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Thema: Wiederspielwerte

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  1. #1
    Vor allem der Faktor Zufall und die Möglichkeit zahlreicher unterschiedlicher Entscheidungen erhöhen den Wiederspielwert meiner Meinung nach enorm.

    Ansonsten sieht die Liste meiner Meinung nach schon sehr brauchbar aus, obwohl ich sagen muss das z.B. simples Hack&Slay manchmal wiederspielwertstechnisch doch bestens funktioniert, wenn du dir z.B. Diablo mal ansiehst.

  2. #2
    Banjo-Kazooie, Mystical Ninja starring Goemon, Mario 64, Lylat Wars & Ocarina of Time sowie Terranigma und Lufia 2 sind für mich persönlich die Games mit den höchsten Wiederspielwerten.

    Sie sind fluffig einfach (ok, Lufia braucht n bissel mehr Gehirnschmalz) und geben schnell Erfolgs- und Aha-Erlebnisse ab. Spiele ich dagegen ein gleich von Anfang an anspruchsvolles Teil, ist meistens nach dem ersten Wiederspielen die Luft raus. Die streng linearen Sachen wie jetzt Wario World (lebt u. a. nur vom Gegnergekloppe) sind nach einem Durchgang ebenfalls net mehr interessant.

    Auf Makerspiele bezogen muss es möglichst schnell den Spieler in seinen Bann ziehen, der Level muss ordentlich steigen und die Lernkurve darf nicht zu drastisch ausfallen, eher sogar sollte alles halt etwas "leichter" fallen, die Masse des Games macht des dann wieder wett. Multiple Enden sprechen mich persönlich nicht an, sie sind mir sogar herzlich egal.

    Zitat Zitat von Darkrei
    -Vielseitige Charakterentwicklung
    -Entscheidungsmöglichkeiten
    -Unterschiedliche Szenenabläufe
    Ist mir weitestgehend auch wurscht, keines meiner Games die ich gerne auch öfters durchzocke, warten mit solchen Features auf. Es verkompliziert die Sache halt nur noch und machts irgendwie madig, da man immer im Hinterkopf das "Nicht-Ganz-geschafft"-Gefühl mit sich herumträgt. Für mich müssen die Sachen neben den Gameplaysachen auch noch Originalität und Style haben (man denke nur an die ständig reimende Gruntilda, den ersten Moment auf der hylianischen Steppe oder das idyllische Oedo).

    Die Nachfolger zu den obigen genannten N64-Games haben (von Goemon weiß ichs net) in meinen Augen alle kläglich versagt, weil sie entweder zu kompliziert oder zu "groß" (quantitativ, vor allem im Leveldesign und dessen Komplexität) geworden sind. Bei Zelda TP kommen noch die schwammigen LEs hinzu, sieht einfach Mist aus.

    Generell sollte halt alles etwas einfacher und leichter sein, dann spielt sichs beim zweiten Mal auch angenehmer.

    Geändert von Davy Jones (15.09.2008 um 13:07 Uhr)

  3. #3
    @Demonfox,
    die Idee ist gar nicht schlecht wie ich finde. Nur sollte sich der Schwierigkeitsgrad dann auch der Anzahl der Gruppe anpassen.

    @Daen,
    nun gut, ein Hack'n Slay kann auch länger Spaß machen. Aber Voraussetzung dafür ist doch meißtens, dass auch viele Items zu finden sind und der Charakter dadurch mehr Stärke erlangt. Diablo ist da eine Art Kult-Ausnahme, da es ja auch zu den ersten seiner Art zählt (nicht gar das erste überhaupt?).

    @Davias,
    hauptsächlich angesprochen werden ja hier RPG's, wobei es mir einleuchtet was du hinsichtlich der Spielbarkeit meinst. Wenn man schnell Erfolge erzielt oder ein Spiel den passenden Schwierigkeit besitzt, bei dem man sich einen zweiten Durchgang durchaus vorstellen kann, ist der Wiederspielwert sicher auch sehr gut angebracht worden.

    Was ich noch interessant fände ist, wenn man al'a Suikoden seine Burg nach und nach ausbauen lassen kann und die einzelnen Einrichtungen darin nutzbar sind.

  4. #4
    Gewisse Spiele haben auch viele Szenen, die man beim ersten Durchspielen gar nicht versteht und das Aha-Erlebnis kommt erst beim zweiten Durchgang.

    Bei FF7 zum Beispiel hatte ich mich an viele anfängliche Andeutungen usw gar nicht erinnern können (da das Spiel halt auch lang ist) und gewisse Zusammenhänge hab ich so erst beim 2. Mal verstanden (wobei ich auch noch sehr jung war).

    Aber brauchen Spiele unbedingt Wiederspielwert? Grandia 2 beispielsweise find ich supertoll. Habs aber nur zweimal (einmal mit Freundin) durchgespielt. Es erzählt ne tolle Geschichte und das reicht mir eigentlich. Ich will gar nicht immer optionale Enden und Storyverläufe. Ich will manchmal auch eine fertige Geschichte und wenn die erzählt ist kenn ich sie halt.
    Auch viele Filme, die mir sehr gefallen haben, würde ich nicht unbedingt nochmals schauen, da sie halt von Überraschungen und Wendungen lebten und wenn mans kennt, dann ists halt nicht mehr spannend.
    Trotzdem wurde eine enorme Leistung vollbracht, indem man beim erstem Mal so ne Spannung aufbauen konnte.

  5. #5

    ~Cloud~ Gast
    Oder Tales of Symphonia wo man nach Spielende eine ganze Menge Sachen freikaufen kann. Wie z.B. 2x EXP oder das teuere 10x EXP. Deswwegen hab ich ToS 4 mal durchgespielt nur wegen 10x EXP. >.<.

    Dann gibt es noch Challenge die mich zu weiteren durchspielen bewegen. Deshalb hab ich auch so oft FF7 gespielt mit den ganzen Challenge:
    No Materia, No Materia & Initial Equip, Only Materia,No Materia & Initial Equip & No Accessoire oder Solo Challenge.

    PS: Kennt jemand Shin Megami Tensei Lucifer Call? Ich mach da gerade Only Hero auf SCHWER. Das ist übelst schwer und man muss stundenlang leveln und überlegen welche Skills man nimmt *grrr*.

  6. #6
    Ich fürchte, Makerspiele werden nie einen Wiederspielwert haben, dafür sind sie dann doch nicht gut genug. Aber ich spiele selbst kommerzielle Spiele selten ein zweites Mal. Zumindest Rollenspiele, Action-Adventures sind kurz genug, gameplaytechnisch interessanter und haben oft Boni, die man freispielen kann. Da lohnt sich ein zweites Spielen.

    Eine verzweigende Geschichte ist jedenfalls kein Allheilmittel. Erstens müsste jeder Pfad interessant genug sein, um den Spieler bei Laune zu halten und zweitens haben die meisten schon mit einem Pfad genug Probleme.

  7. #7

    ~Cloud~ Gast
    Ah da fällt mir noch Kotor, Jade Empire und Mass Efect ein. Da kann man böse,gut oder wie man selbst eben ist spielen. Hab Mass Effect dreimal hintereinander gespielt genau wie Kotor war richtig geil gemacht. Einmal gut und Böse und dann nochmal als Frau.

    Aber denke auch nicht das Makerspiele Wiederspielwert haben. Ich spiel überhaupt nicht sehr gerne am PC...Die einzigen RPG Maker Spiele die ich alle Monate mal wieder spiele sind die Alte Macht Reihe aber sonst....

  8. #8
    Naja, ich denke, dass das wichtigste der Spaß ist, den das Spiel macht (Story sollte einem natürlich auch interessieren).
    So z.B. konnte ich ToS bestimmt schon 10 Mal durch zocken, und EL, Mondschein und UiD auch so um die 4 Mal.
    Und wie schon hier gesagt wurde: Viele Auswahlmöglichkeiten, versch. Enden und und und...
    Ist aber nicht so wichtig wie der Spaß, bei EL und Mondschein habe ich erst nach dem vierten Mal spielen gemerkt, das es (bei EL) noch 'n zweites Ende gibt, und das man (bei Mondschein) nach dem Durchzocken noch mit 'nem Gleiter rumfliegen kann, um geheime Dungeons etc. zu besuchen.
    Das nur mal so am Rande

  9. #9
    Meine Pro- und Contraliste ist auch eine grobe Zusammenfassung von Dingen, die relevant sein könnten. Natürlich macht die Hauptarbeit beim Wiederspielwert der Spielspaß und da hätte ich auch gern gewusst, was ihr für Ideen habt, um gerade diesen zu steigern.

    Ich denke mal, eine Interaktion mit verschiedenen Gegenständen ist z.B. auch etwas, das den Spielspaß hebt. Ist es nicht eine quasi lebendige Welt, die der Spieler sucht?

    Und solange man es richtig macht, denke ich, kann auch ein Makerspiel mehr als einmal durchgespielt werden.

  10. #10
    Spiele die man immer wieder spielen kann, sind und bleiben meißt Acarde spiele.
    Was ich zum immer wieder zocke is Supermario auch wenn ich jeden Winkel kenne XD
    Bei RPG's hat das bisher nur FF 7 und Kingdom hearts gebracht^^

  11. #11
    gist auch ein gutes Beispiel dafür. Es kommt eigentlich immer darauf an wie die Möglichkeiten sind, um das Ziel des Spieles zu erreichen. Bei Hitman gibt es auch so viele Möglichkeiten den Auftrag zu erfüllen. Spiel ich ab und zu auch mal wieder und find immer wieder was neues. Naja, die Spielwelt muss noch nicht mal so groß sein um Spielspaß zu haben.

  12. #12
    Zitat Zitat
    Vor allem der Faktor Zufall und die Möglichkeit zahlreicher unterschiedlicher Entscheidungen erhöhen den Wiederspielwert meiner Meinung nach enorm.
    Zufall erhöht bei mir eher den Frustfaktor und das Bedürfnis, zu cheaten...

  13. #13

    .blaze Gast
    Zitat Zitat von Liferipper Beitrag anzeigen
    Zufall erhöht bei mir eher den Frustfaktor und das Bedürfnis, zu cheaten...
    kann ich so unterschreiben....

    genauso siehts bei verschiedenen Enden aus... ich hasse es. ich will nicht das ganze spiel nochmal durchspielen nur um den letzten handlungsfetzen, den ich aber unbedingt haben will, zu sehen...

    ich denke ich würde ein spiel wiederspielen wenn man an jeder ecke mal hier und da kleine hinweise, andeutungen und sonstige story- oder hintergrundstoryfetzen finden kann. So erfährt man beim erneuten Durchspielen noch mehr über die geschichte.


    Allgemein sei aber gesagt, ein Makerspiel sollte lieber so ausgelegt sein dass ich beim einmaligen Durchspielen maximalen Spaß habe, da sie prinzipiell wenig wiederspielwert haben.... Lieber schliesse ich das Spiel mit einem guten Gefühl ab anstatt mich tausend mal durch das zerfetzte ding durchquälen zu müssen...

  14. #14
    Stimmt man hat manchmal keinen Bock nur wegen eines kleinen Storyfetzen ohne den man nicht sterben würde zig stunden nochmal zu spielen. Besser ist es z.b. bei Alluring Darknes (RPG-Maker Spiel) wo man mehrmals spielen muss um die gesamte Story zu erfahren und jedes Ende ein anderes Teil der Story offenbart. Da man das ganze Spiel sonst nicht versteht
    Andererseits ist die Story an sich sehr wichtig, ich hab auch Uid mind. 3 mal mit der selben Story gespielt weil ich die so toll fand. Genauso Desert Nightmare (horrorspiel ohne Kämpf, mal was anderes und Super Story),Licht und Finsternis und andere Kelven-Spiele (bei Kelven einschleim).

    Geändert von wusch (15.09.2008 um 19:50 Uhr)

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