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  1. #1
    Zitat Zitat von DieHeiligeSandale Beitrag anzeigen
    Okay du kleines Naivchen, und woher sollen die Kondome kommen? In Regionen, wo die Menschen nicht einmal genügend Geld für sauberes Wasser oder gar ein Dach über dem Kopf haben?
    Schade, dass es keine Organisationen gibt, die sich um das Leben der Menschen in der dritten Welt kümmern.
    Und wenn es sie gäbe, wäre es ihnen auch absolut unmöglich, die Menschen dort mit Verhütungsmitteln zu versorgen.

    Zitat Zitat von DieHeiligeSandale Beitrag anzeigen
    Weder von Nationalsozialismus noch von political correctness war die Rede.
    Zitat Zitat von DieHeiligeSandale Beitrag anzeigen
    Sounds like Hitler to me ...
    Zitat Zitat von DieHeiligeSandale Beitrag anzeigen
    Nun ja, ich kritisiere nicht deine Wortwahl, sondern deine Kernaussage.
    Doch, du hast das provokante Wort "überproduziert" kritisiert.
    Meine Kernaussage ist, dass in der dritten Welt zuviele Kinder gezeugt werden.
    Wenn du diese Aussage kritisiert, sind wir schlicht und ergreifend zweierlei Meinung, was kein Grund ist, meine Ansicht als menschenverachtend hinzustellen, nur weil es eine andere Ansicht ist, als deine.

  2. #2
    Menschen sind auch nichts besonderes. Auch die haben vor Jahrtausenden? Zehnjahrtausenden? oder so in ihren Höhlen gesessen und haben nichts weiteres gemacht als jagen, essen, schlafen. Zufällig sind irgendwie die Menschen die ersten Lebewesen, welche ihren Planeten gravierend verändert haben. Genausogut hätten es Bienen sein können, oder wie aus einem bestimmten SciFi Film die Affen. Das Menschliche Hirn hat eben als erstes diese Evolution durchgemacht.
    Von daher ist "Überproduktion" eine korrekte Herabsetzung aller Menschen jeglicher Herkunft. Für was halten wir uns eigentlich? In der Wildnis wären wir überhaupt nicht überlebensfähig. Nur wenige Viecher brauchen Kalender, Strom, geschweige denn Geld, wenn überhaupt. Wir Menschen sind einfach so biologisch schwerstbehindert, dass wir uns unsere Umgebung selbst schaffen mussten. Moment mal... dann sind wir eben doch überlebensfähig, sonst würde ich ja nicht den Veganerthread mit "Würde des Menschen" vollspähmen. Wie auch immer, ich finds jedenfalls überheblich uns mit so Bagatellen von Tieren abzuheben wie Fressen und Essen, Saufen und Trinken. (Heißt aber nicht, dass es bei mir zuhause wie im Busch zugeht!)

  3. #3

    Leon der Pofi Gast
    Zitat Zitat von einen Horst Beitrag anzeigen
    Menschen sind auch nichts besonderes. Auch die haben vor Jahrtausenden? Zehnjahrtausenden? oder so in ihren Höhlen gesessen und haben nichts weiteres gemacht als jagen, essen, schlafen. Zufällig sind irgendwie die Menschen die ersten Lebewesen, welche ihren Planeten gravierend verändert haben. Genausogut hätten es Bienen sein können, oder wie aus einem bestimmten SciFi Film die Affen. Das Menschliche Hirn hat eben als erstes diese Evolution durchgemacht.
    Von daher ist "Überproduktion" eine korrekte Herabsetzung aller Menschen jeglicher Herkunft. Für was halten wir uns eigentlich? In der Wildnis wären wir überhaupt nicht überlebensfähig. Nur wenige Viecher brauchen Kalender, Strom, geschweige denn Geld, wenn überhaupt. Wir Menschen sind einfach so biologisch schwerstbehindert, dass wir uns unsere Umgebung selbst schaffen mussten. Moment mal... dann sind wir eben doch überlebensfähig, sonst würde ich ja nicht den Veganerthread mit "Würde des Menschen" vollspähmen. Wie auch immer, ich finds jedenfalls überheblich uns mit so Bagatellen von Tieren abzuheben wie Fressen und Essen, Saufen und Trinken. (Heißt aber nicht, dass es bei mir zuhause wie im Busch zugeht!)
    und doch gehört der mensch genauso zur natur, wie die erwähnten tiere und hat sich genauso weiterentwickelt, wie andere tiere. nur ist es bei uns technik, was bei den anderen tieren weiterentwickelte instinkte usw waren
    aber zum großteil geb ich dir recht. im grunde ist der mensch zu anmaßend und vergisst, dass er selbst nichts weiter als ein tier von vielen auf der welt ist
    Geändert von Leon der Pofi (16.08.2009 um 11:54 Uhr)

  4. #4
    Zitat Zitat von einen Horst Beitrag anzeigen
    Zufällig sind irgendwie die Menschen die ersten Lebewesen, welche ihren Planeten gravierend verändert haben.
    Ahaa...
    Erzähl das den Algen oder dem Grass. Die hatten wesentlich mehr Auswirkungen auf den Planeten als der Mensch es bis jetzt geschaft hat.

    Ansonsten muss ich sagen ist der Thread hier ausgesprochen interesant und lehrreich... OPINIONS!!!


    edit: lrn2science
    Geändert von Hummelmann (16.08.2009 um 13:59 Uhr)
    Along the shore the cloud waves break - the twin suns sink behind the lake,
    The shadows lengthen - In Carcosa.

  5. #5
    Hab ich schon versucht, aber es hört mir einfach nicht zu!
    Nee... die Menschen haben aber in weniger als 500 Jahren geschafft das Klima des Planeten allmählich aus dem Ruder zu bringen.
    Algen und Gras bräuchten womöglich länger dies auszumerzen, als der Mensch erneut Dreck machen kann.

  6. #6
    Zitat Zitat von einen Horst Beitrag anzeigen
    Hab ich schon versucht, aber es hört mir einfach nicht zu!
    Nee... die Menschen haben aber in weniger als 500 Jahren geschafft das Klima des Planeten allmählich aus dem Ruder zu bringen.
    Algen und Gras bräuchten womöglich länger dies auszumerzen, als der Mensch erneut Dreck machen kann.
    Warum? Die nächste Eiszeit ist längst überfällig. Klimaveränderungen gab und wird es immer wieder geben. Bloß keinen Stuß erzählen hier...immer diese Panikmache.

  7. #7
    Zitat Zitat
    Warum? Die nächste Eiszeit ist längst überfällig. Klimaveränderungen gab und wird es immer wieder geben. Bloß keinen Stuß erzählen hier...immer diese Panikmache.
    Ich hoffe, das dies ironisch gemeint war. Natürlich gab und gibt es immer wieder Klimaveränderungen, aber der Klimawandel, vor dem wir stehen, unterscheidet sich in 1 entscheidenden Aspekt von den vorherigen.

    Bei den Klimaveränderungen der Geschichte wussten die Lebewesen der Erde vorher nicht, dass sich das Klima ändern wird, und sind einfach irgendwann krepiert, weil sie ihn ja schlecht aufhalten konnten. Wir dagegen sind durch unsere Forschungen vorbereitet, und hätten den Wandel zumindest verlangsamen können. Außerdem wissen wir, dass durch Eiszeiten und co. in der Vergangenheit viele Arten ausgestorben sind, und könnten daraus lernen, damit uns nicht das Gleiche passiert.

    Das hat nichts mit Panikmache zu tun, sondern es ist die Realität. In 200 Jahren wird der Mensch unter ganz anderen Bedingungen leben müssen. Eigentlich ist es unsere Verantwortung, für die zukünftigen Generationen einen bewohnbaren Planeten zu hinterlassen. Aber jetzt ist es ja eh zu spät, und die nächste Eiszeit ist ja sowieso überfällig.

    Das Thema erinnert mich an meinen Physikunterricht: Eigentlich geht es um Veganer, dann kommt man über die Themen Überbevölkerung und Algen zum Klimawandel?

    Edit: @indy: So wir ich das sehe, ist das Hauptargument dieser Petition, dass es keinen Beweis für den Klimawandel gibt. Und ja, das stimmt natürlich, es gibt keine Beweise, nur Vermutungen und Prognosen. Klüger ist man immer nur hinterher. Aber wenn es doch zu einer signifikanten Erwärmung oder einem versiegendem Golfstrom kommen sollte, ist es ja zu spät irgendetwas zu unternehmen. Leider kann ja im Moment niemand sagen, was die richtige Handlungsweise ist. Es gibt Untersuchungen, die einen Klimawandel vorraussagen, es gibt wahrscheinlich ebensoviele, die das gegenteilige Ergebnis haben.
    Geändert von dasDull (16.08.2009 um 15:30 Uhr)

  8. #8

    Leon der Pofi Gast
    Zitat Zitat von einen Horst Beitrag anzeigen
    Hab ich schon versucht, aber es hört mir einfach nicht zu!
    Nee... die Menschen haben aber in weniger als 500 Jahren geschafft das Klima des Planeten allmählich aus dem Ruder zu bringen.
    Algen und Gras bräuchten womöglich länger dies auszumerzen, als der Mensch erneut Dreck machen kann.
    http://www.youtube.com/watch?v=zyTm_0D0uS8

  9. #9

    DieHeiligeSandale Gast
    @ La Bomba

    Zitat Zitat
    Überspitzt gesagt: Ich würde auch lieber dafür sorgen, die Menschenproduktion einzuschränken, anstatt den Einzelkonsum, damit auch die überproduzierten Menschen gesättigt werden.
    Kernaussage: Ich fresse lieber was ich will, anstatt mir Gedanken um hungernde Kinder zu machen, weil es sowieso zu viele von denen gibt.

    Zitat Zitat
    Schade, dass es keine Organisationen gibt, die sich um das Leben der Menschen in der dritten Welt kümmern.
    Und wenn es sie gäbe, wäre es ihnen auch absolut unmöglich, die Menschen dort mit Verhütungsmitteln zu versorgen.
    Hm, und warum sind die Menschen dort dann nicht in Besitz von Verhütungsmitteln? Mysteriös ...

    Zitat Zitat
    Meine Kernaussage ist, dass in der dritten Welt zuviele Kinder gezeugt werden.
    Das war zwar im Post vorher nicht so herauszulesen, aber diese Aussage würde ich nicht einmal bestreiten. Es gibt zu viele Menschen. Es ist aber sicher nicht die Lösung des Problems, einfach mal einen großen Teil der existierenden menschen krepieren zu lassen. Wie gesagt, das ist ein menschenverachtender Ansatz. Da ist die Kondom-Idee schon besser. Nur in der Umsetzung hapert's. Und ich Rücksichtnahme auf die existierenden menschen könnte man seinen eigenen Konsum einschränken, so lange, bis alles wieder in Ordnung ist.

    @ Horst:

    Zitat Zitat
    Von daher ist "Überproduktion" eine korrekte Herabsetzung aller Menschen jeglicher Herkunft. Für was halten wir uns eigentlich?
    Überproduktion ist eine völlig induskutable Herabsetzung gegenüber jeglicher Art von Leben.

  10. #10
    @DieheiligeSandale: Klar ist das Menschenverachtend, Leute krepieren zu lassen, weil sie überflüssig sind. Sie krepieren, auch nur, weil sie nicht ausreichend ernährt werden können. Natürlich kann man das ändern, aber würden wir alle dann auf Pflanzen umstellen, wird deren Lebensqualität verbessert, unsere aber verschlechtert. In Gesamtbetrachtung geht es der Bevölkerung also schlechter, je mehr es gibt, da sie mit weniger Nahrung auskommen müssen.
    Zitat Zitat
    Überproduktion ist eine völlig indiskutable Herabsetzung gegenüber jeglicher Art von Leben.
    Das stimmt unbestritten! Dennoch meine ich hier und da im Thread etwas von Überproduktion von Tieren gelesen zu haben. Wahrscheinlich war es aber auch kritisch gemeint. Ich nehme dabei an, dass du Pflanzen nicht miteinbeziehst in deinen Satz, da sie auch nicht leiden, geschweigedenn sterben, wenn man sie richtig pflegt. (Kontrast dazu --> Haifang in Ostasien, danach kann man 1Woche lang erstmal kein Fisch mehr essen!)

  11. #11

    DieHeiligeSandale Gast
    Zitat Zitat
    @DieheiligeSandale: Klar ist das Menschenverachtend, Leute krepieren zu lassen, weil sie überflüssig sind. Sie krepieren, auch nur, weil sie nicht ausreichend ernährt werden können. Natürlich kann man das ändern, aber würden wir alle dann auf Pflanzen umstellen, wird deren Lebensqualität verbessert, unsere aber verschlechtert. In Gesamtbetrachtung geht es der Bevölkerung also schlechter, je mehr es gibt, da sie mit weniger Nahrung auskommen müssen.
    Hier greift dass Prioritätenprinzip: Mein Bedürfnis nach Genuss und Konsum gegen deren Bedürfnis, zu überleben. Ihres ist schwerwiegender, die Ethik gebietet also, einen Kompromiss einzugehen.

    Zitat Zitat
    Wahrscheinlich war es aber auch kritisch gemeint. Ich nehme dabei an, dass du Pflanzen nicht miteinbeziehst in deinen Satz, da sie auch nicht leiden, geschweigedenn sterben, wenn man sie richtig pflegt.
    Die Pflanzendiskussion hatten wir schon weiter vorne. Ich beziehe sie schon mit ein. Doch von irgendetwas muss mensch sich ernähren, und es müssen auch weniger Pflanzen leiden, wenn durch Abschaffung von Tierprodukten Pflanzen nicht mehr in so hohen Mengen benötigt werden. Das gesamtleid wird also gemindert. Sicherlich kann man das Leiden nicht komplett "abschaffen" aber doch auf das Nötigste reduzieren.

  12. #12
    Zitat Zitat von DieHeiligeSandale Beitrag anzeigen
    Es ist aber sicher nicht die Lösung des Problems, einfach mal einen großen Teil der existierenden menschen krepieren zu lassen. Wie gesagt, das ist ein menschenverachtender Ansatz. Da ist die Kondom-Idee schon besser. Nur in der Umsetzung hapert's.
    Jetzt muss ich doch nochmal fragen: WO zum Teufel in meinem Beitrag liest du heraus, dass ich die Menschen in der dritten Welt verrecken lassen möchte, um das Problem der Überbevölkerung zu lösen?
    Ich habe geschrieben, dass das Problem die fehlende Aufklärung ist, das heißt nichts anderes, als wenn wir JETZT anfangen, den Menschen dort beizubringen, wie man verhütet, dass man in ein paar Generationen (denn Menschen sterben halt irgendwann) einen Rückgang verzeichnen kann. Ich hab mit keinem Wort erwähnt, dass man die bestehenden Menschen am besten einfach draufgehen lässt.
    Konsumeinschränkung bis die dritte Welt sozialisiert wurde (zumindest zum Teil) ist ein kompromissfähiger Ansatz.

    Aber wenn wir einfach kein Fleisch mehr essen, um genug Nahrung für die Afrikaner/Inder/etc. übrig zu haben, dann treiben wir das Spiel einfach nur weiter, bis wir selber irgendwann nichts mehr zu essen haben.
    Daher mein Ansatz: Den Menschen dort ein bisschen westeuropäische Kultur beibringen, anstatt sie ihren selbstschädlichen Lebensstil (für den sie nichts können, weil sie es eben nicht wissen) weiterführen zu lassen.
    Geändert von La Bomba (16.08.2009 um 13:17 Uhr)

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