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Thema: Einheitlichkeit im eigenen Projekt

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Ja, gewisse Sachen gehen nicht kleiner als Charaktergrösse.
    Für mich sollten die Dimensionen aber doch annähernd stimmen so gut es geht. Ausserdem stört mich zB ein zu grosses Möbelstück ja auch nicht sehr (ausser es ist viel zu gross), aber wenns im selben Spiel einmal klein (die RTP Betten beispielsweise wären für den Chara zu klein) und dann wieder Überdimensional vorkommt, stimmt was nicht.
    Die verhältnisse können zwar leicht schief sein, sollten aber durchgezogen werden.

  2. #2
    Ich finde, das hat was leicht noobiges, wenn man auf sowas nich achtet.
    Ein Maker, der einigermaßen mit dem Maker auskennt, wird sowas unterbinden.

  3. #3
    @lucien3:
    Ja stimmt,kleine Unterschiede sind da noch ok. Aber eine Alice-im-Wunderland Erscheinung,ohne jeglische Begründung von Trink-mich-Flaschen oder Iss-mich-Pilze ist schon komisch.
    (Wäre eine Thematik Idee für alle,die zu faul sind zum editieren. *dröpsü* XD')

    @R.D.:
    Nya~,es kommt aber dennoch oft genug vor,dass es sowas gibt.
    Wer darauf achtet oder nicht,ist wieder was anderes und führt nicht zur Lösung oder Erklärung des "Phänomens".



    @Topic:
    Ich denke,es hilft nur das altbekannte Selbst-drüber-nachdenken oder halt Hilfe bei anderen erfahrenen Leuten erfragen,wegen Tipps oder Verbesserungvorschläge. Und das am besten gleich zu Anfang,wo man noch nicht viel hat, denn wenn man erst später,wo man schon eine Menge sich erarbeitet hat nachfragt, muss noch eventuell unmengen korrigieren,was einen bloß annervt. (wo man wieder die Cancel-rate damit wohl steigen lässt...)

  4. #4
    Zitat Zitat von chibi Beitrag anzeigen
    @R.D.:
    Nya~,es kommt aber dennoch oft genug vor,dass es sowas gibt.
    Wer darauf achtet oder nicht,ist wieder was anderes und führt nicht zur Lösung oder Erklärung des "Phänomens".
    Die lösung hat kelven bereits gebracht.

  5. #5
    Makern ist ein bisschen wie Fussball - letzten Endes ist es für die Fans nur interessant was hinten bei rauskommt, egal ob man schön gespielt hat oder das Ding 1:0 nach hause geschaukelt hat.

    Beim Makern kommt es absolut auf den Spielspaß an - jedoch kann es unter Umständen helfen alles wie aus einem Guss zu makern

  6. #6
    Mir ist so eine Einheitlichkeit relativ egal. Sollen halt verschiedene Chipsets eingesetzt werden - solange der Kontrast nicht überwältigent ist. Auf so kleine Details wie du meinst kommt es doch gar nicht an.

    Und solange die Musik gut ist, ist mir das auch egal. Soll von mir aus die Titelmusik von "Im Schatten des Adlers" laufen während eines Level ups (so wie bei mir xD) Hauptsache es passt und der Spielspaß ist da.

    btw finde ich das sich viele wegen so kleinen Details das Leben unnötig schwer machen.

    Edit: Ein 300 MB Teil ist nicht die Welt. Wir leben im DSL Zeitalter. Sollen vonmiraus pro Map zig MP3 Stücke abgespielt werden. MP3s werten ein Spiel um mindestens das dreifache auf. Schaut euch mal Samurai Jack an was da die Musik so alles ausmacht.

    Geändert von MacKinzie (04.10.2008 um 17:56 Uhr)

  7. #7
    Bei der Musik ist das doch völlig egal, selbst kommerzielle Spiele wechseln den Stil. Hauptsache sie passt zur Szene. Natürlich ist es ein guter, dem Spiel auf den Leib geschriebener Soundtrack besser, aber wer kann so was?

  8. #8
    Wenn etwas optisch und akustisch zusammenpasst, ist das immer schön, denn dadurch läuft ein Spiel weniger Gefahr, Risse in seiner atmosphärischen Grundstimmung zu riskieren. Ich meine aber nicht, dass das der für alle Makerer empfehlenswerte Standard sein sollte oder gar muss. Spielt man das nämlich einmal gedanklich durch, hieße das:

    Ein Grafikstil, der alles abdeckt, existiert nicht. Es lassen sich auch längst nicht alle Stile miteinander gefällig vermengen. Wer etwas Besonderes darstellen möchte, das zum Stil passt, muss oft selber pixeln. Wie viele können das eigentlich? Eben. Und die anderen 90% belagern dann die einschlägigen Hilfethemen und lassen das Projekt so lange brachliegen, bis ihnen jemand das Gewünschte fertigt. Die Alternative, dann eben nichts Besonderes einzubauen, klingt auch nicht gerade verlockend.
    Es gibt ein paar Pixler, die sich die Einstellung "Alles muss passen." gewiss leisten können, aber um so etwas zur Norm zu erheben, sollte man sich erst einmal vor Augen halten, wo die meisten stehen. Denen ist mehr damit geholfen, sich das Passende der Einfachheit halber aus anderen Stilen zusammenzukopieren, damit überhaupt fertige Projekte entstehen.

    Der Zeitaufwand schwillte ebenfalls an, wenn alles passgerecht sein soll. Ich wage einmal die Prognose, dass damit auch der Cancelberg wieder ein Stückchen weiter anwächst.

    Musikalisch mag ich es zwar, wenn die verschiedenen Stücke einen melodiösen Grundzusammenhang haben, aber mir ist schon sehr klar, wie wenig allgemeinverbindlich in dieser Frage mein Geschmack ist. Wäre er es, gäbe es kaum die Handytönewerbung in ihrer gegenwärtigen grässlichen Form. Da aber auch so ein unzusammenhängendes Gelärme sich offensichtlich rechnet, scheint in dieser Frage der musikalische Geschmack derart weit gespreizt zu sein, dass es kaum möglich scheint, da irgendeine Form von Verbindlichkeit festzulegen.

    Hier Standards zu empfehlen, hieße also, musikalisch einen Einheitsgeschmack einzufordern, der gar keine gemeinsame Basis hat, und grafisch an den Bedürfnissen der Mehrzahl der Projekte vorbeizuargumentieren. Ich würde gerade Makerneulingen ganz dringend abraten, sich auf so eine Arbeitsweise einzulassen.

    (p.s.: Schönes Thema.)

  9. #9
    Du sprichst ein Thema an, auf das ich selbst großen Wert lege und welches ich als wichtig erachte.
    Leider habe ich bisher kaum Spiele spielen können, bei denen konsequent auf einen einheitlichen Stil geachtet wurde, nur Velsarbor und einige Kelven-Produktionen konnten mich bisher überzeugen (zugegeben: Ich spiele nicht allzuviele Maker-Spiele, darum nur diese Beispiele, es gibt sicher mehr).

    Natürlich sollte man beim Makern nicht nur auf einen einzigen Stil zurückgreifen (ausgenommen vielleicht M&B, welches sich meiner Meinung nach eh schlecht mit anderen Stilen kombinieren lässt), da sonst die Gefahr besteht, das alles wie eine Kopie des Spieles wirkt, von dem die Ressourcen stammen.
    Nur Suikoden mit Suikoden Chipsets, KS, Charsets, Facesets u.s.w. lässt das Spiel natürlich wie eine Suikoden Kopie erscheinen.
    Darum finde ich es angebracht klug zu Mischen, wenn man nicht nur einen einzigen Stil verwendet und nicht all seine Dinge selbst zeichnet.
    Für mich heißt das: Ruhig mehrere Stile verwenden, aber darauf achten, dass diese auch zusammenpassen.
    Nicht zusammenpassend sind z.B. Chipsets mit Dither-Technik (M&B), gemalte Chipsets (SD3, Terranigma, gemalt ist vielleicht nicht der richtige Ausdruck, ich hoffe aber, ihr wisst was ich meine) und Chipsets mit realen Texturen (Suikoden).
    Darum sollte man darauf achten, dass Chipsets, welche man miteinander kombiniert sich wenigstens in diesen Aspekten ähneln.
    Ansonsten ist natürlich Anpassung gefragt, damit ein einheitlicher Stil ensteht.

    Das heißt: Kontrast, Helligkeit, Farbe anpassen, was leider nicht viele machen, aber schon eine große Auswirkung hat.
    Ein gutes Beipiel ist hier zwar Aëdemphia, bei dem gerippte Dinge farblich sehr gut angepasst wurden, aber auch dort gibt es viele große Stilbrüche (die mich dann doch gewundert haben, Stichwort Charsets.)

    Zitat Zitat
    Der zweite Bereich wo das stark auffällt, sind die Chipsets. Gewisse Stile passen halt einfach nicht zueinander. Aber stark ist mir das bei den Grössenverhältnissen aufgefallen. Auf einem Chipset ist das Bett zum Beispiel doppelt so gross wie der Charakter, auf einem andern wieder gleichgross etc.
    Soviel zu den Chipsets. Bei den Größenverhältnissen gebe ich dir im Übrigen natürlich recht, wobei ich dieses Problem nicht unbedingt bei Betten sehe, (ist ja nur ein Beispiel, ich weiß ) sondern vielmehr bei den Außen-Chipsets.
    Auffällig ist dies dann bei zu kleinen oder zu großen Türen, Fenstern und vor allem bei Bäumen.

    Aber etwas anderes, also quasi der dritte Bereich, den ich fast noch wichtiger als Chipsets finde, weil noch weniger darauf achten:
    Charsets und Facesets.
    Es fällt mir immer wieder auf, das besonders die Charsets überhaupt nicht zueinander passen. Hier gibt es noch weniger Ausnahmen für eine gelungene Einheit.
    Da laufen zum Beispiel Chrono Trigger Charaktere neben SD3 und Chara-Generator Leuten herum, was meiner Meinung nach gar nicht passen will (wobei ich die Charaktere, die der Chara-Generator ausspuckt eh hässlich finde).
    Egal wie toll die Chipsets harmonieren, wenn es die Charsets nicht auch tun, mindert das den Einheitlichen Stil erheblich, denn er ist dann eigentlich nicht vorhanden.
    Bei den Facesets verhält es sich ähnlich, wobei dies natürlich ein Bereich ist, der sich schwierig oder gar nicht ändern lässt.
    Aber da würde ich lieber auf ein paar Facesets verzichten, anstatt eine bunte Stilmischung vorzunehmen.

    Noch zur Musik:
    Hier finde ich es nicht so schlimm, wenn Musik aus verschiedenen Spielen genommen wird, gerade bei Midis macht das nicht viel, da diese ja alle mit den gleichklingenden Instrumenten gespielt werden.
    Bei MP3s ist das etwas anders, man sollte schon darauf achten, Spiele-Musik und Kommerzielle Titel nicht zu vermischen (und vielleicht nicht gerade eine Symphonie von Haydn einzubauen, wenn eben noch pure Synthesizer Rhythmen erklangen).
    Ansonsten finde ich die Mischung von MP3 und Midi auch nicht vorteilhaft.


    Bei mir ist es zumindest so, dass ein einheitlicher Stil den Spielspaß, den Spielfluss und überhaupt die Motivation ein Spiel zu spielen erheblich steigert.

  10. #10
    Oft ist das Problem ja da, das man nicht genügend Ressourcen von einem Stil hat. Ich denke daher kommt der optische Mix zusammen. Das ist zwar störend, aber in einem Hobbyprojekt durchaus entschuldbar. Was aber nicht geht sind vermeidbare Dinge wie z.B. ausgelutschte oder unpassende Musik. Oder auch ein vermeidbarer Stil Mix wie Super Mario und Suikoden.

    Einheitlichkeit ist für mich auch sehr wichtig, daher mache ich das meiste auch selbst. Problem ist dabei aber das obwohl es im Grunde nur von mir ist, sieht es auch unter meiner Hand nicht einheitlich aus. Einheitlichkeit ist gar nicht mal so einfach, sowas muss man auch lernen. Und da sind so Sachen wie Farbgebung, Sättigung, Schattierung, Form etc. ziemlich wichtig.

  11. #11
    Es können durchaus brillante Talente hinter Projekten stehen, deren Ressourcen vorn und hinten unstimmig sind, bloß fehlt die Lust, bzw. Fähigkeit, zu pixeln, denke ich mal.

    Größere Talente sehen im Makern wahrscheinlich nichts "Besonderes" mehr.

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