüssig, legt Wert auf Verletzungen, unterschätzt sie nicht (Zur Not hilft Wikipedia^^), macht ein Spielende durch gestorbene Kumpane lieber zu früh als zu spät.
Nehmt den Tod ernst! Auch wenn ihr Fantasy-Spiele macht.
"Ewige Hoffnung" ist übrigens ein Fantasy-RPG.
Ich hoffe, ihr seht es nicht als Werbung an, dass ich mein Spiel als Beispiel genommen habe^^
--Bin auch über ICQ da: 371617325
Vieles muss man sich in einem RPG halt mitvorstellen, die Leute laufen uninspiriert durch die Gegend, haben kein Klo und Tag-Nacht gibts nur wenn der Held sich ins Bett legt. Ebenso muss man sich halt vorstellen, dass der Bösewicht wie z. B. in Lufia2 schon ein paar mehr Schandtaten angerichtet hat, als es Gordovan, Chadda & Agurio deutlich machen. Die Monster laufen schließlich nicht auch nur harmlos durch die Gegend, fahrende Händler-NPCs würden wohl sicher dahingemetzelt werden. Obwohl dann wiederum die Versorgung der Dörfer dahin wäre...Zitat von V-King
Aber als Spieler nimmt man so eine Art von Setting und Gameplay einfach hin, alles andere wäre zu kompliziert und würde nur unnötigen Ballast mit sich bringen.
Ich persönlich finde Mord und Totschlag jetzt nicht wirklich sooo~ tragisch, praktisch ist es natürlich gleich eine bestimmte Spezies an Feinden zu besitzen (dunkle Wesen, keine menschlichen Übeltäter) oder den Protagonisten auf "relativ erfahren" in Sachen Metzeleien zu trimmen, wie etwa schon den angesprochenen Söldner. Gutmenschen finde ich dagegen eher langweilig bis nervig, man muss sich nicht ständig über den Umweltschutz Gedanken machen nur weil man einer Fleischfresserpflanze mal eben den Hahn abgedreht hat. Konsequente Leute die auch harte Entscheidungen treffen können sind mir da lieber, ab und zu kann man meinetwegen dann auch weich werden (wenn es z. B. gegen die eigenen Eltern/Freunde geht). Aber solange alles in die Storyline mitreinpasst und glaubwürdig inszeniert wird, ist mir jede Schandtat recht :D
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Ich schreibs mal so: es hat früher die Allerwenigsten gestört und es stört auch heut noch die Allerwenigsten. Fakt ist, dass ein KS nunmal in viele Spiele gehört und mit Wahrscheinlichkeit auch nicht in allzu naher Zukunft wegzudenken ist. Man schreibt hier immer wieder über Realismus in Spielen, einzig realistischer ist die Art zu töten und der Grafikstil geworden. Früher sprang man Gumbas auf dem Kopf und sie verschwanden. Danach hat keiner gekräht. Heute bleiben Leichen je nach Grafikeinstellung im Shooter den Level über liegen, des Realismus wegen. MMn muss man nicht wirklich darüber nachdenken, wohin der Gegner verschwindet. Wen interessiert das beim Spielen auch? Hauptsache der ist weg. Zwar kann man dies als recht simples Denken abtun, aber mal ehrlich, wie viele der Leute machen sich denn Gedanken darum, ob das Monster/ der humanoide Feind mit nem Blitzeffekt aus dem KS verschwindet, egal welcher Form es ist, oder mit einem Schrei und stilvoller Todespose aus dem Spiel scheidet? Aus so einem Grunde dann kein KS zu machen, nur weil es dem Realismus wenig nahe kommt, finde ich selber dann doch nicht passend.Zitat
Wie man mit Morden im RPG umgehen soll?
Der Story und dem Gameplay bleibt es nunmal zu schulden, dass auch der Ritter in Weiß seine Feinde umbringt, selbst wenn es sich in echt schauderhaft anhören mag. Dass der Obermotz das tut ist klar, trotz allem wäre es nahezu stupide, um einen anderen Punkt aufzugreifen, den Helden nach einem vom Feinde gelungenen Schwertstreich sterben zu lassen. Kein KS macht Spaß, wenn man auf Schritt und Tritt stirbt. An der Stelle möchte ich noch anmerken, dass rätsellastige Spiele ohne jegliches KS sehr wohl vornan in einer Lieblingsspielliste stehen können. Aber keine "Morde" seitens der Helden im RPG Genre mit KS würden auf mich befremdent wirken.
Jetzt macht man schon Threads für tote Leute auf...
Lasst sie doch mal ruhen! Und wenn sie tot sind, sind sie das.
Dann heißt es halt RIP.
Btw ist doch jedem selbst überlassen mit dem Tod.
Du kannst in einem RPG das Wort Tod niemals definieren, niemals.
Interessaqnteste Ansätze.
Seh'n wir es mal so:
Welche Spiele waren die erfolgreichsten, die noch bis heute bestehen?
Beispiele: Super Mario und die FF-Reihe.
In jeder Version der beiden geht es darum, zu morden, seien es nun massig viele oder nur eine einzige giagntische Schildkröte. Der Sinn war immer "Ich muss töten um zu gewinnen!"
Und das hat sich bis heute fortgesetzt...
--
Varnhagen und Kelven haben Recht: In Final Fantasy wären die Helden ja schon Most Wanted und Mario und wie sie alle heißen hätten den Tierschutzbund am Hals... Wenn Ihr versteht was Ich damit sagen möchte. Gewalt, Totschlag und alle anderen Bösen Tugenden sind in Spielen ok. Wenn auch nicht übertrieben. Wenn mann beispielsweise die Möglichkeit hat sein Opfer mit Benzin über zu schütten, es dann anzuzünden und lachend zuzusehen wie es schreiend verbrennt (...Postal...), dann würde Ich sagen: Ein "wenig" übertrieben.... Aber ehrlich mal: Ohne das Monster metzeln wäre z.B Devil My Cry doch langweilig. Wollte Ich nur so einmal loswerden.
Meine kleine Nichte ist 6 und schlägt in Jak 3 Echsen kaputt :/
Wird sie jetzt zum Mörder?
Wie gesagt Spiel bleibt Spiel, wenn man sowas zockt, dann versetzt man sich in einer andere Welt, und da gibs keine wirklichen Tod, vorallem für Programmierer stell ich mir das lustig vor.
Wir sehen das dann eher so; "OH schau, hier haben se den Schleim mit nem Effekt verschwinden lassen".
Find ich ich nicht, ist ne Stilmittel, und schreien unsere Sgo-Shooter Fans nicht nach sowas?Zitat
Stellen wir uns mal vor, wenn anstatt Blut Orangesaft rauskommen würde, weil USK meint das wäre pädagogisch wertvoll oO
Da tötet man keine Menschen. Wie gesagt nur Monster, alle Menschen verwandeln sich ala Final Fantasy.Zitat
Bei Devil May Cry liegt ja der Spaß, er in den völlig abgedrehten Szenen und Techniken. Wer da noch meint es mit unserer Welt vergleichen zu müssen, darf die Männer mit den Umstandjacken rufen.
Ich würde maximal Kindern nicht brutale Spiele andrehen, sprich die mit dem USK 16,18 Logo, am 16 denke ist man so Schlau, und weiß was ein Spiel ist.
Kann mich aber auch irren, ist ja nur mein Standpunkt.
Es gibt auch bekannte GegenbeiSPIELE (Haha Wortwitz)
Es sind zwar keine Rollenspiele, aber was solls.
Sims-Reihe-Tycoons, Brückensimulator, Zoo Life, 2nd Life, Patrzier Gold 2, Port Royale, Monkey Island 3, Phonix Wright, Pokemon und viele mehr
So etwas ließe sich sicher auch auf den Maker umsetzen. Einfach nur Leute betäuben oder ein Schleichspiel.
~Nebary
Tetris, Mario Kart/Whacky Racers, Monkey Island?
Die ham eigentlich alles Plattgemacht und dann die Leichen geschändet.Zitat
Aber im Kern waren diese Erzählungen Tragödien und deswegen war es OK, wenn sie sich gegenseitg abschlachten. Was hier produziert wird sind im Kern Kunstmärchen. Dementsprechend sollte es irrelevant sein, wenn jemand getötet wird.
Die einzige gute Ausführung des Themas bringen die Japaner hin - die hatten entsprechend hochgeistige Nazis.Zitat
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Richtig tot ist jemand in RPGs doch sowieso nur, wenn das Spiel sagt: "Er ist tot!", und selbst dann nicht immer. Wem der Gedanke nicht gefällt, dass die Heldengruppe mordend durch die Weltgeschichte läuft, kann einfach davon ausgehen, dass die Gegner einfach nur Kampfunfähig gemacht wurden, genau so wie die Helden nach 100 Schwertschlägen, Meteoritenbeschuss und Flüchen die Hodenkrebs hervorrufen nur Kampfunfähig umfallen, bis sie von Riechsalz, Phönixfeder & Co wieder aufgepeppelt werden.
Ob jemand stirbt oder nicht, ist nur dann interessant wenn es für die Handlung wichtig ist.
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Zwei Dinge: Erstens, wenn es euch wirklich stört, dann schreibt den KS-Tutorial entsprechend als Initationsritus um. Dann besteht die Gruppe aus dem Hauptcharakter und ein paar älteren Männern, die ihm einreden, dass seine Haut jetzt hart ist, da er in den Kampf zieht und weder Schwert noch Speer ihm mehr als die schicken Narben verpassen werden, auf die ein Mann so stolz sein kann. Weiters seien seine Totems...oder wie hieß das noch ma... stark, stärker als die seiner Gegner und er würde sie mit Leichtigkeit überwinden!
Die ganze Logik der magischen Kriegsführung IRL fügt sich passgenau in die Logik der KS ein - ihr müsstet euch nur darauf beziehen.
Zweitens: Ja, man schreibt auch über Menschen, die Probleme hatten, andere Umzubringen. Nur schreibt man dann nicht darüber, wie sie herumplärrten und so. Selektive Erzählung.
Ist eigentlich ganz normal, jeder Film und jedes Buch ist selektiv in den Dingen, die es zeigt. Verstehe nicht, warum ein Spiel auch nicht mit Andeutungen durchkommen könnte.
Die meisten End- und Zwischengegner werden nicht so geschildert, als hätten sie ein besonders inniges Verhältnis zu ihren Untergebenen, oder? Der Obermotz kümmert sich um überhaupt niemanden und seine Untergebenen geben dieses Wurstigkeitsgefühl mit Freude weiter. Man geht davon aus, dass für sie zu töten und getötet zu werden ein minderes Ereignis ist und man kämpft in gewissem Sinne auch gegen ihre Entsakralisierung des Todes.Zitat
Was ist nur mit dem guten, alten Männlichkeitsbild und den bewährten Peer Pressure passiert?Zitat
Wohin sind die Bushi verschwunden, die sich damit rühmten, in einer gewaltlosen Gesellschaft als einzige den Bann der Götter widerstehen zu können?
Wohin sind grundlegende Vorstellungen wie: "Das ist unsere Arbeit, wir werden gefüttert wenn wir morden."
Oder: "Alle anderen sind Bauern, wir der Adel der Gewalt. Nun verhalten wir uns auch wie Adel und fordern unseren Tribut!"
...Oder den tausenden anderen Strategien geworden, mit denen man für das Morden argumentiert hat? Leben Retten? Ein Anfängerspruch. Leben gibt und nimmt der Liebe Gott.![]()
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