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Thema: Mittelalter zu fröhlich in RPGs?

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Gothic ...

  2. #2
    Zitat Zitat von Varnhagen Beitrag anzeigen
    In gewissen Teilen gebe ich dir Recht.
    Mich interessiert mehr der Teil, in dem du von meiner Meinung abweichst. Von dem lese ich hier nichts.

    Zitat Zitat
    Doch all diese Sacehn haben sich im Zuge des UiD-VD-etc.-Hypes zu 08/15-Sachen entwickelt, weil wirklich schon jede Art der Kriegshandlung epischen Ausganges (welche jedes gute RPG, welche das Mittelalter als Rahmen inne hat) abgefertigt wurde.
    Dann wird es wohl Zeit für die RPG-Com, an die moderne Geschichtsschreibung anzuschließen? Schlachtengemälde sind überall außer in RPGS out. Total out - Fußnoten in einem viel reicheren Bild, wie es sich gehört. Macht halt mal was anderes. War ja nicht so, dass Krieg der einzige Konflikt des Mittelalters gewesen wäre. War nicht einmal der größte, bei Gott.
    Die rapide Zunahme der sozialen Mobilität war das wirkliche Crux - die zunehmende Zuwanderung in die Städte bis in die Neuzeit, die reicheren Bauern, die sich sowohl in Japan als auch in Europa von ihrem Stand abzusetzen versuchten und den Anschluss an die Ritter/Bushi suchten - die Herrschaft der Unteren über die Oberen generell, die verkehrte Welt in der ein Zwerg einen Ritter auf einem Leiterkarren zu seiner Geliebten fährt, oder ein bärtiger Steirer als "Frau Venus" in Frauenkleidern durch Europa zieht und Ritter im Namen seiner Verehrten zum Duell herausfordert. Die Minnekultur generell, die Bäderkultur, die Pilgerei und der damit einher gehende Diebstahl von Reliquien durch Mönche und Priester in ganz Europa? Die betrügerischen Könige irgendwelcher asiatischen und afrikanischen christlichen Königreiche wären auch einer näheren Betrachtung wert.
    Die Durchsetzung des religiösen Diskurses mit griechischer Philosophie, die Zersplitterung der Gerichtsbarkeit und deren theoretische Re-Konzentration in den Händen des Kaisers - alles Konflikte, die keinen Krieg erforderten, aber Europa nachhaltiger prägten als ein paar dutzend Liter Blut und Eisen auf irgend einem Stück Erde. Ich meine, die Schweizer probten den Aufstand, weil man ihnen ihre alten Rechte wegnehmen wollte und das war in weiterer Folge sehr bedeutend für ganz Europa.

    Es wäre schon eine radikale Abkehr vom üblichen Stil, wenn man die Gehöfe auf dem Land darstellen würde, wie sie waren - mindestens mit dichten Hecken und Zäunen, aber auch gerne mit Gräben und Palisaden gegen Wildgetier und Gesindel. Oder wenn man das Gruppengefühl radikal reduzieren würde. Das Mittelalter kannte nun mal keine Staatsbürger, bestenfals Stadtbürger, denen dann die Bürger anderer Städte und Dörfer Spinnefeinde waren. Viel mehr Vorurteile wären auch angebracht. Im Mittelalter war jeder jedermanns Pole und es gab Voruteile über alle.

    Oder wenn ich daran denke, dass zwei Wikinger mal durch drei Länder reisen mussten, bevor sie einen Ort fanden, an dem sie sich legal duellieren konnten, frage ich mich ernsthaft, wozu man immer Krieg für die Heldenreise braucht? Seid ihr beschränkt oder blos Altmodisch?

    Von einem UiD-VD-Hype zu sprechen hinkt auch. Vampire sind neuzeitlich durch und durch. Die wurden blos bekannt, weil Maria Theresias aufklärerische Berater einen so großen Trara um ein paar tausend Alkoholvergiftungen in Transsylvanien machten, dass ganz Europa es mitbekam. Im Mittelalter hätte man davon in der nächsten Stadt nicht mal was gehört.

  3. #3
    Zitat Zitat von Ianus Beitrag anzeigen
    Was sind eure bescheuerten Elfen und Zwerge in ihren rassisch reinen Wäldern und Bergen angesichts des sizilianischen Königreiches? Oder der Herrschaft einer verschwindenen Minderheit Franzosen über halb England? Gegenüber Grafen, deren Besitztümer über ganz Europa, manchmal sogar über den gesamten Mittelmeeraum verstreut waren und die ihr ganzes Leben auf der Aches verbrachten? Gegenüber dem Streit um die legitime Herrschaft auf Erden zwischen Papst und Kaiser? Der Beginn der kolonialen Ausbeutungspolitik Europas durch die italienischen Stadtstaaten?
    Flexibel.

    Geändert von Grandy (11.10.2008 um 16:36 Uhr)

  4. #4
    Zitat Zitat von Grandy Beitrag anzeigen
    Felxibel.
    Neun Buchstaben und kein Inhalt sind sie also?

  5. #5
    Zitat Zitat von Ianus Beitrag anzeigen
    Neun Buchstaben und kein Inhalt sind sie also?
    Na gut, dann führe ich es halt kurz aus: Wenn ich ein Fantasy-Setting anlege und meine Handlung eine Änderung am Hintergrund erfordert, kann ich diese problemlos vornehmen. Bei einem historischen Setting bewege ich mich auf vergleichbar engen Bahnen. Insoweit hatte mein Beitrag einen Inhalt, für den man nur ein paar Sekunden das Hirn anwerfen muss, was man von deinem letzten Beitrag nicht beaupten kann. Knapp gehalten war er als bewusste Reaktion auf deinen Wortschwall, den man auch in einem einzigen Satz hätte zusammenfassen können. Ist dann halt nicht ganz so sexy.

  6. #6
    Zitat Zitat von Grandy Beitrag anzeigen
    Na gut, dann führe ich es halt kurz aus: Wenn ich ein Fantasy-Setting anlege und meine Handlung eine Änderung am Hintergrund erfordert, kann ich diese problemlos vornehmen. Bei einem historischen Setting bewege ich mich auf vergleichbar engen Bahnen. Insoweit hatte mein Beitrag einen Inhalt, für den man nur ein paar Sekunden das Hirn anwerfen muss, was man von deinem letzten Beitrag nicht beaupten kann. Knapp gehalten war er als bewusste Reaktion auf deinen Wortschwall, den man auch in einem einzigen Satz hätte zusammenfassen können. Ist dann halt nicht ganz so sexy.
    Scheiße Mann, es ist Geschichte! Die wird sowieso alle paar Jahre neu geschrieben! Wen scheißen Änderungen daran im Kontext einer Erzählung ohne Anspruch auf Wissenschaftlichkeit? Mir ging es blos darum, die Geschichte des Mittelalter als Quelle von Inspiration zu verteidigen. Im Gegensatz zum Fantasy-Genre kennt die Geschichte nur begrenzte Selbstähnlichkeit und ist noch lange nicht so ausgelutscht wie Elfen und Zwerge.

    Weißt du, beschönigend gesagt ist die verbreitete Kenntnis über das Mittelalter so minimal, dass du eine solche Flexibilität überhaupt nicht benötigst. Nimm das Szenario, schreib um, was dir nicht passt. Es merkt sowieso niemand. Wenn ich wollte, könnte ich den feuerspuckenden Führer des zweiten sizilianischen Sklavenaufstandes zu eine Charakter machen, und alle würden mich meiner Originalität wegen loben. Es hat für Tolkien geklappt und dem Rindvieh ist in diesem Falle angeraten, gleich dem Jupiter zu handeln.

    Zitat Zitat von Kelven
    Und worum drehen sich Rollenspiele? Um ein an männliche Teenager gerichtetes Konzept, bei dem ein immer stärker werdender Held sich bis zum Erbrechen trainiert und auf immer stärker werdende Gegner trifft. Zu solchen Spielen passt Krieg (bzw. zumindest irgendein Konflikt bei dem Schädel gespalten werden müssen) als Thematik eben am besten, bei sozialen Abenteuern würde der Held am Ende noch als Mörder hingestellt werden.
    Minnefahrt
    Suche nach einem legalen Duellort
    Duellfahrten innerhalb des islamischen Raumes
    Konflikt zwischen Marxbrüdern und Federfechtern
    Benkei nimmt 99 Bushi an einer Brücke ihre Schwerter ab
    Die Helden der Liang-Shang-Moore (die Suikoiden)
    Kopfjagd

    Alles mit Waffengewalt verbundene Konflikte, keiner davon Krieg. Keiner davon in einem RPG verwurstet. Die Quelle habe ich genannt.

    Außerdem verstehe ich nicht, wieso ein RPG unbedingt wie ein shounen-Manga gestaltet werden sollte? Wenn ich mich recht entsinne, konnte ich z.B. sowohl Fallout als auch Planescape mit sehr wenig Gewalt durchspielen. Machte sogar noch mehr Spaß.

  7. #7
    Zitat Zitat von Ianus Beitrag anzeigen
    Das waren Christen. Die konnten vor ihrem König angeklagt und abgeurteilt werden, wenn sie im Krieg exessive Gewalt anwendeten.
    Ich habe niemals von Soldat geredet,die im Krieg exessive Gewalt angewandt hhben. Ich sprach von ganz normalen Bürgern und Banditen. Das "Der stärkste nimmt sich was er will" bezog sich auf die normale Bevölkerung. Auf Banditen um genauer zu sein, entschuldige wenn das nicht richtig rüber kam. Klar haben sich auch Soldaten wie Schweine aufgeführt. Und wenn sie nun einmal angeklagt und enthauptet wurden,war das ihr eigenes Pech. Die werden schon das Risiko gekannt haben. Desweiteren sage ich ja nicht,dass es überwiegend so gewesen wäre,sondern eher vereinzelnt. Selbst heute hat sich das noch nicht geändert
    (spreche zb. von korupten Polizisten etc.)

  8. #8
    @ Topic Machbarkeit

    Viele RPGs haben ihre eigene bis ins detail ausgearbeitete Spielwelt, dennoch kolidieren Spielwelt und Handlung nicht.

    Warum also kein Historisches Setting ?

    Ein Spiel, welches sich an dem von Mir geposten





    über das Mittelalter orientiert, wäre Zb. durchaus machbar.

    Auserdem machen diverse Kommerzielle Spiele vor,
    dass es Machbar ist ( nicht unbedingt RPGs aber zb. adventures oder strategie spiele - ZB. die 4 Historischen Kampagnen von Stronghold Crusader.

  9. #9
    @Ianus
    Ich sage auch nicht, dass man keine anderen gewalttätigen Konflikte anstelle der Kriege benutzen könnte, aber die meisten greifen zu ihnen, weil sie alle anderen Konflikte für nicht episch genug halten. Hauptsächlich aber wohl weil sie es so schon mal in einem anderen Spiel gesehen haben.

    Zitat Zitat
    Außerdem verstehe ich nicht, wieso ein RPG unbedingt wie ein shounen-Manga gestaltet werden sollte?
    Das muss nicht sein, aber es wird getan, hier genauso wie bei den kommerziellen Spielen. In der Makercommunity werden halt die generischen Konzepte kopiert, was man den Leuten ja nicht mal verübeln kann, denn letztendlich fängt jeder so an. Bevor man in der Lage ist etwas Eigenes zu entwickeln, muss man erstmal solange kopiern bis man merkt, dass immer nur Kopieren auch nicht das Wahre ist. So alt wie die Makercommunity erst ist, wurde dieser Punkt aber noch lange nicht erreicht und selbst die Möglichkeit zum Experimentieren, die einige ja wegen der nicht vorhandenen Kommerzialisierung der Makercommunity immer beschwören, entpuppt sich schnell als Illusion, denn die Leute denken aus Ruhmgeilheit natürlich trotzdem zuallererst an ihr Zielpublikum. Ist ja auch verständlich, weil die stereotypen Spiele trotzdem gerne gespielt werden. Erst wenn angefangen wird sich irgendwann nur noch selber zu zitieren, springt der Mainstream ab. Die kommerziellen Entwickler können das durch eine subtile Evolution der Spiele vermeiden, die Makercommunity nicht.

  10. #10
    Naja vielleicht hat noch niemand ein richtiges Mittelalterspiel gemacht, sondern bisher nur Fantasy-Spiele?

  11. #11
    Zitat Zitat von Reding Beitrag anzeigen
    Ich habe niemals von Soldat geredet,die im Krieg exessive Gewalt angewandt hhben. Ich sprach von ganz normalen Bürgern und Banditen. Das "Der stärkste nimmt sich was er will" bezog sich auf die normale Bevölkerung. Auf Banditen um genauer zu sein, entschuldige wenn das nicht richtig rüber kam. Klar haben sich auch Soldaten wie Schweine aufgeführt. Und wenn sie nun einmal angeklagt und enthauptet wurden,war das ihr eigenes Pech. Die werden schon das Risiko gekannt haben. Desweiteren sage ich ja nicht,dass es überwiegend so gewesen wäre,sondern eher vereinzelnt. Selbst heute hat sich das noch nicht geändert
    (spreche zb. von korupten Polizisten etc.)
    Ist nicht gerade so, als hätte sich daran was geändert? Abgesehen natürlich davon, dass der deutsche Adel niemand mehr wegen des Lösegeldes verstümmelt.

    Allerdings verstehe ich nicht, was an dieser Art von Bosheit besonders tief sein soll? Die ganzen Räuber während des dreißigjährigen Krieges führten sich wie die Adeligen auf und die danach wichen auch nicht besonders weit vom gewöhnlichen Standard für übermäßige Brutalität ab. Ich verstehe auch nicht, warum immer wieder eindeutige Psychokiller als Charaktere in Spielergruppen auftauchen. Schon die Wikinger haben denen so bald wie möglich in den Rücken gestochen und jedes andere Volk hielt es nicht anders.

    Zitat Zitat
    Strafen

    Im Heiligen römischen Reich, deutscher Nation, wurden Adelige und Ritter Meist geköpft oder Erhängt, einfache Leute hingegen gerädert.
    Das ist nicht korrekt. Ein Adeliger konnte immer auf Köpfen bestehen, da erhängen eine ehrenrüchtige Strafe war. Wollte man ihn hängen, oder ihm eine andere ehrenrüchtige Strafe wie Prügel oder Brandmahle antun, musste man ihm zuerst seinen Titel aberkennen. Hängen war die übliche Todesstrafe für männliche Verbrecher, Rädern vorrangig auf gewisse Verbrechen beschränkt.

    Zitat Zitat von Kelven
    Ich sage auch nicht, dass man keine anderen gewalttätigen Konflikte anstelle der Kriege benutzen könnte, aber die meisten greifen zu ihnen, weil sie alle anderen Konflikte für nicht episch genug halten. Hauptsächlich aber wohl weil sie es so schon mal in einem anderen Spiel gesehen haben.
    Hauptsächlich zweiteres, kombiniert mit dem total überholten Geschichtsbild, dass man als Normalsterblicher eingetrichtert bekommt. Für den Schnitt repräsentiert "300" den Höhepunkt der Geschichtsbetrachtung sehr gut. Aus dem heraus ist der Fokus auf Krieg als primäres Konfliktfeld verständlich. Die Geschichtsforschung hat sich seit den 80ern weit darüber hinaus bewegt, aber die Bevölkerung en groß und die in sie eingeschlossene Popkultur macht diese Bewegung nur sehr verzögert mit.

    Zitat Zitat
    Die kommerziellen Entwickler können das durch eine subtile Evolution der Spiele vermeiden, die Makercommunity nicht.
    Nein, der Unterschied zu kommerziellen Entwicklern ist, dass diese bei jedem Spiel ein neues System entwickeln. Hier laufen 90% aller Spiele im Standard-KS mit den gewöhnlichen Switch-Events beim Betreten einer Karte ab. Technisch ist der Maker konservativ, damit muss man leben.

  12. #12
    Zitat Zitat
    Das ist nicht korrekt. Ein Adeliger konnte immer auf Köpfen bestehen, da erhängen eine ehrenrüchtige Strafe war. Wollte man ihn hängen, oder ihm eine andere ehrenrüchtige Strafe wie Prügel oder Brandmahle antun, musste man ihm zuerst seinen Titel aberkennen. Hängen war die übliche Todesstrafe für männliche Verbrecher, Rädern vorrangig auf gewisse Verbrechen beschränkt.
    O_o

    Dann hat der Typ der die Burgführungen in Nürnberg macht mir aber ziemlichen mist erzählt, aber wayne ...

    _______________________________________________________________________________________________________________________

    Zum Gestalten realitätsnaher Kampf-Zwischensequenzen, kann ich übrigens auch Diese Seite empfehlen ...

    Geändert von Jerome Denis Andre (11.10.2008 um 18:33 Uhr)

  13. #13
    Zitat Zitat von Jerome Denis Andre
    Zum Gestalten realitätsnaher Kampf-Zwischensequenzen, kann ich übrigens auch Diese Seite empfehlen ...
    Tut mir leid, kein Interesse. ;_; Nicht, dass es bei den kleinen Pixelklumpen im Maker sowieso egal wäre.

  14. #14
    Zitat Zitat
    Kelven: Tut mir leid, kein Interesse. ;_; Nicht, dass es bei den kleinen Pixelklumpen im Maker sowieso egal wäre.
    Nun, Ich dachte da eher an den XP

  15. #15
    Ich sehe das so: Es sind Videospiele. Hier sogar Hobby-Baukasten-Videospiele. Größtenteils Fantasy, also auf anderen Welten spielend, wo es möglicherweise andere Voraussetzungen gab als auf unserer Welt. Nur, weil etwas so aussieht wie Mittelalter, muss es nicht zwangsläufig UNSER Mittelalter sein. Die meisten RPGs stellen eh mehr Metaphern über das Erwachsenwerden des Protagonisten und das Überwinden seiner eigenen Fehler dar als Exkurse in mittelalterliche Lebensverhältnisse anno Dreizehnhundertschlagmichtot.
    Ergo: Wenn ich akkurat etwas über die Zustände in unserem Mittelalter erfahren wollte, würde ich Geschichte studieren.

    Ich hab das Gefühl, dafür, dass es nur Spiele sind, die ganze Angelegenheit etwas ZU ernst nehmen. Ich meine, Ys, Lufia und ähnliche Spiele waren ja auch so was von geschichtlich korrekt, gell? Und Terranigma ist ein Erdkunde-Simulator, in dem anschaulich dargestellt wird, wie wir alle zu unserer Zivilisation gekommen sind.

    Frei nach einem Vorposter gesagt: Fantasy =/= reale Geschichtsschreibung.

    Ich weiß gar nicht, warum sich die Hobby-Historiker hier so aufregen.

    Ich lass die Senftube gleich mal hier, und auf dem Tisch liegen noch 0,02€. Have fun.

    @Ianus: ICH BIN ABER EINE FRAU!!!!1 XO

    Geändert von FlareShard (11.10.2008 um 19:09 Uhr) Grund: Oops.

  16. #16
    Zitat Zitat von FlareShard Beitrag anzeigen
    Frei nach einem Vorposter gesagt: Fantasy = reale Geschichtsschreibung.
    Dude! Thema! Die Frage war, warum das "Mittelalter", also die Pseudo-Epoche, die ein annäherndes Äquivalent zu dem darstellen sollte, was im Spiel abgeht in Spielen so...Neuzeitlich präsentiert wird? Wieso spielen alle Fantasy-Spiele gefühlt in derselben Epoche?

    Zitat Zitat
    Dann hat der Typ der die Burgführungen in Nürnberg macht mir aber ziemlichen mist erzählt, aber wayne ...
    Der Beefeater vor dem Tower erzählt auch von fliegenden Köpfen und nicht von normannischer Sicherheitspolitik oder englischer Renaissance.

    Zitat Zitat
    @Ianus: ICH BIN ABER EINE FRAU!!!!1 XO
    Und wenn du ein Fisch, Stein oder Baum wärest, ich würde dich finden und genau dieselbe Antwort schreiben. :P

    Geändert von Ianus (11.10.2008 um 19:29 Uhr)

  17. #17
    Zitat Zitat
    Dude! Thema! Die Frage war, warum das "Mittelalter", also die Pseudo-Epoche, die ein annäherndes Äquivalent zu dem darstellen sollte, was im Spiel abgeht in Spielen so...Neuzeitlich präsentiert wird? Wieso spielen alle Fantasy-Spiele gefühlt in derselben Epoche?

    Lesen(!) ist wichtig. 8D'

    Die Thread-Frage war: Warum die mitteralterliche Zeit so fröhlich dargestellt wird! (siehe Titel)
    (im sinne von "Krieg = traurige Menschen" und nicht,dass die Menschen den Krieg nur kurz erwähnen,aber nicht wirklich traurig sind. Manchmal nur bestimmte Einzelpersonen.)
    Nicht,warum diese Zeit (ähnlich zumindest) benutzt wird.
    8D''

  18. #18
    Zitat Zitat von chibi Beitrag anzeigen
    Lesen(!) ist wichtig. 8D'

    Die Thread-Frage war: Warum die mitteralterliche Zeit so fröhlich dargestellt wird! (siehe Titel)
    (im sinne von "Krieg = traurige Menschen" und nicht,dass die Menschen den Krieg nur kurz erwähnen,aber nicht wirklich traurig sind. Manchmal nur bestimmte Einzelpersonen.)
    Nicht,warum diese Zeit (ähnlich zumindest) benutzt wird.
    8D''
    Es ist nicht wirklich ein Mittelalter, oder? Man hat auch die untypische übermäßige Verbreitung von Besitztümern erwähnt, die überhaupt nicht mittelalterlich ist. Es geht nicht nur um Bedrücktheit und exzessive Gewalttätigkeit, die wir dank der Aufklärung mit dem Mittelalter assoziieren, sondern auch um sehr konkrete Angelegenheiten, wie den Besitzstand, die Architektur und die Gesellschaftsstruktur. Damit einhergehend auch die Interaktionsformen und ähnlicher Schmarrn. Man baut z.b. im Schnitt erstaunlich wenig Wehranlagen dafür, dass die Welt gewöhnlich voller menschenfressender Monster ist.

  19. #19
    Was wäre ein RPG ohne fröhliche Charas? Immer nur bedrückend ist doch selbst bei einem Spiel mit simuliertem Mittelaltersetting unschön. Wobei die meisten Spiele hier so oder so in einer fiktiven Welt ablaufen.

    Zitat Zitat von Ianus
    Damit einhergehend auch die Interaktionsformen und ähnlicher Schmarrn. Man baut z.b. im Schnitt erstaunlich wenig Wehranlagen dafür, dass die Welt gewöhnlich voller menschenfressender Monster ist.
    Wenn die virtuelle Infrastruktur in RPGs schon soweit fortgeschritten wäre, dass überall Verteidigungsanlagen stehen, dann müsste die schöne Maid nicht mehr gerettet werden und Monster klatschen macht keinen Spaß mehr.

  20. #20
    Gutes Mapping = reine Zeitverschwendung und Spielspass braucht keine gute Grafik belegen meine Thesen^^

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